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	<title>Elbsandsteingebirge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elbsandsteingebirge&amp;diff=18310&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Keuk: /* Geologie */ +Komma</title>
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		<updated>2026-04-04T13:46:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geologie: &lt;/span&gt; +Komma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME = Elbsandsteingebirge&lt;br /&gt;
|BILD = Lilienstein herbstabend.jpeg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Typischer Tafelberg des Elbsandsteingebirges: der [[Lilienstein]]&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL = [[Děčínský Sněžník]] (&amp;#039;&amp;#039;Hoher Schneeberg&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE = 722.8&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG = CZ&lt;br /&gt;
|LAGE = Grenzgebiet [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]] ([[Sachsen]]) / [[Nordböhmen]] ([[Tschechien]])&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 50/47/35/N&amp;lt;!--(Děčínský Sněžník − &amp;#039;&amp;#039;Hoher Schneeberg&amp;#039;&amp;#039;)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 14/6/31/E&amp;lt;!--(Děčínský Sněžník − &amp;#039;&amp;#039;Hoher Schneeberg&amp;#039;&amp;#039;)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-SN/CZ-42&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
|POSKARTE=Tschechien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elbsandsteingebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{csS|Labské pískovce}} bzw. {{lang|cs|&amp;#039;&amp;#039;Labské pískovcové pohoří&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein vorwiegend aus [[Sandstein]] aufgebautes [[Mittelgebirge]] am Oberlauf der [[Elbe]] in [[Deutschland]] und [[Tschechien]]. Es ist etwa 700&amp;amp;nbsp;km² groß und erreicht am [[Děčínský Sněžník]] (&amp;#039;&amp;#039;Hoher Schneeberg&amp;#039;&amp;#039;) eine Höhe von 723 Metern über dem Meeresspiegel. Der deutsche Teil wird im Allgemeinen als [[Sächsische Schweiz]], der tschechische als [[Böhmische Schweiz]] (&amp;#039;&amp;#039;České Švýcarsko&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Der Begriff „Sächsisch-Böhmische Schweiz“ (&amp;#039;&amp;#039;Českosaské Švýcarsko&amp;#039;&amp;#039;) ist davon abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturraumkarte Oberlausitz.png|mini|links|Naturraumkarte mit dem Elbsandsteingebirge]]&lt;br /&gt;
Das Elbsandsteingebirge erstreckt sich beiderseits der Elbe zwischen [[Děčín]] (&amp;#039;&amp;#039;Tetschen&amp;#039;&amp;#039;) in [[Nordböhmen]] und [[Pirna]] in [[Sachsen]]. Die nördliche Grenze befindet sich etwa entlang einer Linie zwischen Pirna, [[Hohnstein (Sächsische Schweiz)|Hohnstein]], [[Sebnitz]], [[Chřibská]], [[Česká Kamenice]] nach Děčín. Die südliche Begrenzung folgt von Pirna etwa dem Tal der [[Gottleuba]] zum [[Erzgebirge|Erzgebirgskamm]] und dann entlang des [[Jílovský potok]] (&amp;#039;&amp;#039;Eulaubach&amp;#039;&amp;#039;) nach Děčín.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Elbsandsteingebirge befinden sich die [[Nationalpark]]s [[Nationalpark Sächsische Schweiz|Sächsische Schweiz]] und [[Nationalpark Böhmische Schweiz|Böhmische Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2015-05-13 Basteibrücke-.jpg|mini|[[Bastei (Fels)|Bastei]]brücke bei [[Rathen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Charakteristische dieses stark zerklüfteten Felsengebirges ist sein außerordentlicher Formenreichtum auf engstem Raum. Einmalig unter den mitteleuropäischen Mittelgebirgen ist der ökologisch bedeutsame ständige Wechsel von [[Ebene (Geographie)|Ebenen]], [[Schlucht]]en, [[Tafelberg]]en und Felsrevieren mit erhalten gebliebenen geschlossenen Waldbereichen. Die Vielfalt der unterschiedlichen Standorte mit jeweils eigenen Verhältnissen in Bezug auf [[Boden (Bodenkunde)|Boden]] und [[Mikroklima]] haben eine enorme [[Artenvielfalt]] hervorgebracht. Allein die Vielfalt der vorkommenden [[Farne]] und [[Moose]] wird von keiner anderen deutschen Mittelgebirgslandschaft erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auftreten des [[Elbsandstein]]s und damit des Elbsandsteingebirges steht im Zusammenhang mit den großräumigen Ablagerungen eines ehemaligen Meeres in der [[Kreide (Geologie)#Gliederung der Kreide|Oberkreide]]. Auf sächsischer Seite spricht man von der &amp;#039;&amp;#039;[[Elbtalkreide]],&amp;#039;&amp;#039; die sich auf einem Gebiet zwischen [[Meißen]]-[[Oberau (Niederau)|Oberau]] im Nordwesten über [[Dresden]] und [[Pirna]] bis in die Sächsische Schweiz erstreckt und in Form von Sandsteinen, [[Pläner]]n und weiteren Gesteinen sowie an ihrer Basis mit Grundschottern (Basalkonglomerate) älterer Herkunft auftritt. Einige &amp;#039;&amp;#039;Erosionsrelikte&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Reinhardtsgrimma]] über [[Dippoldiswalde]] und [[Tharandter Wald]] bis [[Siebenlehn]] bilden südlich von Dresden isolierte Vorkommen. Sie sind hauptsächlich durch Sandsteine gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf böhmischer Seite setzten sich die Sandsteinablagerungen fort und stellen einen Teil der &amp;#039;&amp;#039;Nordböhmischen Kreide&amp;#039;&amp;#039; dar. Die Kreidesedimente des [[Zittauer Becken]]s werden auf Grund ihrer regionalgeologischen Zusammenhänge der &amp;#039;&amp;#039;Nordböhmischen Kreide&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. Die Sedimentabfolgen aus dem Kreidemeer lassen sich in weiteren Landschaftsräumen Tschechiens bis nach Mähren verfolgen. Zusammen bilden diese Ablagerungen die Sächsisch-Böhmische Kreidezone. In der tschechischen Geologie wird die &amp;#039;&amp;#039;Elbtalkreide&amp;#039;&amp;#039; als ein Ausläufer des &amp;#039;&amp;#039;Böhmischen Kreidebeckens&amp;#039;&amp;#039; beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Skalní stěna mezi Tisou a Holým vrchem2.JPG|mini|[[Tyssaer Wände]]]]&lt;br /&gt;
Der mannigfaltige Formenreichtum der Sandsteinlandschaft ist eine Folge chemisch-physikalischer [[Erosion (Geologie)|Erosion]] und biologischer Prozesse von Gesteinen, die im Wesentlichen aus den in der [[Kreide (Geologie)|Kreidezeit]] abgelagerten Sanden gebildet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Elbsandsteingebirges liegt im Bereich der Elbezone (Elbe-Lineament), damit im Bereich einer geologischen [[Störung (Geologie)|Störungszone]] zwischen dem [[Lausitzer Granitmassiv]] im Nordosten und den kristallinen Gesteinen des [[Erzgebirge]]s im Südwesten. Die mehrere Kilometer breite Störungszone verläuft in [[Streichen (Geologie)|hercynischer Richtung]] von Südost nach Nordwest und ist seit dem [[Kambrium]] tektonisch aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine seit dem [[Pennsylvanium]] (ca. 320 [[mya (Zeitskala)|mya]]) einsetzende Festlandsepoche, die durch [[Verwitterung]] und [[Abtragung]] gekennzeichnet war, wurde im [[Jura (Geologie)|Jura]] (ca. 180 [[mya (Zeitskala)|mya]]) durch eine kurzzeitige Überflutung unterbrochen. Die dabei abgelagerten [[Marines Sediment|marinen Sedimente]], in der Hauptsache [[Kalkstein]]e, blieben am Nordostrand der Elbezone im Bereich der [[Lausitzer Überschiebung]] in Form kleiner Schollen erhalten, die teilweise an der Erdoberfläche anstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Oberkreide setzten im [[Cenomanium]] (ca. 95 [[mya (Zeitskala)|mya]]) Senkungsprozesse ein, die von Westen her das Vordringen eines kreidezeitlichen Meeres ermöglichten. Die Zuflüsse des Meeres und marine Strömungen transportierten über einen Zeitraum von ca. 8 Millionen Jahren hinweg [[Schluff]], [[Sand]], [[Kies]], [[Schotter]] und pflanzenführende [[Ton (Bodenart)|Ton]]e in die sich weiter senkende [[Flachmeer]]zone. Durch [[Diagenese|diagenetische]] Prozesse bei verschiedenen [[Druck (Physik)|Druckregimen]] kam es zur Ausbildung von Sandsteinschichten. Zu den älteren Ablagerungen zählten auch uranführende Tone und Schluffe des Unter- und Mittelcenomanium, die im [[Uranbergwerk Königstein]] zwischen 1963 und 1990 gewonnen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Obercenomanium bildete sich im Bereich der Elbezone eine [[Meerenge]], die das norddeutsch-polnische Sedimentbecken und das Sedimentbecken im Raum [[Böhmen]]/[[Mähren]] (Randbecken des [[Tethys (Ozean)|Tethysmeeres]]) verband. Die Landmassen im Osten der Meerenge bildeten die Westsudetische Insel ([[Lausitzer Bergland]], [[Isergebirge]], [[Riesengebirge]]). Im Westen stellte die Mitteleuropäische Insel ([[Westerzgebirge]], [[Fichtelgebirge]], [[Bayerischer Wald]]) die Grenze dar. Die Meeresvorstöße des Cenomanium reichten damit weit über die heutigen geographischen Grenzen des Elbsandsteingebirges hinaus. Sandsteinablagerungen dieser Zeit finden sich heute als Erosionsrelikte u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Dippoldiswalder Heide]] und im [[Tharandter Wald]] ([[Grillenburger Sandstein]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberflächenbildend wurden insbesondere die sandigen Ablagerungen des [[Turonium]] und [[Coniacium]], die durch einen mehrfachen Wechsel von Meeresvorstößen und Meeresrückzügen bestimmt waren. Dabei kam es zur wechselweisen Ablagerung von leicht verwitternden tonig-schluffig (und teils kalkigen) Sedimenten und stabileren sandig-kiesigen Sedimenten. Während die tonig-schluffigen Sedimente oft nur geringe Mächtigkeiten im Dezimeterbereich erreichten, erlangten die sandigen Sedimente Mächtigkeiten von bis zu 120 Metern. Die tonig-schluffigen Sedimente wirken wasserstauend und begünstigen dadurch die Verwitterung. Diese Schichten treten im Landschaftsbild als Felsbänder bzw. -terrassen, [[Hohlkehle]]n, [[Abri]] ([[Halbhöhle]]n, die lokal [[Boofe]]n genannt werden), Schichtfugenhöhlen und (im Einzelfall) als [[Felsbrücke]]n in Erscheinung. Die sandig-kiesigen Sedimente sind hingegen deutlich widerstandsfähiger, aus ihnen sind die markanten Felswände des Elbsandsteingebirges aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sächsischen Bereich des Elbsandsteingebirges wurden die Ablagerungen des Turonium und Coniacium in einer Gesamtmächtigkeit von bis zu 550 Metern ausgebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Mannsfeld (Politiker)|Karl Mannsfeld]], Olaf Bastian: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Landschaften. Zwischen Dübener Heide und Zittauer Gebirge.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, Naturschutzfonds. Edition Leipzig, Leipzig 2012, ISBN 978-3-361-00678-2, S. 290.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die jüngsten (und obersten) Ablagerungen finden sich hier u.&amp;amp;nbsp;a. im Gipfelbereich des [[Kleiner Winterberg (Sächsische Schweiz)|Kleinen]] und [[Großer Winterberg (Sächsische Schweiz)|Großen Winterberg]] (Mächtigkeiten bis zu 80 Meter), in den obersten Schichten der [[Schrammsteine|Schramm-]] und [[Affensteine]] (Mächtigkeiten bis zu 30 Meter), im Gipfelbereich des [[Rathen]]er Felsreviers (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Lokomotive (Fels)|Lokomotive]]), am [[Brand (Sächsische Schweiz)|Brand]] und (gering mächtig) als oberste Schicht einzelner Tafelberge (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Lilienstein]], [[Pfaffenstein]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{WdH|1}} (2. Auflage 1985, Anlage A) sowie {{WdH|2}} (Anlage A).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Böhmischen Teil des Elbsandsteingebirges erfolgte die Sedimentation bis ins [[Santonium]] hinein und erreichte ebenfalls Mächtigkeiten von bis zu 600 Metern. Die jüngsten (und obersten) Schichten des Sedimentparketes verwitterten jedoch stärker als in der Sächsischen Schweiz, so dass nur Schichten bis ins Oberturonium erhalten blieben. Einzig im Bereich von [[Prebischtor]] (Pravčická brána) und Flügelwand (Křídelní stěna) reichen die Schichten des Coniacium aus dem Gebiet des Großen Winterberg auch bis in die Böhmische Schweiz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thalheim_2005&amp;quot;&amp;gt;Klaus Thalheim: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geologie der Böhmischen Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Rölke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wander- und Naturführer Böhmische Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Berg- und Naturverlag Rölke, Dresden 2005, S. 15–25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Coniacium]] kam es dann wieder zu Hebungsvorgängen, die einen Abfluss des Kreidemeeres und damit ein Ende der Sedimentation bewirkten. Zurück blieb der Meeresboden in Form einer geschichteten, aber noch ungegliederten Sandsteinplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstmals durch [[Friedrich Lamprecht]] vollständig beschriebene Schichtung des Elbsandsteins ist durch wechselnde horizontale Strukturunterschiede (Einlagerungen von Tonmineralen, Korngrößen des Quarzes, Unterschiede in der Kornbindung) sowie eine typische, aber überwiegend geringe [[Fossil]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;führung sowie mehr oder weniger wasserführende Schichten charakterisiert. Die Bezeichnung der einzelnen Schichten erfolgte durch Lamprecht mit den Buchstaben „a“ bis „e“ (vom [[Liegendes|Liegenden]] zum [[Hangendes|Hangenden]]) für die stabilen sandig-kiesigen Sedimente und mit den griechischen Buchstaben „α“ bis „δ“ für die feinkörnigen und leicht verwitternden tonig-schluffigen Sedimente.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Lamprecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schichtlagerung des Turons im sächsisch-böhmischen Elbsandsteingebirge.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der mathematisch-physikalischen Klasse der sächsischen Akademie der Wissenschaften Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; 86, 1934, S. 155–186.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Einteilung ist auf den böhmischen Teil des Elbsandsteingebirges allerdings nur bedingt übertragbar, da insbesondere im rechtselbischen Teil die Schichtgrenzen nicht markant und durchgängig ausgeprägt sind. Im Gegensatz zur Sächsischen Schweiz sind hier die Sedimente hinsichtlich ihrer [[Korngröße]] vertikal stärker durchmischt, was auf einst stark wechselnde Meeresströmungen im Kreidemeer hinweist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thalheim_2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Winterstein 2012-05-27-7429.jpg|Der Blick vom [[Winterstein (Sächsische Schweiz)|Winterstein]] zeigt die schichtförmig liegenden Sedimente deutlich.&lt;br /&gt;
 Affensteine6.jpg|Beim Blick auf die [[Affensteine]] wird der mehrstufige Aufbau deutlich erkennbar: Über einem mit Hangschutt bedeckten Wandfuß erhebt sich die Sandsteinwand der Stufe d, im oberen Drittel markiert eine teils bewaldete Terrasse die Zwischenstufe δ2 mit dem Promenadenweg, darüber erhebt sich die Sandsteinwand der Stufe e.&lt;br /&gt;
 Zirkelstein002.jpg|Der Blick auf den [[Zirkelstein]] zeigt die bereits stark erodierte Felskrone der Stufe d, die auf einer Schutthalde der Stufe c aufsitzt.&lt;br /&gt;
 WaltersdorferMuhle80.jpg|Die [[Polenz (Fluss)|Polenz]] hat sich an der Waltersdorfer Mühle tief in die Sandsteinschichten e bis b (Talsohle) eingeschnitten.&lt;br /&gt;
 Bad Schandau Schmilka Elbe 10913.jpg|Der Taleinschnitt der [[Elbe]] reicht bei [[Schmilka]] bis in die Sandsteinschicht a1, darüber erhebt sich rechtselbisch mit den [[Schrammsteine]]n die komplette Schichtenfolge bis zur Stufe e (Hoher und Mittlerer Torstein).&lt;br /&gt;
 Kuhstall 2012-05-27-7505.jpg|Die Zwischenhorizonte δ2 und γ3 begünstigen an wasserstauenden Horizonten die Sandsteinverwitterung und Höhlenbildung. Der Boden des [[Kuhstall (Sächsische Schweiz)|Kuhstall]] zählt zur Schicht γ3, die Verwitterung wirkte von beiden Seiten des Felsenriffs, so dass ein [[Felsentor]] entstand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Regression (Geologie)|Regression]] des kreidezeitlichen Meeres folgte nahezu zeitgleich eine in Richtung Süd-Südwest gehende Hebung des [[Lausitzer Granitmassiv]]s, dass sich von Norden und Nordosten her teilweise über die Kreidesandsteinplatte schob und diese nach unten drückte, bis sie brach. Die Bruchzone an der Nord- und Nordostgrenze des Elbsandsteingebirges wird als [[Lausitzer Verwerfung]] (auch Lausitzer Überschiebung genannt) bezeichnet. Sie verläuft etwa entlang einer Linie von [[Pillnitz]] über [[Hohnstein (Sächsische Schweiz)|Hohnstein]] und [[Hinterhermsdorf]] in Richtung [[Krásná Lípa]] (Schönlinde). In Hohnstein befindet sich am westlichen Talhang der Polenz an der sogenannten Wartenbergstraße der einzige geologische Aufschluss, an welchem der die Lage des Lausitzer Granits über dem Kreidesandstein direkt sichtbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Aufschieben der Granitgesteine auf die Kreidesandsteinplatte kam es entlang der Lausitzer Verwerfung teilweise zur Aufrichtung und Schrägstellung der Sandsteinschichten. Markant wird dies insbesondere an der [[Hohe Liebe|Hohen Liebe]], die durch das Einfallen der Sandsteinschichten um bis zu 30° in Richtung Süd-Südost eine spitze Gipfelform erhielt und sich dadurch vom Tafelbergrelief der anderen Sandsteinberge des Elbsandsteingebirges deutlich abhebt. Westlich des [[Vlčí hora]] (Wolfsberg) kam es sogar zu einer [[Überkippung]] der ursprünglich waagerecht lagernden Sandsteinschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wurden entlang der Lausitzer Verwerfung ältere Gesteine aus Perm, Jura, Cenomanium und Turonium aufgeschleppt und gelangten an die Erdoberfläche. Wirtschaftliche Bedeutung erlangten dabei die Kalkvorkommen aus dem Jura, die in der Vergangenheit verschiedentlich bergmännisch gewonnen wurden, so u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Zeschnig]] und [[Saupsdorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://openmapweb.org/Berg/zesch.htm Die Kalkgrube Zeschnig.] In: &amp;#039;&amp;#039;openmapweb.org,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 5. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;, nahe der Obermühle [[Hinterhermsdorf]] und nordöstlich von [[Doubice]] (Daubitz).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.luzicke-hory.cz/mista/index.php?pg=zmvaped Vápenný vrch (Kalkofenberg) von Doubice (Daubitz).] In: &amp;#039;&amp;#039;luzicke-hory.cz,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 5. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Tertiär]] wurde vor allem das angrenzende Gebiet des [[Böhmisches Mittelgebirge|Böhmischen Mittelgebirges]] und des [[Lausitzer Gebirge]]s durch einen intensiven Vulkanismus geformt und beeinflusst, einzelne [[Intrusion (Geologie)|Magmaintrusionen]] durchstießen aber auch die Sandsteintafel des Elbsandsteingebirges. Die markantesten Zeugnisse dieser erdgeschichtlichen Phase sind vor allem die basaltischen [[Kegelberg]]e [[Růžovský vrch]] (&amp;#039;&amp;#039;Rosenberg&amp;#039;&amp;#039;), [[Cottaer Spitzberg]] und [[Raumberg (Sächsische Schweiz)|Raumberg]], aber auch [[Großer Winterberg (Sächsische Schweiz)|Großer]] und [[Kleiner Winterberg (Sächsische Schweiz)|Kleiner Winterberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südwestrand wurde die Sandsteinplatte an der [[Karsdorfer Störung]] um über 200 Meter angehoben, wodurch die Platte noch stärker kippte und sich das Gefälle des Elbestroms verstärkte. Die Wassermassen gruben mit ihrem Flussbett Täler in das Gestein und trugen stellenweise zur Bildung der Felswände bei. Mit der Zeit verminderte sich das Gefälle; das Flussbett des Elbestroms verbreiterte sich und wechselte immer wieder, auch durch eiszeitliche Klimaeinflüsse bedingt, seinen Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bielatal Sachsen 2006 01 07.jpg|mini|[[Herkulessäulen]] im [[Biela (Elbe)|Bielatal]]]]&lt;br /&gt;
Die mineralische Zusammensetzung der Sandsteinablagerungen hat unmittelbare Auswirkungen auf die Morphologie des Geländes. Der feinkörnige Typus mit tonig-schluffiger Bindung zwischen den Quarzkörnen verursacht Böschungen und Hänge mit Terrassierung. Die kieselig gebundenen Sandsteinbänke sind für die Ausbildung von Wänden und Klippen typisch. Geringe Schwankungen bei der Bindemittelzusammensetzung im Gestein können sich im Landschaftsbild sichtbar auswirken.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Pälchen (Hrsg.) / H. Walter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Sachsen. Geologischer Bau und Entwicklungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 2008, S. 340–341, ISBN 978-3-510-65239-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Quadersandstein}}{{Anker|Quadersandsteingebirge}}Seine charakteristische Quader-Erscheinungsweise verdankt der Elbsandstein einer weitständigen horizontalen Schichtung ([[Bankung]]) und der vertikalen [[Kluft (Geologie)|Zerklüftung]]. [[Bernhard von Cotta|Bernhard Cotta]] schreibt 1839 in seinen Erläuterungen zur &amp;#039;&amp;#039;[[Geologische Karte|geognostischen Karte]]&amp;#039;&amp;#039; hierzu: „Verticale Klüfte und Spalten durchschneiden, unter sich ziemlich rechtwinkelig, die wagerechten&amp;lt;!--Schreibweise vor 1927--&amp;gt; Schichten, und dadurch entsteht jene Absonderung in [[parallelepiped]]ische Körper, die zu dem Namen Quadersandstein Veranlassung gegeben hat.“&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Cotta: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zu Section VI der geognostischen Charte des Königreiches Sachsen und der angrenzenden Länderabtheilungen, oder: Geognostische Skizze der Gegend zwischen Neustadt, Bischoffswerda, Wittichenau, Rothenburg, Görlitz, Ostritz, Rumburg und Schluckenau.&amp;#039;&amp;#039; Arnoldische Buchhandlung, Dresden und Leipzig 1839, S. 49–50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Quadersandsteingebirge&amp;#039;&amp;#039; ist ein historischer geologischer Terminus für vergleichbare Sandsteinablagerungen, wurde jedoch auch im Zusammenhang mit dem Elbsandsteingebirge verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Thaddäus Eduard Gumprecht: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur geognostischen Kenntniß einiger Theile Sachsens und Böhmens.&amp;#039;&amp;#039; Siegfried Mittler, Berlin 1835 ([http://books.google.com/books?id=yBU-AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA146&amp;amp;dq=Quadersandsteingebirge Digitalisat] bei [[Archive.org]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hanns Bruno Geinitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Quadergebirge oder die Kreideformation in Sachsen, mit besonderer Berücksichtigung der glaukonitreichen Schichten.&amp;#039;&amp;#039; Fürstlich Jablonowski’sche Gesellschaft zu Leipzig, 1850 ([https://archive.org/details/dasquadergebirge00gein Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Notiz 10. Februar 1850 von Bernhard Cotta. In: K. C. von Leonhard, H. G. Bronn (Hrsg.): Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geognosie, Geologie und Petrefakten-Kunde. Stuttgart, Jg. 1850, S. 190 ([http://www.archive.org/stream/neuesjahrbuchfer1850stut#page/190/mode/2up/search/Geinitz Digitalisat] bei Archive.org).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klüfte bildeten sich durch lang anhaltende [[Tektonik|tektonische]] Beanspruchungen der gesamten Sandsteinplatte des Gebirges. Dieses Kluftnetz durchzieht, in zwei Bereichen des Gebirges mit unterschiedlichen Richtungen, in relativ regelmäßiger Form diese Sandsteinablagerungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Prescher (Geologe)|Hans Prescher]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologie des Elbsandsteingebirges.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Theodor Steinkopff, Dresden/Leipzig 1959, S. 107–111.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolgend einsetzende Verwitterungsvorgänge sehr unterschiedlicher Art und gegenseitiger komplexer Überlagerung (Auswaschungen, [[Verwitterung#Frostverwitterung|Frost-]] und [[Verwitterung#Salzverwitterung|Salzsprengungen]], [[Korrasion|Wind]], Lösungsvorgänge mit Versinterungen sowie [[biogen]]e und [[Mikroorganismus|mikrobielle]] Einwirkungen) haben die Felsoberflächen weiter geprägt. Es entstanden beispielsweise [[Höhle|Einsturzhöhlen]], kleine lochähnliche Vertiefungen ([[Wabenverwitterung|Alveolen]]) mit [[Sanduhr (Felsformation)|Sanduhren]], [[Kamin (Bergsport)|Kamine]], Spalten und schroffe mächtige Wände.&amp;lt;br /&amp;gt;Vielfältige morphologische Ausbildungen in der Felsenlandschaft des Elbsandsteingebirges werden hinsichtlich ihrer Entstehung als Folge einer [[Verkarstung]] diskutiert. Besonders häufig auftretende Furchen mit parallelen Kämmen, sie muten wie [[Karre (Rinne)|Karrenstrukturen]] an, sowie umfassende Höhlensysteme bieten in der [[Landform#Polygenetische Formen|polygenetischen]] und polymorphen Erosionslandschaft des Elbsandsteingebirges hierzu wichtige Anhaltspunkte. Sie werden gelegentlich mit dem Begriff [[Pseudokarst]] bezeichnet. Die Übertragung des Begriffs auf einige Erosionsformen im Sandstein des Elbsandsteingebirges und die daraus abgeleitete Erklärungsweise sind jedoch umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robert A. L. Wray |url=http://speleogenesis.com/pdf/SG2/SG2_artId16.pdf |titel=Quartzite dissolution: karst or pseudokarst? |werk=speleogenesis.com |datum= |seiten= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2018-10-26 |format=PDF; 89&amp;amp;nbsp;kB |sprache=en |kommentar=keine Mementos; in: &amp;#039;&amp;#039;Speleogenesis Journal.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1,  2003, Ausgabe 2: &amp;#039;&amp;#039;Speleogenesis and Evolution of Karst Aquifers&amp;#039;&amp;#039; |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Stephan: [http://www.si-journal.de/index2.php?artikel=jg13/heft2/sij132-3.html &amp;#039;&amp;#039;Die Landschaftsformen – unter anderen als heutigen Bedingungen entstanden. Zerlegung des Elbsandsteingebirges in Felstürme – kurzzeitig?&amp;#039;&amp;#039;] Rezension von: Detlef Busche, Jürgen Kempf, Ingrid Stengel: &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsformen der Erde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Luc Willems: &amp;#039;&amp;#039;Phénomènes karstiques en roches silicatées non carbonatées : cas des grès, des micaschistes, des gneiss et des granites en Afrique sahélienne et équatoriale.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation au l’Université de Liege. 2000 (Umfassende Diskussion von Sandsteinkarst und terminologischen Fragen in diesem Zusammenhang) ([http://www.ecosociosystemes.fr/extrait_th_se.pdf PDF; 316&amp;amp;nbsp;kB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Luc Willems: {{Webarchiv|url=http://bictel.ulg.ac.be/ETD-db/collection/available/ULgetd-02012010-134403/ |wayback=20110812105129 |text=Dissertation (Komplettversion). }} Université de Liege, 6. Juli 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Roland H. Winkelhöfer |url=http://www.geoberg.de/2010/06/12/das-elbsandsteingebirge-ist-ein-sandsteinkarstgebiet/ |titel=Karst im Elbsandsteingebirge |werk=geoberg.de |datum=2010-06-12 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20131015215809/http://www.geoberg.de/2010/06/12/das-elbsandsteingebirge-ist-ein-sandsteinkarstgebiet/ |archiv-datum=2013-10-15 |zugriff=2018-10-25 |abruf-verborgen=1 |kommentar=private Webseite von Lutz Geißler |zitat=Dieser Text ist am 23.11.2006 auf der alten Version von geoberg.de erschienen und wurde übernommen. |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Tschechische Geologen konstatieren für quarzitisch gebundene Sandsteinbereiche im nördlichen Teil des &amp;#039;&amp;#039;Böhmischen Kreidebeckens&amp;#039;&amp;#039; [[Karst]]erscheinungen in Form von sphärischen Hohlräumen und Höhlenbildungen. Sie entstanden demnach durch Lösungsvorgänge von Wasser im komplexen Zusammenspiel mit Eisenverbindungen aus benachbarten bzw. [[Intrusion (Geologie)|intrudierten]] magmatisch-vulkanischen Gesteinen. Auf der Grundlage dieser Prozesse wird die Variantenvielfalt des Reliefs in jenen Sandsteingebieten erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jiří Adamovič: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Sandstone cementation and its geomorphic and hydraulic implications.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://snl.mnhn.lu/symposium/sandstone/ferrantia/c11_Adamovic.pdf |wayback=20110827122314}} In: &amp;#039;&amp;#039;Ferrantia.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 44, 2005 (Musée national d’histoire naturelle, Luxembourg) S. 22 (PDF, englisch; 726&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zuzana Vařilová: &amp;#039;&amp;#039;České Švýcarsko.&amp;#039;&amp;#039; In: J. Adamovič, V. Cílek (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Železivce české křídové pánve. Ironstones of the Bohemian Cretaceous Basin.&amp;#039;&amp;#039; Knihovna ČSS 38, Praha 2002, S. 146–151 ({{Webarchiv|url=http://adamovic.euweb.cz/katalog.pdf#page=37 |wayback=20110811033851 |text=PDF; 6,4 MB }}; ab PDF-S. 37; tschechisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Elbsandsteingebirge ist der größte Kreidesandsteinerosionskomplex in Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Hübner u. a.: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Potentialanalyse für eine Aufnahme von Teilen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz als Weltnaturerbegebiet der UNESCO; Teil Geologie/Geomorphologie.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.nationalparkfreunde.info/welterbe/Abschlussber1202.pdf |wayback=20131202233512}}. S. 47. In: &amp;#039;&amp;#039;nationalparkfreunde.info.&amp;#039;&amp;#039; 31. Januar 2006, abgerufen am 26. Oktober 2018 (PDF; 6,7&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[anthropogen]] verursachten Veränderungen durch den rund 1000 Jahre anhaltenden Sandsteinabbau trugen in Teilbereichen des Elbsandsteingebirges zusätzlich zur Formung des heute vorhandenen Landschaftsbildes bei. Dabei spielten die Klüfte (von den Steinbrechern &amp;#039;&amp;#039;Loose&amp;#039;&amp;#039; genannt) eine wichtige Rolle, da sie eine natürliche Begrenzung bei der Wandfällung und Rohblockzurichtung hilfreich vorgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Kutschke: &amp;#039;&amp;#039;Steinbrüche und Steinbrecher in der Sächsischen Schweiz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Stadtmuseums Pirna.&amp;#039;&amp;#039; Heft 11). [[Stadtmuseum Pirna]], Pirna 2000, S. 4–5, 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pravcicka brana 001.jpg|mini|Böhmische Schweiz: Sandstein-[[Felsbrücke]] [[Prebischtor]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile des Elbsandsteingebirges werden durch Gesetze geschützt. In Deutschland gibt es die Nationalparkregion Sächsische Schweiz, welche aus dem zweigeteilten 1990 gegründeten 93,5&amp;amp;nbsp;km² großen [[Nationalpark Sächsische Schweiz]] (NLP) und dem umliegenden 1956 gegründeten 287&amp;amp;nbsp;km² großen [[Landschaftsschutzgebiet]] (LSG) besteht. Der deutsche Gebirgsteil wurde zudem im Mai 2006 von der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover als eines der 77 bedeutendsten nationalen [[Geotop]]e Deutschlands prädikatisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Böhmische Schweiz|böhmischen Gebirgsflügel]] besteht im nordöstlichen Gebiet seit 1972 das Landschaftsschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;[[CHKO Labské pískovce|Chráněná krajinná oblast Labské pískovce]]&amp;#039;&amp;#039; (Landschaftsschutzgebiet Elbsandsteine) mit einer Fläche von 324&amp;amp;nbsp;km². Im Jahr 2000 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Národní park České Švýcarsko&amp;#039;&amp;#039; (Nationalpark Böhmische Schweiz) mit einer Fläche von 79&amp;amp;nbsp;km² eingerichtet, so dass damit rund 700&amp;amp;nbsp;km² Gesamtfläche des Gebirges als Natur- und Kulturlandschaft unter Schutz stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste von Steiganlagen im Elbsandsteingebirge}}&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Portal|Elbsandsteingebirge}}&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergen des Elbsandsteingebirges]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Elbe Sandstone Mountains|Elbsandsteingebirge}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Elbsandsteingebirge}}&lt;br /&gt;
* {{dNB-Portal|4014181-0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.elbsandsteingebirge.de Informationsportal für das Elbsandsteingebirge]&lt;br /&gt;
* [http://www.reinoehl.de/landschaft/schweiz/index_schweiz1.htm Informationen zum Elbsandsteingebirge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4014181-0|LCCN=sh/85/041530|VIAF=247616156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elbsandsteingebirge| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elbsandstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaler Geotop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop in Sachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Keuk</name></author>
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