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	<title>Elbsandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T07:58:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elbsandstein&amp;diff=1437782&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brettchenweber: Änderungen von ~2026-63517-3 (Diskussion) auf die letzte Version von AlMa77 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-01-29T13:42:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-63517-3&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-63517-3&quot;&gt;~2026-63517-3&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-63517-3&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-63517-3 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:AlMa77&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:AlMa77 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;AlMa77&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Abgebrochener wartturm.png|miniatur|Elbsandstein, wie hier am durch einen Felssturz geprägten [[Wartturm (Fels)|Wartturm]], kann von einer feingliedrigen, fahnenartigen “Bänderung” durchzogen sein.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lohmgrund (03).JPG|miniatur|Steinbruch im Lohmgrund bei [[Cotta (Dohma)|Cotta]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elbsandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet [[Sandstein]]e, deren natürliches Vorkommen sich auf den Norden [[Böhmen]]s und im Großraum [[Dresden]] gelegene Teile [[Sachsen]]s beschränkt. Benannt ist er nach der [[Elbe]], die sein Verbreitungsgebiet in einem Durchbruchstal, der &amp;#039;&amp;#039;Elbtalzone&amp;#039;&amp;#039;, durchzieht. Am auffälligsten tritt er im [[Elbsandsteingebirge]] zu Tage, das sich in die [[Sächsische Schweiz]] auf deutscher und die [[Böhmische Schweiz]] auf tschechischer Seite gliedert. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Elbsandstein&amp;#039;&amp;#039; wird sowohl in geologischen als auch in wirtschaftlichen Zusammenhängen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologischer Begriff ==&lt;br /&gt;
Als Elbsandstein im geologischen Sinne werden alle Sandsteintypen zusammengefasst, die im Gebiet der [[Elbtalkreide]] auftreten und in der [[Kreide (Geologie)|Kreidezeit]] entstanden sind. Er besteht hauptsächlich aus Quarzkörnern, die kieselig, tonig oder kaolinitisch gebunden sind. Die Anteile und Gehalte mineralischer [[Akzessorien]] sind schwankend. Seine Lagerstätten grenzen an die Bereiche des [[Lausitzer Granitmassiv|Lausitzer Massivs]] (Lausitzer Antiklinalzone), des [[Meißner Massiv]]s, des Gneises des [[Osterzgebirge]]s, an das [[Elbtalschiefergebirge]] und auf dem Gebiet der [[Tschechien|Tschechischen Republik]] an die nordöstlichen Ausläufer des [[Böhmisches Mittelgebirge|Böhmischen Mittelgebirges]] sowie die Randzone des [[Egergraben]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Petrographie abgebauter Elbsandsteine ==&lt;br /&gt;
Der große Teil der in Steinbrüchen abgebauten Sorten sind Sandsteine mit einer kieseligen Kornbindung. Es handelt sich um Quarzsandsteine, deren Quarzkörner durch die Verfestigung ([[Diagenese]]) an ihren Kontaktzonen miteinander verwachsene Kristallstrukturen haben. Als Nebenbestandteile finden sich [[Feldspat]], [[Glaukonit]], [[Tonminerale]] und Eisenminerale des [[Limonit]]komplexes. In den Porenzwischenräumen der Sandsteine vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Cotta&amp;#039;&amp;#039; befinden sich feinkörnige Anteile der Minerale [[Illit]], [[Kaolinit]] und [[Quarz]]. Das Kaolinit stammt aus vorheriger Zersetzung des Feldspates ([[Alteration (Geologie)#Kaolinisierung|Kaolinisierung]]) an anderen Orten. Die Porenräume der Sandsteine vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Posta&amp;#039;&amp;#039; enthalten weitgehend keine Füllungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen und neuzeitlichen Steinbrüche befinden sich in Bereichen der kreidezeitlichen Ablagerungen zwischen [[Turonium#Untergliederung|Unterturon]] bis [[Coniacium#Untergliederung|Unterconiac]]. Lithostratigraphisch betrachtet erfolgt die Steingewinnung in der Schmilka-Formation (Turon), Postelwitz-Formation (Mittelturon) und Schrammstein-Formation (Oberturon bis Mittelconiac).&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Ehling, Heiner Siedel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bausandsteine in Deutschland, Band 2&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2011, Tabelle S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sandstein von [[Reinhardtsdorf-Schöna|Reinhardtsdorf]] (Postelwitz-Formation, Horizont &amp;#039;&amp;#039;lamarcki&amp;#039;&amp;#039;-Pläner) liegt als [[Werkstein]] nach geochemischen Kriterien dem Typ &amp;#039;&amp;#039;Cotta&amp;#039;&amp;#039; (Tonmineral- und Feldspatgehalte) nahe,&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Ehling, Heiner Siedel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bausandsteine in Deutschland, Band 2&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2011, S. 211, 232.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einigen technischen Eigenschaften des Typs &amp;#039;&amp;#039;Posta&amp;#039;&amp;#039;. Die wichtigsten Eigenschaften dieser Werksteinsorten werden von ihren vorhandenen bzw. fehlenden Feinkornanteilen bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Grunert: &amp;#039;&amp;#039;Der Elbsandstein: Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geologica Saxonica Journal of Central European Geology&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 52/53 (2007).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit brach man in wenigen, heute geschlossenen Steinbrüchen Sandsteine, die einen [[Karbonat]]gehalt aufweisen. Sie stammen aus oberflächennah entstandenen Lagerstätten und sind nur von geringer wirtschaftlicher Bedeutung gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werksteinsorten ==&lt;br /&gt;
Verfestigte Sandsedimente marinen Ursprungs aus der [[Kreide (Geologie)|Oberkreide]] bilden eine bis zu 400 Meter starke Folge aus mehreren Schichten. Sie werden seit Jahrhunderten abgebaut und als Werkstein verwendet. Der tiefstgelegene, stratigraphisch älteste Werkstein-Horizont wird als Mittelquader oder [[Cottaer Sandstein]] bezeichnet, entstand im unteren [[Turonium|Turon]] und findet häufig als [[Steinbildhauer|Bildhauerstein]] Verwendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber liegt der im mittleren Turon entstandene &amp;#039;&amp;#039;Oberquader&amp;#039;&amp;#039;, der auch als [[Reinhardtsdorfer Sandstein]] bekannt ist. Er macht die Hauptmasse des Elbsandsteins aus. Reinhardtsdorfer Sandstein wurde und wird im [[Dresdner Zwinger]] verwendet; in jüngerer Vergangenheit wurde mit diesem Stein das [[Braunschweiger Schloss]] wiedererrichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm ähnlich, jedoch von besonderer Qualität, ist der [[Grillenburger Sandstein]], der nicht aus der Sächsischen Schweiz, sondern vom gleichnamigen Ort im [[Tharandter Wald]] bei [[Dresden]] kommt. Dieser zählt wie der Hetzdorfer und Niederschönaer Sandstein zur [[Oberhäslich-Formation]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Niebuhr, Frank Haubrich, Markus Fengler |Titel=Der Grillenburger Sandsteinbruch am Flügel Jägerhorn (Cenomanium, Tharandter Wald, Sachsen) – historisch berühmt und geologisch verkannt |Sammelwerk=Geologica Saxonica – Journal of Central European Geology |Band=67 |Datum=2021 |ISSN=2750-8242 |DOI=10.3897/gs.67.e78579 |Seiten=1–28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurden wegen ihrer Entstehung innerhalb der &amp;#039;&amp;#039;Elbtalkreide&amp;#039;&amp;#039; von einigen Autoren als Elbsandsteine bezeichnet. Nach aktueller Differenzierung fasst man diese Vorkommen als „Erosionsrelikte südlich der Elbe“ zusammen, da ihre Entstehung auf marinen und fluviatilen Vorgängen in einer [[Transgression (Geologie)|Trans-]] und [[Regression (Geologie)|Regressionszone]] des ehemaligen Kreidemeeres beruht. Diese Sandsteinvarietäten werden nicht mehr abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oberste, jüngste Sandsteinlage heißt &amp;#039;&amp;#039;Überquader&amp;#039;&amp;#039; (stratigraphisch: [[Schrammstein-Formation]]) oder [[Postaer Sandstein]] und wurde, wie der ähnliche [[Wehlener Sandstein]] überwiegend auf der rechten Elbseite abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Ehling, Heiner Siedel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bausandsteine in Deutschland, Band 2&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2011, S. 210, Tabelle S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese im oberen Turon entstandene Sorte weist eine hohe Festigkeit auf und wird als [[Naturstein|Baustein]], besonders in tragender Funktion, verwendet. Unter anderem kam er beim Bau der [[Frauenkirche (Dresden)|Dresdner Frauenkirche]] zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gesteinstechnischer Weise ihm ähnlich ist der Sandstein der  eigentlichen [[Oberhäslich]]-Formation, wie aus der [[Paulsdorf (Dippoldiswalde)|Paulsdorfer]], [[Höckendorf (Klingenberg)|Höckendorfer]] und [[Dippoldiswalder Heide]], unweit von [[Dippoldiswalde]] bei Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Portal, dresden weisse gasse.jpg|Portal in der Dresdner Altstadt ([[Weiße Gasse]]), Sandstein Typ &amp;#039;&amp;#039;Posta&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Datei:Chemnitz Jakobikirche Relief 2.jpg|Flachrelief an der [[Stadtkirche St. Jakobi (Chemnitz)|Jakobikirche]] in [[Chemnitz]], Sandstein Typ &amp;#039;&amp;#039;Posta&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Palucca campus dresden4.jpg|Haupteingang der [[Palucca Schule Dresden]], Türgewände in Sandstein vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Cotta&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Chemnitz, bauschmuck - elbsandstein.jpg|Bauschmuck in [[Chemnitz]], Sandstein vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Cotta&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport ==&lt;br /&gt;
Für einen der Hauptgewinnungsorte, die Steinbrüche im [[Lohmgrund]] südlich von Pirna, war die [[Bahnstrecke Pirna–Großcotta]] errichtet worden. Viele Steinbrüche im Elbtal zwischen Pirna und der Umgebung von [[Děčín|Tetschen]] (hauptsächlich in [[Dolní Žleb|Niedergrund]]) konnten ihre Produkte entweder mit der Elbschifffahrt oder auf der  [[Bahnstrecke Dresden–Děčín]] abtransportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Gesteine ==&lt;br /&gt;
* Sandsteine Niederschlesiens aus der Gegend um [[Bolesławiec]] (Bunzlau)&lt;br /&gt;
* Sandstein &amp;#039;&amp;#039;Podhorní&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Horschitzer Sandstein&amp;#039;&amp;#039;) aus Ostböhmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--chronologisch nach Erscheinungsjahr geordnet--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Heiner Siedel, Jens Götze, Katrin Kleeberg, Gudrun Palme: &amp;#039;&amp;#039;Bausandsteine in Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. In: Angela Ehling, Heiner Siedel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bausandsteine in Deutschland, Band 2 Sachsen-Anhalt, Sachsen und Schlesien (Polen)&amp;#039;&amp;#039;. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Hrsg.), Schweizerbart, Berlin  2011, S. 161–270.&lt;br /&gt;
* Siegfried Grunert: &amp;#039;&amp;#039;Der Elbsandstein: Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geologica Saxonica Journal of Central European Geology&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 52/53 (2007), S. 143–204 ([https://www.zobodat.at/pdf/Geologica-Saxonica_52-53_0003-0022.pdf Digitalisat, zobodat.at]; PDF; 609&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Dieter Beeger: &amp;#039;&amp;#039;Anfänge der Entwicklung der Steinbrecherei im Elbsandsteingebirge&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Informationen Fachausschuss und Erzeugnisgruppen Werksteine und Pflaster&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 8 (1973), S. 6–8.&lt;br /&gt;
* Gottfried Andreas: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinbruchindustrie im Elbsandsteingebirge&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkundliche Blätter des Bezirkes Dresden, aus der Geschichte und Natur Ostsachsens&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 4/5 (1955), S. 34–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Olaf Otto Dillmann: [https://www.geodienst.de/elbsandstein.htm &amp;#039;&amp;#039;Sandsteinvorkommen in Deutschland. Elbsandstein&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;www.geodienst.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Kreide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elbsandsteingebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elbsandstein| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brettchenweber</name></author>
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