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	<title>Elbgrund - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elbgrund&amp;diff=355578&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Infobox aktualisiert</title>
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		<updated>2026-01-10T15:37:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| erläutert den hessischen Ort Elbgrund; das tschechische Tal im Riesengebirge steht unter [[Labský důl]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Elbgrund&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Elbtal (Hessen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Elbtal&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/30/47/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/3/37/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 225 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 180&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 380&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.75&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 788 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-elbtal.de/gemeinde/zahlen-fakten |titel=Einwohnerzahlen Elbtal |titelerg=Zahlen und Fakten |hrsg=Gemeinde Elbtal |werk=www.gemeinde-elbtal.de |datum=2025 |abruf=2026-01-10 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 65627&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06436&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Elbgrund Luft.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftaufnahme des Orts aus Südosten mit Mühlbach vorne und Waldmannshausen hinten sowie der Burg Waldmannshausen hinten links&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elbgrund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Elbtal (Hessen)|Elbtal]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Limburg-Weilburg]]. Der Ort ist mit über 770 Einwohnern der größte der Gemeinde und besteht aus den beiden heute noch im Ortsbild deutlich erkennbaren Vorgängerorten Waldmannshausen und Mühlbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im südlichen [[Westerwald]]. Die [[Bundesstraße 54]] durchschneidet Elbgrund, westlich des Ortes verläuft der [[Elbbach (Lahn)|Elbbach]], der auch die Westgrenze der Gemarkung bildet. Durch die beiden alten Ortskerne und die versuche, die Lücke zwischen beiden zu schließen, ergibt sich ein in Richtung Nordwesten-Südosten gestrecktes Bebauungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die grob rautenförmige Gemarkung mit zwei Ausläufern nach Nordwesten und Nordosten grenzen im Westen [[Frickhofen]], im Norden [[Langendernbach]] (beide Gemeinde [[Dornburg (Hessen)|Dornburg]]), im Nordosten [[Hausen (Westerwald)|Hausen]] und im Südosten [[Ellar]], beides [[Waldbrunn (Westerwald)|Waldbrunner]] Ortsteile, und im Süden der Elbtaler Verwaltungssitz [[Dorchheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelände fällt insgesamt nach Westen zum Tal des Elbbachs hin ab. Zudem stellt der in Richtung Südwesten dem Elbbach zufließende [[Mühlbach (Elbbach)|Mühlbach]], der die beiden Vorgängerorte trennte, einen weiteren Geländeeinschnitt dar, der sich quer durch den Ort zieht. Der niedrigste Punkt der Gemarkung befindet sich im Südwesten am Elbbach bei rund 180 Metern, der höchste im Nordosten der Gemarkung bei etwa 380 Metern. Die Fläche außerhalb der Ortslage wird in erster Linie landwirtschaftlich genutzt. Ausnahmen sind der nordöstliche Ausläufer der Gemarkung, der in einen von Mischwald bedeckten Höhenzug hineinreicht, die [[Flussaue|Aue]] des Elbbachs im Westen und ein Basaltsteinbruch nordöstlich des Orts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Waldmannshausen Front.jpg|mini|Burg Waldmannshausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die beiden Vorgängerorte Mühlbach und Waldmannshausen gehörten im Mittelalter und der frühen Neuzeit zum Kirchspiel [[Blasiuskapelle (Dornburg)|Blasiusberg]]. 1896 wurden sie der Pfarrvikarie Dorchheim zugeordnet. Für 1231 sind in Mühlbach Besitzungen des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] verbürgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das markanteste Gebäude Elbgrunds ist die 1486 erbaute [[Burg Waldmannshausen]], heute ein Schullandheim. Im Jahr 1780 erhielt der Ort ein Schulhaus, das heute als Gemeinschaftshaus genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mühlbach und Waldmannshausen schlossen sich im Jahr 1937 zu Elbgrund zusammen. Bereits zuvor hatten beide Orte Einrichtungen wie Kirche, Friedhof und Schule gemeinsam betrieben und geraume Zeit einen gemeinsamen Bürgermeister gehabt, der aber unabhängig von beiden Orten gewählt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1974 wurden im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] die bis dahin eigenständige Gemeinde Elbgrund kraft Landesgesetz mit der Gemeinde Elbtal zur neuen Gemeinde mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Elbtal&amp;#039;&amp;#039; [[Gemeindefusion|zusammengeschlossen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises. (GVBl. II 330-25) |nr=5 |jahr=1974 |datum=1974-03-12 |seite=1 |seiten=101 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;1 |kbytes=809}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=369}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sitz der Gemeindeverwaltung ist der Ortsteil Elbtal-Dorchheim.&lt;br /&gt;
[[Ortsbezirk]]e nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] wurden nicht errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die von Waldmannshausen ===&lt;br /&gt;
Waldmannshausen war Sitz einer auch überregional bedeutsamen [[Ritter|niederadligen]] Familie. Sie wird im Jahr 1136 erstmals erwähnt. Vermutlich bereits 1220 erlangten sie das Amt des [[Walpode]]n der [[Grafschaft Diez]] und banden es auf Dauer an die Familie. Seit dem Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Amtsbezeichnung zum Namensbestandteil mehrerer Zweige der Familie. Eine sichere Stammfolge lässt sich jedoch erst vom Ende des 14. Jahrhunderts an fassen. Stammsitz des Hauses war die [[Alte Burg (Elbtal)|Alte Burg]] am heutigen Ortsrand. Zusätzlich muss spätestens 1394 ein Walpodenhof bestanden haben, der 1588 als baufällig letztmals erwähnt wird. Im Jahr 1488 ließ Thebes von Waldmannshausen die [[Burg Waldmannshausen]] fertigstellen. Trotz des vergleichsweise langen Bestehens der Familie und der räumlich weit gestreuten Beamtenfunktionen ihrer Mitglieder blieb der Besitz stark auf die Herkunftsregion im örtlichen Westerwald konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere vom 15. Jahrhundert an erscheinen Mitglieder der Familie als Beamte benachbarter Territorien auf, darunter die [[Landgrafschaft Hessen]] und die Grafschaften [[Haus Nassau|Nassau]], [[Fürstentum Wied|Wied]] und [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leiningen-Westerburg]], vom 16. Jahrhundert an auch [[Nassau-Dillenburg]], [[Oranien]] und die [[Kurpfalz]]. Wichtige Mitglieder waren:&lt;br /&gt;
* Thebus oder Debus (=Matthäus, ersterwähnt 1482, † 31. Oktober 1506), nassau-dillenburgischer Amtmann und Gesandter und angeblich kaiserlicher Rat&lt;br /&gt;
* Meffert oder Meffert Kubel (ersterwähnt 1488, † 1530), Johann (ersterwähnt 1528, †vor 1567), [[Komtur (Amt)|Komtur]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] in Koblenz und Waldbreitbach&lt;br /&gt;
* Liebmuth (ersterwähnt 1535, † 22. März 1578), Äbtissin in Gnadenthal&lt;br /&gt;
* Wilhelm (* 3. November 1522, † 13. November 1591), kurkölnischer [[Hofmeister]]&lt;br /&gt;
* Philipp (* 30. März 1525, † 3. Oktober 1596), nassau-idsteinischer Hofmeister und nassau-weilburgischer Rat&lt;br /&gt;
* Matthäus (* 11. März 1530, † Februar 1582), Beisitzer am [[Hofgericht]] Marburg, nassau-dillenburgischer Rat&lt;br /&gt;
* Johann (* 8. Juli 1531, † 5. September 1615), Professor der Theologie in Marburg&lt;br /&gt;
* Johann Kraft (ersterwähnt 1591, † 1638), hanau-lichtenberger Hofmeister im Elsass&lt;br /&gt;
* Hermann (* 1572, † August 1621), nassau-beilsteinischer Hofmeister, Offizier in nassau-diezer und kurpfälzischen Diensten&lt;br /&gt;
* Hans Georg (ersterwähnt 1603, † 30. Oktober 1654), nassau-hadamarischer Hofmeister, Kunigund (erwähnt von 1615 bis 1625), nassau-dillenburgische Hofmeisterin&lt;br /&gt;
* Burkhard (ersterwähnt 1593, † 14. März 1625), Offizier in zahlreichen Diensten, kurpfälzischer Kriegsrat und Söldnerführer unter anderem unter [[Peter Ernst II. von Mansfeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mannesstamm starb die Familie kurz nach 1625 aus, in weiblicher Linie kurz vor 1697.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser bekannteren Familie von Waldmannshausen gab es ein weiteres Rittergeschlecht, das sich nach dem Ort nannte. Es ist allerdings nur von 1270 bis 1424 nachweisbar und scheint keine überörtliche Bedeutung gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen die Ortschaften Waldmannshausen, Mühlbach und Elbgrund angehört(e):&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldmannshausen und Mühlbach bis 1925:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Im Früh- und Hochmittelalter: [[Amt Ellar|Herrschaft Ellar]]. Die Herrschaft Ellar bestand im Früh- und Hochmittelalter aus den [[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Zenten]] Lahr, Elsoff (Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz), Niederzeuzheim und Frickhofen (Bleseberg), weshalb die Herrschaft auch als die „Vier Zehnten“ bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
** bis 1367: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Grafschaft Diez]] (1337–1405 als Pfand zur [[Haus Nassau-Hadamar|Grafschaft Hadamar]])&lt;br /&gt;
** 1367–1405: Heiliges Römisches Reich, als Teil der „Vier Zehnten“ [[Grafschaft Katzenelnbogen]]&lt;br /&gt;
** 1405–1479: Heiliges Römisches Reich, „Vier Zehnten“ (1/3 im Besitz von [[Nassau-Dillenburg]] und 2/3 im Besitz der Grafschaft Katzenelnbogen)&lt;br /&gt;
** 1479–1534: Heiliges Römisches Reich, „Vier Zehnten“ (2/3 der [[Landgrafschaft Hessen]] und 1/3 den Grafen von [[Nassau-Dillenburg]])&lt;br /&gt;
** 1534–1557: Heiliges Römisches Reich, „Vier Zehnten“ (Landgrafschaft Hessen, die Grafen von Nassau-Dillenburg und [[Kurtrier]] je 1/3)&lt;br /&gt;
** 1557–1606: Heiliges Römisches Reich, [[Grafschaft Sayn]], „Vier Zehnten“&lt;br /&gt;
** 1606–1650: Heiliges Römisches Reich, [[Haus Nassau-Hadamar|Grafschaft Nassau-Hadamar]], „Vier Zehnten“&lt;br /&gt;
** 1650–1711: Heiliges Römisches Reich, [[Haus Nassau-Hadamar|Fürstentum Nassau-Hadamar]], [[Amt Mengerskirchen]]&lt;br /&gt;
** 1717–1743: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum [[Nassau-Dillenburg]], Amt Mengerskirchen&lt;br /&gt;
** 1743–1806: Heiliges Römisches Reich, Grafen von [[Nassau-Diez]] als Teil des Fürstentums [[Nassau-Oranien]], Amt Mengerskirchen&lt;br /&gt;
** 1806–1813: [[Großherzogtum Berg]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Napoleonische Kriege]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Département Sieg]], [[Arrondissement Dillenburg]], Kanton Hadamar&lt;br /&gt;
** 1813–1815: Fürstentum [[Nassau-Oranien]], Amt Mengerskirchen&lt;br /&gt;
** ab 1816: [[Herzogtum Nassau]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der Beschlüsse des [[Wiener Kongress|Wiener Kongresses]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Amt Hadamar]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Abtrennung der Justiz ([[Justizamt Hadamar]]) bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Hadamar]]&lt;br /&gt;
** ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Hadamar&lt;br /&gt;
** ab 1867: [[Norddeutscher Bund]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Oberlahnkreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Hadamar]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
** ab 1886: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Kreis Limburg]]&lt;br /&gt;
** ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Limburg&lt;br /&gt;
** am 1. Oktober 1937 werden Mühlbach und Waldmannshausen zu Elbgrund zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt der Regierung zu Wiesbaden. Stück 26 vom 26. Juni 1937.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elbgrund:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], [[Landkreis Limburg]]&lt;br /&gt;
** ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
** ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
** ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
** ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
** ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Limburg-Weilburg]], Gemeinde Elbtal&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Juli 1974 wurde Elbgrund als Ortsteil der neu gebildeten Gemeinde Elbtal eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Limburg-Weilburg, Gemeinde Elbtal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldmannshausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belegte Einwohnerzahlen bis 1925 sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1612: {{0}}11 Familien&lt;br /&gt;
* 1679: {{0|00}}4 Familien&lt;br /&gt;
* 1885: 129 Einwohner, 24 Wohngebäude&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot;|{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Waldmannshausen|width=410|maxEinwohner=170&lt;br /&gt;
|148|149|156|160|143|155|144|142|129|95|100|115|112||||||}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühlbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belegte Einwohnerzahlen bis 1925 sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1608: 35 Familien&lt;br /&gt;
* 1612: 21 Familien&lt;br /&gt;
* 1615: 39 Familien&lt;br /&gt;
* 1624: 39 Familien&lt;br /&gt;
* 1679: 14 Familien&lt;br /&gt;
* 1885: 284 Einwohner, 64 Wohngebäude&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot;|{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Mühlbach|width=410|maxEinwohner=400&lt;br /&gt;
|305|326|347|355|358|374|293|327|284|280|282|292|297||||||}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elbgrund:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1961: 47 evangelische (= 8,82 %), 484 katholische (= 90,81 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Elbgrund|width=450|float=none|maxEinwohner=780&lt;br /&gt;
|||||||||||||409|423|632|622|551|533|580&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,)(1987,701)(1991,750)(2000,-1)(2011,783)(2020,773)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Elbtal&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Elbgrund 783 Einwohner. Darunter waren 45 (5,7 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 144 Einwohner unter 18 Jahren, 321 zwischen 18 und 49, 180 zwischen 50 und 64 und 135 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 318 Haushalten. Davon waren 75 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 102 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 108 Paare mit Kindern, sowie 21 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 12 [[Wohngemeinschaft]]en. In 57 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 216 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 gehörten 47 Einwohner der [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (8,21 %) und 484 Einwohner der [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (90,81 %) Konfession an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Der Ort verfügt über den Sportverein Elbgrund 1920 e. V., den gemischten Chor „Liederkranz“, die katholische Frauengemeinschaft und die [[Freiwillige Feuerwehr]] Elbgrund, gegr. 1934 (seit 25. August 2007 mit ihrer [[Jugendfeuerwehr]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Elbtal#Elbgrund| titel1=Liste der Kulturdenkmäler in Elbtal-Elbgrund}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hof Waldmannshausen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Burg Waldmannshausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldmannshausen hinten.JPG|mini|hochkant|Rückseite der Neuen Burg mit Rundturm]]&lt;br /&gt;
Ursprung des Orts und bis heute sein bedeutendstes Baudenkmal ist der ehemalige Lehenshof Waldmannshausen am westlichen Ortsrand. Die Gesamtanlage besteht aus den Ruinen „Alten Burg“, dem neueren Herrensitz mit angrenzendem Gutshof und der heute weitgehend verwilderten Parkanlage dazwischen.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
==== Dorfgemeinschaftshaus ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Elbgrund Gemeinschaftshaus.JPG|mini|hochkant|Dorfgemeinschaftshaus]]&lt;br /&gt;
Das Haus wurde in Folge des Nassauischen Bildungsedikts von 1817 als Volksschule errichtet. Das Erdgeschoss besteht aus Bruchsteinmauerwerk, auf das ein mit Schiefer verkleidetes Fachwerkgeschoss aufgesetzt wurde. Das Dach wird durch flache Gauben geprägt. Die Bruchstein-Stützmauer zur Straße hin und die Kastanie im Hof sind Teil des Baudenkmals. Inzwischen beherbergen das Haus und sein moderner Anbau das Gemeinschaftshaus des Ortsteils. Adresse: Mainzer Straße 20&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hohlstraße 3 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Elbgrund Hohlgasse3.JPG|mini|Hohlstraße 3]]Bei dem einzigen denkmalgeschützten reinen Wohnhaus und dem schönsten Beispiel für Sichtfachwerk des Orts handelt es sich um das Wohnhaus einer Hofreite. Eine Jahreszahl im Schnitzwerk gibt das Baujahr 1729 an. Die zur Straße ausgerichtete Traufseite zeigt zwei symmetrische Zonen mit sehr ebenmäßigem, barockem Fachwerk. Manformen, geschweifte Andreaskreuze, geschweifte und genaste Querstreben sowie Schnitzereien an der Schwelle des Obergeschosses zieren die Konstruktion. Um 1900 wurde ein kleiner Anbau errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Elbgrund Kirche.JPG|Kirche&lt;br /&gt;
 Elbgrund Kirche innen.JPG|Innenraum der Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hellmuth Gensicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die von Waldmannshausen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nassauische Annalen]] 90.&amp;#039;&amp;#039; 1979, S. 168–181.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Elbgrund| 3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-elbtal.de/gemeinde/elbgrund |titel=Ortsteil Elbgrund |werk=Internetauftritt |hrsg=Gemeinde Elbtal |abruf-verborgen=1 |abruf=2020-07-28}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=533005020| titel=Elbgrund, Landkreis Limburg-Weilburg}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=53300502003| titel=Mühlbach, Landkreis Limburg-Weilburg}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=53300502001| titel=Waldmannshausen, Landkreis Limburg-Weilburg}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=533005020 |GND=4092471-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=533005020| titel=Elbgrund, Landkreis Limburg-Weilburg| datum=2018-05-28}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis1&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=53300502001| titel=Waldmannshausen, Landkreis Limburg-Weilburg| datum=2016-12-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis2&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=53300502003| titel=Mühlbach, Landkreis Limburg-Weilburg| datum=2016-12-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=22 |seiten=18 und 58 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-12 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=22 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OG&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-elbtal.de/gemeinde/elbgrund |titel=Ortsteil Elbgrund |werk=Internetauftritt |hrsg=Gemeinde Elbtal |abruf=2021-12}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Elbtal (Hessen)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4092471-3}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Landkreis Limburg-Weilburg]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Limburg-Weilburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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