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	<title>Elbenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elbenberg&amp;diff=1510586&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikipardel: /* Elben */ Verweis spezifiziert</title>
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		<updated>2025-06-05T18:08:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Elben: &lt;/span&gt; Verweis spezifiziert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Elberberg|Zu Personen dieses Namens siehe [[Buttlar-Elberberg]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Elbenberg&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Naumburg (Hessen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Naumburg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/13/51.8/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/12/12.9/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 272 &amp;lt;!--Quelle: Geodatenzentrum--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 18.18&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1300&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;ca.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.naumburg.eu/stadt-buergerservice/politik-geschichte/stadtteile/elbenberg/ |titel=&amp;#039;&amp;#039;Elbenberg.&amp;#039;&amp;#039; |werk=Webauftritt der Stadt Naumburg (Hessen) |abruf=2023-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34311&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05625&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elbenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] der Kleinstadt [[Naumburg (Hessen)|Naumburg]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Elbenberg liegt in den [[Ostwaldecker Randsenken]] im [[Naturpark Habichtswald]]. Es befindet sich zwischen der Naumburger Kernstadt im Nordwesten und [[Altendorf (Naumburg)|Altendorf]] im Süden. Westlich vorbei fließt der [[Eder]]-Zufluss [[Elbe (Eder)|Elbe]], in die am Südrand des Dorfs der [[Hahnebach (Elbe)|Hahnebach]] [[Mündung (Gewässer)|mündet]]. Südöstlich erhebt sich der [[Hardtkopf (Elbenberg)|Hardtkopf]]. Bei einer Gemarkungsfläche von 1818&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] beträgt der Waldflächenanteil weit mehr als 1100&amp;amp;nbsp;ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Elben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Elben, Kirche St. Martin.jpg|mini|{{Center|Kirche St. Martin im Ortsteil Elben}}]]&lt;br /&gt;
Das Dorf Elben wird soweit bekannt erstmals 1081 als „Aelvinu“ bzw. „Elvinu“ und um 1120 als „Elvun“ in den Güterregistern des [[Kloster Hasungen|Klosters Hasungen]] erwähnt. Im Jahr 1231 wird erstmals die Familie der [[Elben (Adelsgeschlecht)|Herren von Elben]] genannt; sie verwalteten die [[Elber Mark]] als [[Vogt|Vögte]] des [[Stift St. Alban vor Mainz|Stifts St. Alban vor Mainz]]. Elben war Hauptort des [[Gericht Elben|Gerichts Elben]], das bis 1266 den Edlen von [[Naumburg (Hessen)|Naumburg]], danach dem [[Bistum Mainz|Erzbistum Mainz]] unterstand. Ab 1361 gehörte das Dorf den Herren von Elben. Um 1386 nahmen sie es vom Stift [[Stift St. Alban vor Mainz|St. Alban]] bei [[Mainz]] zu [[Lehen]]. Um 1536 oder 1537 starb mit Konrad (Kurt) von Elben das Geschlecht derer von Elben im Mannesstamm aus. Daraufhin erhielt 1537 der Ritter und landgräflich-hessische Rat [[Jakob von Taubenheim]] den Ort als Lehen, danach die von [[Boyneburg (Adelsgeschlecht)|Boyneburg]] genannt von Hohenstein und die von [[Buttlar (Adelsgeschlecht)|Buttlar]] als [[Ganerbschaft|Ganerben]]. Im Jahr 1559 verzichteten die Boyneburg-Hohenstein auf ihren Anteil, und Elben war danach im alleinigen Besitz derer von Buttlar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisElben&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 13. bis zum 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war das heutige Elbenberg, zusammen mit [[Altendorf (Naumburg)|Altendorf]] und der heutigen [[Wüstung]] [[Beltershausen (Naumburg)|Beltershausen]], Teil der Elber Mark, einer [[Markgenossenschaft]] unter der Oberhoheit des Stifts St. Alban vor Mainz, das die Herren von Elben als Vögte einsetzte. Diesen gelang es, spätestens mit der Einführung der [[Reformation]] in Hessen im Jahre 1526, aus ihrer Vogtei Eigentumsbesitz zu machen. Elben gehörte verwaltungsmäßig zum [[Landgrafschaft Hessen|landgräflich-hessischen]] [[Amt Gudensberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] (1914–1918) wurden [[Kriegsgefangener|kriegsgefangene]] [[Russland|russische]] Soldaten in Elben zu Straßenbauarbeiten eingesetzt. Die von ihnen begonnene Straße zwischen Elben und [[Balhorn]] wird noch heute weithin „Russenweg“ genannt.&lt;br /&gt;
[[Datei:U-Verlagerung Saphir 5a.jpg|mini|{{Center|Großstollenanlage „Saphir“}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elben, das Tonloch.jpg|mini|links|{{Center|Das „Tonloch“ heute}}]]&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] (1939–1945) wurde im Spätsommer 1940 ein Gefangenenlager, genannt „Kommando 680“, in Elben eingerichtet, als 28 französische [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangene]] aus dem [[Stammlager|Stalag]] [[Stammlager IX A|IX A]] in [[Ziegenhain (Schwalmstadt)|Ziegenhain]] nach Elben gebracht wurden, um dort als Landarbeiter eingesetzt zu werden, und im Saal der Gemeindegastwirtschaft untergebracht wurden. 1943 wurde neben dem „Felsenkeller“ die [[Hardtkopf (Elbenberg)#Großstollenanlage Saphir|Großstollenanlage „Saphir“]] in den Hardtkopf getrieben, in der die [[Organisation Todt]] eine unterirdische Fabrikationsanlage für [[Henschel Flugmotorenbau|Henschel]]-Flugzeugmotoren einrichten sollte. Die Hauptarbeiten wurde von [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeitern]] durchgeführt, die zum Teil russische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus Osteuropa und zum anderen Teil deutsch-jüdische Frauen aus so genannten „[[Mischehe (Nationalsozialismus)#„Privilegierte“ und „nichtprivilegierte Mischehe“|privilegierten Mischehen]]“ waren. Diese waren in zwei getrennten Lagern untergebracht, die russischen Gefangenen und osteuropäischen Zwangsarbeiter in einem [[Baracke|Barackenlager]] am rechten Ufer der Elbe, am Weg nach Altendorf, die Frauen, darunter die Malerin [[Ilse Häfner-Mode]], im [[Frauenlager Elben]] im sogenannten Tonloch der Ziegelei. Die Lager wurden am Karsamstag, dem 31. März 1945, von amerikanischen Soldaten befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elberberg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Elbenberg, Schloss Elberberg.jpg|mini|{{Center|[[Schloss Elberberg]]}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1386 wird der Ort Elberberg urkundlich erwähnt, als die Herren von Elben das Dorf, wie auch das benachbarte Elben, mit seiner kleinen Burganlage vom Stift St. Alban vor Mainz zu Lehen erhielten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisElberberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Elberberg]] stammt aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, in Teilen sogar aus dem 15. Jahrhundert; eine [[Gotik|gotische]] Vorgängerburg ist bereits 1235 erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1928 wurde der bisher selbständige Gutsbezirk Elberberg aufgelöst&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hna.de/lokales/wolfhagen/naumburg-ort80387/gebietsreform-elbenberg-wandelt-sich-gleich-drei-mal-91702409.html |titel=Elbenberg verändert sich gleich drei Mal |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zum großen Teil in die Gemeinde Elberberg integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/rsrec/sn/ol/register/ort/entry/633018040:elberberg |titel=Historisches Ortslexikon : Registersuche : LAGIS Hessen |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenschluss zu Elbenberg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sühnekreuz Elben.jpg|mini|hochkant|{{Center|Das Sühnekreuz bei Elben}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1967 schlossen sich die beiden bis dahin [[selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] Elben („Unterdorf“) und Elberberg („Oberdorf“) zur [[Liste kurzlebiger Gemeinden in Deutschland|kurzlebigen]] Gemeinde Elbenberg zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt; Die beiden Ortsteile sind inzwischen weitgehend zusammengewachsen. Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde Elbenberg zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1971 auf freiwilliger Basis ein Stadtteil von Naumburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen in Hessen |nr=01 |jahr=1972 |datum=1971-12-14 |seite=5 |seiten=5 |fundstelle=Punkt 8; Abs. 63. |kbytes=4820}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; Für alle nach Naumburg eingegliederten Gemeinden und die Kernstadt wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.naumburg.eu/stadt-buergerservice/service/ortsrecht-satzungen/01-hauptsatzung-ab-01.04.2021.pdf?cid=e4 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Naumburg |format=PDF;&amp;amp;nbsp;411&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2023-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220319224842/https://www.naumburg.eu/stadt-buergerservice/service/ortsrecht-satzungen/01-hauptsatzung-ab-01.04.2021.pdf?cid=e4 |archiv-datum=2022-03-19 |offline=ja |archiv-bot=2024-12-02 22:29:37 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Elbenberg 1182 Einwohner. Darunter waren 18 (1,5 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 162 Einwohner unter 18 Jahren, 338 zwischen 18 und 49, 270 zwischen 50 und 64 und 309 Einwohner waren 183 und älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 480 Haushalten. Davon waren 132 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 147 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 153 Paare mit Kindern, sowie 33 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 15 [[Wohngemeinschaft]]en. In 108 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 309 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisElben&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1585: || 26 Haushaltungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1747: || 63 Haushaltungen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Elben |width=450|float=none|maxEinwohner=810&lt;br /&gt;
|553|584|613|625|606|651|606|604|585|622|618|571|537|522|816|766|702|654|&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,694)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisElben&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elberberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisElberberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1585: || 26 Haushaltungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1747: || 30 Haushaltungen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Elberberg |width=450|float=none|maxEinwohner=410&lt;br /&gt;
|305|347|374|354|338|334|327|320|294|264|272|265|259|230|387|416|317|311|&lt;br /&gt;
|nach1967=&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisElberberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elbenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Elbenberg |width=450|float=none|maxEinwohner=1300&lt;br /&gt;
|||||||||||||||||||969&lt;br /&gt;
|vor1834=&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,993)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,1182)(2015,)(2020,1300)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Naumburg&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Elbenberg hat zwei kirchliche Gemeinden: Neben der [[Evangelische Kirche Elbenberg|evangelischen Kirchengemeinde]] gibt es die [[Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche]]ngemeinde. 1873 spaltete sich von der evangelischen Gemeinde ein Teil der Gläubigen, aufgrund staatlicher Vorgaben aus Preußen, ab und bildete die sog. [[Renitente Kirche ungeänderter Augsburgischer Konfession in Hessen|Renitente Gemeinde]], Teil der „Renitenten Kirche ungeänderter Augsburgischer Konfession“, Urzelle der heutigen Selbständig-Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.selk-balhorn.de/ Selbständige Ev.-Lutherische Kirche Balhorn]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Religionszugehörigkeit Elben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisElben&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 578 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 100 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 601 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 91,90 %), 41 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 7,19 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Religionszugehörigkeit Elberberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisElberberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 233 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 92,95 %), 15 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 6,05 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 52 evangelisch (= 98,00 %), ein katholisch (= 1,9 %) Einwohner [Gutsbezirk Elberberg]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 285 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 91,64 %), 25 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 8,04 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat für den Ortsbezirk Elbenberg besteht aus neun Mitgliedern. Die Wahlbeteiligung zur Wahl des Ortsbeirats bei der [[Kommunalwahlen in Hessen 2021|Kommunalwahl 2021]] betrug 56,80 %. Dabei wurden gewählt: fünf Mitglieder der [[SPD]], zwei Mitglieder der [[CDU]] und zwei Mitglieder der „Freien Wählergemeinschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06633018/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Ortsbezirk_Elbenberg.html |titel=Ortsbeiratswahl Elbenberg |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Naumburg |abruf=2023-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Yvonne Franke (SPD) zur Ortsvorsteherin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.naumburg.eu/stadt-buergerservice/politik-geschichte/gremien/ortsbeirat-Elbenberg/ |titel=Ortsvorsteher Naumburg |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Naumburg |abruf=2023-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmäler und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Naumburg elberberger tuermchen ds wv 11 04 2011.jpg|mini|hochkant|{{Center|Das [[Elberberger Türmchen]] (2011)}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Elberberg]], ein [[Klassizismus|klassizistisches]] Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert (Privatbesitz, nicht öffentlich zugänglich).&lt;br /&gt;
* Das [[Elberberger Türmchen]], ein von [[Rudolf von Buttlar|Rudolph von Buttlar]] im Jahre 1825 erbauter, etwa 13&amp;amp;nbsp;m hoher Turm am Südostrand von Elberberg. Zunächst diente er dem Wächter der nahegelegenen Kirschplantage als Unterkunft. Hugo von Buttlar brachte später einen Teil seiner umfangreichen Waffensammlung im Turm unter. Seit 1987 ist der Turm der Öffentlichkeit als [[Aussichtsturm]] zugänglich.&lt;br /&gt;
* Das [[Steinkreuz von Elben]], ein aus dem 15. Jahrhundert stammendes Kreuz aus [[Sandstein]] an der Abzweigung der Straße nach Elbenberg von der Straße Naumburg-[[Fritzlar]]. Der Sage nach markiert es die Stelle, an der im Jahre 1453 während der [[Bundesherrenfehde]] ein Gefecht zwischen [[Friedrich IV. von Hertingshausen]] einerseits und Werner von [[Elben (Adelsgeschlecht)|Elben]], Heinrich von [[Grifte]] und Otto [[Hund (Adelsgeschlecht)|Hund]] andererseits stattfand.&lt;br /&gt;
* Die [[St. Martin (Elbenberg)|Kirche St. Martin]] im Ortsteil Elben. Von der vermutlich im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entstandenen ursprünglichen [[Romanik|romanischen]] Kirche ist nur der Turm erhalten geblieben. Die heutige, im Stil [[Niederhessen|niederhessischer]] [[Barock|Barockarchitektur]], unter Verwendung alten Mauerwerks erbaute [[Saalkirche]] entstand 1754, nach einem Entwurf von [[Johann Friedrich Jussow]], und wurde 1788 erweitert. Im Inneren befindet sich rechts neben dem Altar ein Stein[[relief]] des heiligen [[Martin von Tours]], dem sie auch geweiht ist. Im Altarraum, links neben dem bleiverglasten Fenster, sieht man den Patronatsstand der Familie von Buttlar, die noch heute das [[Kirchenpatronat]] innehat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirche&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsleben ==&lt;br /&gt;
Es gibt drei Sportvereine im Ort, den TSV Elbenberg 05 (mit der Sparte Tanz &amp;amp; Kultur für die Durchführung des örtlichen Karnevals), die Biathlonfreunde Elbenberg und einen Schützenverein. Daneben gibt es eine [[Freiwillige Feuerwehr]], einen Posaunenchor, einen Landfrauenverein, einen Ortsverein des Roten Kreuzes, die Kirmesburschen, die Reservisten-Kameradschaft und einen Verein zur Förderung des Dorflebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist heute eine [[Pendlergemeinde|Wohngemeinde]]. Viele Elbenberger pendeln täglich zur Arbeit, unter anderem in das etwa 20&amp;amp;nbsp;km entfernte [[Volkswagenwerk Kassel|Volkswagenwerk]] in [[Baunatal]]. Größter örtlicher Arbeitgeber ist ein Alten- und Pflegeheim mit über 100 Pflegeplätzen. In der Land- und Forstwirtschaft sind nur noch wenige Einwohner tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Volker Knöppel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;…da war ich zu Hause – Synagogengemeinde Naumburg 1503–1938&amp;#039;&amp;#039;, Naumburg, 1998.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Elbenberg |PPN=116321164 |GND=2029701-4}} &lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Naumbueg-Elbenberg |GND=4193943-8}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Elberberg |PPN=116321164 |GND=1061144585}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Elben |PPN=116321164 |GND=1036125440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.naumburg.eu/stadt-buergerservice/politik-geschichte/stadtteile/elbenberg/ &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Elbenberg&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Naumburg (Hessen).&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=633018070|titel=Elbenberg, Landkreis Kassel}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=633018030|titel=Elben, Landkreis Kassel}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=633018040|titel=Elberberg, Landkreis Kassel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.elbenberg.de/ &amp;#039;&amp;#039;Elbenberg.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt des Vereins zur Förderung des Dorflebens Elbenberg e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=1983|titel=Elbenberg, Landkreis Kassel |datum=2018-10-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisElberberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=633018040|titel=Elberberg, Landkreis Kassel |datum=2022-04-01}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisElben&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=633018030|titel=Elben, Landkreis Kassel |datum=2022-11-27}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirche&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ekkw.de/wolfhagen/gemeinden/elbenberg.html |wayback=20100804234231 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die ev. St. Martinskirche Elbenberg&amp;#039;&amp;#039; }}, auf ekkw.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=411}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=30 |seiten=26 und 84 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-03 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=40 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Stadt Naumburg (Hessen)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4193943-8}}&lt;br /&gt;
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{{DEFAULTSORT:Elbenberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
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