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	<title>Ekstase - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T07:32:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ekstase&amp;diff=29775&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Arabsalam: Literaturspam, bitte aufhören, dieses Buch überall ins Literaturverzeichnis zu setzen</title>
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		<updated>2026-01-27T17:34:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literaturspam, bitte aufhören, dieses Buch überall ins Literaturverzeichnis zu setzen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jean Benner, L&amp;#039;Extase ( Musée d&amp;#039;art moderne et contemporain de Strasbourg ).JPG|mini|[[Jean Benner]]: &amp;#039;&amp;#039;Ekstase&amp;#039;&amp;#039; ([[Musée d’Art moderne et contemporain de Strasbourg]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Louise Lateau (1875).jpg|mini|Doppelporträt [[Louise Lateau]]s in „normalem“ und „ekstatischem“ Zustand von [[Paul Richer]] (1849–1933)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ekstase&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|ἔκστασις|ékstasis}} „das Außersichgeraten, die Verzückung“; von {{lang|grc|ἐξ-ίστασθαι|ex-hístasthai}} „aus sich heraustreten, außer sich sein“), früher auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verzückung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist ein in der [[Religionswissenschaft]] und [[Psychologie]] verwendeter Begriff. Ekstase ist eine [[Sammelbezeichnung]] für besonders intensive psychische Ausnahme-Zustände ([[Transzendenzerfahrung]]en), die einer [[Trance]] ähneln oder durch eine solche entfesselt werden. Sie werden von den Betroffenen als dramatische Zustandsveränderungen des [[Bewusstsein]]s beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner D. Fröhlich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; Überarbeitete und aktualisierte Auflage, dtv, München 2011, ISBN 978-3-423-34625-2. S. 154, Stichwort: „Ekstase“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Hirschberg (Begründer), Wolfgang Müller (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Völkerkunde.&amp;#039;&amp;#039; Neuausgabe, 2. Auflage, Reimer, Berlin 2005. S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bewusstsein wird ihren Angaben zufolge während der Ekstase als „erweitert“ oder „erhöht“ erlebt. Durch diese Erweiterung oder Erhöhung erhält der Betroffene (oder auch ein ihn Beobachtender) den Eindruck, er sei „außer sich“ oder „nicht bei sich“. Damit ist gemeint, er sei aus dem Bereich seiner vertrauten Umwelt und des normalen Wahrnehmungsvermögens herausgetreten und in einen Bereich andersartiger Wahrnehmungsmöglichkeiten eingetreten. Der Historiker [[Peter Dinzelbacher]] beschreibt Ekstase als das „Heraustreten der Seele aus dem Körper bei gleichzeitiger Suspendierung der Sinneswahrnehmungen“ und im weiteren Sinne um einen „rauschartigen Erregungszustand mit gemindertem Bewusstsein“.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Dinzelbacher: &amp;#039;&amp;#039;Ekstase.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 341.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Ekstase erscheint dieser andere Bereich dem Betroffenen nicht nur als völlig real, sondern als die einzige [[Realität]]. Auch rückblickend pflegen Ekstatiker das in der Ekstase Erlebte für bedeutender, wertvoller und wirklicher als die Alltagswelt zu halten. Religiöse Ekstatiker interpretieren und bewerten ihre ekstatischen Erlebnisse im Kontext ihres jeweiligen religiösen Weltbilds. Das „Außersichsein“ wird in manchen Fällen auch buchstäblich im Sinne eines örtlichen Heraustretens der [[Seele]] aus dem Körper aufgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
In der griechischsprachigen Welt der [[Antike]] verstand man unter &amp;#039;&amp;#039;ekstasis&amp;#039;&amp;#039; generell das Erlebnis des „Heraustretens“ im Sinne von Außersichsein. Dazu gehörten insbesondere auch Zustände der religiösen Raserei und [[Rausch]]zustände, die angestrebt und oft kollektiv erlebt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das griechische Wort &amp;#039;&amp;#039;ekstasis&amp;#039;&amp;#039; wurde von den lateinischsprachigen antiken [[Kirchenvater|Kirchenvätern]] als Fremdwort ins [[Latein]]ische übernommen (&amp;#039;&amp;#039;ecstasis&amp;#039;&amp;#039;, in [[Vulgärlatein|vulgärlateinischer]] Schreibung auch &amp;#039;&amp;#039;exstasis&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;extasis&amp;#039;&amp;#039;). Im [[Mittelalter]] und in der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] waren die damit verbundenen Vorstellungen von der populären [[Hagiographie|hagiographischen]] Literatur (Lebensbeschreibungen von [[Heiliger|Heiligen]]) geprägt. Die meist ursprünglich lateinisch geschriebenen Biographien der Heiligen wurden in die verschiedenen Volkssprachen übersetzt. So kam das Wort als &amp;#039;&amp;#039;extase&amp;#039;&amp;#039; ins Französische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen wurde das Wort in der Frühen Neuzeit zunächst nur als lateinischer Fachausdruck &amp;#039;&amp;#039;ecstasis&amp;#039;&amp;#039; verwendet und mit „Verzückung“ übersetzt. Erst im späten 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bürgerte es sich im Deutschen als „Ekstase“ oder (häufig) „Extase“ ein, wobei den Anstoß neben dem lateinischen auch der französische Begriff gab. Neben die traditionelle religiöse Bedeutung (Ekstase der Heiligen) trat ab der Mitte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts unter dem Einfluss der französischen Begriffsverwendung eine übertragene Bedeutung: Ekstase als gesteigerte, schwärmerische Freude, Bewunderung, Begeisterung und Entzückung, als rauschartiger Überschwang ([[Euphorie]]), besonders im Bereich von Kunst und Dichtung, aber auch in Freundschaft und Liebe. Solche Gemütsbewegungen wurden in der Epoche der [[Empfindsamkeit]] besonders geschätzt und betont. Ab dem späteren 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde das Adjektiv „ekstatisch“ („begeistert, verzückt, überschwänglich, schwärmerisch“) gebräuchlich. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde dazu das Substantiv „Ekstatiker“ gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Zahlreiche Belege bei Hans Schulz, [[Otto Basler]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Fremdwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Band 5, Berlin 2004, S. 45–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wird auch in der heutigen Umgangssprache als Ekstase ein Zustand stark gesteigerter freudiger Gefühlserregung bezeichnet, insbesondere ein außergewöhnliches Staunen mit Bewunderung und Begeisterung. Man verwendet den Begriff in einem übertragenen und abgeflachten Sinn, wenn man sagt, dass jemand „in Ekstase gerät“, ohne dass damit ein Übersteigen des Bereichs normaler Wahrnehmungsfähigkeit gemeint ist. Damit kann auch eine negative [[Konnotation]] verbunden sein, wenn die Umwelt das Erlebnis als abnormal und übersteigert oder sogar als krankhaft wertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im modernen religionswissenschaftlichen Sprachgebrauch hingegen bezeichnet man als Ekstasen nur außerordentliche religiöse Erfahrungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begünstigende oder herbeiführende Faktoren ==&lt;br /&gt;
Das Auftreten ekstatischer Erlebnisse kann sowohl durch Minderung (Beeinträchtigung oder Ausschaltung) normaler Funktionen des menschlichen Organismus und Reizarmut als auch durch Steigerung äußerer Reize herbeigeführt oder begünstigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Minderung gehören [[Askese]], Isolation, [[Sensorische Deprivation|Reizdeprivation]] (z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Floating|Isolationstank]]), Krankheit, Fasten, anhaltendes Gebet und [[Meditation]]. Auch Ohnmachtszustände und [[Nahtoderfahrung|Nahtoderlebnisse]] können mit ekstatischen Erfahrungen einhergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits vermögen aber auch zahlreiche [[Sensorisch|sensorische]] Reize ekstatische oder ekstaseähnliche Erfahrungen auszulösen. Dazu zählen Musik, Tanz (beispielsweise [[Derwisch]]tänze, [[Trancetanz]]), Trommeln, Gesänge, Lichteffekte (z.&amp;amp;nbsp;B. mittels [[Mindmachine]]), berauschende Getränke ([[Soma (Getränk)|Soma]]), [[holotropes Atmen|Hyperventilation]], [[Orgasmus#Bewusste Steuerung des Orgasmus|Sexualtechniken]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Neotantra]]), Genuss von natürlichen wie auch synthetischen [[Droge|Rauschmitteln]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[MDMA]], auch als [[MDMA|Ecstasy]] bekannt, oder Halluzinogene) oder lebensbedrohliche Situationen im Kampf&amp;lt;!-- Nach Auffassung z.&amp;amp;nbsp;B. Ernst Jüngers, siehe „Der Kampf als inneres Erlebnis“ --&amp;gt;. Heute wird Ekstase häufig auf direktem „synthetischem“ Wege durch Musik- und Rauschmittelkonsum ohne religiösen Hintergrund gesucht, auch verbunden mit meditativen Praktiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Eine Ekstase kann für den Betroffenen völlig überraschend eintreten und verlaufen oder von ihm geplant und herbeigeführt sein. Ekstatiker, die ihre Erlebnisse planmäßig herbeiführen oder zumindest günstige Voraussetzungen dafür schaffen, streben oft das Erreichen eines Höhepunkts an, in dem sie das Ziel und die Vollendung des Erlebnisses sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen fernöstlichen Traditionen gilt das Erreichen des absoluten [[Nichts]], des [[Nirwana|Nirvana]], und das damit verbundene Erlebnis der Auflösung der Ich-Identifikation als das höchste Erreichbare. Auch in westlichen Traditionen werden derartige Ziele genannt, daneben aber auch genussreiche Erlebnisse bis hin zu Zuständen, die als Vergottung (Erleben eigener Göttlichkeit) beschrieben werden. Manche Beschreibungen ekstatischer Zustände enthalten auch eine deutlich hervortretende erotische Komponente mit entsprechendem Wortschatz. Den Angaben von Ekstatikern zufolge können die Erlebnisse sowohl Momente tiefster Verzweiflung als auch solche überschäumender Lebensfreude umfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religiöse Ekstase ==&lt;br /&gt;
=== Schamanen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rituelle Ekstase}}&lt;br /&gt;
[[Schamane]]n erreichen einen bewusst herbeigeführten ekstatischen Zustand mit Hilfe von [[Ritual]]en, zu denen sehr oft der Einsatz von [[Schamanentrommel]]n, [[Rassel]]n, Gesang und Tanz gehört, in manchen Kulturen auch die Einnahme [[Entheogen|entheogener]] pflanzlicher Drogen wie [[Fliegenpilz]], [[Lophophora williamsii|Peyote]], [[Ayahuasca]] und [[Cannabis als Rauschmittel|Cannabis]]. Ziel der schamanischen Reise ist es, Informationen aus normalerweise unzugänglichen Wirklichkeitsbereichen zu erhalten. Je nach Aufgabenstellung begibt sich der Schamane in die Unter-, Mittel- oder Oberwelt. In der Unterwelt erstrebt er Kontakt zum Erdbewusstsein (Tiere, Pflanzen, Elemente), in der Oberwelt zu rein Geistigem, in der Mittelwelt befasst er sich mit dem sinnlich wahrnehmbaren Bereich. &amp;#039;&amp;#039;(Siehe auch: [[Schamanismus]].)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antike Religionen ===&lt;br /&gt;
[[Dionysos]] ([[Bacchus]]), einer der ältesten und beliebtesten griechischen Götter, gilt als Bringer ursprünglicher ekstatischer Erfahrungen durch berauschenden Wein oder erotischen Genuss (vgl. [[Satyrspiel]]). Er steht für den höchsten ekstatischen Genuss. Aufgepeitschte Wildheit äußert sich sowohl bei Männern in den [[Bacchanalien]] wie auch bei Frauen, die als wilde [[Mänade]]n lebendige Opfertiere zerreißen. Später wird Dionysos in der [[Orphik]] als die Hauptgestalt des [[Erlösung|Erlösers]] verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Delphi]] sind sowohl Schilderungen von Massenekstasen der [[Mänaden|Thyaden]] überliefert als auch Einzelekstasen. [[Pythia]] berauscht sich an den aus der Erdspalte steigenden Dünsten, um dann [[Orakel]] zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der [[Attiskult]] wie der [[Isis]]kult zählen ekstatische Erfahrungen zu ihren Grundelementen. Die [[Mithraismus|Mithrasliturgie]] schildert ekstatische Erfahrungen in Form von [[Entrückung]]en und Vereinigungen mit der Gottheit, die wie der Atem ein- und ausgestoßen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der kultischen Ekstase gab es auch Ekstaseerlebnisse von Philosophen, deren philosophische Überzeugungen eine [[Metaphysik|metaphysische]] Dimension hatten und mit religiösen Vorstellungen verbunden waren. Als philosophische Ekstase begegnet sie [[Heraklit]], der sich der rasenden [[Sibylle (Prophetin)|Sibylle]] zuwandte. [[Platon]] machte die Quelle der Kunst in der [[Enthusiasmus|enthusiastischen]] [[Entrückung]] fest. Auch [[Neuplatonismus|Neuplatoniker]] berichten von ekstatischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judentum ===&lt;br /&gt;
Der [[Tanach]] schildert die ekstatische Vision der [[Jakobsleiter (Bibel)|Jakobsleiter]], die dem [[Erzväter|Erzvater]] [[Jakob]] auf der Flucht vor [[Esau]] im Traum zuteilwird. Es kennt die Gestalt des &amp;#039;&amp;#039;[[Nevi&amp;#039;im|Navi]]&amp;#039;&amp;#039;, also des [[Prophet]]en, dem Visionen zuteilwerden, aufgrund derer er weissagt. Auch Ekstatikerinnen ([[Debora (Richterin)|Debora]]) werden geschildert. Auch die großen Propheten, allen voran der in Babylonien aktive [[Ezechiel]], berufen sich auf Visionen und [[Auditive Wahrnehmung|Auditionen]] ({{B|Jes|6}}, {{B|Jer|1}}, {{B|Ez|1}}). Die Schilderungen der [[Apokalyptik]] basieren wesentlich auf ekstatischer Erfahrung ([[Buch Daniel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das [[Rabbinisches Judentum|rabbinische Judentum]] kennt ekstatische Züge und insbesondere der [[Chassidismus]] schildert intensive Ekstaseerfahrungen, wobei [[Baal Schem Tow]] als wichtigster Ekstatiker gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Islam ===&lt;br /&gt;
Das islamische Schrifttum schildert unterschiedliche Entrückungen. Die mystischen Orden ([[Tarīqa|Tariqa]]s) der [[Sufismus|Sufis]] mit ihren [[Askese|asketischen]] Praktiken (Tänze, Gesänge) während des [[Dhikr]] (Gedenken an Gott) haben systematische Voraussetzungen für ekstatische Erfahrungen geschaffen, ebenso manche [[Schia|schiitische]] Rituale, zu denen [[Selbstgeißelung]]en gehören. In der Strömung des Sufismus ist die Ekstase jedoch nicht das Ziel, sondern lediglich ein mögliches Vehikel, um Gott näher zu kommen. Die Sufis warnen aber davor, dass das Verhaftenbleiben in der Ekstase wiederum einen Schleier auf dem Weg zu Gott darstellt und so das Erreichen des Ziels erschweren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinduismus ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe&amp;#039;&amp;#039; [[Bhakti]] und [[Kirtan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buddhismus ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe&amp;#039;&amp;#039; [[Bön]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
==== Bibel und Alte Kirche ====&lt;br /&gt;
[[Johannes der Täufer]] wird vom Neuen Testament als asketischer Ekstatiker geschildert. Von Jesus werden Verzückungserlebnisse um seine [[Taufe]] (Mk&amp;amp;nbsp;4) oder seine [[Verklärung des Herrn|Verklärung]] (Mk&amp;amp;nbsp;9) berichtet. Ob sie als direkte ekstatische Visionen zu verstehen sind, wird teilweise bezweifelt. Im [[Urchristentum]] wachsen Visionen und Auditionen mit dem [[Pfingsten|Pfingstereignis]] an und begleiten die ersten [[Märtyrer]] ([[Stephanus]]).&lt;br /&gt;
Der Apostel [[Paulus von Tarsus|Paulus]], selbst seit seiner [[Bekehrung (Christentum)|Bekehrung]] lebhafter Ekstatiker, lehnt eine Überbetonung dieser Erfahrungen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Alte Kirche]] wie auch die [[Häresie|häretischen Bewegungen]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Montanismus]]) kennen zahlreiche teilweise aggressiv auftretende Ekstatiker. [[Polykarp von Smyrna]] sah im Traum sein Kopfkissen in Flammen stehen, worauf er sein Martyrium prophezeite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die um&amp;amp;nbsp;500 verfassten Schriften des [[Pseudo-Dionysius Areopagita]], die bis in die Neuzeit als authentische Werke eines Apostelschülers galten, beschreiben Ekstase als Heraustreten aus sich selbst und Gehobenwerden hin zum &amp;#039;&amp;#039;überwesentlichen Strahl des göttlichen Dunkels&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche [[Spiritualität]] findet z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Bonaventura]] 1221–1274 einen Führer durch die ekstatische Erfahrung, die er einstuft als Feuer, [[Salbung]], Ekstase, [[Kontemplation]], Verkostung, Ruhe, Herrlichkeit („gloria“).&lt;br /&gt;
In der Ekstase werde die Seele durch den „betörenden Duft der vorausgehenden Salbung hingerissen und aller leiblichen Empfindungen entrückt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den flämischen Gelehrten [[Jan van Ruysbroek]] nannte man aufgrund seiner intensiven Beschäftigung mit dem Phänomen der Ekstase den &amp;#039;&amp;#039;doctor ecstaticus&amp;#039;&amp;#039;. Auch [[Franz von Assisi]] zählt zu den Empfängern in Ekstase erfahrener Offenbarungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Frauenmystik]], besonders die [[deutsche Mystik]], beschrieb die Höhepunkte ekstatischer Erfahrung im Wesentlichen mit Hilfe erotischer Kategorien. Hier finden entsprechende Passagen des [[Hoheslied|Hohenliedes]] Aufnahme und Reflexion.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ekstatische Frömmigkeit und hingebende Verliebtheit verschmelzen bei [[Mechthild von Magdeburg]] ([[1210]] bis ca. [[1285]])&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;O Du gießender Gott in Deiner Gabe!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;O Du fließender Gott in Deiner Liebe!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;O Du brennender Gott in Deiner Begier!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;O Du schmelzender Gott in der Einigung mit Deiner Geliebten!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;O Du ruhender Gott an meinen Brüsten, ohne den ich nicht sein kann!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;O Herr, [[minne]] mich gewaltig, oft und lang. Je öfter du mich minnest, umso reicher werde ich. Je gewaltiger du mich minnest, um so schöner werde ich. Je länger Du mich minnest, umso heiliger werde ich hier auf Erden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Ähnliche Erfahrungen und Sehnsüchte schilderten Frauen wie [[Mechthild von Magdeburg]] und [[Gertrud von Helfta]] oder Männer wie [[Bernhard von Clairvaux]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Meister Eckhart]] (1260–1328) prägte für das Fremdwort Ekstase die deutschen Äquivalente &amp;#039;&amp;#039;Verzückung&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Entzückung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neuzeit ====&lt;br /&gt;
Der [[radikale Reformation|radikale Flügel der Reformation]] verstand die im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aufbrechenden ekstatischen Erfahrungen als geistliche Legitimation für sein Vorgehen gegen die etablierte Kirche. Wenn [[Martin Luther]] auch die mystische &amp;#039;&amp;#039;[[Theologia deutsch]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht hatte, stand er der Wucht dieses Phänomens, das in [[Thomas Müntzer]] seinen theologischen Wortführer fand, verständnislos und mit völliger Ablehnung gegenüber. In reformatorischer Rationalität prägte er für vom [[Enthusiasmus]] inspirierten Ekstatiker die abwertende Bezeichnung „[[Schwärmerei|Schwärmer]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso mehr fand die aufkommende [[Gegenreformation]] in dieser Situation einen für ekstatische Erfahrungen bereiten Nährboden, in dem zahlreiche Ekstatiker und Ekstatikerinnen Wurzeln schlugen. Zu ihnen zählt [[Theresa von Ávila]] (1515–1582), die in der religiösen Ekstase den Unterschied zwischen geistlicher und körperlicher Hingabe nahezu aufhob: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt nur eine Liebe&amp;#039;&amp;#039;, und eine Stufenfolge schuf von der „Vereinigung“ über die „Verzückung“ bis hinauf zur „Liebeswunde“. Der Bildhauer [[Gian Lorenzo Bernini]] hat dieses unzweideutige Ineinanderfallen von körperlichem und geistlichem Lustgefühl in der Statuengruppe &amp;#039;&amp;#039;[[Verzückung der Heiligen Theresa]]&amp;#039;&amp;#039; zum Ausdruck gebracht. Ihr eng verbunden und geistlich verwandt war [[Johannes vom Kreuz]]. Ein bedeutender Ekstatiker war auch der heilige [[Philipp Neri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den namhaften deutschen Ekstatikern zählt [[Jakob Böhme]], der auch in seinen ekstatischen Schilderungen Frömmigkeit und Erotik verschmolz:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;die züchtige Jungfrau… wird dich führen zu deinem Bräutigam, der den Schlüssel hat zu den Toren der Tiefe… der wird dir geben von dem himmlischen Manna zu essen: das wird dich erquicken und du wirst stark werden und Ringen mit den Toren der Tiefe. Du wirst durchbrechen als die Morgenröte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im England des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war es der [[Vision (Religion)|Visionär]], Ekstatiker und Wanderprediger [[George Fox]], der Massenekstasen auslöste, die sich in Gestalt eines [[Tremor|Zitterns]] äußerten, wonach die von ihm gegründete Gemeinschaft der Freunde [[Quäker]] (von &amp;#039;&amp;#039;quake&amp;#039;&amp;#039;) genannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[John Wesley (Prediger)|John Wesley]] und die [[Evangelisch-methodistische Kirche|methodistische]] [[Mission (Christentum)|Mission]] bildeten Ekstasen einen Prüfstein ihres Missionserfolges, über deren Heftigkeit und Stärke sich Wesley während seiner [[Erweckungstheologie|Erweckungsreden]] akribische Notizen anfertigte. Bei den Anfang des 19. Jahrhunderts ausgelösten Gruppen- und Massenekstasen während der methodistischen [[Camp Meeting]]s in den USA wurden insbesondere Frauen und Afroamerikaner berührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Charismatische Bewegung|Charismatischen Bewegung]] haben ekstatische Erlebnisse wieder an Bedeutung gewonnen, bekanntgeworden unter dem Schlagwort [[Torontosegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erotische Aspekte ==&lt;br /&gt;
Einige Frauen sahen sich nach ekstatischen Erfahrungen in besonderer Weise als die Geliebten Gottes, wie die Tradition des [[Hieros gamos]], ({{grcS|ἱερὸς γάμος|hierós gámos}} „heilige Hochzeit“) oder rätselhafte Erzählungen wie in der Genesis ({{B|Gen|6|1-4}}) belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Voodoo]] feiern Frauen Götterhochzeiten bis hin zur Ausstellung von Trauurkunden und der Geburt von Geisterkindern. Nicht immer sind diese mystischen Ekstasen [[Sublimierung (Psychoanalyse)|Sublimierungen]] und „rein symbolisch“ ([[Walter Nigg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kudagama ([[Sri Lanka]]) strömen besessene Frauen auf der Suche nach Heilung zum katholischen [[Schrein]]. Bei dem [[Exorzismus]] wird der [[Dämon]] vertrieben, indem er mit [[Christus]] mystisch seinen Platz vertauscht. Dabei „umklammern die Frauen den Schaft des hl. Kreuzes mit den Beinen und masturbieren darauf“. Ziel ist, dass die Durchdringung durch Christus und der [[Orgasmus]] zusammenfallen. In diesem Fall gibt es keine symbolische Sublimation, Erotik und Religion fallen in der Ekstaseerfahrung ineinander.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard L. Stirrat: &amp;#039;&amp;#039;Demonic Possession in Roman Catholic Sri Lanka.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Anthropological Research&amp;#039;&amp;#039; Bd. 33, Nr. 2, 1977, S.&amp;amp;nbsp;133–157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychologie ==&lt;br /&gt;
Außer in der [[Transpersonale Psychologie|Transpersonalen Psychologie]] wird das Erleben der Ekstase in psychologischer Literatur meist als Kontroll- und [[Realitätsverlust]] kritisch bewertet. Dabei wird oft nicht zwischen krankhaften Phänomenen und spirituellen Erfahrungen differenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Karl Leonhard]] entsteht die Ekstase bei übermäßig starkem [[Affekt]] in religiöser Entzückung, Tanzexzessen und als Zustand höchster Beglückung bei Angst-Glücks-[[Psychose]]n. Die Bewusstseinslage trägt in diesem Zustand den Stempel des Traumhaften, es können [[Offenbarung]]en erlebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Bilder sind auch bei Haftpsychosen und bei hysterischen Ausnahmezuständen möglich, hier aber mit deutlichen [[Psychogenese|psychogenen]] [[Halluzination]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im desorientierten Dämmerzustand bei [[Epilepsie|Epileptikern]] sieht man gelegentlich ekstatische Entrückungen, unter Umständen mit kriminellen Handlungen. Die Kranken sehen den Himmel offen, verkehren mit Abwesenden, hören sphärische Musik, haben als wunderbar beschriebene Geruchs- und Geschmacksempfindungen und ein sexuell gefärbtes Entzücken, das den ganzen Körper durchzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unerträglichen, psychisch belastenden Situationen kommt bei [[Schizophrenie|Schizophrenen]] geradezu eine Flucht in den Dämmerzustand vor. Es wird eine andere Welt mit direkter Wunscherfüllung herbeiphantasiert. Auch hierbei ist ein ekstatischer Charakter der abnormen Wahrnehmung und Beobachtung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsabgrenzung zur Enstase ==&lt;br /&gt;
Die erwünschte [[Besessenheit]] durch einen [[Loa (Voodoo)|Loa]] (ein Geistwesen) wird im [[Voodoo]], in Abgrenzung zur Ekstase, als [[Enstase]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Gößling]]: [https://www.google.de/books/edition/Voodoo/T-LbDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;kptab=overview &amp;#039;&amp;#039;Voodoo: Götter, Zauber, Rituale&amp;#039;&amp;#039;.] Edition Marbuelis 12, 2020, ISBN 978-3-426-77733-6&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Daoistische Mystik|Mystik]] des [[Daoismus]] steht der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Enstase&amp;#039;&amp;#039; hingegen im körperlichen Sinne für Fülle, Stabilität, Ruhe und die angestrebte unbewusste Vereinigung mit der Einheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabrizio Pregadio (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Routledge Encyclopedia of Taoism.&amp;#039;&amp;#039; Band I. Routledge, London (u.&amp;amp;nbsp;a.) 2008. Seite 121, ISBN 978-0-203-69548-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Pfister]]: &amp;#039;&amp;#039;Ekstase.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon für Antike und Christentum]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4, Hiersemann, Stuttgart 1959, Sp. 944–987.&lt;br /&gt;
* [[Georges Bataille]]: &amp;#039;&amp;#039;Die innere Erfahrung.&amp;#039;&amp;#039; Matthes &amp;amp; Seitz, Berlin 1999.&lt;br /&gt;
* Marianna Torgovnick: &amp;#039;&amp;#039;Primitive Passions: Men, Women, and the Quest for Ecstasy.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Chicago University Press, 1998, ISBN 0-226-80837-8.&lt;br /&gt;
* [[Christa Agnes Tuczay]]: &amp;#039;&amp;#039;Ekstase im Kontext. Mittelalterliche und neuere Diskurse einer Entgrenzungserfahrung.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3-631-57194-1.&lt;br /&gt;
* Patrick Wells, Douglas Ruschkoff: &amp;#039;&amp;#039;Stoned Free – How to get High Without Drugs.&amp;#039;&amp;#039; Loompanics Unlimited, 1995, ISBN 1-55950-126-X.&lt;br /&gt;
* [[Richard Reschika]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Versprechen der Ekstase. Eine philosophische Reise durch das erotische Werk von Georges Bataille und Julius Evola.&amp;#039;&amp;#039; 2011, ISBN 978-3-89733-233-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bibelwissenschaft.de/nc/wibilex/das-bibellexikon/details/quelle/WIBI/zeichen/e/referenz/17160/cache/f39a7110b55b8dc6756f4205d20df8e3/ Rainer Neu]: &amp;#039;&amp;#039;Ekstase / Besessenheit&amp;#039;&amp;#039;. In: Michaela Bauks, Klaus Koenen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet&amp;#039;&amp;#039; (WiBiLex)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionswissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionspsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritualität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arabsalam</name></author>
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