<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ekenis</id>
	<title>Ekenis - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ekenis"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ekenis&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T09:52:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ekenis&amp;diff=340115&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ekenis&amp;diff=340115&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-26T12:43:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Ekenis&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Boren&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Ekenis-Wappen.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 54/37/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/51/4/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 27&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.00&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 215&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/018028 |titel=Gemarkung Ekenis , Gemeinde Boren |werk=GEOindex |abruf=2025-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2013-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 24392&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04641&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ekenis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Dänische Sprache|dänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Egenæs&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf im [[Kreis Schleswig-Flensburg]] in [[Schleswig-Holstein]]. Seit dem 1. März 2013 gehört die ehemals eigenständige Gemeinde Ekenis – mit Bicken (&amp;#039;&amp;#039;Bikum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Jens P. Trap: &amp;#039;&amp;#039;Statistisk-topographisk beskrivelse af Hertugdømmet Slesvig&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1861–1864, S. 532&amp;lt;/ref&amp;gt;), Boknis (&amp;#039;&amp;#039;Bognæs&amp;#039;&amp;#039;), Ekenisfeld, Ekenislund (&amp;#039;&amp;#039;Egenæslund&amp;#039;&amp;#039;), Pageroe (&amp;#039;&amp;#039;Paverød&amp;#039;&amp;#039;) und Wattlück (&amp;#039;&amp;#039;Vadlyk&amp;#039;&amp;#039;) – als Ortsteil zur Gemeinde [[Boren]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 2: Boren - Ellerau |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2002 |ISBN=978-3-926055-68-2 |Seiten=352 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D993838235 |Abruf=2020-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Ekenis liegt in [[Angeln (Halbinsel)|Angeln]] an der [[Schlei]]. Der Ortsteil Ekenis, ein typisches Runddorf, ist der Ortskern. Der Ortsname bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Spitze des Eichenwalds&amp;#039;&amp;#039;. Die Ekenisser Ländereien weisen auch heute noch Waldanteil aus, der größte Teil der Moorflächen wurde jedoch in Weideland umgeformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ekenis wurde 1352 erstmals erwähnt. Da Ekenis im [[Waldemar-Erdbuch|Erdbuch]] von 1231 des dänischen Königs [[Waldemar II. (Dänemark)|Waldemar]] nicht verzeichnet ist, vermutet man, dass seine Gründung in der zweiten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erfolgte. Fundstätten von Flintdolchen, Flintspitzen sowie mehrerer [[Hünengrab|Hünengräber]] aus der [[Jungsteinzeit]] und der [[Bronzezeit]] zeugen von einer [[Besiedelung]] aus dieser Zeit. Weiterhin sind Urnengräber aus der [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] (1. bis 3. Jh.) und Reste einer [[Eiszeitalter|eiszeitlichen]] Siedlung gefunden worden. Anhand der [[Flurname]]n wird angenommen, dass der Ort durch [[Jütland|jütische]] Bauern gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Pageroe gab es Reste einer [[mittelalter]]lichen Burg. [[Margarethe I.|Margarethe]] von Dänemark hatte die Burg 1406 gekauft und ließ sie anschließend abtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jagdstein 01.jpg|mini|70px|Inschrift eines Jagdsteins]]&lt;br /&gt;
Für die Jagd scheinen Ekenis und seine Nachbargemeinden auch von Bedeutung gewesen zu sein, gab es doch königliche Jagdbezirke, deren [[Grenzstein]]e, die sogenannten Jagdsteine, noch heute in der Region zu finden sind. Die meisten der etwa zwei Meter aus dem Boden ragenden Steine zeigen eine Königskrone, darunter die Inschrift F&amp;amp;nbsp;5 für König [[Friedrich V. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;V.]] darunter G.A. für Gottorf Amt und die Buchstaben WB für Wildbahn. Zum Schluss folgt die Jahreszahl 1760. Zwei der Steine tragen unter der Krone die Inschrift C&amp;amp;nbsp;7 für König [[Christian VII. (Dänemark und Norwegen)|Christian&amp;amp;nbsp;VII.]] und die Jahreszahl 1800, bei ihnen fehlen die Buchstaben GAWB. Die Schönheit der Natur in Pageroe, das für seine herrlichen Wälder und seine malerische Lage berühmt sei, wird in der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Le Malencontreux, ou Mémoires d&amp;#039;un émigré&amp;#039;&amp;#039; der Schriftstellerin [[Félicité de Genlis]] aus dem Jahr 1802 beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Grundschule beheimatet heute einen Kindergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 wurde das „Dörpshuus Ekenis“ eingeweiht. Eine ehemalige landwirtschaftlich genutzte Scheune war mit viel Eigenleistung zu zwei kleinen Wohnungen, einem Versammlungsraum und einem [[Feuerwehrhaus]] umgebaut worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ekenis bedeutet etwa &amp;#039;&amp;#039;Landvorsprung bei den Eichen&amp;#039;&amp;#039;, zurückgehend auf dän. &amp;#039;&amp;#039;næs&amp;#039;&amp;#039;, dt. &amp;#039;&amp;#039;nis&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Nase, Landvorsprung&amp;#039;&amp;#039; und altdän. &amp;#039;&amp;#039;ek&amp;#039;&amp;#039;, neudän. &amp;#039;&amp;#039;eg&amp;#039;&amp;#039;, niededt. &amp;#039;&amp;#039;eek&amp;#039;&amp;#039; für Eiche. Ekenislund geht auf dän. &amp;#039;&amp;#039;lund&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Gehölz, Hain, Lichtung&amp;#039;&amp;#039; zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 232&amp;lt;/ref&amp;gt;. Wattlück wurde 1854 schriftlich dokumentiert und geht auf das dänische &amp;#039;&amp;#039;løkke&amp;#039;&amp;#039; (mdän. &amp;#039;&amp;#039; lyk&amp;#039;&amp;#039;) für Koppel und &amp;#039;&amp;#039;vad&amp;#039;&amp;#039; (nd. &amp;#039;&amp;#039;watt&amp;#039;&amp;#039;) für eine Furt oder Übergangsstelle zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 682&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Ortsname Bicken (im 19. Jh. auch &amp;#039;&amp;#039;Bickum&amp;#039;&amp;#039;) geht auf altdän. &amp;#039;&amp;#039;*Bækkium&amp;#039;&amp;#039; als Dativ-Pluralis-Form mit Übergang von /æ/ zu /i/ zu adän. &amp;#039;&amp;#039;bæk&amp;#039;&amp;#039; zurück und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;zu den Bächen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 154&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau eine goldene Spitze, darin ein grünes, leicht schräglinks gestelltes Eichenblatt, belegt mit drei silbernen Eicheln.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|485|Gemeinde&amp;amp;#160;Ekenis, Kreis Schleswig-Flensburg|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Ansiedlung erfolgte auf einer flachen, mit [[Eichen]] bestandenen Landzunge (heute Dorfkern und „Kattsund“), umgeben von [[Wiese (Grünland)|Wiesen]]- und [[Sumpf]]gelände, das seinerzeit während der meisten Zeit des Jahres überflutet war. Die goldene Spitze in Blau im Wappen steht für die von Wasser und Sumpf umgebene Landzunge und gleichzeitig für die Endung „nis“ im Ortsnamen, die als Landzunge/Halbinsel (dänisch &amp;#039;&amp;#039;næs&amp;#039;&amp;#039;) zu verstehen ist. Das Eichenblatt dient als Hinweis für den Eichenbestand vor der Besiedlung, deutet auf den Teil des Ortsnamens „Eke“ (=&amp;amp;nbsp;„Eiche“) hin und erinnert an die Friedenseiche im Ortsmittelpunkt vor dem Kindergarten. Die drei Eicheln stehen für die Wohnstätten (Katensiedlungen) Wattlück, Ekenisfeld und Bicken. Die [[Herzogtum Schleswig|schleswigschen]] Farben Gold-Blau stehen für die Zugehörigkeit zum Kreis [[Schleswig-Flensburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Ekenis ist vor allem landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturerlebnisraum Moostoft ==&lt;br /&gt;
Der Naturerlebnisraum Moostoft ist ein im Laufe der Jahrtausende nach der letzten Eiszeit langsam aufgewachsenes und verlandetes [[Toteis]]loch, das sich zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als moorige und moosbesiedelte [[Feuchtwiese]] präsentierte, war rigoros entwässert worden und wurde seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges als Weide für Rinder und Pferde genutzt, - ein ideales Gelände für die [[Renaturierung]] und Neuentwicklung verschiedener Feuchtbiotope.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1996 wurde im Rahmen der [[Dorferneuerung]] mit den ersten Arbeiten begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, langsam fließender Bach, drei unterschiedlich ausgeprägte Teiche, eine alte Torfkuhle als Demonstrationsprojekt sowie zwei Schilfbeete als biologische Abwasserreinigungs-Anlagen sind zu den Kernelementen zu zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25.&amp;amp;nbsp;Januar 2000 wurde die Anlage vom Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten als 20.&amp;amp;nbsp;[[Liste der Naturerlebnisräume in Schleswig-Holstein|Naturerlebnisraum]] des Landes Schleswig-Holstein anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Boren#Ekenis|titel1=Liste der Kulturdenkmale in Ekenis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Erasmus Danielsen]] (* 1743 in Ekenis; † 1809 in Kiel), Rektor der [[Kieler Gelehrtenschule]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Reimer (Heimatforscher)|Georg Reimer]] (* 7. Februar 1882 in Ekenis; † 13. Februar 1959 in [[Aukrug]]), Lehrer und Heimatforscher, begründete mit seiner „Geschichte des Aukrugs“ die Auffassung vom Aukrug als geschlossenem [[Siedlung]]sbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-suederbrarup.de/index.php?id=194 Ekenis beim Amt Süderbrarup]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Boren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Schleswig-Flensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Schleswig-Flensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Boren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
	</entry>
</feed>