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	<title>Eke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:40:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eke&amp;diff=2163096&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GS63: Lemma</title>
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		<updated>2025-08-02T22:03:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lemma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Bremen|Bremer]] Eke&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&amp;amp;nbsp;– war vor allem im 14. und 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die Bezeichnung für ein häufig eingesetztes Binnenschiff aus Eiche ([[Niederdeutsche Sprache|Plattdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|nds|Eke}}&amp;#039;&amp;#039;), das auf der [[Weser]] vor allem auf der Ober- und Mittelweser eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion und Transportgut ==&lt;br /&gt;
Das längliche Lastschiff hatte einen flachen Boden ohne [[Kiel (Schiffbau)|Kiel]] mit [[Spant|Längsspanten]]. So konnten Eken bei geringen Wassertiefen eingesetzt werden. Sie hatten oft eine flache Überdachung zum Regenschutz der Ware und der Besatzung. Die Binnenschiffe wurden mit langen Stangen [[Stake (Fortbewegung)|gestakt]] oder durch Menschen bzw. Zugtiere [[Treideln|getreidelt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transportiert wurden bei der Talfahrt (also Weser abwärts) unter anderem Steine&amp;amp;nbsp;– vor allem der [[Obernkirchener Sandstein]], Eisenerz, Bauholz, Getreide und bei der [[Bergfahrt]] ins Landesinnere Fische, Butter, Käse, Talg, Tuche, Vieh, Torf etc. Auch Menschen fuhren mit der Eke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Eke in der Chronik ==&lt;br /&gt;
Von Eken berichteten die Bremer Chroniken und Urkunden sowie die [[Kundige Rolle|Kundige Rulle]] von 1450 und 1489, die auch den &amp;#039;&amp;#039;Ekemann&amp;#039;&amp;#039; als Schiffsführer kennzeichnet. Im 1303 erstmals [[Kodifizierung|kodifizierten]] [[Bremer Stadtrecht]] fanden sich detaillierte Bau- und Größenvorschriften für &amp;#039;&amp;#039;Eken&amp;#039;&amp;#039; in zwei Größenklassen: Die kleinere Eke hatte zunächst eine Länge von 4 bis 5&amp;amp;nbsp;Meter, eine Bodenbreite um die 1,50&amp;amp;nbsp;Meter (2 Ellen) und eine Bordwandhöhe von maximal 1&amp;amp;nbsp;[[Fuß (Einheit)|Fuß]] (0,29&amp;amp;nbsp;Meter) über der Wasserlinie. Die große Eke war zunächst 10 bis 12&amp;amp;nbsp;Meter lang, 3 bis 4&amp;amp;nbsp;Meter breit (um 5 Ellen) hatte 2 Plankengänge über der [[Wasserlinie]]. Später wurden die Eken deutlich länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bremen gebaute Eken durften gemäß der &amp;#039;&amp;#039;Kundigen Rolle&amp;#039;&amp;#039; nicht an Fremde weiterverkauft werden. Auswärtige Eken, die den Bremer Maßangaben nicht entsprachen, durften nicht eingeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der &amp;#039;&amp;#039;Bremer Zollrolle&amp;#039;&amp;#039; aus dem späten 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert standen Vorschriften für den zu zahlenden Zoll, der auf „veer penninghe“ festgelegt war und für [[Einbaum|Einbäume]] auf zwei Pfennige. Die Zollstelle befand sich nach der &amp;#039;&amp;#039;Kundigen Rolle&amp;#039;&amp;#039; an der Weserbrücke in Bremen beim Fährgatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ratsverordnung von 1399 schrieb vor, dass die Eken ihre Liegeplätze in der [[Balge (Arm der Weser)|Balge]] nur in begründeten Ausnahmefällen länger als drei Tage und Nächte einnehmen durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei kriegerischen Auseinandersetzungen wurden Eken zum Beispiel 1358/59 bei der Belagerung gegen die [[Grafschaft Hoya]] bei der [[Hoyaer Fehde]] eingesetzt. Später wurden die Eken von den größeren [[Weserkahn|Weserkähnen]] mit Mast und Segel abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fund einer Eke ==&lt;br /&gt;
Im April 1963 wurde bei Hafenausbauten in Bremen am &amp;#039;&amp;#039;[[Koog|Groden]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Seehausen (Bremen)|Seehausen]] ein Holzboot gefunden. Es handelte sich um eine kleine Eke, die nur zirka 9&amp;amp;nbsp;Meter lang und um 1,40 bis 1,50&amp;amp;nbsp;Meter breit war und aus 5&amp;amp;nbsp;cm dicken Bordwandbohlen bestand, die durch [[Spant]]en miteinander verbunden waren. Als Bodenplanken dienten zwei ausgehöhlte Baumstämme. Da das Boot keine [[Dolle (Bootsbau)|Ruderdollen]] aufwies, kann angenommen werden, dass es gestakt wurde. Diese Eke wird im [[Deutsches Schifffahrtsmuseum|Deutschen Schifffahrtsmuseum]] in [[Bremerhaven]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
Es gab für solche oder ähnliche Lastschiffe auch die Bezeichnungen wie&lt;br /&gt;
* [[Bording (Schiffstyp)|Bording]] für ein flachbodiges Leichterfahrzeug &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bukke&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bockschiff&amp;#039;&amp;#039; für flachbodige Lastschiffe aus Eichenholz, die um die 27&amp;amp;nbsp;Meter lang und zirka 3,80&amp;amp;nbsp;Meter breit war sowie&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bulle&amp;#039;&amp;#039; (von Bohlen), für etwas kleinere bis 30&amp;amp;nbsp;Meter lange und zirka 3&amp;amp;nbsp;Meter breite, ähnliche Lastschiffe, die zumeist an ein &amp;#039;&amp;#039;Bockschiff&amp;#039;&amp;#039; angehängt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rosemarie Pohl-Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bremer Eke&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bremisches Jahrbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 51, Bremen 1969, S.&amp;amp;nbsp;IX, Schünemann, Bremen 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Freie Hansestadt Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bootstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kahntyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GS63</name></author>
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