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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eizahn</id>
	<title>Eizahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T19:27:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eizahn&amp;diff=249763&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:D7:8F2D:E928:4CD1:1049:51C5:997F: /* Unterschiedliche Varianten */</title>
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		<updated>2024-06-19T19:03:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Unterschiedliche Varianten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Poicephalus senegalus -egg tooth -two weeks-21July07.JPG|mini|Frisch geschlüpfter [[Senegalpapagei]] mit der Eischwiele nah der Schnabelspitze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eizahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein spitzer, zahnförmiger Hornfortsatz bezeichnet, der von [[Oviparie|oviparen]] Jungtieren genutzt wird, um die [[Ei]]schale beim [[Schlupf]] von innen aufzubrechen. Dabei werden drei unterschiedliche Strukturen unterschieden, die alle denselben Zweck erfüllen und sich kurz nach dem Schlüpfen zurückbilden  oder abgeworfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiedliche Varianten ==&lt;br /&gt;
Es gibt drei unterschiedliche Strukturen, die allesamt dieselbe Funktion erfüllen und vereinfachend mit dem Oberbegriff Eizahn umschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oviruptor ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Head On (14368309388).jpg|mini|Libellenlarven befreien sich mit Hilfe eines Oviruptors aus dem Ei]]&lt;br /&gt;
Die zweite Form des Eizahns wird auch als „Oviruptor“ bezeichnet und wird von Larven vieler eierlegender Insekten (z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Libellen]] und [[Blatthornkäfer]]n) zum Sprengen oder Aufritzen der Eischale verwendet. Die Ausformung variiert, zwischen Dornen, scharfen Leisten und sägeartigen Kämmen, wobei all diese Auswüchse paarig oder unpaarig sein können und an unterschiedlichen Körperstellen auftreten, wobei die Stirn jedoch der häufigste Ort ist.&lt;br /&gt;
Beim [[Felsenspringer (Insekten)|Felsenspringer]] befindet sich der Oviruptor an den Unterkiefern. Man unterscheidet hier zwischen embryonalen Eizähnen, die beim Verlassen des Eies abgelegt werden von persistenten Eizähnen, die erst mit der nächsten [[Häutung]] verschwinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LdB&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/eizahn/20578 &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Biologie: Eizahn&amp;#039;&amp;#039;] Spektrum, abgerufen am 9. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Echter Zwischenkieferzahn ===&lt;br /&gt;
Als abgewandelter [[Zahn]] am [[Zwischenkieferbein]] tritt der echte Zwischenkieferzahn bei Embryonen von [[Echsen]] und [[Schlangen]] auf. Diese Form findet sich außerdem beim [[Ameisenigel]], der zu den eierlegenden Säugetieren bezw. [[Kloakentiere| Kloakentieren]] zählt.&lt;br /&gt;
Zudem weisen einige [[Amphibien]] (wie mehrere Arten von [[Südfrösche]]n) diese Form des Eizahns auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LdB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eischwiele ===&lt;br /&gt;
Die  Eischwiele ist eine harte Hornschwiele an der Spitze des Oberschnabels von Vogelembryonen und am Oberkiefer von [[Brückenechse]]n sowie der [[Schnauze]] von [[Krokodile]]n und [[Schildkröten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle Eizähne dient die Eischwiele dem Aufbrechen der Eischale und verschwindet nach dem Schlüpfen. Zu den Vogelarten mit Eischwielen an der Schnabelspitze zählen u.&amp;amp;nbsp;a. [[Entenvögel]], [[Geier (Vogel)|Geier]] und [[Papageien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LdB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Egg-tooth2.jpg|Schlüpfende [[Rotwangen-Schmuckschildkröte]] mit deutlich sichtbarer Eischwiele&lt;br /&gt;
Datei:Long-beakedEchidna.jpg|Ameisenigel weisen beim Schlüpfen einen echten Zwischenkieferzahn auf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderfall Honiganzeiger ==&lt;br /&gt;
In Afrika beheimatete [[Honiganzeiger]] sind [[Brutparasitismus|Brutparasiten]], die ein einziges Ei in die Bruthöhle der Wirtseltern legen. Um, wie der [[Kuckuck]], die elterliche Fürsorge für sich allein zu beanspruchen, verwendet der frisch geschlüpfte Honiganzeiger seinen Eizahn nicht nur als Werkzeug, sondern auch als Waffe. Schlüpft das Küken vor dem Nachwuchs seiner Wirtseltern, pickt der junge Honiganzeiger alle anderen Eier im Nest auf. Allerdings greift er auch bereits geschlüpfte Jungtiere, sofort nach dem Schlüpfen, an. Noch blind zerrt er sie entweder zum Ausgang der Höhle oder tötet sie an Ort und Stelle.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rsbl.2011.0739 &amp;#039;&amp;#039;A stab in the dark: chick killing by brood parasitic honeyguides (auf Englisch)&amp;#039;&amp;#039;] The [[Royal Society]], abgerufen am 7. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittlerweile wurde dieses außergewöhnliche Verhalten durch [[Infrarotfilm]]-Aufnahmen bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://phys.org/news/2011-09-natural-born-killers.html &amp;#039;&amp;#039;Natural born killers (auf Englisch)&amp;#039;&amp;#039;] Phsy.org, abgerufen am 7. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor= Bairbre O’Malley| Titel= Klinische Anatomie und Physiologie bei kleinen Heimtieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien| Verlag= Elsevier, Urban &amp;amp; Fischer-Verlag| Jahr= 2008| ISBN= 978-3-437-58260-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor= Milton Hildebrand, George E. Goslow, C Distler| Titel= Vergleichende und funktionelle Anatomie der Wirbeltiere| Verlag= Springer| Jahr= 2003| ISBN= 3-540-00757-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie (Wirbeltiere)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie (Wirbellose)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:D7:8F2D:E928:4CD1:1049:51C5:997F</name></author>
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