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	<title>Eiterfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eiterfeld&amp;diff=259161&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Van.ike: /* Söhne und Töchter der Gemeinde */ Philipp Simon</title>
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		<updated>2026-04-25T05:18:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Gemeinde: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Philipp_Simon_(Apotheker)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Philipp Simon (Apotheker) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Philipp Simon&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Eiterfeld COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 50/45/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 09/47/50/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Eiterfeld in FD.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Hessen&lt;br /&gt;
| Regierungsbezirk = Kassel&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Fulda&lt;br /&gt;
| Höhe             = 315 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PLZ              = 36132&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 06672&lt;br /&gt;
06676&amp;lt;nowiki /&amp;gt; (Soisdorf, Treischfeld, Ufhausen u. Unterufhausen)&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 06631007&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE ETD&lt;br /&gt;
| Gliederung       = 17 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
| Straße           = Fürstenecker Straße 2&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.eiterfeld.de/ www.eiterfeld.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Dana Hauke&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
| Partei           = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Eiterfeld 2.JPG|mini|Blick auf Eiterfeld ]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eiterfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Marktgemeinde]] im nördlichen Teil des [[Osthessen|osthessischen]] [[Landkreis Fulda|Landkreises Fulda]] an der Grenze zum hessischen [[Landkreis Hersfeld-Rotenburg]] und zum thüringischen [[Wartburgkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt zwischen den Basaltkuppen [[Lichtberg (Berg in Hessen)|Lichtberg]], Stoppelsberg und Soisberg in der [[Kuppenrhön]] (in der Region [[Hessisches Kegelspiel]] genannt). Die nächsten größeren Städte sind [[Fulda]] etwa 27&amp;amp;nbsp;km südlich und [[Bad Hersfeld]] etwa 14&amp;amp;nbsp;km nördlich von Eiterfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gemeindegrenzen entspringen die Flüsschen [[Eitra]] und die [[Solz (südliche)|Solz]], die in die [[Haune]] bzw. in die [[Fulda (Fluss)|Fulda]] münden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Eiterfeld grenzt im Norden an die Gemeinden [[Hauneck]], [[Schenklengsfeld]] und [[Hohenroda]] (alle drei im [[Landkreis Hersfeld-Rotenburg]]), im Osten an die [[Thüringen|thüringische]] Gemeinde [[Buttlar]] ([[Wartburgkreis]]) und die Gemeinde [[Rasdorf]], im Süden an die Stadt [[Hünfeld]] und die Gemeinde [[Burghaun]] (alle drei im Landkreis Fulda), sowie im Westen an die Gemeinde [[Haunetal]] (Landkreis Hersfeld-Rotenburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht neben dem Kernort Eiterfeld aus den Ortsteilen [[Arzell]], [[Betzenrod (Eiterfeld)|Betzenrod]], [[Buchenau (Eiterfeld)|Buchenau]], [[Dittlofrod]], [[Giesenhain]], [[Großentaft]], [[Körnbach (Eiterfeld)|Körnbach]], [[Leibolz]], [[Leimbach (Eiterfeld)|Leimbach]], [[Mengers]], [[Oberweisenborn]], [[Reckrod]], [[Soisdorf]], [[Treischfeld]], [[Ufhausen]] und [[Wölf]]. Hinzu kommen die drei Weiler Fürsteneck, Branders und [[Unterufhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Katholische St.-Georgs-Kirche Eiterfeld.JPG|mini|St.-Georgs-Kirche Eiterfeld]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fürsteneck hof eiterfeld.jpg|mini|Innenhof der [[Burg Fürsteneck (Eiterfeld)|Burg Fürsteneck]] mit Eckturm]]&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Erwähnung des Ortes erfolgte am 18. Juli 845 als &amp;#039;&amp;#039;Eitrungfeldeno&amp;#039;&amp;#039; in zwei Urkunden des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]], bei denen es sich um einen Güteraustausch zwischen König [[Ludwig der Deutsche|Ludwig dem Deutschen]] und dem Fuldaer Abt [[Hatto I. (Fulda)|Hatto I.]] handelte. König Ludwig beurkundete in der [[Königspfalz Frankfurt]] den Tausch seiner Liegenschaften in der „Eitrafeldon Marcha“ gegen einige thüringische Dörfer. Der Ortsname stammt von dem Flüsschen Eitra, das am Lichtberg entspringt. Im [[Frühmittelalter]] wurde die Eitra „Aeiddiraha“ genannt, was übersetzt etwa &amp;#039;&amp;#039;das rasch dahineilende Wasser&amp;#039;&amp;#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1250 wurden der nördliche und der südliche [[Bergfried]] in Fürsteneck erbaut. Im Jahre 1290 wurde Berthold [[Buchenau (Adelsgeschlecht, Eiterfeld)|von Buchenau]] als Burgmann von Abt [[Heinrich V. von Weilnau|Heinrich von Weilnau]] eingesetzt und die Ortschaft Fürsteneck zum ersten Mal erwähnt. In dieser Zeit ist auch ein [[Centgericht|Zentgericht]] in Eiterfeld bzw. Fürsteneck belegt. Die katholische St.-Georgs-Kirche in Eiterfeld wurde 1295 zum ersten Mal genannt. Ab 1357 war die Burg Fürsteneck Amtssitz eines fuldischen Amtmannes. Die Burg, das Gericht und das Amt Fürsteneck wurden bis 1532 etwa ein Dutzendmal verpfändet, oft jedoch schnell von Fulda wieder zurückgekauft. Als Besitzer oder [[Lehnswesen|Lehnsmänner]] traten in dieser Zeit unter anderen Berthold von Wiesenfeld, Otto [[Buchenau (Adelsgeschlecht, Eiterfeld)|von Buchenau]], die [[Abtei Hersfeld|Reichsabtei Hersfeld]] und Hans von der [[Tann (Adelsgeschlecht)|Tann]] auf. 1463 unternahm Graf Heinrich von [[Grafschaft Henneberg|Henneberg]] einen Versuch, die Burg zu erobern, dies schlug jedoch fehl. Im Jahre 1486 gehörten zehn Dörfer in der Umgebung vom Fürsteneck zum Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1555 setzte die [[Reformation]] ein und Eiterfeld wurde evangelisch, bis 1603 die [[Gegenreformation]] im Ort durchgesetzt und wieder ein katholischer Pfarrer eingesetzt wurde. Seit 1603 gehörten viele der heutigen Ortsteile schon zu dem Amt Fürsteneck. Es waren die 17 Orte Arzell, Bodes, Betzenrod, Dittlofrod, Eiterfeld, Hausenmühle, Körnbach, Igelsrod (heute Wüstung), Leibolz, Leimbach, Malges, Mengers, [[Oberufhausen]], Oberweisenborn, Reckrod, Unterufhausen und Wölf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde der Bereich des Amts unter anderem auch durch die [[Schwarzer Tod|Pest]] stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Burg wurde nach 1633 zerstört. Eiterfeld hatte nach dem Krieg nur noch drei männliche Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. März 1697 erhielt Eiterfeld von Fürstabt [[Placidus von Droste]] das Recht, jährlich vier [[Marktrecht (historisch)|Märkte]] abzuhalten; das Dorf wurde Marktflecken. Zwischen 1708 und 1710 baute Fürstabt [[Adalbert von Schleifras]] die Burg Fürsteneck wieder auf. Im Jahre 1712 wurde in Eiterfeld ein Amtsgerichtsgebäude gebaut und von 1730 bis 1731 die Kirche neu erbaut und 1740 geweiht. Der Amtssitz verlagerte sich in dieser Zeit von Fürsteneck nach Eiterfeld. Nach der [[Säkularisation]] 1802 hieß das Amt offiziell nach diesem Ort und verwaltete sich selbst. Im Oktober 1813 zog [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] mit seiner geschlagenen Armee durch den Ort. Ein Franzosengrab (Massengrab) befindet sich am Fuße von Burg Fürsteneck. 1816 wurde Eiterfeld zusammen mit dem vormaligen [[Hochstift Fulda|Fürstbistum Fulda]] in den [[Kurfürstentum Hessen|kurhessischen Staat]] eingegliedert. Es war Sitz des Justizamtes und später des [[Amtsgericht Eiterfeld|Amtsgerichtes Eiterfeld]]. Das bestehende Marktrecht von Eiterfeld wurde am 9. November 1868 durch die königliche Regierung in [[Kassel]] mit jährlich zwölf Schweinemärkten erweitert. Nach dem verlorenen [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg]] 1866 kam Eiterfeld wie ganz Kurhessen an [[Preußen]]. Am 1. Dezember 1906 erhielt Eiterfeld einen Eisenbahnanschluss auf der Linie zwischen [[Hünfeld]] und [[Vacha]]. 1922 folgte der Elektrizitätsanschluss und 1926/1927 wurde die erste Wasserleitung gebaut. 1942 wurde das Amt Eiterfeld aufgelöst und mit dem Amt Hünfeld zusammengelegt.&lt;br /&gt;
[[Datei:PikiWiki Israel 4770 work in betzenrud.JPG|mini|Arbeit der zukünftigen Kibbuzim in Betzenrod]]&lt;br /&gt;
Im heutigen Ortsteil Betzenrod gründeten Mitglieder der zionistischen Jugendorganisation [[Bachad]] (Brith Chaluzim Datiim – Verband religiöser Pioniere), einer religiös-orthodoxen Parallelorganisation zum [[Hechaluz]], im Jahre 1924 die Kibbuz-Haddatih-Bewegung, die jungen jüdischen Menschen zu einer landwirtschaftlichen Ausbildung verhelfen und ihnen damit die Möglichkeit zur Emigration ([[Alija]]) nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] bieten sollte. Mit einer landwirtschaftlichen Ausbildung konnte man ein Zertifikat der britischen Regierung zur Einwanderung nach Palästina bekommen. Die Gruppe zog 1926/27 nach [[Rodges]] (heute Stadtteil von [[Fulda]]) um, aber da auch Rodges zu klein war, zog sie schließlich 1929 auf den von ihr erworbenen [[Gehringshof]] bei Fulda, den sie Kibbuz Haddatih nannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: Heinz-Jürgen Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Von Betzenrod zum Kibbuz Rodges. Religiös-zionistische Chaluzarbeit im Raum Fulda.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Buchenblätter&amp;#039;&amp;#039; Bd. 62, 1989;- Erhard Lotter: &amp;#039;&amp;#039;Der Gehringshof in der Zeit von 1922–48: ein Beitrag zum Tausend-mal-tausend-Teile-Puzzle einer zionistischen Hachschara-Stätte bei Fulda&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte Neuhofs&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, Geschichtskreis Neuhof, 2005, S. 287–302;-  Y. Walk: &amp;#039;&amp;#039;The Torah va-Avoda Movement in Germany.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leo Baeck Yearbook 6&amp;#039;&amp;#039;, 1961;-  Aryei Fishman: &amp;#039;&amp;#039;Judaism and Modernization on the Religious Kibbutz&amp;#039;&amp;#039; (Kap. 4: &amp;#039;&amp;#039;The foundations of the Religious Kibbutz Movement&amp;#039;&amp;#039;), Bar-Ilan University, Israel, 1992, (Online Publication: Oktober 2009), Online ISBN 978-0-511-55733-0, Hardback ISBN 978-0-521-40388-7, Paperback ISBN 978-0-521-05027-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Eiterfeld wieder [[Hessen|hessisch]]. Durch die [[Innerdeutsche Grenze|Zonengrenze]] wurde die Bahnlinie wieder stillgelegt, zunächst ab Treischfeld und ab 1969 ab Hünfeld. Ab 1952 gab es erstmals seit der Gegenreformation wieder eine evangelische Gemeinde. [[Otto Bartning]] baute zwischen 1952 und 1953 die Burg Fürsteneck zu einer Heimvolkshochschule aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der 1150-Jahr-Feier am 4. Juli 1995 wurde der Gemeinde Eiterfeld das Recht verliehen, den Titel Marktgemeinde im Gemeindenamen zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebietsreform in Hessen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurden die folgenden bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbstständigen]] Gemeinden auf freiwilliger Basis als Ortsteile [[Eingemeindung|eingegliedert]]: Am 1. Mai 1970 Leibolz;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Eingliederungen der Gemeinde Leibolz in die Gemeinde Eiterfeld, Landkreis Hünfeld |nr=20 |jahr=1970 |datum=1970-04-27 |seite=807 |seiten=13 |fundstelle=Punkt 807 |kbytes=5730}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am 1. September 1970 folgte Reckrod.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Eingliederung der Gemeinde Reckrod in die Gemeinde Eiterfeld, Landkreis Hünfeld |nr=35 |jahr=1970 |datum=1970-08-17 |seite=5 |seiten=1697 |fundstelle=Punkt 1586 |kbytes=4770}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Februar 1971 [[Gemeindefusion|fusionierten]] die Gemeinden Arzell, Betzenrod, Großentaft, Körnbach, Soisdorf und Treischfeld mit Eiterfeld zur neuen [[Großgemeinde]] Eiterfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |nr=7 |jahr=1971 |datum=1971-01-29 |seite=6 |seiten=286 |fundstelle=Punkt 362, Abs. 2 |kbytes=5050}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinden Dittlofrod und Oberweisenborn wurden auf freiwilliger Basis am 1. April 1972 [[Eingemeindung|eingemeindet]].  Die Reihe der Eingliederungen und Zusammenschlüsse wurde mit der Eingemeindung von Buchenau, Leimbach, Mengers, Ufhausen und Wölf kraft [[Landesgesetz]] am 1. August 1972 abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fulda und Hünfeld und der Stadt Fulda (GVBl. II 330-14) |nr=17 |jahr=1972 |datum=1972-07-11 |seite=6 |seiten=220 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;17 |kbytes=1190}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=399 und 400}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Ausnahme von Wölf und Mengers sowie Buchenau und Giesenhain, die jeweils einen gemeinsamen [[Ortsbezirk]] bilden, wurde für jede ehemals selbständige Gemeinde ein Ortsbezirk mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.eiterfeld.de/downloads/rathaus-satzungen-hauptsatzung-1999-2011.pdf#page=3 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Eiterfeld |format=PDF;&amp;amp;nbsp;19&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.eiterfeld.de/rathaus/ortsvorsteher/index.html |wayback=20210513213951 |text=Ortsvorsteher – Gemeinde Eiterfeld |archiv-bot=2023-12-17 04:09:18 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Eiterfeld 7268 Einwohner. Darunter waren 121 (1,7 %) Ausländer, von denen 45 aus dem [[Europäische Union|EU]]-Ausland, 52 aus anderen &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Inklusive Russische Föderation, Türkei und die ehemaligen Staaten „Jugoslawien (Gesamtjugoslawien)“&amp;quot;&amp;gt;europäischen Ländern&amp;lt;/abbr&amp;gt; und 24 aus anderen Staaten kamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot; /&amp;gt; (Bis zum Jahr 2020 erhöhte sich die Ausländerquote auf 4,8 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hstat&amp;quot; /&amp;gt;) Nach dem Lebensalter waren 1399 Einwohner unter 18 Jahren, 2996 zwischen 18 und 49, 1444 zwischen 50 und 64 und 1426 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A5&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 2858 Haushalten. Davon waren 707 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 639 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 1184 Paare mit Kindern, sowie 267 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 62 [[Wohngemeinschaft]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011F&amp;quot; /&amp;gt; In 530 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 1869 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011Sen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1812: 58 Feuerstellen, 615 Seelen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Eiterfeld |width=450|float=none|maxEinwohner=7600&lt;br /&gt;
|622|632|682|667|644|624|565|545|610|565|609|665|713|773|1209|1251|1221|1201|1246&lt;br /&gt;
|vor1834=(1812,615)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1604)(1973,7183)(1975,7114)(1980,7071)(1985,7041)(1990,7322)(1995,7579)(2000,7686)(2005,7557)(2010,7379)(2011,7268)(2015,7023)(202,7037)(2020,7037)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Hessisches Statistisches Informationssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hstat&amp;quot;&amp;gt;[https://statistik.hessen.de/unsere-zahlen/datenbank-hesis Hessisches Statistisches Informationssystem (Hesis)] In: Statistik.Hessen.&amp;lt;/ref&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Nach 1970 einschließlich der im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] eingegliederten Orte.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Serbisch orthodoxes Kloster mit Soisberg.JPG|mini|St. Justin-Kloster, Links der Klosterhof, rechts die Kirche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katholische Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Gebiet der politischen Gemeinde Eiterfeld umfasst [[römisch-katholische Kirche|katholische]] [[Pfarrei]]en, die wiederum  [[Dekanat]]en bzw. [[Pastoralverbund|Pastoralverbünden]] im [[Bistum Fulda]] zugeordnet sind. Sie zählen zum [[Dekanat Hünfeld-Geisa]].&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Georg (Eiterfeld)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Serbisch-orthodoxe Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Verkündigungs-St. Justin-Kloster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daten zur Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || {{0}}37 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 6,29 %), 664 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 75,85 %), 105 [[Judentum|jüdische]] (= 17,86 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 172 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 14,32 %), 1026 katholische (= 85,43 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1987: || 847 evangelische (= 12,4 %), 5854 katholische (= 85,6 %), 135 sonstige (= 2,0 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011S&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;2011: || 1156 evangelische (= 15,9 %), 5383 katholische (= 74,1 %), 729 sonstige (= 10,0 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011R1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Hessen 2021|Kommunalwahl am 14. März 2021]] brachte folgendes Ergebnis,&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW21-Hessen|631007}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW16-Hessen|631007 |wayback=20160623125319}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW11-Hessen|631007 |wayback=20160623125320}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW06-Hessen|631007 |wayback=20160623125322}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---  class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;10&amp;quot; | {{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2021&lt;br /&gt;
|SPD|GRÜNE|FWG|CDU|&lt;br /&gt;
| CDU      = 13&lt;br /&gt;
| SPD      = 3&lt;br /&gt;
| GRÜNE    = 2&lt;br /&gt;
| FWG      = 13&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2016&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|FWG&lt;br /&gt;
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|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
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|GRÜNE&lt;br /&gt;
|[[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der [[Bürgermeister (Hessen)|Bürgermeister]] für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer [[Direktwahl]], und ist Vorsitzender des [[Magistrat (Deutschland)|Gemeindevorstands]], dem in der Marktgemeinde Eiterfeld neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein [[Erster Beigeordneter]] und sieben weitere [[Beigeordneter|Beigeordnete]] angehören.&amp;lt;ref&amp;gt;kein Gremienlink – Beigeordnete laut Hauptsatzung ermittelt&amp;lt;/ref&amp;gt; Bürgermeisterin ist seit dem 1. August 2024 &amp;#039;&amp;#039;Dana Hauke&amp;#039;&amp;#039; (CDU).&amp;lt;ref name=&amp;quot;DH-FZ&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Reichert |url=https://www.fuldaerzeitung.de/huenfelder-land/cdu-afd-kandidat-nachfolger-scheich-huenfeld-buergermeisterwahl-eiterfeld-sieg-dana-hauke-92866793.html |titel=Dana Hauke gewinnt bei Bürgermeisterwahl in Eiterfeld klar – AfD-Kandidat bei 7,6 Prozent |werk=fuldaerzeitung.de |hrsg=Verlag Parzeller GmbH &amp;amp; Co. KG, Fulda |datum=2024-03-08 |abruf=2024-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DH-HNA&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mario Reymond |url=https://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/drei-kandidaten-stehen-in-der-marktgemeinde-eiterfeld-zur-wahl-92862306.html |titel=Dana Hauke ist ab 1. August die neue Bürgermeisterin von Eiterfeld |werk=hna.de |hrsg=Verlag Dierichs GmbH &amp;amp; Co KG, Kassel |datum=2024-03-03 |abruf=2024-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DH-OHN&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://osthessen-news.de/n11760821/dana-hauke-cdu-offiziell-vereidigt-ein-emotionaler-moment-fuer-mich.html |titel=Die neue Rathauschefin der Marktgemeinde. Dana Hauke (CDU) offiziell vereidigt: „Ein emotionaler Moment für mich“ |werk=OSTHESSEN-NEWS |hrsg=Medienkontor M. Angelstein |datum=2024-05-24 |abruf=2024-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde als Nachfolgerin von Hermann-Josef Scheich, der nach vier Amtszeiten nicht wieder kandidiert hatte,&amp;lt;ref name=&amp;#039;hjs&amp;#039; /&amp;gt; am 3. März 2024 im ersten Wahlgang bei 76,19 Prozent Wahlbeteiligung mit 60,31 Prozent der Stimmen gewählt&amp;lt;ref name=&amp;quot;DH-FZ&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2024-03-03/06631007/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=469&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-201_id_235 Votemanager: Bürgermeisterwahl Marktgemeinde Eiterfeld 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 23. Mai 2024 vereidigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DH-OHN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtszeiten der Bürgermeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.statistik-hessen.de/themenauswahl/wahlen/daten/direktwahlen/eiterfeld-marktgemeinde/index.html |text=Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Eiterfeld, Marktgemeinde |wayback=20210127125441 }}; Hinweis: für die Ansicht der archivierten Einzelergebnisse ggf. die Endung &amp;#039;&amp;#039;index.html&amp;#039;&amp;#039; aus der Webadresse löschen und diese dann neu laden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024–2030 Dana Hauke (CDU)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DH-FZ&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DH-HNA&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DH-OHN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2000–2024 Hermann-Josef Scheich&amp;lt;ref name=&amp;#039;hjs&amp;#039;&amp;gt;Fuldaer Zeitung, 14. Jul 2023: [https://www.fuldaerzeitung.de/huenfelder-land/eiterfeld-buergermeister-hermann-josef-scheich-24-jahre-joe-biden-92400811.html „Ich bin nicht Joe Biden“: Bürgermeister Hermann-Josef Scheich kandidiert nicht mehr;] „Eine der größten Flächengemeinden des Landkreises Fulda wird ab August 2024 unter neuer Führung stehen: Hermann-Josef Scheich steht dann nicht mehr zur Wahl.“ – Marktgemeinde Eiterfeld, Pressemitteilung 2014: {{Webarchiv|url=http://www.eiterfeld.de/rathaus/pressemeldungen/archiv-pressemitteilungen/ernennung-buergermeister-scheich.html |text=Ernennung Bürgermeister Scheich: |wayback=20140202145927 }} „Für Hermann-Josef Scheich beginnt ab 01. August 2012 die 3. Amtsperiode … In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung erhielt Scheich die Ernennungsurkunde durch seinen Stellvertreter und Ersten Beigeordneten Hubert Schmelz ausgehändigt.“ und Aktuelles 2024: [https://www.eiterfeld.de/aktuelles/verabschiedung-buergermeister-scheich.html Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich nach 24 Jahren als Bürgermeister verabschiedet:] „Eiterfelds Erster Beigeordneter und Stellvertreter des Bürgermeisters, Theodor Kohlmann, begrüßte anlässlich der Verabschiedung des langjährigen Eiterfelder Bürgermeisters Hermann-Josef Scheich am Freitag, 12. Juli 2024, zahlreiche Gäste im Bürgerhaus“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1994–2000 Berthold Jost (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;Osthessen New, 8. April 2018: [https://osthessen-news.de/n11586112/ex-rathauschef-berthold-jost-mit-70-jahren-herz-und-verstand-der-mit-hessen.html Ex-Rathauschef Berthold Jost: Mit 70 Jahren Herz und Verstand der MIT Hessen!]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde dem Ort vom Land Hessen verliehen, als er 1972 Hauptort der neuen Großgemeinde wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neun stilisierten [[Lilie (Heraldik)|Lilien]] links oben und die acht rechts unten (alle silbern auf Rot) symbolisieren die 17 Orte der Großgemeinde. Das linke untere Feld mit dem alten Fuldaer Kreuz (schwarz auf Silber) weist darauf hin, dass die Orte seit ihrer Gründung bis 1802 zur Fürstabtei gehörten. Der silbern gekrönte grüne Vogel mit silbernem Halsband im goldenen Feld rechts oben ist ein Sittich, das Wappentier der Ritter [[Buchenau (Adelsgeschlecht, Eiterfeld)|von Buchenau]], die als einziges adliges Geschlecht unseres Gebietes aus frühester Zeit bis in die Neuzeit überlebte.&lt;br /&gt;
Das Wappen ist geviert von rot und gold bzw. silber. In Rot neun silberne Lilien im rechten Obereck und in Rot acht silberne Lilien im linken Untereck. In Silber ein schwarzes durchgehendes Kreuz im rechten Untereck und in Gold ein silberner gekrönter grüner Vogel mit silbernem Halsband im linken Oberfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gemeindepartnerschaft}}&lt;br /&gt;
* [[Dermbach]] (in [[Thüringen]] seit 17. Juni 1990)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Www.burg-fuersteneck.de aerial view.jpg|miniatur|Akademie Burg Fürsteneck, Luftaufnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[Burg Fürsteneck (Eiterfeld)|Burg Fürsteneck]] (ab ca. 1250)&lt;br /&gt;
* [[Schloss Buchenau (Eiterfeld)|Schloss Buchenau]] (Renaissanceschloss von 1618)&lt;br /&gt;
* Soisdorfer Kirche mit Wehrfriedhof&lt;br /&gt;
* Aussichtsturm [[Soisberg]]&lt;br /&gt;
* Eitraquelle (Lichtberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Die Saurierspuren von Eiterfeld befinden sich in einem stillgelegten und verfüllten Sandsteinbruch bei Körnbach. Es ist ein anerkanntes Bodendenkmal nach dem hessischen Denkmalschutzgesetz und 240 Millionen Jahre alt. Es ist die bedeutendste zusammenhängende Fährtenplatte von [[Chirotherium|Chirotherien]] (Handtiere), den Vorläufern der Saurier.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saurierspuren-eiterfeld.de/geschichte/ Gemeinnützige Interessengemeinschaft Saurierspuren Eiterfeld e. V.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Badepark Eiterfeld&lt;br /&gt;
* Sportplatz Am Hain&lt;br /&gt;
* Tennisplatz&lt;br /&gt;
* Tennishalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Eiterfeld sind zahlreiche Firmen vertreten. Größere und über die Region hinaus bekannte Arbeitgeber sind z.&amp;amp;nbsp;B. die Giebel-Unternehmensgruppe (Bauunternehmen, Spedition und Steinbruch), die b+m surface systems GmbH (Lackieranlagen, Oberflächentechnik), die Maschinenbau Karl Ley GmbH &amp;amp; Co KG (Anlagen- und Apparatebau), die Ebner GmbH &amp;amp; Co. KG (Anlagen- und Apparatebau), eine Niederlassung der Ondal Industrietechnik GmbH (Medizin-/Industrietechnik), die Boart Longyear GmbH &amp;amp; Co. KG (Bohrsysteme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Eiterfeld ist an das überregionale Verkehrsnetz über verschiedene Landstraßen angeschlossen. Sie stellen vor allem die Verbindung an die [[Bundesstraße 27]] her, die westlich an der Gemeinde vorbeiführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|Öffentliche Nahverkehr]] wird durch den [[Rhein-Main-Verkehrsverbund]] (RMV) gewährleistet. Die Buslinien werden von einer Tochtergesellschaft der [[RhönEnergie Fulda]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Hünfeld–Wenigentaft-Mansbach]] hatte vom 1. Dezember 1906 bis 28. Mai 1972 einen Bahnhof in Eiterfeld. Auf der Strecke verläuft seit 2007 der 27&amp;amp;nbsp;km lange [[Kegelspiel-Radweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Lichtbergschule Eiterfeld (Gesamtschule)&lt;br /&gt;
* Grundschule Eiterfeld&lt;br /&gt;
* Grundschule Hessisches Kegelspiel Großentaft&lt;br /&gt;
* Akademie für berufliche und musisch-kulturelle Weiterbildung [[Burg Fürsteneck (Eiterfeld)|Burg Fürsteneck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Johannes Menz]] (1773–1865), deutscher Finanzbeamter und Abgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Philipp Simon (Apotheker)|Philipp Simon]] (1807–1871), Apotheker und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Wunibald Braun]] (1839–1912), Industrieller, Mitgründer der Mess- und Regeltechnikfirma &amp;#039;&amp;#039;[[Hartmann &amp;amp; Braun AG]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Brauns]] (1861–1937),  Mineraloge, geboren in Eiterfeld&lt;br /&gt;
* [[Bonifatius Sauer]] (1877–1950), [[Missionsbenediktiner]], [[Abtbischof]], Märtyrer von [[Territorialabtei Tokwon|Tokwon]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Grohne]] (1888–1957), Museumsdirektor des &amp;#039;&amp;#039;[[Focke-Museum]]s&amp;#039;&amp;#039; in Bremen&lt;br /&gt;
* [[Sigram Sauer|Maria Sigram Sauer]] (1917–2013), im Ortsteil Ufhausen geborene Ordensschwester&lt;br /&gt;
* [[Michael Möller]] (* 1955), Filmregisseur, Journalist und Hochschuldozent&lt;br /&gt;
* [[Günter Scheich]] (* 1956), Psychotherapeut und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Patrick Spies]] (* 1979), Koch, mit einem Stern im [[Guide Michelin]] ausgezeichnet&lt;br /&gt;
* [[Stefanie Klee]] (* 1982), Pflegeheimleiterin und Politikerin (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ehrenbürger}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grossentaft breitung gedenktafel.jpg|miniatur|hochkant|Gedenktafel an den Franziskanerpater Eusebius Breitung]]&lt;br /&gt;
* Eusebius Breitung (* 1884 in Großentaft; † 1969 in Sapporo),&lt;br /&gt;
:: Franziskanerpater, Professor für Philosophie und Latein&lt;br /&gt;
:: Verleihung im Jahr ???&lt;br /&gt;
:: 59 Jahre in der Japanmision tätig, er übersetzte die Bibel ins Japanische und erstellte das Deutsch-Japanische Wörterbuch&lt;br /&gt;
* Eduard Krieg (* 1911 in Großentaft; † 2011 in Fulda),&lt;br /&gt;
:: Prälat, Oberstudienrat&lt;br /&gt;
:: Verleihung im Jahr 2005&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cvz-buchonia.de/Presse.htm (siehe 2. Dezember 2005 „Cbr. Prälat Dr. Eduard Krieg (PM, Ad) – Ehrenbürger von Eiterfeld“)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: Jahrzehntelanges Wirken für das soziale Umfeld in seiner Heimatgemeinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Mott]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Tour der Leiden war bei uns zu Ende/Geraten die „Franzosengräber“ von der Retirade im Jahr 1813 in Vergessenheit? Heute sind es Mahnmale gegen den Krieg (Beispiel „Franzosengrab“ am Fuße von Burg Fürsteneck).&amp;#039;&amp;#039; Fuldaer Zeitung, 28. Februar 1991, S. 12 (Serie: DENK-mal!).&lt;br /&gt;
* Rudolf Christl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1150 Jahre Dorf und Markt Eiterfeld – Amt und Gericht Fürsteneck 845–1995.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben 1995 im Auftrag der Gemeinde Eiterfeld. 542 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Dokumenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eiterfeld.de/ Internetauftritt der Marktgemeinde Eiterfeld]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=631007050|titel=Eiterfeld, Landkreis Fulda}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Hessen/Landkreise/Fulda/Städte_und_Gemeinden/Eiterfeld|Eiterfeld}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/eiterfeld_synagoge.htm Jüdische Geschichte in Eiterfeld] &amp;lt;!-- Sollte in den Artikel --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=631007050|titel=Eiterfeld, Landkreis Kassel |datum=2020-09-22}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011R1&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=Rel |gemeinde=Eiterfeld, Marktgemeinde}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=Staat |gemeinde=Eiterfeld, Marktgemeinde}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A5&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=Alt-5 |gemeinde=Eiterfeld, Marktgemeinde}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011F&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=HH-Fam |gemeinde=Eiterfeld, Marktgemeinde}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011Sen&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=HH-Sen |gemeinde=Eiterfeld, Marktgemeinde}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011S&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_S3.pdf#page=17 |titel=Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden |werk=Zensus2011 |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |seiten=17 |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220331172054/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_S3.pdf#page=17 |archiv-datum=2022-03-31 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Fulda&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Eiterfeld&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4314614-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eiterfeld| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Rhön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktgemeinde in Hessen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Van.ike</name></author>
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