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	<title>Eiterbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T14:38:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eiterbach&amp;diff=596247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kallewirsch: /* Sehenswürdigkeiten */ Neuer Artikel verlinkt</title>
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		<updated>2025-05-22T20:46:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; Neuer Artikel verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Eiterbach&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Heiligkreuzsteinach&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/30/05&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/48/44&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 280&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 350&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 567&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 69253&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06220&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:201102131523 Eiterbachtal.jpg|mini|Nördliches Ende des Eiterbachtals]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eiterbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Odenwald]]-Gemeinde [[Heiligkreuzsteinach]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Rhein-Neckar-Kreis]]. Es zieht sich als dünner Siedlungsfaden längs des Bachlaufes des [[Eiterbach (Steinach)|Eiterbachs]] und reicht im Norden an die Landesgrenze zu [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Eiterbach.svg|mini|hochkant=0.5|Das Wappen von Eiterbach 1898–1935]]&lt;br /&gt;
Während der Hauptort der heutigen Gemeinde unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Heilecrutzsteina&amp;#039;&amp;#039; erstmals 1293 erwähnt wurde, legte man Eiterbach, damals &amp;#039;&amp;#039;Eyterbach&amp;#039;&amp;#039;, unter der Herrschaft [[Herrschaft Waldeck (Odenwald)|Waldeck]] 1316 an. Die beiden Siedlungen wurden durch die Herren von Hirschberg-Strahlenberg, die Besitzer der [[Herrschaft Waldeck (Odenwald)|Herrschaft Waldeck]], angelegt. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Eiter&amp;#039;&amp;#039;bach stammt vermutlich von der alten mit Euter zusammenhängenden, im [[Odenwald]] bei der [[Itter (Neckar)|Itter]] nochmals wiederkehrenden Gewässerbezeichnung. Eiterbach hatte deutlich den in der ganzen „[[Kellerei (Amtsbereich)|Kellerei]] Waldeck“ bevorzugten Charakter einer Einzelhofreihe, mit unregelmäßigen blockförmigen Grundstücken und Wald im [[Allmende|Gemeinschaftsbesitz]] der Hofbauern. Der Boden, worauf Eiterbach besiedelt wurde, gehörte zum [[Bistum Worms]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die später [[Kurpfalz|pfälzische]] [[Kellerei Waldeck]] bildete eine eigene [[Zehnt]]. Die Einwohner der Kellerei waren dem [[Burg Waldeck (Odenwald)|Schloss Waldeck]] [[Frondienst|fronpflichtig]]. Eiterbach hatte die Verwaltung von 44 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Waldecker Schlosswald und musste [[Brennholz]] ins Schloss liefern. Wegen der dabei gereichten Verpflegung für die [[Frönen|Fröner]] waren diese Dienste sehr gefragt und entsprechend unrentabel. Sie wurden im 18. Jh. durch eine Abgabe, den Fronhafer, ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Frühzeit der [[Industrialisierung]] ist nur Heiligkreuzsteinach etwas gewachsen, während die Entwicklung in Eiterbach stagnierte. Die Sonderrechte von Eiterbach, das bis dato einen eigenen [[Stabhalter]] und eigenes Vermögen hatte, fielen 1935. Zuvor hatte Eiterbach ab 1828 mehrmals vergeblich versucht, ebenfalls Selbstständigkeit zu erlangen. Auch nach 1945 kämpfte der Ort nochmals um seine alten Rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anschluss an das Stromnetz besteht im Ort seit 1927, 14 Jahre später als in Heiligkreuzsteinach. Eine [[Müllabfuhr]] wurde 1964 eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eiterbach besaß seit 1747 eine eigene reformierte Schule und erhielt 1828 erstmals ein Schulhaus. Das heutige noch bestehende Eiterbacher Schulhaus stammt von 1910. Im Mai 1965 wurden in Eiterbach 136 Schüler in vier Klassen durch vier Lehrkräfte unterrichtet. Die hohe Schülerzahl erklärt sich durch das ehemalige Schülerheim „Pestalozzi“, ein vom Eiterbacher Schulleiter 1954 gegründetes [[Internat]] für [[Volksschule|Volksschüler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg |Titel=Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim |Band=2 |Ort=Heidelberg |Datum=1968 |Seiten=564-576}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schule wurde später geschlossen und die Schüler in die Grundschule nach Heiligkreuzsteinach geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemalige Klinik Eiterbach IMG 1842.jpg|mini|Die ehemalige Klinik (2025)]]&lt;br /&gt;
Nach Schließung des Internats wurde in das Gebäude 1983 eine Entzugsklinik für Suchtpatienten eingerichtet. Diese wurde Ende Oktober 2019, nach 36 Jahren geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rnz.de/region_artikel,-_arid,472893.html |titel=Fachklinik: Eiterbacher Klinik für Suchtkranke schließt |sprache=de |abruf=2022-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gab Pläne für einen Abriss des Gebäudes um ein Neubaugebiet auf dessen Grundstück zu errichten. Jedoch stoppten die Besitzer die Baupläne Anfang 2022 vorzeitig, nachdem eine [[Flüchtlingsunterkunft (Deutschland)|Flüchtlingsunterkunft]] für Geflüchtete aus der [[Ukraine]] eingerichtet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rnz.de/region_artikel,-heiligkreuzsteinach-statt-abriss-ziehen-ukrainer-in-klinik-ein-_arid,851605.html |titel=Heiligkreuzsteinach: Statt Abriss ziehen Ukrainer in Klinik ein |sprache=de |abruf=2022-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!1577&lt;br /&gt;
!1612&lt;br /&gt;
!1727&lt;br /&gt;
!1777&lt;br /&gt;
!1818&lt;br /&gt;
!1834&lt;br /&gt;
!1852&lt;br /&gt;
!1875&lt;br /&gt;
!1905&lt;br /&gt;
!1950&lt;br /&gt;
!1961&lt;br /&gt;
!1993&lt;br /&gt;
!2014&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|85&lt;br /&gt;
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|153&lt;br /&gt;
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|374&lt;br /&gt;
|682&lt;br /&gt;
|596&lt;br /&gt;
|567&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Nördlich von Eiterbach liegt am Rande eines ausgedehnten Bergwaldgebietes um die [[Stiefelhöhe]] an deren östlichem Abhang in [[Lichtenklinge|einem kleinen Seitental]] die romanische Kirchruine und Wallfahrtsstätte [[St. Maria in Lichtenklingen]]. Ein Parkplatz am Ende der nördlichen Sackstraße ins Tal, bereits in Hessen, erschließt diese und das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] in der Aue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Kartenmaterial ==&lt;br /&gt;
* H. Simon/P. Eisenhauer/R. Gehron: 700 Jahre Heiligkreuzsteinach. Eine historische Beschreibung. Heiligkreuzsteinach: Eigenverlag, 1993. Keine ISBN.&lt;br /&gt;
* Hessisches Landesvermessungsamt: TF 20-9, Der Überwald. Topographische Freizeitkarte 1:20.000. Wiesbaden: Hessisches Landesvermessungsamt, 2000. ISBN 3-89446-293-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heiligkreuzsteinach.de/ Seite der Gemeinde Heiligkreuzsteinach]&lt;br /&gt;
* [https://www.heinrich-tischner.de/22-sp/8namen/1ort/sn05/orte/e/em/euter.htm Zur Etymologie des Ortsnamens „Eiterbach“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Heiligkreuzsteinach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7817847-2|VIAF=239268647}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Neckar-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Heiligkreuzsteinach)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kallewirsch</name></author>
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