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	<title>Eitelkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T13:53:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eitelkeit&amp;diff=302294&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andrea014: /* Literatur */ +3, 1 ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-14T16:39:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; +3, 1 ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eitelkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|[[vanitas]]}}) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefallsucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die übertriebene Sorge um die eigene [[Schönheit]] oder die geistige [[Vollkommenheit]], den eigenen [[Körper (Biologie)|Körper]], das Aussehen und die [[Attraktivität]] oder die Wohlgeformtheit des eigenen [[Charakter]]s. Eitle Menschen werden manchmal auch als &amp;#039;&amp;#039;[[affektiert]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Grenzen zwischen der natürlichen Freude am eigenen Körper und der übertriebenen Sorge um die eigene Attraktivität sind fließend (&amp;#039;&amp;#039;vgl.&amp;#039;&amp;#039; [[Wertewandel]]). Was der eine noch als angebracht empfindet, ist für den anderen schon maßlos. &amp;#039;&amp;#039;Vgl. auch&amp;#039;&amp;#039; [[Narziss]] sowie [[Selbstpublikation#Hobbyautoren|&amp;#039;&amp;#039;Vanity publisher&amp;#039;&amp;#039;]]. Diese Sorge beschäftigt die Menschen zumindest in ihrer Häufigkeit mehr als alle anderen ihrer Befürchtungen, welche in [[Sorgenbarometer]]n regelmäßig erhoben werden, wie Angst vor [[Arbeitslosigkeit]], [[Krankheit]], [[Umweltzerstörung]] und Ähnlichem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Eitelkeit als Hauptsünde ==&lt;br /&gt;
In der [[Christentum|christlichen]], besonders der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] [[Theologie]] wird die Eitelkeit zu den [[Todsünde|Hauptsünden]] gerechnet. Die Eitelkeit lenkt das Denken des Menschen von [[Gott]] ab und hin zu sich selbst, zu seinem Körper und seinem Äußeren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Charles Allan Gilbert - All is Vanity.jpg|mini|alt=Kippbild, Motiv 1: Totenschädel, Motiv 2: Junge Frau, die vor einem Spiegel sitzt und sich betrachtet|„All Is Vanity“ von [[Charles Allan Gilbert]], illustriert die Verstrickung von Leben und Tod.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Wortbedeutung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Vanitas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eitelkeit (über „eitel“ und mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;ītel&amp;#039;&amp;#039; von althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;ītal&amp;#039;&amp;#039;, ‚für sich, nichts als, eingebildet‘, mit der Grundbedeutung ‚leer‘&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Herausgegeben von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 161 („[…] weil Gehaltlosigkeit oft mit einer in Mißverhältnis dazu stehenden Selbstschätzung verbunden ist“).&amp;lt;/ref&amp;gt;) hat auch die abweichende, ursprüngliche, aber heute veraltete Bedeutung: Vergänglichkeit, Nichtigkeit, Leere und Vergeblichkeit (vgl. engl. &amp;#039;&amp;#039;idle&amp;#039;&amp;#039; oder dt. &amp;#039;&amp;#039;etwas vereiteln&amp;#039;&amp;#039;). Insbesondere im [[Barock (Literatur)|Barock]] war das Lebensgefühl der Vergänglichkeit (siehe z.&amp;amp;nbsp;B. das Barocksonett &amp;#039;&amp;#039;[[Es ist alles eitel]]&amp;#039;&amp;#039;) jedes irdischen Strebens eines der zentralen Motive der Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem konkurrierenden Umfeld findet der Begriff Eitelkeit auch abwertend Verwendung für das Zuweisen einer mehr oder weniger ausgeprägten Form des klassischen [[Narzissmus]] an Konkurrenten. Die Schärfe der [[Semantik]] lässt sich im Einzelfall an Wortwahl, Tonfall und [[Körpersprache]] ablesen. Berichtet eine Person dagegen von der eigenen Eitelkeit, soll dies von anderen als selbstkritisch aufgefasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überholte psychoanalytische Sichtweise ==&lt;br /&gt;
Die Psychoanalytikerin und Freud-Schülerin [[Helene Deutsch]] definierte 1925 die Eitelkeit der Frau als eine Wirkung des Penisneids, denn die Frauen „werden dazu getrieben, ihre körperlichen Reize als verspätete Kompensation für ihre ursprüngliche sexuelle Minderwertigkeit höher zu bewerten“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Helene Deutsch]] |Titel=Psychologie des Weibes in den Funktionen der Fortpflanzung |Hrsg= |Sammelwerk=[[Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse]] |Band=Band XI |Nummer= |Verlag= |Ort= |Datum=1925 |Seiten=40-53}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An diesen Gedanken anknüpfend schreibt der Psychoanalytiker [[Theodor Reik]] 1960: „Wir haben daher das lebendige Schönheitsempfinden und den besseren Geschmack, den Frauen besitzen, einem anfänglichen schockierenden Eindruck zu verdanken, den die Frauen in ihrer Kindheit gewannen, als sie sich, verglichen mit den Jungen, benachteiligt, minderwertig und häßlich fühlten.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Theodor Reik]] |Titel=Mann und Frau. Die emotionalen Variationen der Sexualität |Verlag=Fischer Taschenbuch Verlag |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1986 |ISBN=3-596-26769-2 |Seiten=182}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* [[François de La Rochefoucauld]] bemerkte einmal: „[[Bescheidenheit]] ist die schlimmste Form der Eitelkeit“.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Nietzsche]]: „Die Eitelkeit ist die Furcht, original zu erscheinen, also ein Mangel an Stolz, aber nicht notwendig ein Mangel an Originalität“, aus: &amp;#039;&amp;#039;Morgenröte&amp;#039;&amp;#039;, Aph. 365&lt;br /&gt;
* Friedrich Nietzsche: „Man muss sich also eingestehen, dass die eitelen Menschen nicht sowohl Anderen gefallen wollen, als sich selbst, und dass sie so weit gehen, ihren Vorteil dabei zu vernachlässigen; denn es liegt ihnen oft daran, ihre Mitmenschen ungünstig, feindlich, neidisch, also schädlich gegen sich stimmen, nur um die Freude an sich selber, den Selbstgenuss, zu haben“, aus: &amp;#039;&amp;#039;Menschliches, Allzumenschliches&amp;#039;&amp;#039;, Aph. 89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Elias Canetti]] |Titel=Komödie der Eitelkeit |Verlag=Hanser |Ort=München |Datum=1964 |ISBN=3-446-10941-2}}&lt;br /&gt;
* Dorothee Gitzen-Huber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Sinn der Eitelkeit&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg im Breisgau u. a. 1982, ISBN 3-451-19261-6.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=[[Ewald E. Krainz|Ewald Krainz]], Horst Groß |Titel=Eitelkeit im Management. Kosten und Chancen eines verdeckten Phänomens |Verlag=Gabler |Ort=Wiesbaden |Datum=1998 |ISBN=3-409-18862-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[François de La Rochefoucauld]] |Hrsg=[[Wolfgang Kraus (Schriftsteller)|Wolfgang Kraus]] |Titel=Denken mit La Rochefoucauld. Maximen über Eigenliebe und Eitelkeit, Liebe und Verrat, Ruhm und Heuchelei, Tugenden und Laster |Verlag=Diogenes |Ort=Zürich |Datum=2008 |ISBN=978-3-257-23681-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim|Agrippa von Nettesheim]] |Titel=Ungewißheit und Eitelkeit aller Künste und Wissenschaften |Reihe=Die philosophische Reihe |BandReihe=1 |Verlag=epubli |Ort=Berlin |Datum=2018 |ISBN=978-3-7467-7744-3}}&lt;br /&gt;
* Carolin Wörner: &amp;#039;&amp;#039;Eitelkeit – Verwerfliches Laster oder identitätsfördernde Kraft?&amp;#039;&amp;#039; Lit-Verlag, Münster 2005, ISBN 3-8258-8464-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vanity|Eitelkeit}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Kirchner-Michaelis-1907/A/Eitelkeit Kirchner (1907): Eitelkeit (lat. &amp;#039;&amp;#039;vanitas&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [[Andreas Gryphius]]: [https://www.projekt-gutenberg.org/gryphius/gedichte/chap003.html „Es ist alles eitel“] im [[Projekt Gutenberg-DE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4257596-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ästhetik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handlung und Verhalten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoanalyse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andrea014</name></author>
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