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	<title>Eiswerder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:59:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Cyberhopser: /* Aktuelle Entwicklung */</title>
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		<updated>2026-04-10T18:46:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aktuelle Entwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME= Eiswerder&lt;br /&gt;
|BILD1= Berlin-eiswerder 1 denis-apel.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT= Insel Eiswerder&lt;br /&gt;
|BILD2= &lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT= &lt;br /&gt;
|GEWAESSER= Havel&lt;br /&gt;
|GRUPPE= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 52/32/56.483/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD= 13/13/6.618/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-BE&lt;br /&gt;
|KARTE= Eiswerder map8.PNG&lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|POSMARK= &lt;br /&gt;
|POSMARKSIZE= &lt;br /&gt;
|LAENGE= 0.6&lt;br /&gt;
|BREITE= &lt;br /&gt;
|FLAECHE= 0.14&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG= &lt;br /&gt;
|HOEHE= &lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG= &lt;br /&gt;
|HAUPTORT= &lt;br /&gt;
|EINWOHNER-PREFIX= &lt;br /&gt;
|EINWOHNER= &lt;br /&gt;
|EINWOHNER-ART= &lt;br /&gt;
|ZENSUS= &lt;br /&gt;
|ZENSUS-REFERENZ= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eiswerder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer Insel in der [[Havel]], nördlich der [[Zitadelle Spandau|Spandauer Zitadelle]]. Die zum [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Hakenfelde|Hakenfelde]] gehörende Insel ist durch Straßenbrücken mit dem Ostufer über die [[Kleine Eiswerderbrücke]] und dem Westufer über die &amp;#039;&amp;#039;Große&amp;#039;&amp;#039; [[Eiswerderbrücke]] verbunden. Nordöstlich vorgelagert befindet sich die Pionierinsel, eine kleine unbewohnte verwilderte Insel, die unter [[Naturschutz]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet gehörte bis 1910 zum Gutsbezirk Spandau, danach wurde es der Stadt [[Berlin-Spandau|Spandau]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Insel ist 140.000&amp;amp;nbsp;m² groß. Der westlich von Eiswerder gelegene Teil der Havel ist hier [[Bundeswasserstraße]]. Die östlich der Insel gelegene Ausbuchtung der Havel, der &amp;#039;&amp;#039;Spandauer See&amp;#039;&amp;#039;, ist nur für kleine Sportboote schiffbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa die Hälfte der Insel ist bewaldet. Die im südlichen Teil der Insel befindlichen Gebäude folgen nicht der [[Bauflucht]] der Spandauer Uferbebauung, sondern um 45° hierzu gedreht der Achse der Zitadelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits vor 1746 gehörte die Insel dem Amt Spandau. 1746 erhielt der [[Steiermark |steiermärkische]] [[Transmigration (Österreich)|Transmigrant]] Philipp Schupfer auf königlichen Befehl die öde Insel Eiswerder zur Ansiedelung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Oranienburger Vorstadt&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Otto Kuntzemüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Geschichte der Stadt und Festung Spandau&amp;#039;&amp;#039;. Magistrat der Stadt Spandau, 1881, S. 25; [https://digital.zlb.de/viewer/image/34075031/37/ zlb.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1817 wurde in der Spandauer Zitadelle ein geheimes [[Brandbombe|Brandraketen]]-[[Laboratorium]] eingerichtet. Es übersiedelte aber schon 1829 auf den Eiswerder, auf dem seit 1826 der [[Militär]]fiskus ein Königliches Feuerwerkslaboratorium errichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Waffenschmiede ==&lt;br /&gt;
[[Datei:19861027a Eiswerder.jpg|mini|Kleine Eiswerderbrücke mit Gleis, Blick Richtung [[Berlin-Haselhorst|Haselhorst]], 1986]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel Eiswerder entwickelte sich im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit ihren [[Rüstungsindustrie |Rüstung]]sfabriken zu einem bedeutenden [[Militär]]standort. Auf ihr befanden sich eine [[Schwarzpulver|Pulverfabrik]], eine [[Geschütz]]gießerei, eine [[Artillerie]]werkstatt, eine [[Patrone (Munition)|Patronenfabrik]] und eine [[Munition]]sfabrik. 1890 siedelte sich am [[Salzhof (Berlin)|Salzhof]], nordöstlich der Insel Eiswerder, eine [[Chemie|chemische]] Fabrik an, die die [[Säure]]n für die Munitionsherstellung produzierte. Die Rüstungsanlagen wurden 1892 über eine 31&amp;amp;nbsp;m Eisenbahnbrücke (Kleine Eiswerderbrücke, nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] für Kraftfahrzeuge freigegeben) über die Havel an den Spandauer &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Bahnhof&amp;#039;&amp;#039;  der [[Berlin-Hamburger Bahn]] angeschlossen. 1908 wurde das Gleis westlich der [[Nonnendammallee]] mit der [[Siemens-Güterbahn]] verbunden und weiter zum &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Berlin-Ruhleben|Bahnhof Ruhleben]]&amp;#039;&amp;#039; geführt, die Verbindung zum &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Bahnhof&amp;#039;&amp;#039; (1911–1936: &amp;#039;&amp;#039;Spandau Hauptbahnhof&amp;#039;&amp;#039;, seit 1998: [[Bahnhof Berlin-Stresow|Bahnhof Stresow]]) wurde im Zuge der Höherlegung seiner Anlagen 1910 aufgegeben. Zur Säurefabrik am Salzhof führte ein [[Gleis#Begriffe im deutschsprachigen Raum|Nebengleis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Betriebe existierten zum Teil [[Schmalspurbahn|schmalspurige]] Werkbahnen, Gleise mit einer Spurweite von 600&amp;amp;nbsp;mm waren auf Eiswerder noch bis 1986 vorhanden. Um die [[Explosionsgefahr]] zu mindern, kamen auf diesen Strecken feuerlose [[Dampfspeicherlokomotive]]n zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Bodo Schulz, Michael Krolop: &amp;#039;&amp;#039;Die Privat- und Werkbahnen in Berlin (West)&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;101&amp;amp;nbsp;ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Militäreisenbahn Spandau]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] dienten die verbliebenen Hallen und Flächen auf dem Eiswerder als Lagerungs- und Umschlagplatz für Getreide, auf dem Salzhof hingegen wurden [[Motorenbenzin|Tanklager]] errichtet. Von 1953 bis 1990 lagerte hier der [[West-Berlin]]er [[Senat von Berlin|Senat]] die erweiterten [[Senatsreserve]]n. Die [[Rhenus (Unternehmen)|Rhenus AG &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.&amp;amp;nbsp;KG]] errichtete auf der Insel einen Lokschuppen und eine Wartungsgrube und übernahm 1988 von hier aus die Betriebsführung der Siemens-Güterbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1950 bis Anfang der 1970er Jahre befanden sich in den Räumen der vormaligen Pulver- und Munitionsfabrik [[Filmstudio]]s der [[Filmproduktion]]sfirma [[CCC-Film]] von [[Artur Brauner]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://gr-photographie.de/ccc-film-atelier-insel-eiswerder/ |wayback=20141129082721 |text=CCC Film-Atelier – Insel Eiswerder. |archiv-bot=2023-12-17 04:01:34 InternetArchiveBot }} gr-photographie.de; abgerufen am 16. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Eiswerder wurde auch zum Standort verschiedener Bootsclubs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiswerder.jpg|mini|Insel Eiswerder (Mitte)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1993 nahm der Entwicklungsträger der &amp;#039;&amp;#039;Wasserstadt Spandau&amp;#039;&amp;#039; Umbauten von Lagergebäuden der [[Königreich Preußen|preußischen]] Pulverfabriken zur Büronutzung vor. Bald danach etablierten sich hier Gastronomie ([[Restaurant]]s und [[Diskothek]]) und [[Fernsehen|Fernsehstudios]]. Mittlerweile ist Eiswerder ein Gewerbestandort mit Schwerpunkt [[Kunst]] und [[Massenmedien |Medien]]. Seit 2010 nimmt die Misch- und Wohnnutzung zu, es etablieren sich verschiedene Projekte,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wohnprojekte-portal.de/projektsuche/projekt-22301/ &amp;#039;&amp;#039;denk-mal EISWERDER13 gGmbH&amp;#039;&amp;#039;.] Bei: &amp;#039;&amp;#039;wohnprojekte-portal.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; die die vorhandenen [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Hakenfelde|Baudenkmäler]] auf neue Weise nutzen. Im südlichen Teil der Insel entstehen auf einer Fläche von 13.000&amp;amp;nbsp;m² im ersten Bauabschnitt acht Mehrfamilienhäuser, im zweiten Bauabschnitt wird eine Riegelbebauung stattfinden, das Gebäude soll als [[Boardinghouse]] und Bürogebäude genutzt werden. Zeitweise sollte Eiswerder auch als [[Meilenwerk]] genutzt werden, aber diese Pläne zerschlugen sich mit der [[Insolvenz]] der Meilenwerk AG im Januar 2016.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oldtimer-markt.de/aktuell/nachrichten/die-meilenwerk-ag-ist-insolvent |titel=Die Meilenwerk AG ist insolvent |sprache=de |abruf=2024-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein elfgeschossiges Hochhaus soll mit dem Riegelbau verbunden werden und Gastronomie, Büroflächen und Eigentumswohnungen enthalten. Zusätzlich sollen 224 [[Tiefgarage]]nplätze entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://spandau-bewegt.de/insel-eiswerder/ |titel=Insel Eiswerder – Spandau Bewegt |sprache=de |abruf=2024-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Norden der Insel entstehen keine Wohnungen, es wird eine Parkanlage angelegt und so die Erholungs- und Freizeitangebote für die Bewohner der Insel, aber auch der angrenzenden [[Wasserstadt Oberhavel |Wasserstadt]], verbessert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://spandau-bewegt.de/insel-eiswerder-2/ |titel=Insel Eiswerder, nördlicher Teil – Spandau Bewegt |sprache=de |abruf=2023-02-19 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eiswerder13.org/ Projekt: denk-mal EISWERDER13 gGmbH] (ehemals: Verwaltungsgebäude der Feuerwerkslaboratorien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binneninsel (Havel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Hakenfelde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cyberhopser</name></author>
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