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	<title>Eissen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eissen&amp;diff=353876&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matthiasb: /* Geografie */</title>
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		<updated>2026-04-17T11:31:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Eißen|Siehe auch: [[Joscha Eißen]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Willebadessen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.571666666667&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9.1666666666667&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 212 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.09&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 645&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.willebadessen.de/de/stadtportrait/stadtteile.php |titel=Stadt Willebadessen – 13 Stadtteile stellen sich vor |werk=Stadt Willebadessen |abruf=2026-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34439&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05644&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Willebadessen Ortsteile Eissen.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eissen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ostwestfalen|ostwestfälisches]] [[Dorf]] mit 645 Einwohnern in [[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]] und gehört zur Stadt [[Willebadessen]], [[Kreis Höxter]] im [[Regierungsbezirk Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Eissen liegt am nördlichen Rand der [[Warburger Börde]], an einer leicht ansteigenden Stelle. Während der Bahnhof Eissen auf einer Höhe von etwa {{Höhe|221|DE-NN|link=true}} liegt, erhebt sich im Norden die Eisser Höhe zwischen Eissen und [[Peckelsheim]] auf 247&amp;amp;nbsp;m, um nach Peckelsheim hin wieder abzufallen, südlich vom Bahnhof fällt das Gelände bis zur Kirche noch weiter ab, um dann im Unterdorf noch ein Stück tiefer zu liegen. Im Südwesten von Eissen wiederum erhebt sich ein etwa 250&amp;amp;nbsp;m hoher Vulkanberg, der Hüssenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Eissen.jpg|Eissen vom Hüssenberg aus gesehen&lt;br /&gt;
 Eissen Huessenberg.jpg|Hüssenberg&lt;br /&gt;
 Eissen Huessenberg innen.jpg|Hüssenberg im Inneren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordwesten von Eissen liegt [[Peckelsheim]], im Norden [[Schweckhausen]], [[Willegassen]] und [[Schönthal (Willebadessen)|Schönthal]], im Osten [[Borgentreich]], im Südosten [[Lütgeneder]]. Im Süden [[Großeneder]], im Südwesten [[Engar]] und [[Deppenhöfen]] im Westen [[Löwen (Willebadessen)|Löwen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Eissen Ostportal.jpg|mini|Kath. Pfarrkirche St. Liborius, Ostportal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1001 und 1010 n.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Aieshusun&amp;#039;&amp;#039; erstmals im Schenkungsregister der freien [[Reichsabtei]] [[Corvey]] erwähnt. Um 1080 wurde in einer [[Heberolle]] des Klosters Corvey ein [[Klostergut|Klosterhof]] in Eissen aufgeführt. Zwischen 1000 und 1100 wurde eine dem Hl. [[Liborius]] geweihte [[St. Liborius (Eissen)|Steinkirche]] erbaut. Dies ging auf eine Initiative des [[Erzbistum Paderborn|Bistums Paderborn]] zurück, welchem diese auch unterstellt war. Die Kirche wurde zur [[Pfarrkirche]] und Eissen zum [[Kirchspiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1447 vernichteten [[Böhmen|böhmische]] Söldner auf ihrem Rückzug von der [[Soester Fehde|Belagerung Soests]] das östlich zwischen Eissen und Borgentreich gelegene Dorf [[Sunrike (Wüstung)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-kasselsche]] Truppen plünderten 1632 alle Orte im Bereich [[Borgentreich]], darunter auch Eissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1640 bezogen die kaiserliche Hauptstreitmacht sowie Erzherzog [[Leopold Wilhelm von Österreich|Leopold Wilhelm]] und Fürst [[Ottavio Piccolomini]] Winterquartier im [[Hochstift Paderborn]], was in der ganzen Gegend Hungersnöte, Krankheiten, Seuchen und Tod zur Folge hatte. Von 1641 bis 1647 wurde das [[Warburg]]er Land durchgehend von plündernden hessen-kasselschen Truppen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1756 fanden im Verlauf des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] immer wieder Kampfhandlungen im Warburger Raum statt. Vom 1. Dezember 1758 bis Ostern 1759 waren im Rahmen dieses Krieges [[Dragoner]] in Eissen und den Nachbarorten untergebracht. Vom Herbst 1760 bis zum Frühsommer 1761 starben in Eissen 42 Menschen (das waren 12 % der Einwohner) an den Auswirkungen des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eissen gehörte bis zu den [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegen]] zur [[Landvogtei Peckelsheim]] im [[Hochstift Paderborn]]. Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum [[Kanton Peckelsheim]] im [[Departement der Fulda]] des [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]]. Vier zwangsrekrutierte Einwohner Eissens kamen während des [[Russlandfeldzug 1812|Russlandfeldzugs]] 1812 mit [[Napoléon Bonaparte|Napoleons]] „[[Grande Armée|großer Armee]]“ in Russland ums Leben. 1816 kam Eissen zum neuen [[Kreis Warburg]] in der preußischen [[Provinz Westfalen]], in dem die Gemeinde zum [[Amt Peckelsheim]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 kehrte ein Eissener nicht aus dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] zurück, drei weitere starben später, wahrscheinlich an ihren Verletzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Oktober 1876 war Eissen über die Strecke [[Bahnstrecke Holzminden–Scherfede|Holzminden-Scherfede]] an das Eisenbahnnetz angeschlossen und erhielt einen eigenen, 1875 fertiggestellten, Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Mai 1879 fielen innerhalb von 20 Minuten 47 Häuser einem Großbrand zum Opfer. Das Feuer wurde durch die Unachtsamkeit eines zwölfjährigen Schülers ausgelöst, der in einem Ziegenstall heimlich einen gefundenen Zigarrenstummel probiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Dezember 1898 gründeten 41 Bürger den &amp;#039;&amp;#039;[[Genossenschaftsbank|Eissener Spar- und Darlehnskassenverein eGmbH]]&amp;#039;&amp;#039;, welcher 1962 mit der Spar- und Darlehnskasse Peckelsheim fusionierte und 1973 von der Volksbank Paderborn übernommen wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.verbundvolksbank-owl.de/wer-wir-sind/zahlen-daten-fakten/unsere-wurzeln/volksbank-paderborn.html &amp;#039;&amp;#039;Von der Gewerbebank zur Volksbank – Volksbank Paderborn&amp;#039;&amp;#039;] auf der Internetseite der Verbundvolksbank OWL. Abgerufen am 24. Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; welche die Filiale allerdings 2001 schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898 wurde auf Veranlassung eines preußischen Gesetzes auf dem Bahnhof ein [[Kornhaus]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freiwillige Feuerwehr Eissen wurde am 12. April 1911 von 32 Personen gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1912 bis 1914 wurde die Kirche umgebaut und vergrößert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1914 und 1918 fielen 30 Eissener im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fielen insgesamt 71 Eissener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1945 verschanzte sich eine [[Infanterie]][[Kompanie (Militär)|kompanie]] der [[Wehrmacht]] am südlichen Dorfrand, woraufhin anrückende amerikanische Verbände von [[Hohenwepel]] kommend das Dorf sturmreif schossen. Dabei wurden Kirche und Kornhaus stark beschädigt und 47 Anwesen komplett zerstört. Ganz Eissen wurde ebenfalls stark beschädigt, jedoch nur zwei Einwohner verletzt. Kein Zivilist kam ums Leben. Am Ende waren 14 deutsche und 3 amerikanische Soldaten gefallen, 65 Wehrmachtssoldaten gerieten in Gefangenschaft, der Rest setzte sich entlang der Bahnlinie in Richtung [[Borgholz]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Eissen im Zuge der [[Gebietsreform]] durch das [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]] nach [[Willebadessen]] eingemeindet, die gleichzeitig in den Kreis Höxter wechselte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gebietsreform 1975&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=328}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Juni 1984 wurde der Personenzugverkehr in Eissen eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Wie fast alle Orts- und Landbezeichnungen hat auch der Name von Eissen eine lange Entwicklung durchlaufen. Beginnend im [[Frühmittelalter]] mit &amp;#039;&amp;#039;Aieshusun&amp;#039;&amp;#039; (die Endung -husun weist auf [[Sachsen (Volk)|sächsische]] Zeit hin), über die [[hochmittelalter]]liche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Heisten&amp;#039;&amp;#039;, bis zur heute noch gültigen Form Eissen.&lt;br /&gt;
* Aieshusun&lt;br /&gt;
* (Villa) Aeissun, Agissun, Agissen&lt;br /&gt;
* Heisten&lt;br /&gt;
* Eysne, Eyessen, Eisne, Eisenen, Eyhsen, Eihsen, Eißen&lt;br /&gt;
* Eissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielen unterschiedlichen Bezeichnungen/Schreibweisen ergeben sich einfach aus der früher nicht vorhandenen genormten Sprache. Jeder schrieb, wie er es für richtig hielt und wie er es gehört hat. Zur Bedeutung des Namens gibt es verschiedene Theorien, die jedoch allesamt nicht wissenschaftlich belegt sind:&lt;br /&gt;
* Aeissun soll von Asigsheim abstammen. Asig sei dabei ein Anlehnung an das [[Germanen|germanische]] Göttergeschlecht der [[Ase]]n, somit sei Eissen eine Ortschaft gewesen, in der ein Heiligtum existiert haben soll. Dafür spricht, dass der Flurname Hibbeke von &amp;#039;&amp;#039;Hillige-Bicke&amp;#039;&amp;#039; kommen soll. Allerdings kommt die Bezeichnung Asigsheim/Eissen in keiner einzigen Urkunde vor, dazu stammt die Endung -heim aus [[Franken (Volk)|fränkischer]] Zeit, des Weiteren wurden noch keine archäologischen Hinweise in diese Richtung gefunden.&lt;br /&gt;
* Ey (Ei) bezeichnet im altsächsischen ein Gelände, welches an einem feuchten, gewässerreichen Gebiet liegt, bzw. aus einem solchen als trockene Landmasse hervorsticht. Eissen ist nördlich eines Feuchtgebietes am Quellteich/Hibbeketeich und Siek, westlich der Niederungen der Eggel und südlich der Wasserläufe des Mühlgrabens entstanden. Somit würde der Name bedeuten, dass Eissen aus einem Feuchtgebiet heraussticht. Allerdings ist auch diese Variante rein theoretischer Natur und wissenschaftlich nicht untermauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Eissen ist mit 645 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) die drittgrößte Ortschaft der Stadt Willebadessen. Im Jahr 1760 betrug die Einwohnerzahl etwa 360. Zwischen 1818 und 1890 verließen etwa 110 Einwohner ihre Heimat und wanderten aus, die meisten in die [[USA|Vereinigten Staaten von Amerika]] und in das [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland]], aber auch nach [[Schweden]] und [[Westindische Inseln|Westindien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Stärkste Religionsgruppe ist katholische [[St. Liborius (Eissen)|St. Liborius]]-Kirchengemeinde, die zum [[Pastoraler Raum|Pastoralen Raum]] &amp;#039;&amp;#039;Börde-Egge&amp;#039;&amp;#039; gehört. Sie ist Teil des Dekanats Höxter im [[Erzbistum Paderborn]]. Bis Anfang 2009 fand in der Liborius-Kirche am ersten Mittwoch im Monat abends eine Messe im [[Tridentinischer Ritus|Tridentinischen Ritus]] statt – die einzige lateinische Messe im Kreis Höxter und Altkreis Warburg und (neben der Messe in Paderborn) eine von zwei [[Tridentinische Messe|tridentinischen Messen]] im ehemaligen [[Hochstift Paderborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evangelische Christen sind in der evangelischen Kirchengemeinde Peckelsheim organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Mitglieder im Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Gebietsreform]] von 1975 ist Eissen keine eigenständige Gemeinde mehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gebietsreform 1975&amp;quot; /&amp;gt; Seitdem ist Eissen durch ein direktes Ratsmitglied im [[Stadtrat|Rat]] der Stadt Willebadessen vertreten. Seit der letzten Kommunalwahl (14. September 2025) sind zwei Eissener im Stadtrat vertreten (Matthäus Bollmann&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ratsinfo.willebadessen.de/personen/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZQw9JMzvRdbZD92n-AdS86g &amp;#039;&amp;#039;Matthäus Bollmann&amp;#039;&amp;#039;] im Ratsinformationssystem der Stadt Willebadessen. Abgerufen am 17. März 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[CDU]]) und Marius Röhl&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ratsinfo.willebadessen.de/personen/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZcB6yMFd1gcJhYhadZpUjKQ &amp;#039;&amp;#039;Marius Röhl&amp;#039;&amp;#039;] im Ratsinformationssystem der Stadt Willebadessen. Abgerufen am 17. März 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[SPD]])). [[Ortsvorsteher]] ist Marius Röhl (SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Eissen.png|mini|hochkant|Eissener Wappen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1996 neu entworfen und eingeführt. Die Anregung dafür ging vom Liborius-Schützenverein aus. Im Wappen selbst sollten das sogenannte Taufsteinwappen und Symbole, die den Eissener Patron [[Liborius|St.&amp;amp;nbsp;Liborius]] zur Geltung bringen, vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Taufsteinwappen ist der Schwerpunkt im unteren Teil, darüber findet man die Beschriftung „1080“, da für dieses Jahr erstmals ein Klosterhof des Klosters [[Corvey]] in Eissen nachgewiesen ist. Die sich im unteren Rand befindenden, lateinischen Worte „Villa Aeissun“ beziehen sich auf die im [[Kloster Helmarshausen]] verfasste Urkunde, in der Eissen so benannt wird. In der Mitte sind drei grüne Bögen angebracht, diese deuten auf den Kranz von [[Linden (Botanik)|Linden]] hin, der die Eissener Kirche umsteht. Heute findet man das Wappen fast ausschließlich auf der Dorffahne im grün-weißen Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eissen Windpark.jpg|mini|Windpark zwischen Peckelsheim und Eissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Eissen ist landwirtschaftlich und handwerklich geprägt. Im Ort sind einige Handwerks-, Dienstleistungs- und Handelsbetriebe aus den Bereichen Metallverarbeitung, Bau, Holz und Lebensmittel angesiedelt. Im nördlichen Außenbereich der fruchtbaren [[Warburger Börde]] gelegen, spielt in Eissen die Landwirtschaft im Vergleich zu anderen Gegenden noch eine leicht herausgehobene Rolle, wobei sich die Konzentration in der Landwirtschaft auch in Eissen fortsetzt; Höfe werden aufgegeben, weiter geführte Höfe vergrößern sich. Einen überdurchschnittlich hohen Anteil an der bewirtschafteten Fläche hat der ökologische Landbau, der in arbeitsintensiven Bereichen weitere Arbeitsplätze bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Einwohner arbeiten jedoch nicht im Ort selbst, sondern in den Städten [[Warburg]], [[Brakel]], [[Höxter]] und [[Beverungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Über die durch Eissen führende L763 erreicht man in Richtung [[Peckelsheim]] die [[Bundesstraße 252|B&amp;amp;nbsp;252]]. In der anderen Richtung führt sie nach [[Borgentreich]], wo man Anschluss an die [[Bundesstraße 241|B&amp;amp;nbsp;241]] hat. In [[Warburg]] und [[Paderborn]] befinden sich [[Bahnhofskategorie#Kategorie 3|Bahnhöfe mit Fernverkehrshalt]], außerdem in [[Willebadessen]] ein [[Bahnhofskategorie#Kategorie 6|Nahverkehrshalt]] und in [[Brakel]] ein [[Bahnhofskategorie#Kategorie 5|Nahverkehrssystemhalt]]. Eissen selbst hatte von 1876 bis 1984 einen Bahnhof an der ab dann stillgelegten [[Bahnstrecke Holzminden–Scherfede]]. Der nächstgelegene Verkehrsflughafen ist [[Flughafen Paderborn/Lippstadt|Paderborn-Lippstadt]] in [[Büren (Westfalen)|Büren]] in ca. 50&amp;amp;nbsp;km Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmäler in Willebadessen]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Eissen vier [[Baudenkmal]]e aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Veranstaltungen sind in jedem Jahr das traditionelle [[Osterfeuer]] am [[Karsamstag]], das Sportfest des SV Germania Eissen 1920 e.&amp;amp;nbsp;V. Anfang Mai, das traditionelle Schützenfest des Liborius-Schützenvereins Eissen am 3. Juliwochenende und das Hüssenbergfest der [[KLJB]] Eissen Mitte August.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Den Ort prägende Vereine sind&lt;br /&gt;
* die Elterninitiative Hüssenbergnest e.&amp;amp;nbsp;V. gegründet 1993&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.huessenbergnest.de/tr%c3%a4ger.html |hrsg=huessenbergnest.de|titel=Elterninitiative Hüssenbergnest e.&amp;amp;nbsp;V. |datum= |abruf=2020-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) Eissen, vormals Mütterverein, gegründet etwa 1930&lt;br /&gt;
* die Freiwillige Feuerwehr Eissen, gegründet 1911&lt;br /&gt;
* der Gesangverein &amp;#039;&amp;#039;Eintracht Eissen&amp;#039;&amp;#039;, gegründet 1893 bis 1953, wiedergegründet 1989&lt;br /&gt;
* die [[KLJB]] Eissen, gegründet 1953, wiedergegründet 1967&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eissen.info/de/kljb-eissen.html |hrsg=eissen.info |titel=KLJB Eissen |datum= |zugriff=2020-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die Motorradfreunde Eissen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eissen.info/de/motorradfreunde-eissen.html |hrsg=eissen.info |titel=Motorradfreunde Eissen |datum= |zugriff=2020-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der SV Germania Eissen 1920 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eissen.info/de/sv-germania-eissen.html |hrsg=eissen.info |titel=SV Germania Eissen |datum= |zugriff=2020-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der TC Blau Weiß Eissen, gegründet 1976&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eissen.info/de/tc-blau-weiss-eissen.html|hrsg=eissen.info |titel=TC Blau-Weiß Eissen |datum= |zugriff=2020-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der Liborius-Schützenverein Eissen e.&amp;amp;nbsp;V., gegründet 1953&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eissen.info/de/st-liborius-schuetzenverein-eissen.html |hrsg=eissen.info |titel=Liborius-Schützenverein Eissen |datum= |abruf=2020-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der Bürgerverein Eissen e.&amp;amp;nbsp;V., gegründet 2008&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eissen.info/de/buergerverein-eissen.html |hrsg=eissen.info |titel=Bürgerverein Eissen e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2020-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der [[Eggegebirgsverein|EGV]]-Wanderverein Eissen, gegründet 1986, aufgelöst 2015 und&lt;br /&gt;
* die VEK – Vereinigte Eissener Karnevalisten, gegründet 1984, aufgelöst 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hubertus Fehring]] (* 1950), Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Derenthal: &amp;#039;&amp;#039;Aieshusun – Aeissun – Eysnen – Eissen Bild unserer Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom St. Liborius-Schützenverein Eissen. Selbstverlag/NEWSPOINT-Medienservice Uwe Rottkamp, Bad Salzuflen 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eissen.info/ Internetseite der Eissener Vereine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtteile der Stadt Willebadessen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landadelssitze im Hochstift Paderborn um 1665&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1027562973|VIAF=270163077}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Willebadessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Höxter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matthiasb</name></author>
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