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	<title>Eisriesenwelt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-04-07T05:18:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Höhle&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|LOGO = &lt;br /&gt;
|LOGOBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|BILD = Eisriesenwelt Werfen Austria 02.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Eisriesenwelt, die Beleuchtung stammt von [[Magnesium]]fackeln (links hinter einer Eiswand)&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Tennengebirge]] bei [[Werfen]], [[Land Salzburg|Salzburg]]/[[Österreich]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 1656&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = AT&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.510987&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 13.193099&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = AT-5&lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|KATASTERNUMMER = 1511/24&lt;br /&gt;
|GEOLOGIE = [[Dachsteinkalk]]&lt;br /&gt;
|TYP = [[Eishöhle (Geologie)|Eishöhle]]&lt;br /&gt;
|ENTDECKUNG = 1879&lt;br /&gt;
|SCHAUHÖHLE = 1920&lt;br /&gt;
|BELEUCHTUNG = [[Karbidlampe]]n / [[Magnesium]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;fackeln&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE = 42 km&lt;br /&gt;
|NIVEAUDIFFERENZ = &lt;br /&gt;
|LÄNGE DES SCHAUHÖHLENBEREICHES = ca. 1 km&lt;br /&gt;
|BESUCHER PRO JAHR IM DURCHSCHNITT = &lt;br /&gt;
|BESUCHER AKTUELL = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = größte Eishöhle der Welt&lt;br /&gt;
|WEBSITE = [https://www.eisriesenwelt.at/ www.eisriesenwelt.at]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisriesenwelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Höhle]]nsystem im [[Tennengebirge]] im Land [[Land Salzburg|Salzburg]] in [[Österreich]], nahe dem Ort [[Tenneck (Gemeinde Werfen)|Tenneck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisriesenwelt (auch &amp;#039;&amp;#039;Posselthöhle&amp;#039;&amp;#039;, Erstbeschrieb Anonym 1879, Posselt 1880; K.Nr.&amp;amp;nbsp;1511/24) gilt mit einer Gesamtlänge von 42&amp;amp;nbsp;km als die größte [[Eishöhle (Geologie)|Eishöhle]] der [[Welt]]. Entdeckt wurde sie 1879 durch den Salzburger Naturforscher [[Anton von Posselt-Czorich]]. Heute ist die Höhle ein Ausflugsziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Höhle befindet sich im [[Tennengebirge]] oberhalb [[Wimm (Gemeinde Werfen)|Wimm]] bei [[Tenneck (Gemeinde Werfen)|Tenneck]] in Österreich, etwa 50&amp;amp;nbsp;km südlich von Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bestattungsurne|Urne]] des im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen, maßgeblich beteiligten Forschers [[Alexander Mörk von Mörkenstein|Alexander von Mörk]] steht über einem Höhlendurchgang im Inneren der Höhle, welche sich über 42 Kilometer in den Berg erstreckt. Nur der erste Kilometer ist vereist und via Führung zu besichtigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Urne Alexander von Mörk.jpg|mini|Urne des Forschers Alexander von Mörk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eingangsportal befindet sich in {{Höhe|1640|AT|link=1}} Nach dem &amp;#039;&amp;#039;Eispalast&amp;#039;&amp;#039; gibt es keine zusammenhängenden Eisplatten mehr, dort endet auch der Führungsteil. Vom Eispalast führt ein steiler Bockstollen zum &amp;#039;&amp;#039;U-Tunnel&amp;#039;&amp;#039;. Danach folgt das &amp;#039;&amp;#039;Midgards&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Gang ist der größte der Höhle (Breite zwischen 8 und 30&amp;amp;nbsp;Meter). Von dort aus gehen in alle Richtungen Verzweigungen ab. Das Ende der Höhle ist die &amp;#039;&amp;#039;Neue Welt&amp;#039;&amp;#039; in 1595&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eis wächst durch den [[Kamineffekt]] in der Höhle, der im Winter kalte Luftmassen bis auf etwa 1&amp;amp;nbsp;km ins Höhleninnere transportiert. Das Gestein speichert die Kälte bis ins Frühjahr und wenn es dann draußen bereits wärmer wird und die [[Schneeschmelze]] einsetzt, kann Wasser durch Spalten und Risse im Fels in die Höhle sickern und zu Eis gefrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer erwärmt sich auch das Höhleninnere; 5–10&amp;amp;nbsp;cm der Bodeneisdecke schmelzen wieder weg. Im darauffolgenden Frühjahr wächst aber alles wieder nach. Insgesamt wird das Eis also nicht weniger – es wird etwas mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
ETH-BIB-Eisriesenwelt-Höhle, Längsschnitt-Dia 247-Z-00128.tif|Längsschnitt durch das vorderste Viertel der Eisriesenwelt-Höhle&lt;br /&gt;
ETH-BIB-Eisriesenwelt-Höhle, Grundriss-Dia 247-Z-00127.tif|Grundriss-Plan der Höhle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Entdeckt wurde die Höhle im Jahre 1879 vom Salzburger Naturforscher Anton Posselt. Ihm gelang es damals, circa 200&amp;amp;nbsp;m in das Höhleninnere vorzudringen. Weiter konnte er nicht mehr. Die Eisdecke wurde zu steil für ihn; seine Ausrüstung war zu schlecht. Seinen Umkehrpunkt markierte er mit einem schwarzen Kreuz am Felsen, dem &amp;#039;&amp;#039;Posselt-Kreuz&amp;#039;&amp;#039;. Nachher wurde die Höhle wieder weitgehend vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1913 gelang es einigen Forschern, Alexander von Mörk, [[Erwin Angermayer]] und Hermann Rihl, das steilste Stück der Eisdecke, den &amp;#039;&amp;#039;Großen Eiswall&amp;#039;&amp;#039;, zu bezwingen. Alexander von Mörk war zudem auch der erste Forscher, der es wagte, den &amp;#039;&amp;#039;Sturmsee&amp;#039;&amp;#039;, einen kleinen Durchgang, der damals unter Wasser stand, zu passieren. Dahinter entdeckte er eine riesige Halle, die später nach ihm benannt wurde. 1914 musste Alexander von Mörk in den Ersten Weltkrieg ziehen. Dort fiel er dann im Alter von 27&amp;amp;nbsp;Jahren. Sein [[letzter Wille]] war es, in der Eisriesenwelt begraben zu werden. Dieser Wunsch wurde ihm erfüllt und er wurde Mitte der 1920er Jahre im von ihm entdeckten &amp;#039;&amp;#039;Alexander-von-Mörk-Dom&amp;#039;&amp;#039; beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs trieb der Salzburger Rechtsanwalt [[Friedrich Oedl]] (1894–1969) die Forschung ab 1919 voran, wobei er durch seinen Bruder [[Robert Oedl|Franz Robert Oedl]] sowie [[Leopoldine Fuhrich]] unterstützt wurde. Er errichtete die erste Unterkunft, das &amp;#039;&amp;#039;Forscherhüttl&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiter Oedlhütte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Georg Kreiter |url=https://www.kreiter.info/huetten/docs/dr_friedrich_oedl_haus.htm |titel=Dr. Friedrich-Oedl-Haus |werk=Namensgeber der Schutzhütten - Berghütten und deren Geschichte – Was uns die Namen dieser Schutzhütten im Alpenraum sagen |hrsg= |abruf=2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundeigentümer der Eisriesenwelt sind die [[Österreichische Bundesforste|Österreichischen Bundesforste]]. Mit ihnen hatte der Salzburger [[Verein für Höhlenkunde]] eine vorläufige [[Pachtvertrag (Österreich)|Pacht]] vereinbart, die 1928, nach Gründung einer eigenen &amp;#039;&amp;#039;Eisriesenwelt-Gesellschaft m.b.H.&amp;#039;&amp;#039; (deren erster Geschäftsführer Oedl war),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiter Oedlhütte&amp;quot; /&amp;gt; in einen langfristigen Vertrag überging. Später wurde Erwin Angermayer Geschäftsführer. Die Einkünfte dienen Erforschung und Erschließung der Höhle, die Bundesforste (als Grundeigentümer) erhalten einen jährlichen Prozentsatz der Eintrittsgelder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erschließung und Tourismus ==&lt;br /&gt;
Die ersten Führungen in der Eisriesenwelt fanden im Jahre 1920 statt. Heute bringt eine [[Seilbahn]] bis 2500 Gäste pro Tag bis in die Nähe des Höhleneingangs ([[Dr.-Friedrich-Oedl-Haus]]), im Jahr sind es etwa 150.000 Besucher. Für die Führung bekommen die Besucher [[Karbidlampe]]n. Die Führer leuchten die circa fünf Eisfiguren mit Magnesiumlicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besuchswillige sollten beachten, dass der Aufstieg zur unteren Seilbahnstation und von der Bergstation der Seilbahn bis zum Höhleneingang bzw. mit den 1400 Stufen (700 hinauf und 700 wieder herunter) der Höhlentour eine gewisse Kondition verlangt. Die Führung dauert etwa 75 Minuten. Innerhalb der Höhle herrscht Film- und Fotografierverbot, was mit befürchteten zeitlichen Verzögerungen und deren Auswirkungen auf die Taktung der Führungen begründet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.eisriesenwelt.at/fileadmin/pdf/eisriesenwelt_info_de_2019b.pdf |wayback=20190817095035 |text=Infoblatt }}, Zugriff am 17. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisriesenwelt ist gewöhnlich zwischen 1.&amp;amp;nbsp;Mai und 26.&amp;amp;nbsp;Oktober für Besucher geöffnet. In den Wintermonaten ist der Höhleneingang bedingt durch die hochalpine Lage und Lawinengefahr nicht erreichbar. Die Temperatur in der Höhle bleibt auch im Sommer meist unter dem Gefrierpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Höhleneingang mit Gebirge.jpg|Höhleneingang im Gebirge und überdachter Wanderweg&lt;br /&gt;
Eisriesenwelt Werfen Austria 01.jpg|Eis[[stalagnat]]&lt;br /&gt;
Höhlenausgang eisriesenwelt.jpg|Höhlenausgang der Eisriesenwelt mit Blick auf den Alpenhauptkamm ([[Ankogelgruppe]] / [[Hohe Tauern]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Bouchal, Josef Wirth: &amp;#039;&amp;#039;Höhlenführer Österreich – Über 100 Höhlen mit Skizzen, Plänen, Zugangsbeschreibungen und 150 Fotos&amp;#039;&amp;#039;. Pichler Verlag, Wien 2001, ISBN 3-85431-234-2, S. 147–149.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eisriesenwelt}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eisriesenwelt.at/ www.eisriesenwelt.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Schauhöhlen in Österreich&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzobjekte in Werfen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindegliederung von Werfen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4085546-6|VIAF=246539430}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eishöhle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauhöhle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Werfen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Natur und Umwelt) im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karsthöhle in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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