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	<title>Eisfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eisfeld&amp;diff=113586&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T17:21:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Eisfeld COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50.427074&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10.907519&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Eisfeld in HBN.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Hildburghausen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 440&lt;br /&gt;
|PLZ               = 98673&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03686&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16069012&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE EID&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 7 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Marktstr. 2&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.stadt-eisfeld.de/ www.stadt-eisfeld.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Christoph Bauer&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Eisfelder Freie Wähler]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisfeld2.jpg|mini|Ortsansicht, im Vordergrund die Trasse der [[Werrabahn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:23 Eisfeld mit Schloß.jpg|mini|Luftbild von Eisfeld mit Stadtkirche und Schloss (2024)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kleinstadt]] mit Aufgaben eines [[Unterzentrum|Grundzentrums]] im [[Landkreis Hildburghausen]] im [[Franken (Region)|fränkisch]] geprägten Süden [[Thüringen]]s an der Thüringer [[Porzellanstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt im [[Landkreis Hildburghausen]], nur wenige Kilometer von der Grenze zu [[Bayern]] entfernt im südlichen Vorland des [[Thüringer Wald]]s. An dessen Nahtstelle zum [[Thüringer Schiefergebirge]] und nördlich der [[Lange Berge|Langen Berge]] liegt Eisfeld 400 bis 780&amp;amp;nbsp;m ü. [[Normalnull]] am Oberlauf der [[Werra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil [[Harras (Eisfeld)|Harras]] liegt auf etwa 400&amp;amp;nbsp;m Höhe; durch den höchstgelegenen Ortsteil [[Friedrichshöhe (Eisfeld)|Friedrichshöhe]] führt auf 780&amp;amp;nbsp;m Höhe der [[Rennsteig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet gliedert sich nach der Hauptsatzung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-12 |url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/3/8/9/8/8/2019-04-05_Hauptsatzung-1.pdf |text=daten.verwaltungsportal.de |archivebot=2023-12-17 02:22:07 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in die Kernstadt Eisfeld sowie zwölf Ortsteile [[Bockstadt-Herbartswind]], [[Friedrichshöhe (Eisfeld)|Friedrichshöhe]], [[Harras (Eisfeld)|Harras]], [[Heid (Eisfeld)|Heid]], [[Hirschendorf]], [[Saargrund]], [[Sachsenbrunn]], [[Schirnrod]], [[Stelzen (Eisfeld)|Stelzen]], [[Tossenthal]], [[Waffenrod/Hinterrod]] und [[Weitesfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eisfeld wurde in einer zwischen 802 und 817 zu datierenden Urkunde erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Asifeld&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, in der Graf Erpho, möglicherweise Bruder von Emhilt,&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Pfrenger: Eisfeld im Wandel der Geschichte. In: [https://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00330619/EisfelderAmtsblatt112022.pdf Eisfelder Amtsblatt 11/2022], S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gründerin des [[Milz (Römhild)#Geschichte|Klosters Milz]], seine dortigen Besitztümer an das [[Bistum Fulda|Kloster Fulda]] vermacht. Im [[Itzgründisch|einheimischen Dialekt]] heißt Eisfeld „Aasfald“, was auch auf &amp;#039;&amp;#039;Aasen&amp;#039;&amp;#039; (Essen) zurückgeführt wird. Die weitere Geschichte Eisfelds liegt für mehrere Jahrhunderte im Dunkeln, bis Graf [[Berthold VII.]] von Henneberg es 1316 als Teil der sogenannten Neuen Herrschaft Henneberg bzw. [[Pflege Coburg]] mit Unterstützung des späteren Kaisers [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig des Bayern]], dessen Berater er war, von [[Johann von Brandenburg]] (zurück) erwarb. In der entsprechenden Urkunde wird Eisfeld erstmals als Stadt erwähnt und erhielt 1323 von Graf Berthold das Recht zur Ummauerung. In späteren Urkunden wird auf das Coburger bzw. Schweinfurter [[Stadtrecht]] verwiesen. Die Stadt fiel aber bereits 1353 auf dem Erbwege an die Burggrafen von Nürnberg und 1374 als Bestandteil der Pflege Coburg unter die Herrschaft der [[Haus Wettin|Wettiner]]. Im [[Spätmittelalter]] war Eisfeld einer der Marktorte an der über den [[Rennsteig]] führenden Fernhandelsstraße zwischen [[Nürnberg]] und [[Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zum [[Bistum Würzburg]] gehörenden Stadt wurde die [[Reformation]] 1525 eingeführt. Nach der Vertreibung aus [[Halle (Saale)|Halle]] verbrachte der Reformator [[Justus Jonas der Ältere]] in Eisfeld seinen Lebensabend.&amp;lt;ref&amp;gt;An seinen Aufenthalt erinnert eine Gedenktafel.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Seit 1485 gehörte Eisfeld zum [[Ernestiner|ernestinischen]] Teil [[Königreich Sachsen|Kursachsens]] und seit 1645 zu [[Sachsen-Gotha]]. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Stadt zweimal vollständig zerstört und verlor vier Fünftel ihrer Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1680 bis 1826 gehörte Eisfeld zu [[Herzogtum Sachsen-Hildburghausen|Sachsen-Hildburghausen]], danach zu [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Sachsen-Meiningen]]. Die ersten wirtschaftlichen Erfolge brachte der Handel mit sogenannten Schnetter Truhen – aufwändig bemalte, volkstümlich verzierte [[Truhe]]n und Möbelstücke, die im 19. Jahrhundert nach Nordwürttemberg, Hessen und Bayern geliefert wurden. In einem spätklassizistischen Sommerhaus am Stadtrand verbrachte der Dichter [[Otto Ludwig]] (1813–1865) seine Jugendjahre. 1858 wurde die [[Werrabahn]] gebaut. 1903 wurde die Ortsgruppe der SPD gegründet. 1920 folgte die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Ortsgruppe. Am 1. Mai 1920 ging die Stadt im Land Thüringen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisfeld wurde als „braune Stadt“ bezeichnet, weil bereits 1932 von 16 Stadtverordneten 12 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] angehörten und [[Adolf Hitler]] zum [[Ehrenbürger]] ernannten. Daher setzte 1933 eine intensive Verfolgung der Funktionäre und Mitglieder der übrigen Parteien ein. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten 733 ausländische [[Zwangsarbeiter]], darunter 542 Frauen, in den Bruhn-Werken, im Ritzma-Werk, in der Eiso-Schrauben GmbH und bei den Firmen Günsel und Dressel Zwangsarbeit verrichten. Drei der an den unmenschlichen Lebensbedingungen verstorbenen Zwangsarbeiter wurden auf dem Friedhof begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtliche Wegweiser.&amp;#039;&amp;#039; Band 8). Thüringen, Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] befand sich Eisfeld wegen seiner Grenznähe bis 1972 im sogenannten [[Sperrgebiet#DDR|Sperrgebiet]] entlang der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] rückte Eisfeld mit dem Freistaat Thüringen geografisch ins Zentrum der Bundesrepublik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
1957 wurde [[Heid (Eisfeld)|Heid]] [[Eingemeindung|eingemeindet]], 1993 folgten die zwei Nachbargemeinden [[Harras (Eisfeld)|Harras]] und [[Hirschendorf]]. Gleichzeitig wurde der aus den Gemeinden [[Waffenrod]] und [[Hinterrod]] [[Gemeindefusion|fusionierte]] neue Ortsteil Waffenrod/Hinterrod eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tls.thueringen.de/datenbank/gebiet3.asp?nr=69012 Thüringer Landesamt für Statistik – Gebietsveränderungen Eisfeld]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
2013 wurde die Gemeinde [[Bockstadt]] mit ihrem Ortsteil Herbartswind eingemeindet, für die Eisfeld bereits zuvor [[Verwaltungsgemeinschaft und erfüllende Gemeinde (Thüringen)|erfüllende Gemeinde]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadt-eisfeld.de/amtsblatt/index.php#gazette_15134 Vertrag über die Eingemeindung der Gemeinde Bockstadt in die Stadt Eisfeld, Eisfelder Amtsblatt, Nr. 01/2013, S.&amp;amp;nbsp;7]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 wurde die Gemeinde Sachsenbrunn, für die Eisfeld ebenfalls zuvor bereits erfüllende Gemeinde war, eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/69487/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_14_2018.pdf Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 14/2018], aufgerufen am 20. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung von Eisfeld.svg|mini|400px|Einwohnerentwicklung von Eisfeld von 1489 bis 2018]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(ab 1960 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;: &amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells hintergrundharbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1489 bis 1960&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1489: 1.000&lt;br /&gt;
* 1540: 3.000&lt;br /&gt;
* 1835: 2.818&lt;br /&gt;
* 1905: 4.437&lt;br /&gt;
* 1910: 4.439&lt;br /&gt;
* 1933: 4.714&lt;br /&gt;
* 1939: 4.847&lt;br /&gt;
* 1960: 5.606&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1992 bis 1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1992: 4.749&lt;br /&gt;
* 1993: 6.159&lt;br /&gt;
* 1994: 6.040&lt;br /&gt;
* 1995: 5.960&lt;br /&gt;
* 1996: 5.953&lt;br /&gt;
* 1997: 5.962&lt;br /&gt;
* 1998: 5.956&lt;br /&gt;
* 1999: 5.906&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2000 bis 2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: 5.874&lt;br /&gt;
* 2001: 5.866&lt;br /&gt;
* 2002: 5.806&lt;br /&gt;
* 2003: 5.832&lt;br /&gt;
* 2004: 5.791&lt;br /&gt;
* 2005: 5.750&lt;br /&gt;
* 2006: 5.699&lt;br /&gt;
* 2007: 5.685&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2008 bis 2015&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2008: 5.681&lt;br /&gt;
* 2009: 5.632&lt;br /&gt;
* 2010: 5.569&lt;br /&gt;
* 2011: 5.432&lt;br /&gt;
* 2012: 5.421&lt;br /&gt;
* 2013: 5.661&lt;br /&gt;
* 2014: 5.640&lt;br /&gt;
* 2015: 5.623&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2016 bis 2023&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2016: 5.636&lt;br /&gt;
* 2017: 5.664&lt;br /&gt;
* 2018: 5.617&lt;br /&gt;
* 2019: 7.561&lt;br /&gt;
* 2020: 7.575&lt;br /&gt;
* 2021: 7.454&lt;br /&gt;
* 2022: 7.317&lt;br /&gt;
* 2023: 7.249&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ab 2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2024: 7.181&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=069&amp;amp;gemnr=69012 |titel=Ergebnis der Kommunalwahl 2024 in Eisfeld |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2019&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=069&amp;amp;gemnr=69012 |titel=Ergebnis der Kommunalwahl 2019 in Eisfeld |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 68,9 %&amp;lt;br /&amp;gt;(2019: 60,4 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = [[Wählergruppe|EFW]]&lt;br /&gt;
|FARBE1         = 00BFFF&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 41.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 41.7&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG1     = Eisfelder Freie Wähler&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = [[Wählergruppe|FWGS]]&lt;br /&gt;
|FARBE2         = 1E90FF&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 16.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 16.8&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG2     = Freie Wählergemeinschaft Sachsenbrunn&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 13.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 13.4&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = Linke&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 12.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 14.7&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = BZH&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 8.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 5.3&lt;br /&gt;
|FARBE5         = 551100&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG5     = Bündnis-Zukunft-Hildburghausen&lt;br /&gt;
|PARTEI6        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6      = 7.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6   = 8.1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Rat der Stadt Eisfeld besteht aus 20 gewählten Mitgliedern und dem Bürgermeister. Seit der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahl vom 26. Mai 2024]] verteilen sich die Sitze der gewählten Stadträte wie folgt:&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Eisfeld-Rathaus.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:250px; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CCD2EE;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei/Liste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;±&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Wählergruppe|EFW]] || 8 || ± 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Wählergruppe|FWGS]] || 3 || ± 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Die Linke|Linke]] || 3 || ± 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 3 || ± 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| BZH || 2 || + 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]|| 1 || − 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der hauptamtliche Bürgermeister von Eisfeld ist seit dem 1. Juli 2024 Christoph Bauer (Eisfelder Freie Wähler). Zuvor war von Anfang der 1990er-Jahre bis 2006 Gerd Braun (Freie Wähler) im Amt, ehe von 2006 bis 2012 Kerstin Heintz (Die Linke) und von 2012 bis 2024 [[Sven Gregor]] (Eisfelder Freie Wähler) folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=069&amp;amp;gemnr=69012 |titel=Wahlen in Thüringen, Bürgermeisterwahl 2024 in Thüringen, Eisfeld |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2024-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Gold ein schwarzer Löwe mit roter Zunge und Bewehrung, in den Vorderpranken ein bewurzeltes grünes Lindenbäumchen haltend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen ist in seiner Form seit 1960 in Gebrauch. Der Löwe ist als der markmeißnische tingiert. Die ältesten Stadtsiegel zeigen ihn in Begleitung des Buchstabens E als Gemeindezeichen. Etwa seit der Mitte des 17. Jahrhunderts tritt an die Stelle des E der Baumschößling, der von verschiedenen Chronisten als Symbol des Wiederaufbaus nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg gedeutet wird. Verschiedene historische Versionen des Stadtwappens zeigen den Löwen auch als siebenfach von Silber und Rot geteilten thüringischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Eisfeld unterhält [[Städtepartnerschaft]]en mit&lt;br /&gt;
* [[Ahorn (bei Coburg)|Ahorn]] im [[Landkreis Coburg]]; seit 1990&lt;br /&gt;
* [[Ham (Somme)|Ham]] in der [[Picardie]] im Norden [[Frankreich]]s; seit 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss, von Westen Eisfeld 20180222 001.jpg|mini|Eisfelder Schloss (2018)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisfeld-Stadtkirche-Zur-Heiligen-Dreifaltigkeit.jpg|mini|hochkant|Dreifaltigkeitskirche St. Nikolai]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchplatz 8-9 Eisfeld 20180222 003.jpg|mini|Pfarrhaus an der Dreifaltigkeitskirche]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Als bedeutendes Baudenkmal gilt das mittelalterliche &amp;#039;&amp;#039;Eisfelder Schloss&amp;#039;&amp;#039;, es wurde im 13. Jahrhundert am höchsten Punkt der Stadt auf den Mauern einer älteren Wehranlage errichtet und mit der heute nur noch in Resten vorhandenen Stadtbefestigungsanlage verbunden. Der schlichte Gebäudekomplex war Amtssitz der landesherrschaftlichen Vögte, diente nach 1728 auch als Witwensitz der Herzogin [[Sophia Albertine von Erbach-Erbach|Sophia Albertine]] von Sachsen-Hildburghausen und beherbergte zuletzt das Amtsgericht mit Gefängnis. Das Schloss verfügt über einen hufeisenförmigen Grundriss, im Nordosten erhebt sich ein runder Turm mit &amp;#039;&amp;#039;Zwiebelhaube&amp;#039;&amp;#039;.  Seit 1948/1949 wird das Schloss kulturell genutzt, es ist Heimstatt des &amp;#039;&amp;#039;Otto-Ludwig-Museums&amp;#039;&amp;#039;, welches 1948 unter der Leitung von [[Ernst Dahinten]] eröffnet wurde, mit einer bedeutenden regionalgeschichtlichen Sammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen |Titel=Otto-Ludwig-Museum Eisfeld |Sammelwerk=Museen in Thüringen |Band= |Verlag= |Ort=Frankfurt/Erfurt |Datum=1995 |ISBN= |Seiten=54}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Dreifaltigkeitskirche Eisfeld]] St. Nikolai von 1535, ein Hauptwerk der thüringischen [[Gotik|Spätgotik]]. Das Geläut besteht aus der &amp;#039;&amp;#039;Großen Glocke&amp;#039;&amp;#039;, der 1474 gegossenen &amp;#039;&amp;#039;Egidiusglocke&amp;#039;&amp;#039;, der 1581 gegossenen &amp;#039;&amp;#039;Banzer&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Mess&amp;#039;&amp;#039;, die beide aus dem [[Kloster Banz]] im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] von schwedischen Truppen geraubt und an die Stadt verkauft wurden.&lt;br /&gt;
* Im &amp;#039;&amp;#039;Garten Unterm Heinig&amp;#039;&amp;#039; befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;Otto-Ludwig-Gedenkstätte&amp;#039;&amp;#039;. Neben den Erinnerungsstücken aus dem Familienbesitz des Dichters vermittelt der Ort einen Eindruck von der spätklassizistischen Innenarchitektur.&lt;br /&gt;
* Im alten Friedhof steht die Ruine der Gottesackerkirche [[St. Salvator (Eisfeld)|St. Salvator]]&lt;br /&gt;
* Im Ortsteil Waffenrod-Hinterrod existiert eine [[Sommerrodelbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Eisfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Bereits seit 1608 feiern die Eisfelder jährlich am „3. Pfingstfeiertag“ (Pfingstdienstag, Dienstag nach [[Pfingsten]]) ihr &amp;#039;&amp;#039;Kuhschwanzfest&amp;#039;&amp;#039;. Ursprünglich eine [[Musterung]] und Übung der wehrfähigen Bürger, ist es heute ein großes Volksfest über das ganze Pfingstwochenende. In Erinnerung an diese Übung stehen am Pfingstdienstag Stadtwachen in historischen Uniformen an den Ortseingängen und verkaufen symbolische Passierscheine. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildet ein Festumzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dialekt ===&lt;br /&gt;
In Eisfeld wird [[Itzgründisch]], ein [[Unterfränkisch|unterfränkischer]] Dialekt, gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Eisfeld war bis Mitte des 20. Jahrhunderts – in Anlehnung an das angrenzende [[Sonneberger Hinterland]] – ein Schwerpunkt der [[Puppe]]n- und [[Spielwaren]]herstellung. Von größerer wirtschaftlicher Bedeutung waren bis heute außerdem die [[Porzellan]]industrie und die Herstellung feinmechanischer und optischer Erzeugnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1920 gründete [[Albin Ritzmann]] in Eisfeld ein Unternehmen, Ritzma-Werke, das unter anderem [[Rasierklinge]]n und Rasierapparate fertigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wirminghaus&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rp-online.de&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Ritzmann 1945 enteignet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutschlandfunk.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/nassrasierer-fabrikant-feintechnik-gmbh-thueringens-scharfe-100.html |titel=Nassrasierer-Fabrikant Feintechnik GmbH - Thüringens scharfe Seite |sprache=de |abruf=2022-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb 1947 im [[Speziallager Nr. 2 Buchenwald]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;rp-online.de&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutschlandfunk.de&amp;quot; /&amp;gt; 1948 übernahm der Volkseigene Betrieb „Feintechnik Eisfeld“ die Produktion von Rasierklingen, der die Marke Croma etablierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rp-online.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/radevormwald/auf-der-rasierklinge-film-ueber-die-geschichte-von-hanns-neumaier_aid-20576189 |titel=Radevormwald: Auf der Rasierklinge - Film über die Geschichte von Hanns Neumaier |hrsg=RP Online |datum=2015-11-07 |sprache=de |abruf=2022-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Feintechnik war der einzige Rasierklingenhersteller in der DDR und zuletzt Teil des [[Kombinat Haushaltwaren Steinbach-Hallenberg|Kombinats Haushaltwaren Steinbach-Hallenberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;rp-online.de&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1991 folgte im Rahmen der Privatisierung der Verkauf der Feintechnik GmbH Eisfeld für 150.000 D-Mark an einen Südtiroler Unternehmer. Ende 2007 erwarb ein Konsortium um die Hypo Equity Management AG in Bregenz das Unternehmen, das damals 250 Mitarbeiter hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-12/9611506-invision-uebernimmt-feintechnik-gmbh-eisfeld-006.htm finanznachrichten.de: Invision übernimmt Feintechnik GmbH. 4. Dezember 2007]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es fertigte vor allem [[Systemrasierer]] für Damen und Herren sowie Ersatzklingen. Im Jahr 2014 wurde die Feintechnik GmbH Eisfeld (Mitarbeiter: 465) vom [[New York City|New Yorker]] Start-Up [[Harry’s (Unternehmen)|Harry’s]] – einem Online-Versandhändler von Rasierbedarf – für 100 Mio. US-Dollar gekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Niklas Wirminghaus |url=https://www.businessinsider.de/gruenderszene/allgemein/harrys-feintechnik-eisfeld/ |titel=US-Startup kauft 93 Jahre alte Fabrik in Thüringen – für 100 Millionen Dollar |hrsg=Gründerszene |datum=2014-01-23 |abruf=2017-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wirminghaus&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Niklas Wirminghaus |url=https://www.capital.de/wirtschaft-politik/wie-eine-thueringer-firma-in-den-kampf-um-rasierklingen-geriet |titel=Wie eine Thüringer Firma in den Kampf um Rasierklingen geriet |hrsg=[[Capital (Deutschland)|capital.de]] |datum=2019-03-31 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20190401000631/https://www.capital.de/wirtschaft-politik/wie-eine-thueringer-firma-in-den-kampf-um-rasierklingen-geriet |archiv-datum=2019-04-01 |abruf=2019-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer Übernahme durch den US-Konzern [[Edgewell Personal Care]], dem auch [[Wilkinson Sword]] gehört, für knapp 1,2 Milliarden US-Dollar bis März 2020 versagte die US-Kartellbehörde die Zustimmung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Werra 3 -aus Eisfeld (Carl Zeiss Jena).jpg|mini|243x243px|&amp;quot;Werra 3&amp;quot; Carl Zeiss Jena – Betrieb Eisfeld – Systemkamera – drei auswechselbare Objektive – Entfernungsmesser – Prestor-Verschluss bis 1/750 Sekunde – um 1967]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1952 eröffnete der [[VEB Carl Zeiss Jena]]  eine Betriebsstätte zur Herstellung seiner einzigen Foto-Kamera – der Systemkamera „Werra“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werra&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.seeing1.de/3f_Werra.html |titel=Seeing1 Werra IV |abruf=2024-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde nach dem Fluss benannt, der durch Eisfeld fließt. Weiterhin baute man Einzelteile für das Werk in [[Jena]]. Die Produktion wurde in den Folgejahren weiter ausgebaut. Ferngläser und Zielfernrohre kamen Mitte der 1960er Jahre hinzu, und es begann die Fertigung optischer Analysenmessgeräte. Die Werra-Produktion erreichte bis 1967 eine Stückzahl von 0,5 Millionen mit 22 verschiedenen Modellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werra&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren arbeiteten etwa 1100 Beschäftigte im Eisfelder Werk, dem damals größten Hersteller von Ferngläsern in Europa. Anfang August 1991 übernahm die &amp;#039;&amp;#039;Docter Optics GmbH&amp;#039;&amp;#039; aus [[Wetzlar]] das Werk mit den verbliebenen 550 Mitarbeitern, die aber 1995 Konkurs anmelden musste. 1997 wurde ein Teil des Unternehmens mit einer Belegschaft von 40 Beschäftigten durch die [[Analytik Jena]] GmbH weitergeführt. Die Analytik Jena veräußerte ihre Niederlassung Eisfeld 2016 an die Noblex GmbH, die 127 Arbeitnehmer im Jahr 2018 beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2019 nahm das Unternehmen [[Progroup]], einer der größten [[Wellpappe]]nhersteller Europas, eine neue [[Wellpappenanlage]] mit einer Jahresproduktionskapazität von 190.000 Tonnen Wellpappe in Betrieb. Dabei sollen 52 Arbeits- sowie drei Ausbildungsplätze entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Progroup: {{Webarchiv |url=https://www.progroup.ag/de/kunftig-kommt-wellpappe-aus-eisfeld/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Künftig kommt Wellpappe aus Eisfeld&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20190904073429}}, abgerufen am 4. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Werk in Eisfeld hatte zum Zeitpunkt der Einweihung die zweithöchste Produktionskapazität aller Betriebsstätten des Unternehmens.&amp;lt;ref&amp;gt;Progroup: [https://www.progroup.ag/de/wachstumsprojekte/ &amp;#039;&amp;#039;Wachstumsprojekte&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 4. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
An der (ehemaligen) [[Bundesstraße 4]] zwischen [[Coburg]] und [[Erfurt]] gelegen hatte Eisfeld nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze 1989 unter einem starken Anstieg des Ortsdurchgangsverkehrs zu leiden. Durch den Bau der [[Bundesautobahn 73]] [[Nürnberg]]–[[Suhl]] wurde eine Anbindung mit den Anschlussstellen Eisfeld-Nord und Eisfeld-Süd an die überregionalen Verkehrsverbindungen geschaffen, was auch eine Entlastung des Durchgangsverkehrs bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ersten Eisenbahnanschluss hatte Eisfeld 1858 mit der [[Werrabahn]] Richtung Westen nach Eisenach sowie Richtung Süden nach Coburg erhalten. Seit 1945 ist die Verbindung nach Coburg eingestellt, sie wurde später zurückgebaut. Als zweite Eisenbahnstrecke wurde 1890 zur Erschließung des nördlichen Hinterlandes die [[Schmalspurbahn Eisfeld–Schönbrunn|Schmalspurstrecke nach Schönbrunn]] in Betrieb genommen. Diese wurde 1974 ebenfalls zurückgebaut. Schließlich wurde 1909 noch die [[Bahnstrecke Eisfeld–Sonneberg]] eröffnet, welche heute noch in Betrieb ist. Vom Bahnhof Eisfeld aus verkehren im Stundentakt Züge über [[Bahnhof Meiningen|Meiningen]] und [[Bahnhof Bad Salzungen|Bad Salzungen]] nach [[Eisenach Hauptbahnhof|Eisenach Hbf]] und im Zweistundentakt Züge über [[Sonneberg (Thür) Hauptbahnhof|Sonneberg Hbf]] nach [[Neuhaus am Rennweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Bahnhof Coburg]] als nächstgelegenem Fernverkehrshalt besteht eine stündliche Busverbindung mit gut 20 Minuten Fahrzeit über die Linie 205, die Eisfeld in Richtung Norden auch mit [[Schleusingen]] verbindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.werrabus.de/fileadmin/dms-werrabus/Dokumente/Linienfahrplaene_PDF_Download/Linie_205_ab_10-12-2023.pdf Fahrplan der Linie &amp;#039;&amp;#039;205 Coburg - Eisfeld - Schleusingen&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website von WerraBus. Abgerufen am 15. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Sicherheit, Brandschutz und Gesundheit ===&lt;br /&gt;
Neben der Freiwilligen Feuerwehr Eisfeld als [[Stützpunktfeuerwehr]] des Landkreises Hildburghausen ist in Eisfeld auch die [[Rettungswache]] der [[Regiomed-Kliniken]] ansässig. Diese betreiben auch das örtliche [[Seniorenzentrum]] „Am Thomasberg“ sowie ein Wohnheim für psychisch Kranke und seelisch Behinderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Eduard Oberländer]] (1807–1879), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* Rudolph Rühle von Lilienstern, Justizrat und Amtsrichter&lt;br /&gt;
* Johann Nicol Marbach, Lehrer und Kantor in Themar&lt;br /&gt;
* Christian und Heinrich Burkhardt, Glasmaler&lt;br /&gt;
* Otto König, Kaufmann in Würzburg&lt;br /&gt;
* Max Michaelis, Großkaufmann in London&lt;br /&gt;
* William C. Lobenstein, Geschäftsmann in New York&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg]] (1847–1934), Ehrenbürgerschaft 1945/46 per Dekret aberkannt&lt;br /&gt;
* [[Adolf Hitler]] (1889–1945), beschlossen am 3. Dezember 1932, Ehrenbürgerschaft 1945/46 per Dekret aberkannt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00238713/09-September-komplett.pdf Eisfelder Amtsblatt, 5. Dezember 2014, S. 14]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ernst Dahinten]] (1885–1969), Lehrer, Stadtarchivar und Museumsleiter&lt;br /&gt;
* [[Alfred Recknagel]], Physiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* Ilse und Hans Melzl (postum), Mediziner im Eisfelder Krankenhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--CHRONOLOGISCHE Sortierung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Rhau]] (1488–1548), Buchdrucker und Thomaskantor&lt;br /&gt;
* [[Johann Dilliger]] (1593–1647), evangelischer Theologe und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Georg Decker (Drucker)|Georg Decker]] (1596–1661), Buchdrucker, Verleger, Gründer der Universitätsdruckerei Basel&lt;br /&gt;
* [[Christoph Philipp Richter]] (1602–1673), Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Conrad]] (ca. 1720–1790?), Komponist und Organist&amp;lt;!--https://musiqueclassique.forumpro.fr/t13360-johann-christoph-conrad-v-1720-v-1790 und https://imslp.org/wiki/Category:Conrad%2C_Johann_Christoph--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Carl Barth]] (1787–1853), Zeichner und Kupferstecher&lt;br /&gt;
* [[Otto Ludwig]] (1813–1865), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Christian Heinrich Burckhardt]] (1824–1893), Glasmaler&lt;br /&gt;
* [[Georg Credner]] (1825–1899), Pädagoge, Prediger und Direktor des [[Bremer Lehrerseminare|Bremer Lehrerseminars]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Höfer]] (1825–1878), Maler&lt;br /&gt;
* [[Otto Muther]] (1832–1881), Coburger Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Otto Recknagel (Maler)|Otto Recknagel]] (1845–1926), Jagdmaler&lt;br /&gt;
* [[Gustav Eichhorn (Prähistoriker)|Gustav Eichhorn]] (1862–1929), Mediziner und Prähistoriker&lt;br /&gt;
* [[Constantin Krauß]] (1864–1928), Chemiker und Industrieller&lt;br /&gt;
* [[Georg Seubelt]] (1873–1951), bayerischer Ministerialbeamter&lt;br /&gt;
* [[Karl Röhrig]] (1886–1972), Bildhauer und Porzellangestalter&lt;br /&gt;
* [[Ernst Straßner]] (1905–1991), Maler und Kunstpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Alfred Recknagel]] (1910–1994), Physiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Rosso Majores]] (1911–1996), Maler, Grafiker, Kunstpädagoge, [[Liste der Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur (1970–1979)|Nationalpreisträger]]&lt;br /&gt;
* [[Rudi Brehm]] (1924–1997), im Ortsteil Harras geborener Gewerkschaftsfunktionär&lt;br /&gt;
* [[Anita Bach]] (1927–2021), Architektin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
* [[Horst Laubenthal]] (* 1939), Opernsänger, Tenor&lt;br /&gt;
* [[Rolf Müller (Künstler)|Rolf Müller]] (* 1941), im Ortsteil Sachsendorf geborener Maler, Grafiker und Textilkünstler&lt;br /&gt;
* [[Thomas Pfeffer (Sportschütze)|Thomas Pfeffer]] (* 1957), im Ortsteil Sachsenbrunn geborener Sportschütze, Silbermedaillen-Gewinner bei Olympia&lt;br /&gt;
* [[Corinna Herold]] (* 1961), Politikerin (AfD) und Landtagsabgeordnete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Ort in Verbindung stehend ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Justus Jonas der Ältere]] (1493–1555), Reformator&lt;br /&gt;
* [[Arsacius Seehofer]] (um 1505–um 1540), reformatorischer Theologe, war Schulmeister in Eisfeld&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Thierse]] (* 1943), Politiker (SPD), ehemaliger Präsident des deutschen Bundestages, in Eisfeld aufgewachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Henneberger Land]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Eißfeldt |Band=12 |Seite=67–72}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-eisfeld.de/ Eisfeld] (Offizielle Internetseite)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Hildburghausen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Eisfeld&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4014105-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisfeld| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Hildburghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Werra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung im 14. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
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