<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eiserner_Union</id>
	<title>Eiserner Union - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eiserner_Union"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eiserner_Union&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-26T23:26:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eiserner_Union&amp;diff=1147060&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ruebezahll am 7. Februar 2026 um 09:07 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eiserner_Union&amp;diff=1147060&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-07T09:07:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |NAME=Eiserner Union&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Bergrevier Siegen II]]&lt;br /&gt;
 |BILD=&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Eisern&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=[[Siegen]]&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Siegen-Wittgenstein&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1887&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=31. Juli 1925&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=200&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=788.9&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=[[Limonit|Brauneisenstein]]&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=[[Polydymit]], [[Bornit]], [[Cobaltit]], [[Erythrin]], [[Millerit]]&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=50/50/23/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=8/1/17/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bergwerk|Verbundgrube]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eiserner Union&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Eisenerz]]bergwerk bei [[Eisern]], heute Stadtteil von [[Siegen]] im [[Siegerland]]. Sie lag am westlichen Hang der &amp;#039;&amp;#039;[[Eisernhardt]]&amp;#039;&amp;#039; im oberen [[Hengsbach (Siegen)|Hengsbachtal]] auf ca. {{Höhe|370}} Höhe und war eine der tieferen Gruben in der Eiserner Gemarkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gangmittel ==&lt;br /&gt;
Haupt[[gangmittel]] waren die &amp;#039;&amp;#039;Rader Gänge&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Altes Rad&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wasserrad&amp;#039;&amp;#039; usw.) mit einer Länge von 75 bis 120&amp;amp;nbsp;m und einer Mächtigkeit von 0,75 bis 1,25&amp;amp;nbsp;m, der [[Gang (Geologie)|Gang]] &amp;#039;&amp;#039;Sinternzeche&amp;#039;&amp;#039;, bis zu 250&amp;amp;nbsp;m lang und durchschnittlich 1&amp;amp;nbsp;m mächtig sowie der Gang &amp;#039;&amp;#039;Unionsstollen&amp;#039;&amp;#039;. Die meisten der vielen kleinen Gangvorkommen waren bis in die 1860er bereits verloren gegangen. Geführt wurde hauptsächlich [[Limonit|Brauneisenstein]], teils mit [[Eisenglanz]] durchwachsen. Der Gang &amp;#039;&amp;#039;Eisernes Kreutz&amp;#039;&amp;#039; war 60&amp;amp;nbsp;m lang, 0,3–1,5&amp;amp;nbsp;m mächtig und führte [[Spateisenstein]] mit [[Kupferkies]] und [[Zinkblende]]. Neben- oder kleinere Gangmittel waren &amp;#039;&amp;#039;Vitternzeche&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mittelste Birke&amp;#039;&amp;#039; (3–5&amp;amp;nbsp;m, teils unter 0,5&amp;amp;nbsp;m mächtig), &amp;#039;&amp;#039;Einsturz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Harteborn&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Abendstern&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Friedensburg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Taubes Rad&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Revierbeschreibung Siegen &amp;quot;&amp;gt;T. Hundt, G. Gerlach, F. Roth, W. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Bergreviere Siegen I, Siegen II, Burbach &amp;amp; Müsen.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab der 7. [[Sohle (Bergbau)|Sohle]] wurden die Vorkommen der Grube schlechter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1801 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Unionsstollen&amp;#039;&amp;#039; in der Hengsbach zur [[Lösen (Bergbau)|Lösung]] der Gruben &amp;#039;&amp;#039;Friedensburg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Harteborn&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Abendstern&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hinterste Sinternzeche&amp;#039;&amp;#039; angelegt. 1869 wurden aus ihm 3.940&amp;amp;nbsp;t Brauneisenstein gefördert. Dies war zu diesem Zeitpunkt die höchste Förderung der im Unionsgebiet liegenden Gruben. 1871 wurde der gut 2&amp;amp;nbsp;km lange &amp;#039;&amp;#039;Morgenröther Erbstollen&amp;#039;&amp;#039; angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 erfolgte die [[Konsolidation (Bergbau)|Konsolidation]] der verbleibenden, auf den Gängen bauenden Gruben zum Verbund &amp;#039;&amp;#039;Eiserner Union&amp;#039;&amp;#039;. Im Morgenröther [[Stollen (Bergbau)|Erbstollen]] wurde bereits drei Jahre zuvor, 1884, ein [[Blindschacht]], der &amp;#039;&amp;#039;Kuhmichelschacht&amp;#039;&amp;#039; angelegt. Dieser erreichte 1885 eine Teufe von 53&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref name=&amp;quot;Revierbeschreibung Siegen&amp;quot; /&amp;gt; und später eine Gesamt[[teufe]] von 109&amp;amp;nbsp;m, auf denen zwei Sohlen angelegt wurden. Zum Rauchabzug wurde ein [[Aufhauen|Überbruch]] bis zur Erdoberfläche gehauen und am Westhang des Berges ein gemauerter Schornstein errichtet. Im April 1898 fanden die ersten Seilfahrten statt. Seit 1883&amp;lt;ref name=&amp;quot;Revierbeschreibung Siegen&amp;quot; /&amp;gt; bestand bereits über den &amp;#039;&amp;#039;Morgenröther Stollen&amp;#039;&amp;#039; eine Anbindung an die [[Eisern-Siegener Eisenbahn]] in der Nähe der Eiserner Hütte. 1899 erfolgte der Verbund mit der benachbarten Grube &amp;#039;&amp;#039;Glücksbrunnen&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1900 wurde zum tieferen Aufschluss der Gänge in der Nähe des &amp;#039;&amp;#039;Unionsstollen&amp;#039;&amp;#039; ein [[Schacht (Bergbau)|Tagesschacht]] angelegt. Dieser war fünf Meter im Durchmesser groß, erreichte 1901 eine [[Teufe]] von ca. 130&amp;amp;nbsp;m und erreichte damit den &amp;#039;&amp;#039;Morgenröther Erbstollen&amp;#039;&amp;#039;. Im gleichen Jahr wurde die Grube aufgrund Kapitalmangels gestundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1906 wurde der Betrieb mit 40 Bergleuten wieder aufgenommen. Im gleichen Jahr wurden knapp 10.400&amp;amp;nbsp;t Eisenstein gefördert. Aufschlussarbeiten zeigten einen positiven Gangverlauf der Mittel. Es folgten der Bau einer Aufbereitung- und [[Rösthütte|Röstanlage]] sowie einer Seilbahn bis zur Eiserner Hütte an die Eisern-Siegener Eisenbahn. Der weitere Abbau erfolgte größtenteils auf den &amp;#039;&amp;#039;Glücksbrunner&amp;#039;&amp;#039; Gängen. Bis 1908 stieg die Förderung nicht besonders an, 99 Bergleute bauten 10.573&amp;amp;nbsp;t Eisenerz ab. 1909 erreichte man die vierte oder 450-m-Sohle. 1911 folgte die fünfte und ein Jahr später die sechste oder 560-m-Sohle. Die gesamte Teufe des Schachtes betrug 615&amp;amp;nbsp;m. Auf der siebten Sohle wurde um 1915 ein Blindschacht bis zur zehnten Sohle in 760&amp;amp;nbsp;m Teufe angelegt, um näher an die &amp;#039;&amp;#039;Glücksbrunner&amp;#039;&amp;#039; Mittel zu kommen. Die Gesamtteufe bis zur Erdoberfläche betrug danach 788,9&amp;amp;nbsp;m. Die Aufschlüsse der mittlerweile zur Deutsch-Luxemburger Bergwerks AG gehörenden Grube waren allerdings mäßig. Am 31. Juli 1925 wurde sie überraschend stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsolidationsgruben ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisernes Kreuz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1883/84 in Betrieb. Gefördert wurden Spateisenstein mit Kupferkies und Zinkblende.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glücksbrunnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, einer der größten Betriebe des Verbunds. Der &amp;#039;&amp;#039;Glücksbrunner Stollen&amp;#039;&amp;#039; wurde um 1800 angelegt. 1899 erfolgte die Konsolidation mit &amp;#039;&amp;#039;Eiserner Union&amp;#039;&amp;#039;. 1900 wurde ein unbekannter Eisensteingang 160&amp;amp;nbsp;m über der Stollensohle entdeckt. Die Grube hatte Anschluss an die Eisern-Siegener Eisenbahn. Gefördert wurden 1865 5.370&amp;amp;nbsp;t, 1866 6.605&amp;amp;nbsp;t und 1885 1.460&amp;amp;nbsp;t Eisenerz sowie im selben Jahr 4&amp;amp;nbsp;t Kupfererz. Die Gangmittel waren zwischen 1 und 4&amp;amp;nbsp;m mächtig.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Oranien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, um 1800 wurde ein Erbstollen angelegt. 100&amp;amp;nbsp;kg Kupferkies enthielten bis zu 28 % Kupfer; 100&amp;amp;nbsp;kg Fahlerz bis zu 980&amp;amp;nbsp;g Silber.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohler Stein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1655 erstmals erwähnt. Ein Stollen war im Leimbachtal angehauen. [[Tiefbau (Bergbau)|Tiefbau]] erfolgte ab 1880, der Schacht hatte die Maße 2,6 × 4&amp;amp;nbsp;m bei einer Teufe von „nur“ 175&amp;amp;nbsp;m. Er wurde nach der Stilllegung bis 1969 verfüllt. 1879 förderten acht Belegschaftsmitglieder ca. 938&amp;amp;nbsp;kg Eisenerz (18,24&amp;amp;nbsp;[[Zentner|Ctr]]), 1885 waren es bereits 4.527&amp;amp;nbsp;t Spateisenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bergbau im Siegerland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Dietrich Gleichmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Eiserne Hardt – Aus dem Bergbau des Siegerlandes.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bertelsmann Fachzeitschriften, Gütersloh 1987, ISBN 3-570-03863-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.uni-siegen.de/dept/fb10/verm/gerd/bergbauseite.htm | wayback=20011107171915 | text=Gerd Bäumer: Erzbergbau im Raum Siegerland}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bergbau-siegerland.de/pdf/projekte/projekt_eisernhardt/geschichte/Hellmann_A._VSB_2006%28b_2%29.pdf „Chronologische Einordnung der Grubenbetriebe des vorindustriellen Bergbaus bei Eisern“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Siegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenerzbergwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1925]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ruebezahll</name></author>
	</entry>
</feed>