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	<title>Eiserfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eiserfeld&amp;diff=85942&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ doppelten Link entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-11T09:43:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; doppelten Link entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Siegen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Eiserfeld COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/50/09/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/59/19/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 224 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 220&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 370&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 12.41&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 8040&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-03-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.siegen.de/leben-in-siegen/siegen-in-zahlen/ Universitätsstadt Siegen, Siegen in Zahlen, Hauptwohnsitzbevölkerung nach Stadtteilen am 31. März 2023]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 57080&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0271&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Eiserfeld in Siegen.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = eiserfeld siegtal.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Siegtalbrücke und Sicht auf Eiserfeld&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eiserfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Siegerländer Platt|mundartlich]] &amp;#039;&amp;#039;Esafählde&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Esafähl&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Iserfell&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt [[Siegen]] im [[Kreis Siegen-Wittgenstein]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Er liegt im äußersten Süden des Stadtgebietes und hat nach Siegen-Mitte die zweitgrößte Gemarkungsfläche der Stadt sowie die viertgrößte Einwohnerzahl nach der Kernstadt, [[Weidenau (Siegen)|Weidenau]] und [[Geisweid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1966 bis 1974 war Eiserfeld Sitz der gleichnamigen selbständigen Stadt Eiserfeld, die zum 1. Juli 1966 im Rahmen der kommunalen Gebietsreformen geschaffen wurde. 1967 wohnten in der Stadt 22.573 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Schaefer: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Siegen&amp;#039;&amp;#039;, Siegen 1968&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde zum 1. Januar 1975 in die Stadt Siegen eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gilberg.jpg|mini|links|Der Gilberg zwischen Eiserfeld und Hengsbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eiserfeld liegt im Süden Siegens, die Ortsmitte etwa 5&amp;amp;nbsp;km von der Siegener Oberstadt am [[Siegberg]] entfernt. Der Siegener Stadtteil bildet im Westen die Landesgrenze zum [[Landkreis Altenkirchen]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Herausragende Landmarke ist die 106&amp;amp;nbsp;m hohe [[Siegtalbrücke]] der [[Bundesautobahn 45|A&amp;amp;nbsp;45]] (Sauerlandlinie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Eiserfeld liegt verteilt in mehreren Tälern auf einer Höhe zwischen 220 und {{Höhe|370}} und ist damit neben Niederschelden der am tiefsten liegende Ort im Kreisgebiet. Der größte Teil liegt am Mündungsende des Tales des [[Eisernbach]]s, der im Ort auf ca. {{Höhe|220}} Höhe in die [[Sieg (Fluss)|Sieg]] mündet. Im Nordwesten macht diese, von Norden kommend, eine Schlaufe wieder nach Norden in Richtung Niederschelden. Der Eisernbach fließt von Eisern kommend leicht nördlich und mündet in der Siegschlaufe in diese. Im nördlichen Teil der Gemarkung fließt der Hengsbach ein schmales, steil ansteigendes Tal hinab und mündet auf ca. {{Höhe|225}} Höhe bereits in Niederscheldener Gemarkung in die Sieg. Südlich davon verläuft der Talsbach leicht parallel zum Eisernbach, in den er in der Ortsmitte mündet. Im südwestlichsten Teil der Gemarkung entspringt der Helsbach, der erst in östlicher Richtung fließt und nach etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km nach Norden abknickt. Ebenfalls in der Ortsmitte mündet er in den Eisernbach. Nördlich darüber fließt der ca. ein Kilometer lange Tretenbach in die Sieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegen-Pfannenberg1-Asio.JPG|mini|hochkant=2.5|Panorama vom Pfannenbergturm; rechts die Eisernhardt, links davon der Höhenzug zum Gilberg und die [[Siegtalbrücke]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südliche Gemarkungsgrenze ist gleichzeitig die Gebirgshöhe, die sich von der [[Große Rausche|Großen Rausche]] zwischen Salchendorf, [[Wilden (Wilnsdorf)|Wilden]] und Eisern bis zum [[Eichert]] an die Grenze zu Rheinland-Pfalz zieht. Auf dieser Linie befinden sich außerdem der [[Pfannenberg (Siegerland)|Pfannenberg]] mit {{Höhe|499.2}} über NN, der den höchsten Berg der Stadt Siegen bildet und der {{Höhe|470}} hohe Römelskopf. Die [[Schränke]] bildet am südöstlichen Ende die Ecke zwischen den Gemarkungen Eiserfeld, Eisern und Salchendorf. Zwischen ihr und dem Eisernbach befindet sich der Michelsberg ({{Höhe|385.5}}). Nördlich vom Römelskopf, zwischen dem Helsbach- bzw. Kesselborntal und dem Tal der Sieg liegt das mehrere Spitzen umfassende [[Eichertgebirge]]. Zwischen dem Eiserfelder Ortskern und den früher selbstständigen Höfen der [[Hengsbach (Siegen)|Hengsbach]] im Norden der Gemarkung liegt der {{Höhe|425.9}} hohe [[Gilberg]] sowie dessen südlicher, {{Höhe|402.4}} hoher Ausläufer Hengsberg. Getrennt werden sie durch ein kleines Tal. Der Höhenzug setzt sich nach Osten in Richtung [[Eisernhardt]] und nach Norden zu [[Ählskopf]] ({{Höhe|356.8}}) und [[Rosterberg]] fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Eiserfeld grenzt im Nordwesten an den Stadtteil [[Niederschelden]] und im Norden an die Siegener Kernstadt, im Osten an [[Eisern]] und im Süden an den [[Neunkirchen (Siegerland)|Neunkirchener]] Ortsteil [[Salchendorf (Neunkirchen)|Salchendorf]] sowie Neunkirchen selbst. Im Westen grenzt die Ortsgemeinde [[Mudersbach]] im [[Landkreis Altenkirchen]] in Rheinland-Pfalz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der tiefen Lage Eiserfelds ist es im Ort trockener und milder als im Übrigen Siegerland. Die Temperatur im Jahresdurchschnitt beträgt 7,8&amp;amp;nbsp;°C, wärmster Monat ist der Juli mit 15,9&amp;amp;nbsp;°C Durchschnitt. Kältester Monat ist der Januar mit −0,1&amp;amp;nbsp;°C im Mittel. Der Jahresniederschlagswert liegt bei 963&amp;amp;nbsp;mm im langjährigen Durchschnitt. Am meisten Regen fällt im Dezember mit 103&amp;amp;nbsp;mm, am wenigsten im Mai mit 65&amp;amp;nbsp;mm Niederschlag. Die Haupt[[windrichtung]] ist Südwest bis West.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube Eisenzecher Zug - Tagesanlagen.jpg|mini|Die Tagesanlagen des &amp;#039;&amp;#039;Eisenzecher Zugs&amp;#039;&amp;#039; um 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mundloch Kobaltgrube Hasselstrauch Eiserfeld.jpg|mini|Ehemalige Kobaltgrube &amp;#039;&amp;#039;Hasselstrauch&amp;#039;&amp;#039; an der Eiserfelder Straße.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegen-ehm Stadt Eiserfeld.png|mini|Ausdehnung der ehemaligen Stadt Eiserfeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundstücke, die in den 1930er und 1980er Jahren ausgegraben wurden, weisen auf die Zeit um 600 bzw. 300 vor Christi Geburt hin. Der Raum Eiserfeld-Niederschelden-Hengsbach wurde wahrscheinlich aber erst zwischen 720 und 800 während der &amp;#039;&amp;#039;[[Fränkische Landnahme|Fränkischen Landnahme]]&amp;#039;&amp;#039; dauerhaft besiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfau 2009&amp;quot;&amp;gt;Dieter Pfau: &amp;#039;&amp;#039;Zeitspuren in Siegerland und Wittgenstein – Früh- und Hochmittelalter 750-1250&amp;#039;&amp;#039;, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name Eiserfeld leitet sich von &amp;#039;&amp;#039;Ysernvelde&amp;#039;&amp;#039; ab und wurde am 1. Oktober 1292 erstmals urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde tritt ein Ekehardus von Helfenberg seine in Eiserfeld gelegenen Güter und Zehnten an einen „Vrayz“ genannten Mann aus Siegen sowie dessen Sohn Helwig (Helwicus) und seinen anderen Erben ab. Der spätere Ortsteil [[Hengsbach (Siegen)|Hengsbach]] wurde erstmals am 23. August 1288 in einer Urkunde erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfau 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte Eiserfelds ist durch [[Bergbau]] und [[Metallurgie|Hüttenwesen]] geprägt, von dem auch heute noch einige Spuren zu finden sind, wie zum Beispiel die &amp;#039;&amp;#039;Sandhalde in der Hubach&amp;#039;&amp;#039;, eine Halde mit Hüttensand der bereits 1463 erstmals erwähnten &amp;#039;&amp;#039;[[Eiserfelder Hütte]]&amp;#039;&amp;#039;. Die zweite Hütte, die &amp;#039;&amp;#039;[[Marienhütte (Eiserfeld)|Marienhütte]]&amp;#039;&amp;#039;, lag zwischen Eiserfeld und Siegen und war von 1876 bis 1925 in Betrieb. Sie war eine der ersten nach dem Bau der Bahnstrecke zwischen Ruhrgebiet und Siegerland ([[Ruhr-Sieg-Strecke]] Hagen – Siegen, eröffnet am 6. August 1861) entstandenen Hütten und musste im Zuge der [[Deutsche Bankenkrise|Wirtschaftskrise 1931/32]] geschlossen werden. Die [[Kupferhütte]] in Eiserfeld wurde 1818/20 geschlossen. Hinweise auf die Verhüttung gehen bis in die [[La-Tène-Zeit]] zurück, wie Spuren alter Schmelzöfen nahe den Bachläufen beweisen. Der Bergbau lässt sich schriftlich ab etwa 1400 nachweisen. Gruben waren die 1465 genannte &amp;#039;&amp;#039;[[Eisenzecher Zug|Eisenzeche]]&amp;#039;&amp;#039;, die bereits um 1400 genannte Grube &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Brüderbund|Brüderbund]]&amp;#039;&amp;#039;, die ehemals bedeutende Gruben &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Gilberg|Gilberg]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Flussberg|Flußberg]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Thalsbach|Talsbach]]&amp;#039;&amp;#039; am Gilberg und viele weitere. Nach dem Anlegen der Eisenbahnverbindung ins Ruhrgebiet 1861 entwickelte sich der Bergbau bei Eiserfeld zusehends, bis 1894 mehrere Grubenbetriebe sich zur Gewerkschaft &amp;#039;&amp;#039;Eisenzecher Zug&amp;#039;&amp;#039; zusammenschlossen. 1960 ging mit der Schließung der Grube die Bergbauzeit in Eiserfeld zu Ende.&lt;br /&gt;
In den Erzgruben in der Gemarkung wurden 20,6 Mio. Tonnen [[Eisenerz]] gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1874 bildet Eiserfeld ein selbständiges [[Kirchspiel]]. Das am 1. Januar 1876 eröffnete Standesamt Eiserfeld wurde am 4. Juli 1939 in Standesamt Niederschelden umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.genealogie-si.de/orte.htm | wayback=20130313125918 | text=Lothar Irle: &amp;#039;&amp;#039;Siegerländer Ortsverzeichnis&amp;#039;&amp;#039;, 1973}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1878 wurde Eiserfeld Teil des neuen [[Amt Eiserfeld|Amtes Eiserfeld]], dessen Sitz in Niederschelden lag. 1859 wurde die alte Kapelle im Ort durch eine neue Kirche ersetzt. 1925 waren von den 5922 Einwohnern 4233 evangelisch, 978 katholisch, 16 jüdisch und 695 sonstiger oder keiner [[Konfession]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;genealogy.net&amp;quot;&amp;gt;genealogy.net: [https://wiki.genealogy.net/Amt_Eiserfeld Amt Eiserfeld]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juli 1881 verursachte ein Unwetter nach wochenlang anhaltender Hitze schwere Schäden in Eiserfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zurückgeblättert...&amp;#039;&amp;#039;, [[Siegener Zeitung]] vom 30. Juli 2011, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 wurde die [[Eisern-Siegener Eisenbahn]] eröffnet, um die Orte Eisern und Eiserfeld sowie die dort ansässigen Grubenbetriebe an die durch Siegen führende Staatsbahn (die [[Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft]]) anzubinden. 1890 folgte dem Gütertransport der Personenverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kehrten 166 Eiserfelder nicht nach Hause zurück. Am 17. August 1924 wurde am Gilberg-Friedhof ein [[Kriegerdenkmal|Ehrenmal]] (ein polierter Findling aus dem Ort und eine Kirchenglocke) eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalprojekt.org&amp;quot;&amp;gt;denkmalprojekt.org: [http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/wilnsdorf_wk1u2_nrw.htm Ehrenmal Wilnsdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem 1. April 1943 und dem 30. September 1944 ertönte 137 Mal der Luftschutzalarm im Ort. Die Gemeinde blieb jedoch bis zum Sommer 1944 verschont von Angriffen. Die ersten über Eiserfeld fallenden Bomben richteten keine großen Schäden an, erst im März 1945 fielen öfter und vermehrt Bomben auch über den Ort. Die meisten fielen in Außenbezirke wie &amp;#039;&amp;#039;Eisenzeche&amp;#039;&amp;#039;, auf den Bahnhof oder auf Kohlenbach; die Ortsmitte blieb weitgehend verschont. Dort wurden vier Häuser total zerstört und 15 beschädigt. Am 30. und 31. März sprengten Wehrmachtsoldaten fünf Eisenbahnbrücken und fünf Straßenbrücken. Am 1. April 1945 zogen US-Truppen in den Ort ein. Insgesamt 18 Einwohner starben bei den&amp;lt;!--welchen?--&amp;gt; Geschehnissen.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Müller: &amp;#039;&amp;#039;Krieg und Elend im Siegerland – Das Inferno an der Heimatfront in den 1940er Jahren&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Vorländer, Siegen 1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Denkmal für die 504 im Zweiten Weltkrieg gestorbenen Eiserfelder steht auf dem Friedhof und hat die Form einer kleinen Ruhmeshalle.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wp.de/lokales/siegen-und-umland/article402225130/siegen-diebe-schlagen-auf-dem-friedhof-in-eiserfeld-zu.html &amp;#039;&amp;#039;Siegen: Diebe stehlen riesige Gedenktafeln auf Friedhof&amp;#039;&amp;#039;] 30. Juni 2022 (mit Foto)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!----&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalprojekt.org&amp;quot; /&amp;gt; ---dort nur WK I ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Eiserfeld wurde am 1. Juli 1966 durch das [[Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Siegen]] aus den Ortsteilen Eiserfeld, [[Gosenbach]] und Niederschelden aus dem aufgelösten Amt Eiserfeld, Eisern aus dem [[Amt Wilnsdorf]] und [[Oberschelden]] aus dem [[Amt Freudenberg (Kreis Siegen)|Amt Freudenberg]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=230}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde am 1. Januar 1975 im Zuge des [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]]es mit den Städten [[Siegen]] und [[Hüttental]] zur Stadt Siegen zusammengeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=336}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dort bilden die genannten Orte heute den Stadtbezirk&amp;amp;nbsp;VI&amp;amp;nbsp;(Süd).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerzahlen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadt Eiserfeld in den Grenzen von 1974 ===&lt;br /&gt;
Die Zahl vom 6. Juni 1961 entstammt dem zusammengefassten Volkszählungsergebnis der Vorläufergemeinden der Stadt Eiserfeld.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; Die Zahl vom 27. Mai 1970 stammt ebenfalls von einer Volkszählung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; Am 30. Juni 1974 wurden die Einwohnerzahlen im Hinblick auf die bevorstehenden Gemeindezusammenlegungen ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Martin Bünermann, Heinz Köstering | Titel = Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen | Jahr = 1975 | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort = Köln | ISBN = 3-555-30092-X | Seiten = 142}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 21.643&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1966&amp;lt;ref&amp;gt;Volkhard Wrage: &amp;#039;&amp;#039;Erfolg der Territorialreform.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1975, S. 48. (Schriftenreihe der Hochschule Speyer Band 56).&amp;lt;/ref&amp;gt; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 22.675&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 22.346&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1974 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 22.450&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eiserfeld in den damaligen Grenzen und als heutiger Ortsteil ===&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen des Ortes:&amp;lt;ref&amp;gt;Horst G. Koch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eiserfeld im grünen Kranz der Berge.&amp;#039;&amp;#039; Koch, Siegen 1992, S.&amp;amp;nbsp;162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1563 || {{0}}192&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1619 || {{0}}328&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1750 || {{0}}382&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1806/08 || {{0}}505&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1818 || {{0}}576&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1839 || {{0}}671&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1846 || {{0}}775&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || {{0}}907&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 1864 || 1214&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 || 1470&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1871 || 1908&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1875 || 2183&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1885 || 3214&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1890&amp;lt;ref name=&amp;quot;verwaltungsgeschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=siegen.html|name=Stadt und Landkreis Siegen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 3359&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1895 || 3602&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1900 || 4868&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1905 || 5292&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1910 || 5626&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1919 || 5861&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1925 || 5922&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1926 || 6016&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1933 || 6233&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1939 || 6578&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1946 || 7850&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1950 || 8635&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1961&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; || 9506&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1965&amp;lt;ref&amp;gt;Volkhard Wrage: &amp;#039;&amp;#039;Erfolg der Territorialreform.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1975, S. 16. (Schriftenreihe der Hochschule Speyer Band 56)&amp;lt;/ref&amp;gt; || 9815&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1972 || 9794&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1973 || 9805&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1974 || 9693&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1978 || 9193&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1982 || 8921&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1986 || 8697&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1990 || 8845&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1994&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Eichenauer: {{Webarchiv | url=http://www.lwl.org/geko-download/SuG/Siegen_Wittgenstein/Siegen.pdf | wayback=20140222054129 | text=Siegen}} (PDF-Datei; 11,7&amp;amp;nbsp;MB), ca. 1995&amp;lt;/ref&amp;gt; || 8932&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2001&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.siegen-info.de/p.php?p=148 | wayback=20151129082846 | text=Siegen-Info: Eiserfeld}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 8879&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2004&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Siegen&amp;quot;&amp;gt;Webseite der Stadt Siegen&amp;lt;/ref&amp;gt; || 8438&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2006&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Siegen&amp;quot; /&amp;gt; || 8406&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Siegen&amp;quot; /&amp;gt; || 8286&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2009&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Siegen&amp;quot; /&amp;gt; || 8307&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2010&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Siegen&amp;quot; /&amp;gt; || 8223&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Siegen&amp;quot; /&amp;gt; || 8114&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2012&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Siegen&amp;quot; /&amp;gt; || 8083&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2013&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Siegen&amp;quot; /&amp;gt; || 8059&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2014&amp;lt;ref name=&amp;quot;EWZ&amp;quot; /&amp;gt; || 8103&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2015&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Siegen&amp;quot; /&amp;gt; || 8046&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2016&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Siegen&amp;quot; /&amp;gt; || 8131&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Der Stadt Eiserfeld wurde am 5. Juni 1939 durch den Oberpräsidenten der preußischen Provinz Westfalen ein Wappen verliehen. Es zeigt das chemische Zeichen für Eisen und schematisch den Eingang des in Eiserfeld liegenden [[Reinhold-Forster-Erbstollen]]s sowie das Bergmannsgezäh. Die 1966 um die ehemaligen Gemeinden Eisern, Gosenbach, Ober- und Niederschelden erweiterte Stadt führte ab 1967 das ehemalige Amtswappen (verliehen am 18. August 1937) des Amtes Eiserfeld weiter. Es zeigt den geminderten nassauischen Löwen und nahezu naturgetreu den Eingang des Reinhold-Forster-Erbstollens sowie Schlägel und Eisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 DEU Eiserfeld COA.svg|Wappen von 1939–1967&lt;br /&gt;
 DEU Amt Eiserfeld COA.svg|Wappen von 1967–1974&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]en (Wappen von 1939): „Erhöht geteilt von Gold (Gelb) und Blau, oben das schwarze alchemistische Zeichen für Eisen, unten ein goldenes (gelbes) Stollenmundloch, darin schräg gekreuzt goldene (gelbe) Schlägel und Eisen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wappen von 1937): „Erhöht geteilt von Blau und Gold (Gelb), oben ein von sieben goldenen (gelben) Schindeln umgebener wachsender rot bewehrter goldener (gelber) doppelschwänziger Löwe, unten ein portalartiges blaues Stollenmundloch, darin schräg gekreuzt ein schwarzer Schlägel und ein schwarzes Eisen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = [[Klemens Stadler]] | Titel = Deutsche Wappen, Band 7 | Jahr = 1972 | Verlag = Angelsachsen Verlag | Ort = Bremen | Seiten = 36}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Bürgermeister ==&lt;br /&gt;
* 1973–1975: Richard Kirchner (SPD) († 1998)&amp;lt;ref&amp;gt;„Den Toten ein ehrendes Gedenken“, Siegerländer Heimatkalender 1999, S. 42, 74. Ausgabe, Hrsg. Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.&amp;amp;nbsp;V., Verlag für Heimatliteratur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegen-Eiserfeld Heimathaus.jpg|mini|Heimathaus Eiserfeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Reinhold-Forster-Erbstollen]]&amp;#039;&amp;#039;, ehemaliger Erbstollen der Grube &amp;#039;&amp;#039;Eisenzecher Zug&amp;#039;&amp;#039;, wurde 1805 angehauen und 1902 fertiggestellt. Bis 1983 wurde er zum Besucherbergwerk ausgebaut und ist nun auf einer Länge von 470&amp;amp;nbsp;m begehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem {{Höhe|499.2}} hohen Pfannenberg steht der 1934 errichtete [[Pfannenbergturm]], der aus der Konstruktion eines ehemaligen Förderturms der Grube &amp;#039;&amp;#039;[[Pfannenberger Einigkeit]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Salchendorf (Neunkirchen)|Salchendorf]] errichtet wurde und heutzutage als [[Aussichtsplattform]] genutzt wird. Ein zweiter Aussichtsturm steht bereits seit 1888 auf dem Gilberg zwischen der Eiserfelder Ortsmitte und der Hengsbach. Von ihm kann man den Siegener Süden und Siegen selbst überblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gibt es das Glockenmuseum Eiserfeld sowie das Heimathaus des Eiserfelder Heimatvereins in der Ortsmitte, in dem Geschichte und Leben in Eiserfeld ausgestellt sind. Auf zwei Etagen sind in dem mehr als 300 Jahre alten Gebäude Fotos und Ausstellungsstücke zur Geschichte von Landwirtschaft, Eisenindustrie und Bergbau ausgestellt. Im Keller befindet sich eine umfangreiche Sammlung von Mineralien.&amp;lt;ref&amp;gt;siwikultur.de: [http://www.siwikultur.de/khb/8/1/2736.htm Eiserfelder Heimathaus]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrie ===&lt;br /&gt;
Industriegebiete gibt es mehrere in Eiserfeld. Eines liegt an der Eiserntalstraße (L 907) auf dem Weg nach Eisern. Ein zweites bildet das ehemalige Betriebsgelände der Grube &amp;#039;&amp;#039;Eisenzecher Zug&amp;#039;&amp;#039; im Kesselborntal. Sonstige Industrie befindet sich größtenteils an der Siegtalstraße in Richtung Niederschelden und der Eiserfelder Straße in Richtung Siegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 eröffnete auf dem ehemaligen Werksgelände von Philips der IHW-Park. Dort befinden sich heute knapp 60 Firmen auf 20.000&amp;amp;nbsp;m² Bürofläche und 40.000&amp;amp;nbsp;m² Lager- und Produktionsfläche. Somit ist es das größte Industriegebiet in Eiserfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.sauerlandkurier.de/sauerlandkurier.php?kat=145&amp;amp;id=52609 | wayback=20101217152007 | text=SauerlandKurier: „Bunter Branchenmix“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßenverkehr ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegen Siegtalbruecke.jpg|mini|Siegtalbrücke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eiserfeld ist über mehrere Straßen angeschlossen. Der größte Teil des Ortes liegt an und um die Landstraßen 907 und 531, die im Ort selbst beide auf die [[Bundesstraße 62]] treffen. Die L 907 verläuft im Tal weiter nach Eisern, die L 531 über die Höhe des Spießgebirges und der Schränke in Richtung Salchendorf. Die B 62 verläuft durch das Siegtal. Seit 2014 ist der Kreisverkehr an der Kreuzung in der Ortsmitte fertiggestellt worden, der zusammen mit der HTS den Siegener Süden verkehrstechnisch entlasten und besser anbinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 45]], die nördlich des Ortes verläuft, kann sowohl über die Abfahrt Siegen-Süd (Eisern) und die Abfahrt Siegen erreicht werden. Im Jahr 2010 wurden die Weiterbaupläne der [[Hüttentalstraße]], die noch vor Eiserfeld endete, wieder aufgegriffen. Am 2. Dezember 2016 konnte die durchgehende Verbindung nach Rheinland-Pfalz mit dem Bühltunnel für den Verkehr freigegeben werden. Der Abzweig in Richtung Eiserfeld wurde im Mai 2017 fertig. Damit ist die Hüttentalstraße (HTS) abschließend vervollständigt und steht dem Verkehr als sogenannte Stadtautobahn dauerhaft zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|date=2023-02-02 |url=http://www.strassen.nrw.de/de/projekte/b62-huettentalstrasse.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schienenpersonennahverkehr (SPNV) ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Eiserfeld 2.jpg|mini|Bahnhof Eiserfeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnhof des Ortes mit dem Namen Eiserfeld (Sieg) verkehren die [[Liste der SPNV-Linien in Nordrhein-Westfalen#Linien 90–99|Regionalbahnlinien]] RB90 &amp;#039;&amp;#039;Westerwald-Sieg-Bahn&amp;#039;&amp;#039; sowie die RB93 &amp;#039;&amp;#039;Rothaarbahn&amp;#039;&amp;#039;. Beide Linien werden durch die [[Hessische Landesbahn]], Betriebsbereich [[Dreiländerbahn]] täglich im Stundentakt befahren. Zusätzlich halten im Nacht- und Berufsverkehr einzelne Züge des RE&amp;amp;nbsp;9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 0X|9|Teilstrecke=EZ}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 9X|0}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Freizeit ==&lt;br /&gt;
Eiserfeld hat mehrere Schulen:&lt;br /&gt;
* Grundschulen: „Gilbergschule“ (Die „Eichertschule“ wurde im Jahr 2011 geschlossen)&lt;br /&gt;
* Gymnasium auf der Morgenröthe&lt;br /&gt;
* Realschule auf der Morgenröthe&lt;br /&gt;
* Gesamtschule Eiserfeld&lt;br /&gt;
* Hauptschule Eiserfeld (bereits in Niederschelder Gemarkung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eiserfeld verfügt über ein eigenes Naturfreibad, genannt Eiserfelder Weiher, das aus einem ehemaligen Mühlenweiher entstand. Seit 1988 ist die DLRG-Ortsgruppe in Eiserfeld für den Betrieb des Bades verantwortlich. 2002 wurde ein Verein zum Erhalt des Bades gegründet. Zudem findet einmal im Jahr zur Eröffnung ein Weiherfest mit Kinderfest und Livemusik auf dem Parkplatz des Weihers statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.eiserfelder-freibad.de/ |titel=Eiserfelder Freibad |zugriff=2014-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinter dem Weiher existiert eine Reithalle und ein Reitplatz, vor dem Bad befinden sich ein Sportplatz mit Sportheim. Zwischen [[Eisernhardt]] und [[Gilberg]], nördlich der Autobahn, befindet sich ein Segelfluggelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eiserfeld verfügt über eine evangelische und eine katholische Kirchengemeinde sowie über eine [[Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland|Freie evangelische Gemeinde]], die bereits seit 1886 besteht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=FEG Siegen-Eiserfeld |url=https://siegen-eiserfeld.feg.de/home/unsere-geschichte/|titel=Geschichte der Freien evangelischen Gemeinde Eiserfeld von 1886 bis heute |abruf=2024-11-03 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine [[Calvary Chapel]], die die erste Europas war und in Deutschland die größte bildet.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Männerchor Eiserfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Eduard Schneider-Davids]] (1869–1970); Baurat und Autor&lt;br /&gt;
* [[Otto Krasa]] (1890–1972); Lehrer und Prähistoriker, Ehrenbürger der Stadt Eiserfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier geboren wurden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Stolz (Bergbauunternehmer)|Friedrich Stolz]] (1829–1897), [[Kux|Gewerke]] am [[Reinhold-Forster-Erbstollen]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Hartmann (Dichter)|Karl Hartmann]] (1857–1910), Schöpfer des Eiserfelder Heimatliedes „Wo die Sieg in weitem Bogen…“&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Stolz]] (1860–1954), Besitzer des Walzwerkes „[[Alter Hammer (Eiserfeld)|Alter Hammer]]“&lt;br /&gt;
* [[Eduard Schneider-Davids]] (1869–1970), Baurat und Autor&lt;br /&gt;
* [[Luise Beccard-Blensdorf]] (1881–1956), Heimatdichterin&lt;br /&gt;
* [[Walter Horn (Astronom)|Walter Horn]] (1881–1967), Pädagoge und Astronom&lt;br /&gt;
* [[Hermann Kuhmichel]] (1898–1965), Künstler&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Steinseifer]] (1935–2004), Generalmajor der Bundeswehr&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Lück (Wirtschaftswissenschaftler)|Wolfgang Lück]] (1938–2020), Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftsprüfer&amp;lt;!-- https://lebenswege.faz.net/traueranzeige/wolfgang-luck/56234199 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Susanne Thurn]] (1947–2021), Geschichtsdidaktikerin, Leiterin der [[Laborschule Bielefeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier gelebt und vor Ort oder von diesem Ort aus bedeutendes geleistet haben, ohne dort geboren zu sein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst G. Koch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eiserfeld im grünen Kranz der Berge.&amp;#039;&amp;#039; Koch, Siegen 1992, ISBN 3-928343-02-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EWZ&amp;quot;&amp;gt;[http://www.siegen.de/fileadmin/cms/olsformulare/03HauptwohnsitzbevoelkerungNachStadtteilenZeitreihe.pdf Hauptwohnsitzbevölkerung am 31. Dezember 2014 bis 2015 nach Stadtteilen] auf der Website der Stadt Siegen (PDF; 92&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Siegen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2009262-3|VIAF=237340723}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Siegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Siegen-Wittgenstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1292]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1966]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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