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	<title>Eisensandstein-Formation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lithostratigraphie Süddeutscher Jura}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisensandstein 310710.jpg|mini|Eisensandstein: Auffällig das rötliche Untere Flöz, darunter der Untere Donzdorfer Sandstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Unteres Flöz 310710.jpg|mini|Bruchstücke aus dem eisenhaltigen Unteren Flöz]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisensandstein-Formation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] [[Formation (Geologie)|Formation]] des [[Süddeutscher Jura|Süddeutschen Jura]]. Sie wird von der [[Opalinuston-Formation]]  unterlagert und von der [[Sengenthal-Formation]] und der [[Wedelsandstein-Formation]] überlagert. In Baden-Württemberg verzahnt sie sich nach Westen zu mit der [[Eichberg-Formation]]. Sie hat eine maximale Mächtigkeit von bis zu 60&amp;amp;nbsp;m und wird in das [[Aalenium|Oberaalenium]] datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Eisensandstein als Bezeichnung für diese Ablagerungen war vor allem in [[Franken (Region)|Franken]] gebräuchlich. Da sich diese Ablagerungen in Franken lithostratigraphisch nicht wesentlich von den zeitgleichen Ablagerungen in Baden-Württemberg unterscheiden, wurde der Begriff von Gert Bloos, Gerd Dietl und Günter Schweigert 2005 auch auf Ostwürttemberg ausgedehnt und als Formation definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Die Eisensandstein-Formation besteht aus mächtigen [[Sandstein]]en, in die z.&amp;amp;nbsp;T. früher abgebaute [[Eisenerz]]flöze eingelagert sind. Die Basis der Formation bildet die sog. Comptum-Bank, die jedoch weiter im Osten fehlt. Hier wird die Basis vom Unteren Donzdorfer Sandstein gebildet. Die Obergrenze ist der Top des Oberen Donzdorfer Sandsteins bzw. die Basis des Sowerbyi-Ooliths, der bereits zur darüber liegenden Wedelsandstein-Formation gehört. Sie verzahnt sich nach Westen mit der Eichberg-Formation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitlicher Umfang und Verbreitungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die  Eisensandstein-Formation wird in das Obere Aalenium datiert und ist in Ostwürttemberg und Nordbayern verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergliederung ==&lt;br /&gt;
Die Eisensandstein-Formation kann in Ostwürttemberg in den Unteren Donzdorfer Sandstein, den Personaten- oder eigentlichen Eisensandstein und in den Oberen Donzdorfer Sandstein untergliedert werden. Eine formelle Untergliederung in Subformationen wurde aber bisher noch nicht publiziert. Die Personatensandsteine haben ihren Namen nach der Muschel &amp;#039;&amp;#039;Pecten personatus&amp;#039;&amp;#039;, heutiger Name &amp;#039;&amp;#039;Paramussium pumilum&amp;#039;&amp;#039;. Unterer und Ober Donzdofer Sandstein sind nach der Stadt [[Donzdorf]] im Landkreis Göppingen (Baden-Württemberg) benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbau ==&lt;br /&gt;
Die Eisensandstein-Formation enthält, wie der Name bereits vermuten lässt, eisenoxidhaltige Sandsteine. Das Eisen ist in [[Eisen#Oxide|Eisenoxiden]] enthalten, die lokal in größeren Mächtigkeiten zusammen geschwemmt wurden. In Ostwürttemberg wurden zwei Flöze mit 1,4 und 1,7 m Mächtigkeit von 1365 bis 1948 bergmännisch abgebaut. Die Flöze haben zwischen 21 und 42 % Eisengehalt und 26 bis 31 % Kieselsäuregehalt. Dieser hohe Kieselsäuregehalt ist für die Verhüttung sehr ungünstig. Nach dem Krieg musste der Abbau zuerst wegen Steinkohlemangels, später aus Rentabilitätsgründen eingestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bergwerk-aalen.de/sixcms/detail.php?id=13817&amp;amp;_bereich=1600 |text=Karlheinz Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Geologie: Eine kurze Zusammenfassung.&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20120719232933}} [[Tiefer Stollen (Wasseralfingen)|Besucherbergwerk Tiefer Stollen]], [[Aalen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturwerksteine ==&lt;br /&gt;
Die Sandsteine der Eisensandstein-Formation wurden früher auch für die Herstellung von Werksteinen abgebaut. Das Ulmer Münster wurde überwiegend aus [[Donzdorfer Sandstein]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Naturwerksteine in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.lgrb.uni-freiburg.de/lgrb/Fachbereiche/rohstoffgeologie/grundlagen/lagerstaetten/naturwerksteine |archive-is=20120904015344}} Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, Baden-Württemberg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gert Bloos, Gerd Dietl, Günter Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Der Jura Süddeutschlands in der Stratigraphischen Tabelle von Deutschland 2002.&amp;#039;&amp;#039; Newsletter on Stratigraphy, 41(1–3), Stuttgart 2005, {{ISSN|0078-0421}}, S.&amp;amp;nbsp;263–277.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stratigraphie.de/std2002/download/STD2002_large.pdf Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stratigraphische Tabelle von Deutschland 2002&amp;#039;&amp;#039;.] Potsdam 2002, ISBN 3-00-010197-7. (PDF; 6,57&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://www.lgrb-bw.de/download_pool/Lith04_jm_BW.pdf Mitteljura in Baden-Württemberg] (PDF; 388&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süddeutscher Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenerzbergbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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