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	<title>EisenEx - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T15:53:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=EisenEx&amp;diff=464419&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: /* Ergebnis */ Archivlink okay</title>
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		<updated>2023-04-15T18:25:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ergebnis: &lt;/span&gt; Archivlink okay&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EisenEx&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name des Experimentes, welches mit dem Forschungsschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Polarstern (Schiff, 1982)|Polarstern]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Alfred-Wegener-Institut]]s im November [[2000]] im antarktischen [[Zirkumpolarstrom]] durchgeführt wurde. Untersucht wurde, inwieweit sich das Algenwachstum durch Düngung mit [[Eisen(II)-sulfat|Eisensulfat]] beeinflussen lässt und wie sich dieses auf die [[Biosphäre]] auswirkt. Am 7. Januar 2009 lief die &amp;#039;&amp;#039;Polarstern&amp;#039;&amp;#039; zum 70 Tage dauernden Nachfolge-Experiment [[LOHAFEX]] aus, das heftige Kritik von Umweltschutzorganisationen und einen Streit zwischen deutschen Ministerien auslöste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.das-parlament.de/2009/06_07/WirtschaftFinanzen/23466897/297994 Schwimmendes Eisen: Wissenschaftler forschen im Südatlantik. Mögliche Ergebnisse sorgen schon jetzt für Streit] in &amp;#039;&amp;#039;[[Das Parlament]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 06–07 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen von antarktischen [[Eisbohrkern]]en haben gezeigt, dass in den [[Eiszeitalter|Eiszeiten]] der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gehalt in der [[Erdatmosphäre|Atmosphäre]] geringer war als in den [[Warmzeit]]en und somit in den Eiszeiten mehr CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; in den Meeren gebunden war. Gleichzeitig wurde ein erhöhter eisenhaltiger Staubeintrag in die Meere zu den Eiszeiten festgestellt.&lt;br /&gt;
Eine Schlüsselrolle übernehmen dabei die Algen, die bei ihrem Wachstum CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; aus der Luft aufnehmen und binden. Untersuchungen der Ablagerungen auf dem Meeresgrund zeigten ferner, dass es während der Eiszeiten eine regelrechte Algenblüte insbesondere im südlichen Polarmeer gegeben haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der früheren und aktuellen Experimente ist es, die Rolle des Eisens im globalen Klimasystem besser zu verstehen. Bekannt ist bereits, dass in Gewässern, in denen prinzipiell ausreichend Makro-Nährstoffe zur Verfügung stehen, eine Einbringung des Mikro-Nährstoffes Eisen zu einer intensiven Algenblüte führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob durch diese Form der Meeresdüngung mit erhöhter Eisensulfatzufuhr langfristig der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gehalt in der Atmosphäre gesenkt und damit der [[Globale Erwärmung|Globalen Erwärmung]] entgegengewirkt werden kann, bedarf weiterer Betrachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zielgebiet war ein ortsfester ozeanischer Wirbel im antarktischen Zirkumpolarstrom. In seinem strömungsarmen Auge wurden zehn Tonnen eines Eisensulfatsalzes (Rasendünger) sowie geringe Mengen eines Markers ([[Schwefelhexafluorid]], SF&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;) spiralförmig eingebracht. Eine große Rolle spielte dabei die lokale Begrenzung der Düngung, damit die gewonnenen Ergebnisse mit denen aus ungedüngten Meeresregionen verglichen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beobachtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb weniger Tage wurde ein vermehrtes Wachstum der [[Plankton]]algen, besonders der [[Kieselalgen]], festgestellt. Die Bakterienpopulation wurde ebenfalls durch die Eisendüngung stimuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurde in den drei Wochen dauernden Experiment eine Verfünffachung der [[Biomasse]] gegenüber ungedüngten Regionen beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprünglich 50 Quadratkilometer große Düngeteppich hat sich im Laufe der drei Wochen durch die Strömungen auf 1000 Quadratkilometer ausgebreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch gezielte Zugabe von Eisensulfat lässt sich das Algenwachstum und damit die CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Bindung in den Meeren künstlich beeinflussen. Daraus lässt sich ableiten, dass die Produktivität der Meere von dem Eintrag eisenhaltigen Staubes von den Kontinenten abhängig ist. Die Funktionsweise der [[Biosphäre]] und [[Geosphäre]] sowie der Atmosphäre und Meere muss daher als zusammenhängendes System betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwieweit große Massen von CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; durch Düngung in den Meeren gebunden werden können und welche Auswirkungen dieses auf das globale Ökosystem hat, müssen nachfolgende Experimente zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Bericht der Zeitschrift [[New Scientist]] zufolge fördert Eisensulfat insbesondere das Wachstum der Kieselalge &amp;#039;&amp;#039;Pseudo-nitzschia&amp;#039;&amp;#039;, die als Produzent der toxischen [[Domoinsäure]] und dadurch als Ursache des &amp;#039;&amp;#039;Amnesic Shellfish Poisoning&amp;#039;&amp;#039; (ASP) genannten Vergiftungssyndroms bekannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Reilly: &amp;#039;&amp;#039;Is ocean seeding dead in the water?&amp;#039;&amp;#039; [[New Scientist]], 14. Juni 2008, S. 7; online veröffentlicht unter dem Titel {{Webarchiv|url=http://environment.newscientist.com/channel/earth/mg19826603.700-ocean-seeding-fails-the-acid-test.html |wayback=20081029170234 |text=„Ocean seeding fails the acid test“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Artikel wurden Forscher zitiert, die weitere genaue Untersuchungen empfahlen, da die ökologischen Auswirkungen groß angelegter Eisensulfat-Düngungen noch nicht verstanden seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.awi-bremerhaven.de/AWI/Presse/PM/ALTE-PM-2/151200.html Pressemitteilung des AWI]&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/newsticker/meldung/Gruenes-Licht-fuer-Meeresduengung-202409.html &amp;quot;Grünes Licht für Meeresdüngung&amp;quot;, Bericht des Heise-Verlags]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meeresbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klimawandel (globale Erwärmung)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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