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	<title>Eisbergen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eisbergen&amp;diff=616303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Söhne und Töchter der Stadt */ Halbgeviertstriche</title>
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		<updated>2025-09-22T12:52:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt: &lt;/span&gt; Halbgeviertstriche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = [[Porta Westfalica (Stadt)|Porta Westfalica]]&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/12/1/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/1/4/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 60&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 14.71&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3354&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.portawestfalica.de/sv_porta_westfalica/Stadtleben/Die%20Stadt/Ortsteile/ |titel=SV Porta Westfalica – Ortsteile |abruf=2021-10-06 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 32457&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05751&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Porta Westfalica Stadtteile - Eisbergen.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisbergen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Porta Westfalica (Stadt)|Porta Westfalica]] im [[Ostwestfalen|ostwestfälischen]] [[Kreis Minden-Lübbecke]] in [[Nordrhein-Westfalen]] mit 3354 Einwohnern (31. Dezember 2020). Der Ortsteil ist geprägt von der [[Landwirtschaft]] im hügeligen Lössgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Eisbergen liegt südlich des [[Wesergebirge]]s und nördlich der [[Weser]]. Im Osten grenzt Eisbergen an die Stadt [[Rinteln]] im [[Landkreis Schaumburg]] ([[Niedersachsen]]), im Norden an [[Kleinenbremen]] und [[Wülpke]], im Westen an [[Lohfeld (Porta Westfalica)|Lohfeld]] und [[Veltheim (Porta Westfalica)|Veltheim]] sowie im Süden an den Ortsteil [[Varenholz]] der Gemeinde [[Kalletal]] im [[Kreis Lippe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der Hildburglegende wurden die Kirchen von Wester- und Ostereisbergen im Jahr 896 gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung ist für das Jahr 1029 nachweisbar. 1033 schenkte Bischof [[Sigebert von Minden]] dem Stift St. Martin alles, was ihm in Eisbergen gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1540 erfolgte die [[Reformation]] in Eisbergen. 1629/30 wurde die Wassermühle im Ortsteil Fülme gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1626 wurde Hochdeutsch als Amtssprache eingeführt. In diesem Jahr wütete auch die [[Pest]] in Eisbergen, und es gab 515 Tote. 1665 besuchten 20 Kinder die Fülmer Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisbergen gehörte bis zu den [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegen]] zur Vogtei Landwehr im [[Amt Hausberge (Fürstentum Minden)|Amt Hausberge]] des [[Fürstentum Minden|Fürstentums Minden]]. Der Ort gehörte von 1807 bis 1813 zum [[Kanton Hausberge]] des [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] [[Satellitenstaat]]s [[Königreich Westphalen]] und kam 1816 zum neuen [[Kreis Minden]]. 1818 hatte Eisbergen mit Fülme 1040 Einwohner. Zusammen mit Fülme bildete Eisbergen seit 1843 eine Landgemeinde im [[Amt Hausberge (Kreis Minden)|Amt Hausberge]] des Kreises.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=iho_AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA333#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Amtsblatt der Regierung Minden 1843: Bildung des Amtes Hausberge]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1851 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde [[Lohfeld (Porta Westfalica)|Lohfeld]] eingegliedert. Lohfeld wurde am 14. Oktober 1886 durch Ausgliederung wieder zu einer selbständigen Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=230}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Anschluss an die heute als [[Weserbahn (Bahnstrecke)|Weserbahn]] bezeichnete Eisenbahnstrecke [[Löhne]]–[[Hildesheim]] erhielt Eisbergen 1875. Beim Rückbau in den 1990er und 2000er Jahren wurde der Haltepunkt Eisbergen aufgelöst. 1923 wurde Eisbergen an die Stromversorgung des [[Elektrizitätswerk Minden-Ravensberg|Elektrizitätswerkes Minden-Ravensberg]] angeschlossen. Im Oktober 1919 begann der Bau der ersten Eisberger Weserbrücke, die am 13. Dezember 1920 eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Mai 1945 ertranken zwölf Personen beim Kentern der Behelfsfähre unterhalb der gesprengten Brücke. 1946 wurde die Brücke wiederhergestellt. Am 11. Juni 1965 stürzte zwischen Lohfeld und Eisbergen ein Kampfflugzeug vom Typ [[Lockheed F-104|F-104 Starfighter]] der Bundeswehr ab. Der Pilot Günter Pethke (1937–1966) kam dabei ums Leben. Heute erinnert ein Gedenkstein am [[Europäischer Fernwanderweg E11|Europäischen Fernwanderweg E11]] an das Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Gebietsreform|kommunalen Neugliederung]] am 1. Januar 1973 war Eisbergen eine Gemeinde des Kreises Minden mit einer Gesamtfläche von rund 14,71&amp;amp;nbsp;km² sowie 3242 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Martin Bünermann, Heinz Köstering | Titel = Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen | Jahr = 1975 | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort = Köln | ISBN = 3-555-30092-X | Seiten = 118}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Eisbergen ist der Bezirksausschuss VI der Stadt Porta Westfalica.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://sitzungsdienst.portawestfalica.de/gremien|hrsg=sitzungsdienst.portawestfalica.de|titel=Gremien|datum=|zugriff=2023-05-06|format=|sprache=|archiv-url=https://web.archive.org/web/20190620063811/https://sitzungsdienst.portawestfalica.de/gremien|archiv-datum=2019-06-20|offline=ja|archiv-bot=2023-12-17 00:17:20 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Datei:Mühle Eisbergen.jpg|mini|Windmühle Eisbergen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Eisbergen ist mit seiner Mühle Teil der [[Westfälische Mühlenstraße|Westfälischen Mühlenstraße]] und der [[Mühlenroute]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erdholländer wurde um 1855 errichtet und 1989/92 an den jetzigen Standort am Rande von Eisbergen (Ahmserort) umgesetzt. Die untere Hälfte der Mühle wurde aus Bruchsteinen und die obere Hälfte aus sorgfältig bearbeiteten Sandsteinen gemauert. Der Mühlenturm ist nur leicht konisch und trägt wieder eine Windrosenanlage und Jalousie-Flügel. In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007 wurde die Mühle durch den [[Kyrill (Orkan)|Sturm Kyrill]] zerstört, weil die Sicherungsmaßnahmen unzulänglich waren. Trotz angezogener Bremse setzten sich die Flügel in Bewegung. Aufgrund der entwickelten Hitze brannte die Windmühle bis auf die Grundmauern komplett aus. Die Windmühle ist auch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Röckemanns Mühle&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Zunächst wurde die Mühle vom Mühlenbauhof Frille (Petershagen) gesichert und die Schäden entsorgt. Eine provisorische Kappe schützte den Mühlenkörper vor Regen und weiteren witterungsbedingten Schäden. Im Jahr 2008 wurde dann mit dem Wiederaufbau begonnen. Seit 2009 ist die Mühle wieder mahlfähig. Die Teilnahme an den Mahl- und Backtagen wurde währenddessen nicht unterbrochen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisbergen3.jpg|mini|Kirche in Eisbergen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige [[Evangelische Kirche Eisbergen|Eisberger Kirche]] scheint um 1200 als einschiffiger Bau mit Westturm entstanden zu sein; der [[Romanik|romanische]] Turm zählt zu den ältesten im [[Kirchenkreis Vlotho]]. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (bis 1662) wurde an das vorhandene [[Kirchenschiff]] ein zweites nach Süden hin angebaut. Sehenswert sind die [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] der Kirche aus dem 17. Jahrhundert ([[Taufstein]] von 1606, [[Altar]] und [[Kanzel]] von 1607) und die den heutigen Gesamteindruck bestimmende Innenausmalung durch [[Paul Thol]] (aus Berlin) von 1953, die ein umfangreiches, biblisch-theologisch orientiertes Bildprogramm bietet. Das ursprüngliche [[Patrozinium]] der Kirche ist [[Georg (Heiliger)|St. Georg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ehemaligen Uniformfabrik an der Weserstraße befindet sich seit 2009 ein [[Benediktiner]]kloster, das von Abt Thomas Komossa OSB orth. geleitet wird. Die Konventsmitglieder gehören seit 2013 der [[Russische Orthodoxe Kirche im Ausland|russisch-orthodoxen Auslandskirche]] an. Sie haben vom Ersthierarchen der Auslandskirche, Metropolit Hilarion (Kapral), dem sie [[Stauropegie|direkt]] unterstehen, die Erlaubnis das [[Stundengebet]] und die [[Göttliche Liturgie|heilige Messe]] nach dem [[Römischer Ritus|traditionellen westlichen Ritus]] zu feiern. Die übrigen Sakramente werden, wie in der [[Orthodoxe Kirche|Gesamtorthodoxie]] üblich, nach [[Byzantinischer Ritus|byzantinischem Ritus]] gespendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mt.de/lokales/porta_westfalica/8449600_Eisberger_Benediktinergemeinschaft_vom_Vatikan_nicht_anerkannt_und_nun_russisch-orthodox.html Mindener Tageblatt] vom 6. Mai 2013; [http://www.rwrv.org/directory.html?type=details&amp;amp;id=42 Direktorium ROCOR Western Rite]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Volksbank Eisbergen fusionierte am 1. Januar 2011 mit der [[Volksbank Minden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Porta Westfalica Eisbergen Weserbruecke.jpg|mini|Weserbrücke Eisbergen]]&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Elze–Löhne]] (auch als &amp;#039;&amp;#039;Weserbahn&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) wird heute durch die [[NordWestBahn]] bedient und führt durch den Ort. Der Bahnhof ist allerdings stillgelegt, eine Reaktivierung wird seit Jahren diskutiert. Nächster Halt ist der [[Bahnhof Rinteln]], dorthin gibt es eine Anrufbus-Verbindung. Eisbergen verfügt über eine regelmäßige Busverbindung nach [[Barkhausen (Porta Westfalica)|Barkhausen]] und Minden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das linke Weserufer ist über die [[Weserbrücke (Eisbergen)|Landrat-Petersen-Brücke]] erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der [[TuS Eisbergen]] wurde zweimal deutscher Meister im [[Korbball]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.korbball-dm-2018.de/ehm-deutsche-meister |titel=Chronik der Deutschen Meister |hrsg=[[TuS Helpup]] |zugriff=2018-03-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180304054659/https://www.korbball-dm-2018.de/ehm-deutsche-meister |archiv-datum=2018-03-04 |offline=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom TuS Eisbergen spaltete sich im Jahre 1948 der Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;FSC Eisbergen&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Schmidt (Politiker, 1898)|Wilhelm Schmidt]] (1898–1945), NSDAP-Kreisleiter &lt;br /&gt;
* [[Fritz Schmidt (Generalkommissar)|Fritz Schmidt]] (1903–1943), Generalkommissar in den deutschbesetzten Niederlanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Rittergut Eisbergen]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Eisbergen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.portawestfalica.de/sv_porta_westfalica/ Stadt Porta Westfalica]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Porta Westfalica}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4428621-1|VIAF=2679147270412535700005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Minden-Lübbecke)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Porta Westfalica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wesergebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Weser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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