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	<title>Eisacktal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eisacktal&amp;diff=68472&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-90384-2: /* Verkehr */ Tippfehler</title>
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		<updated>2026-02-09T20:27:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Eisacktal im naturräumlichen Sinne. Für die gleichnamige Südtiroler Bezirksgemeinschaft siehe [[Eisacktal (Bezirksgemeinschaft)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Tal&lt;br /&gt;
|NAME               = Eisacktal&lt;br /&gt;
|BILD               = Eisacktal aus St. Andrea Brennerautobahn A22.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Das untere Eisacktal mit Blickrichtung Süden&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Südtirol]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Alpen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 46.6967&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 11.6472&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = IT-BZ&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE         = &lt;br /&gt;
|KARTE              = &lt;br /&gt;
|POSKARTE           = &lt;br /&gt;
|TYP                = &lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|HÖHE               = &lt;br /&gt;
|HÖHE_VON           = &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = IT&lt;br /&gt;
|LÄNGE              = &lt;br /&gt;
|GEWÄSSER           = [[Eisack]]&lt;br /&gt;
|KLIMA              = &lt;br /&gt;
|FLORA              = &lt;br /&gt;
|NUTZUNG            = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisacktal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Valle Isarco&amp;#039;&amp;#039;, [[Ladinische Sprache|ladinisch]] &amp;#039;&amp;#039;Val dl Isarch&amp;#039;&amp;#039;) ist ein vom [[Eisack]] durchflossenes [[Alpen]]tal und eines der Haupttäler [[Südtirol]]s in [[Italien]]. Wichtigste Stadt im Eisacktal ist [[Brixen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung Eisacktal kann auf zwei verschiedene Arten verwendet werden:&lt;br /&gt;
* Traditionell wird nur das Tal am Mittel- und Unterlauf des Eisack, nämlich von der [[Festung Franzensfeste|Franzensfeste]] oder alternativ von der [[Sachsenklemme]] abwärts, als Eisacktal bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Im weiteren Sinne umfasst das Eisacktal auch das Gebiet am Oberlauf des Eisack bis zum [[Brennerpass|Brenner]], das traditionell dem [[Wipptal]] zugerechnet, aber alternativ auch als &amp;#039;&amp;#039;Oberes Eisacktal&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Früh- und Hochmittelalter war auch die Bezeichnung [[Norital]] gebräuchlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Gleirscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Vallis Norica – Sabiona – Prihsina. Zu territorial-politischen Fragen im Eisacktal.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Helmut Flachenecker]], [[Hans Heiss]], [[Hannes Obermair]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Hochstift / Città e Principato.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Südtiroler Landesarchivs&amp;#039;&amp;#039;. Band 12). Bozen: Athesia 2000. ISBN 88-8266-084-2, S. 27–47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brixen Dom Mariä Himmelfahrt (BD 14187 3 05-2015).jpg|mini|[[Brixen]], der Hauptort des Eisacktals]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chiusa - Klausen.jpg|mini|[[Klausen (Südtirol)|Klausen]] und der [[Säbener Berg]]]]&lt;br /&gt;
Der oberste Abschnitt des vom Eisack durchflossenen Tals von dessen Ursprung am [[Brennerpass|Brenner]] bis zur [[Festung Franzensfeste|Franzensfeste]] wird üblicherweise zum [[Wipptal]] gerechnet. Somit nimmt das Eisacktal im breiten [[Brixen|Brixner]] Talkessel seinen Anfang, wo neben dem vom Nordwesten zulaufenden Wipptal auch das von Nordosten kommende [[Pustertal]] einmündet. Südlich von [[Albeins]] verengt sich das Tal zunehmend und bietet bei dem vom siedlungsgeschichtlich bedeutsamen [[Säbener Berg]] überragten [[Klausen (Südtirol)|Klausen]] letztmals einer größeren Siedlung im Talboden Platz. Der Richtung Südwesten streichende Talverlauf nimmt ab [[Kollmann (Barbian)|Kollmann]] zwischen den [[Mittelgebirgscharakter|Mittelgebirgslandschaften]] des [[Ritten]] und des [[Schlerngebiet]]s einen schluchtartigen Charakter an. Das Eisacktal wendet sich zuletzt Richtung Westen und mündet nach [[Kardaun]] schließlich im [[Bozen|Bozner]] Talkessel ins [[Etschtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westseitig wird das Eisacktal von den Bergen der [[Sarntaler Alpen]] begrenzt. Von dort laufen nur relativ kleine Seitentäler zu, unter denen das [[Schalderer Tal]] und das [[Tinnetal]] die größten sind. Von Norden aus den [[Zillertaler Alpen]] mündet das [[Valler Tal]] in den Übergangsbereich vom Puster- ins Eisacktal ein. Aus den ostseitigen [[Dolomiten]] erreicht das Eisacktal eine ganze Reihe längerer Seitentäler, nämlich das [[Lüsner Tal]], das [[Aferer Tal]], das [[Villnößtal]], das [[Gröden|Grödner Tal]], das [[Tierser Tal]] und das [[Eggental]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungsmäßig sind die Gemeinden des Eisacktals auf die [[Südtirol]]er [[Bezirksgemeinschaft]]en [[Eisacktal (Bezirksgemeinschaft)|Eisacktal]] und [[Salten-Schlern]] verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisacktal.JPG|mini|[[Radroute 1 „Brenner–Salurn“|Radroute&amp;amp;nbsp;1]], [[Strada Statale 12 dell’Abetone e del Brennero|SS&amp;amp;nbsp;12]] und [[Autostrada A22|A22]] zwischen [[Kardaun]] und [[Blumau (Südtirol)|Blumau]]]]&lt;br /&gt;
Durch das Eisacktal verlaufen wichtige europäische Verkehrsadern der [[Brennerpass|Brenner]]-Transitroute. Dazu zählen die [[Brennerautobahn]] [[Autostrada A22|A22]], die [[Strada Statale 12 dell’Abetone e del Brennero|SS&amp;amp;nbsp;12]] („Brennerstaatsstraße“) und die [[Brennerbahn]]. Für den Radverkehr erschlossen ist das Gebiet durch die [[Radroute 1 „Brenner–Salurn“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Antike wurde das Gebiet von der [[Via Raetia]] durchquert, an der die Straßenstation [[Sublavio]] lag. Einen wesentlichen Aufschwung erlebte der Nord-Süd-Verkehr im Eisacktal durch die Anlage des [[Kuntersweg]]s im 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachen ==&lt;br /&gt;
Vor der Eroberung durch die [[Römisches Reich|Römer]] 15 v. Chr. im Zuge der [[Augusteische Alpenfeldzüge|Augusteischen Alpenfeldzüge]] lebten im südlichen Eisacktal die [[Isarken]] und weiter nördlich die [[Breonen]]. Sie waren [[Räter|rätische]] Alpenvölker, deren Namen uns aus der Inschrift auf dem [[Tropaeum Alpium]] bekannt sind. Durch ihre Romanisierung entstand die [[Rätoromanische Sprachen|rätoromanische]] Sprache [[Ladinische Sprache|Ladinisch]]. In Teilen des Eisacktals südlich von [[Brixen]] und seiner Nebentäler ([[Lüsner Tal]], [[Villnößtal]], [[Gröden|Grödner Tal]] und [[Eggental]]) wurde noch im [[Hochmittelalter]] ladinisch gesprochen. Dies sieht man heute noch an den zahlreichen ladinischstämmigen [[Familienname|Familien-]], [[Hausname|Hof-]], [[Flurname|Flur-]] und [[Ortsname]]n. Seit dem [[Spätmittelalter]] setzte sich im gesamten Eisacktal und seinen Nebentälern mehr und  mehr die deutsche Sprache durch, begünstigt auch durch süddeutsch-bayerische Aufsiedlung;&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Sandberger: &amp;#039;&amp;#039;Das Hochstift Augsburg an der Brennerstraße.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Altbayerische Studien zur Geschichte von Siedlung, Recht und Landwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Gertrud Sandberger, [[Pankraz Fried]] und Erwin Riedenauer. München 1985, S. 285–296.&amp;lt;/ref&amp;gt; nur in Gröden hat sich die ladinische Sprache bis heute als dominierende Alltagssprache erhalten und genießt heute den Status einer Amtssprache. Mit dem Bau der [[Brennerbahn]] in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen auch italienische Fachkräfte ins Eisacktal, eine italienische Minderheit entstand aber erst nach dem [[Geschichte Südtirols|Anschluss Südtirols an Italien 1919/20]], vor allem im Zuge der [[Italianisierung]]sbestrebungen des [[Italienischer Faschismus|Faschismus]] in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Tarneller]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hofnamen im unteren Eisacktal I, II, III&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Archiv für österreichische Geschichte]] 106, 1918, S. 1–118; 109, 1922, S. 1–152; 110, 1926, S. 209–370.&lt;br /&gt;
* [[Josef Rampold]]: &amp;#039;&amp;#039;Eisacktal: Landschaft zwischen Firn und Reben&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Südtiroler Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. Band 5). 5. Auflage. Athesia, Bozen 1996, ISBN 88-7014-166-7.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Stampfer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bauernhöfe in Südtirol. Band 6: Unteres Eisacktal. Teil 1: Lajen, Villanders, Barbian&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 2006, ISBN 978-88-8266-370-4.&lt;br /&gt;
* Helmut Stampfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bauernhöfe in Südtirol. Band 6: Unteres Eisacktal. Teil 2: Kastelruth, Völs&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 2007, ISBN 978-88-8266-418-3.&lt;br /&gt;
* Helmut Stampfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bauernhöfe in Südtirol. Band 8: Mittleres Eisacktal. Teil 1: Gufidaun, Villnöss, Albeins, Afers, Milland, St. Andrä, Lüsen&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 2012, ISBN 978-88-8266-883-9.&lt;br /&gt;
* Helmut Stampfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bauernhöfe in Südtirol. Band 8: Mittleres Eisacktal. Teil 2: Latzfons, Feldthurns, Pfeffersberg, Vahrn, Natz, Spinges, Aicha&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 2013, ISBN 978-88-8266-884-6.&lt;br /&gt;
* [[Oswald Trapp]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Burgenbuch. IV. Band: Eisacktal&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Eisacktal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4085543-0|VIAF=236371206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisack]]&lt;/div&gt;</summary>
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