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	<title>Eis-Hennig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eis-Hennig&amp;diff=2734808&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Theobromana: Archiv-Link überprüft, Formatierung angepasst</title>
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		<updated>2026-04-20T08:25:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv-Link überprüft, Formatierung angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eis-Hennig-Mariendorf-Ecke.jpeg|mini|Die letzte Eis-Hennig-Filiale &amp;lt;br /&amp;gt;am [[U-Bahnhof Alt-Mariendorf]], 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eis-Hennig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine nach ihrem Begründer Franz Hennig (1906–1986)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/1950052204/preussen-allgemein-e1986_11_01_44-www.no-zensur.de/page/22/mode/2up Todesanzeige Franz Hennig, gestorben 3. Oktober 1986]. In: [[Preußische Allgemeine Zeitung|Das Ostpreußenblatt]] vom 1. November 1986, abgerufen auf archive.org am 26. Mai 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; benannte Berliner [[Eisdiele]]nkette vor allem im Südwesten [[Berlin]]s bekannt. Sie zählt zu den ältesten&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.berliner-akzente.de/stadt_szene/artikel_41173.php |titel=Berliner Akzente Online - Eiscafés in Berlin |werk=Berliner Akzente |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130613165446/http://www.berliner-akzente.de/stadt_szene/artikel_41173.php |archiv-datum=2013-06-13 |abruf=2026-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eisdielen Berlins. Derzeit wird nur noch eine Filiale betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Eis-Hennig&amp;#039;&amp;#039; wurde 1930 von Franz Hennig, noch zusammen mit seinem Bruder Alois Hennig, in [[Berlin-Steglitz]] gegründet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisdielenketten&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kugel-preise-die-teuerste-kostet-2-20-euro/862116.html &amp;#039;&amp;#039;Die teuerste kostet 2,20 Euro&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Juni 2007, abgerufen am 29. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; zwei Jahre nach Eröffnung der ersten Eisdiele Berlins (&amp;#039;&amp;#039;Eiscafé Monheim&amp;#039;&amp;#039; in der Wilmersdorfer [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Wilmersdorf#Blissestraße*|Blissestraße]] 12). In den Adressbüchern war der Betrieb, der zunächst mehrfach die Adresse wechselte, als Geflügel- und Wildfleisch-Handlung eingetragen; der Eisverkauf bot sich als saisonale Ergänzung in den Sommermonaten an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1934 |920 |Hennig, Franz |Teil=Teil 1 |Seite=911 |Zitat=Gefügelhdlg, Steglitz, Schloßstr. 121,122 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch vor Kriegsbeginn kehrten beide Brüder nach Ostpreußen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Unternehmen von Franz Hennig in Berlin wieder neu aufgebaut. Er kam 1949 aus sowjetischer [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]] zurück und eröffnete noch im selben Jahr eine erste neue Filiale am [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Steglitz#Steglitzer Damm*|Steglitzer Damm]] 17 in Steglitz (damals noch unter der Adresse Mariendorfer Straße 49). Wenige Jahre später folgte die zweite Filiale am [[Tempelhofer Damm]] 134 in Tempelhof. Sein Unternehmen expandierte und etablierte sich vor allem im Südwesten Berlins,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/kalter-krieg-am-kudamm/636700.html &amp;#039;&amp;#039;Kalter Krieg am Ku&amp;#039;damm&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. August 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; wo sich die Kette bis in die 1980er Jahre großer Popularität&amp;lt;ref&amp;gt;Stefanie Wennicke, Corey Radowski: [https://www.morgenpost.de/printarchiv/jugend/article102736760/Eisdielen-mit-Geschichte.html &amp;#039;&amp;#039;Eisdielen mit Geschichte&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. Juni 2002, abgerufen am 29. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfreute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt am 1966 eröffneten [[U-Bahnhof Alt-Mariendorf]] gelegen, wurde die dritte Filiale am Mariendorfer Damm 143 eröffnet, sie ist erstmals im Berliner Telefonbuch 1969 aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/15849358_1969-70/682/ Franz Hennig, Eiskonditorei] in: Amtliches Fernsprechbuch, Ortsnetz Berlin (West), Bd. 1, 1969/70, S. 632.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte der 1970er Jahre entstand die vierte Filiale in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schmargendorf#Breite Straße*|Breiten Straße]] 35 in Schmargendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Telefonbuch Berlin 1987 S849-Eis-Hennig.jpg|mini|Eis-Hennig-Filialen &amp;lt;br /&amp;gt;im Berliner Telefonbuch 1987]]&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren übergab Franz Hennig den Betrieb der Eisdielenkette schrittweise an die Kinder Christine, Norbert und Maria; er starb im Oktober 1986. Die Kinder eröffneten weitere Filialen in der [[Bundesallee (Berlin)|Bundesallee]] 186–187 in Wilmersdorf, in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Zehlendorf#Berliner Straße*|Berliner Straße]] 3 in Zehlendorf,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/15849361_1985-86/865/ Christine Hennig, Eiscafé] in: Amtliches Fernsprechbuch der Deutschen Bundespost, Ortsnetz Berlin (West), Bd. 1, 1985/86, S. 863.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Rheinstraße (Berlin)|Rheinstraße]] 57 in Friedenau&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/15849361_1985-86/866/ Maria Hennig, Eisdiele] in: Amtliches Fernsprechbuch der Deutschen Bundespost, Ortsnetz Berlin (West), Bd. 1, 1985/86, S. 864.&amp;lt;/ref&amp;gt; und am [[Kurfürstendamm]] 129b in Charlottenburg. Nach 1990 folgten zwei weitere Filialen in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Moabit#Beusselstraße*|Beusselstraße]] 72 in Moabit und in der [[Hasenheide (Straße)|Hasenheide]] 107 in Neukölln.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/15849361_1991_1992_1/939/ Christine Hennig, Eisdiele] in: Amtliches Fernsprechbuch der Deutschen Bundespost Telekom, Ortsnetzbereich Berlin (Westteil), 1991/92, S. 937.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Juli 1995&amp;lt;ref&amp;gt;Uta von Arnim: [http://www.tagesspiegel.de/berlin/eisdiele-durfte-ohne-erlaubnis-oeffnen/6176.html &amp;#039;&amp;#039;Eisdiele durfte ohne Erlaubnis öffnen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. November 1996, abgerufen am 29. August 2016. Zitat: „Norbert Hennig, Chef einer Berliner Eis-Café-Kette, eröffnete im Juli vergangenen Jahres eine Filiale in der Karl-Marx-Allee.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; betrieb das Unternehmen sogar eine Filiale in der aus früherer Zeit berühmten [[Mokka-Milch-Eisbar]] in der [[Karl-Marx-Allee]] im ehemaligen [[Ost-Berlin|Ostteil Berlins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Spitze hatte die Kette elf Filialen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;TS_2018&amp;quot; /&amp;gt; Stand 2007 gab es zehn Eis-Hennig-Eisdielen, davon sieben von der Familie betrieben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisdielenketten&amp;quot; /&amp;gt; 2018 nur noch zwei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TS_2018&amp;quot;&amp;gt;Atila Altun: [https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-traditionseisdiele-kuehler-abschied-bei-eis-hennig-in-steglitz/21130736.html &amp;#039;&amp;#039;Kühler Abschied bei Eis Hennig in Steglitz&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. April 2018, abgerufen am 10. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die seit 2018 als &amp;#039;&amp;#039;Eis-Pfennig&amp;#039;&amp;#039; auftretende Filiale am Tempelhofer Damm 134 schloss Ende 2022.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bz-berlin.de/berlin/tempelhof-schoeneberg/traditions-eisdiele-vom-aus-kalt-erwischt &amp;#039;&amp;#039;Pfennig/Hennig in Tempelhof – Traditions-Eisdiele vom Aus kalt erwischt&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[B.Z.]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. November 2022. Abgerufen am 31. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eisdiele am U-Bahnhof Alt-Mariendorf ist die letzte verbliebene Filiale und wird von Nadja Müller-Hennig betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pia Pentzlin |url=https://www.morgenpost.de/berlin/article411667173/nostalgie-pur-eine-zeitreise-in-die-letzte-berliner-eis-hennig-filiale.html |titel=Nostalgie pur: Eine Zeitreise in die letzte Berliner „Eis-Hennig“-Filiale |werk=Berliner Morgenpost |datum=2026-04-12 |sprache=de |abruf=2026-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eis-Hennig-Becher.jpeg|mini|Hennig-Eis im Pappbecher, 2025]]&lt;br /&gt;
Die Hennig-Eisdielen zeichnen sich dadurch aus, dass das [[Speiseeis|Eis]] dort nicht in Kugeln portioniert wird, sondern die einzelnen Sorten mit einem [[Spatel]] in Schichten randvoll in Pappbecher gestrichen werden. Direkt hinter den Bedientheken befinden sich die für jedermann sichtbaren [[Eismaschine]]n, die zur ständigen Eisproduktion bereitstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.eis-hennig.de/ Website von Eis-Hennig] (seit 2011 nicht mehr aktualisiert)&lt;br /&gt;
* [https://taz.de/Bis-28-Grad-verkauft-sich-Eis-am-besten/!1097260/ „Bis 28 Grad verkauft sich Eis am besten“], Interview mit Norbert Hennig in der [[Die tageszeitung|taz]], 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.438772|EW=13.38835|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eis Hennig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Café (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Süßwaren (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Speiseeis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eissalon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelhersteller (Berlin)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Theobromana</name></author>
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