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	<title>Einung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T15:07:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Einung&amp;diff=150564&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Idohl: + Adelsgesellschaft</title>
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		<updated>2021-05-21T13:44:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ &lt;a href=&quot;/index.php/Adelsgesellschaft&quot; title=&quot;Adelsgesellschaft&quot;&gt;Adelsgesellschaft&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;die einunge&amp;#039;&amp;#039;, [[Alemannische Dialekte|alemannisch]] auch &amp;#039;&amp;#039;der Einig&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet in der mittelalterlichen [[Juristische Fachsprache|Rechtssprache]] zunächst eine auf einem [[Eid]] ([[Schwur]]) gegründete [[Vertrag|vertragliche Übereinkunft]] &amp;#039;&amp;#039;(coniuratio)&amp;#039;&amp;#039;. Auch die durch die Übereinkunft begründete Gemeinschaft wird &amp;#039;&amp;#039;Einung&amp;#039;&amp;#039; genannt, so beispielsweise die [[Adelsgesellschaft]]en, die städtischen [[Eidgenossenschaft (Rechtsbegriff)|Schwurgemeinschaften]] von Bürgern oder die Zusammenschlüsse der Handwerker und Kaufleute in [[Zunft|Zünften]] und [[Gilde (Kaufleute)|Gilden]]. Schließlich heißt die durch die eidliche Übereinkunft entstandene Rechtssatzung ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;Einung&amp;#039;&amp;#039;. Die Rechtsform der Einung umfasst sowohl Bereiche des [[Subjektives Recht|subjektiven Rechts]], in Form der individuellen Selbstbindung durch den Eid, als auch Bereiche des [[Recht|objektiven Rechts]], als Rechtsetzung zur sozialen Regulation. Im [[Hotzenwald]] waren die Gebiete in Einungen aufgeteilt, weiteres dazu siehe im Artikel → [[Salpetererunruhen|Geschichte der Salpeterer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachgewiesen ist die Verwendung der Bezeichnung „Einung“ seit dem frühen 11. Jahrhundert. In der Geschichtswissenschaft wird &amp;#039;&amp;#039;Einung&amp;#039;&amp;#039; als historische Sammelbezeichnung für alle Arten korporativer Zusammenschlüsse gebraucht. Das weitergehende Verständnis von &amp;#039;&amp;#039;Einung&amp;#039;&amp;#039; umfasst daher neben städtischen Einungen und Landfriedensbünden auch die [[Erbeinung|&amp;#039;&amp;#039;Erb&amp;#039;&amp;#039;einung]] von [[Dynastie|dynastischen Herrscherfamilien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erbeinungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich lassen sich bei Erbeinungen zwei Vertragsformen unterscheiden:&lt;br /&gt;
# Verträge zur [[Landfrieden]]swahrung, die auch die Nachfolger ([[Erbe]]n) der Vertragspartner binden sollten. Erbeinungen dienten somit zur Schaffung möglichst dauerhafter politischer Beziehungen und [[Bündnis]]sen.&lt;br /&gt;
# Auf dieser Grundlage banden sich zwei [[Fürst]]enhäuser durch noch weitergehende Erbeinungen aneinander, dann auch „Erbverbrüderungen“ genannt, indem für den Fall des Aussterbens eines Hauses wechselseitiges Erbrecht verfügt wurde. Der Erbeinungs- und der Erbverbrüderungsvertrag wurden meistens in zwei getrennten Vertragsinstrumenten ausgefertigt, ihre Entstehung stand in der Regel jedoch in einem engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang. Ein Grund für die getrennten Ausfertigungen mag sein, dass Erbverbrüderungen wegen ihrer erb- und [[Lehnswesen|lehnsrechtlichen]] Bestimmungen der Bestätigung des Kaisers bedurften, die Erbeinungen im engeren Sinne jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Innung]] (fachliche Interessenvertretung)&lt;br /&gt;
* [[Genossenschaft]] (Zusammenschluss)&lt;br /&gt;
* [[Verband (Soziologie)]]&lt;br /&gt;
* [[Hausgesetz]] (adlige „Hausordnungen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hagen Rahnenführer: &amp;#039;&amp;#039;Einung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Wörterbuch]] von Jakob und Wilhelm Grimm.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;7, Stuttgart/Leipzig 1993, Spalte 1118–1120.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|16406|Einung|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]|Datum=2005-11-14}}&lt;br /&gt;
* Beispiel: {{Internetquelle |url=http://www.eigerworld.ch/pdf/gemeinde/Taleinungsbrief-2002.pdf |titel=Taleinungsbrief: Statuten der Taleinung der sieben Alpen der Talschaft Grindelwald |werk=eigerworld.ch |datum=2002-03-25 |format=pdf; 87&amp;amp;nbsp;kB |kommentar=Beispiel eines aktuellen Einungsbriefes mit den Regelungen für die [[Alm (Bergweide)|Alm/Bergweide]] |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181018003051/http://www.eigerworld.ch/pdf/gemeinde/Taleinungsbrief-2002.pdf |archiv-datum=2018-10-18 |abruf=2018-10-10 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4222517-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtsgeschichte des Mittelalters]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Idohl</name></author>
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