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	<title>Einteilungswerk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T05:46:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Einteilungswerk&amp;diff=668180&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Agapettermulti: Literatur</title>
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		<updated>2026-04-05T15:57:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einteilungswerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Schwedische Sprache|schwed.]] &amp;#039;&amp;#039;indelningsverket&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man eine historische Struktur der [[Schwedisches Heer|schwedischen Armee]], vor allem in den Jahren von 1682 bis 1901.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1544 beschloss der schwedische Reichstag ([[Ständereichstag]]) die jährliche Aushebung einer bestimmten Anzahl von wehrfähigen Männern. Jeweils ein geeigneter Mann aus einer Gruppe von fünf oder sechs Männern sollte bei Kriegsgefahr zum [[Militärdienst]] gestellt werden. Unter der Regierung König [[Erik XIV. (Schweden)|Eriks XIV.]] wurde dieses System dahingehend geändert, dass von je zehn Männern im Alter von 15 bis 44 Jahren einer als Soldat eingezogen wurde. Diese Männer dienten ausschließlich in der [[Infanterie]], die sich aus [[Regiment]]ern mit je 12 [[Fähnlein]] zu jeweils 500 Soldaten zusammensetzte. Durch ihren Dienst konnten die ausgehobenen Männer in den [[Adel]]sstand erhoben werden. Die [[Kavallerie]] wurde vom Adel gestellt, der im Gegenzug eine Steuerbefreiung genoss. Zum Unterhalten der auf diese Weise aufgestellten Truppen mussten die Untertanen jährliche Naturalabgaben leisten. Diese einheimischen Truppen erwiesen sich als kostengünstiger als geworbene [[Söldner]], doch unter König [[Karl IX. (Schweden)|Karl IX.]] musste vermehrt auch auf Soldtruppen zurückgegriffen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Busch: &amp;#039;&amp;#039;Absolutismus und Heeresreform – Schwedens Militär am Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 2000, S. 35–38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das ältere Einteilungswerk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altblau regiment musketeer.jpg|miniatur|hochkant|Schwedischer Soldat des &amp;#039;&amp;#039;Altblau Regiments&amp;#039;&amp;#039; (1624–1650)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorläufer des „älteren Einteilungswerkes“ (&amp;#039;&amp;#039;äldre indelningsverket&amp;#039;&amp;#039;) wurden erst unter der Regierung [[Gustav II. Adolf]] effektiv ausgebaut. Dieser reorganisierte das Aushebungssystem im Jahre 1623, indem er das Königreich, inklusive [[Karelien]] und [[Finnland]], in neun Aushebungsbezirke einteilte, in denen sich jeweils ein [[Infanterie]]regiment von 3.600 Mann rekrutieren sollte. Jedes [[Regiment]] unterteilte sich in der Praxis in drei leichte Feldregimenter mit jeweils acht [[Kompanie (Militär)|Kompanien]] zu je 150 Soldaten. Hinzu trat ein weiteres [[Svea Livgarde#Geschichte|Hofregiment]], was Schweden eine ständige Fußtruppe von 36.000 Soldaten verschaffte.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Busch: &amp;#039;&amp;#039;Absolutismus und Heeresreform – Schwedens Militär am Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 2000, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis bewilligte der Reichstag eine „Ausschreibung“, woraufhin [[Kommissar]]e und [[Statthalter]] mit der Durchführung beauftragt wurden. Die Geistlichen einer jeden [[Gemeinde (Schweden)|Gemeinde]] spielten bei den Ausschreibungen eine wichtige Rolle, da sie Listen über die männlichen Mitglieder ihrer Gemeinden führen mussten. Obwohl sie sich dagegen wehrten, mussten sie dieser Pflicht bis 1650 nachkommen, als königliche Kommissäre diese Aufgabe übernahmen. Auch die lokalen kommunalen Verwaltungen waren involviert, um den Ablauf der Ausschreibung zu organisieren. Die männliche Bevölkerung im Alter von 15 bis 60 Jahren wurde auf dem Marktplatz versammelt und in Aushebungseinheiten (&amp;#039;&amp;#039;[[Rotte (Militär)|rote]]&amp;#039;&amp;#039;) von meistens zehn Personen eingeteilt. Aus diesen &amp;#039;&amp;#039;roten&amp;#039;&amp;#039; wählte der Kommissar einen als Soldaten aus. Dabei konnte die kommunalen Gremien dahingehend auf die Wahl einwirken, als sie bestimmen konnten, wer von vornherein für unabkömmlich gehalten und gar nicht erst in die &amp;#039;&amp;#039;roten&amp;#039;&amp;#039; eingereiht wurde. Meistens handelte es sich bei den ausgehobenen Soldaten um Bauernsöhne oder Knechte, da es im ökonomischen Interesse der Krone lag, die steuerstarken Bauern zu schonen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Busch: &amp;#039;&amp;#039;Absolutismus und Heeresreform – Schwedens Militär am Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 2000, S. 41–43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses System hatte gelegentliche Bauernrevolten zur Folge, doch als von größerer Tragweite erwies sich die wirtschaftliche Belastung der bäuerlichen Bevölkerung, da mangels Arbeitskräften viele Höfe verödeten. Deshalb ging die schwedische Krone nach Möglichkeit dazu über, [[Söldner|Soldtruppen]] anzuwerben, die allerdings erheblich teurer in ihrer Unterhaltung waren. So bestand das [[Schwedisches Heer#Geschichte|schwedische Heer]] im Jahre 1630 zu 70 % aus ausgehobenen Truppen, während es 1631 nur noch 20,2 % und 1632 nur noch 18 % waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Richard Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Geld für die schwedischen Armeen nach 1640.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Scandia.&amp;#039;&amp;#039; Band 33, 1967, S. 54–95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das jüngere Einteilungswerk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Knötel III, 36.jpg|miniatur|Von links nach rechts: Abbildung eines schwedischen Artilleristen, Grenadiers und Dragoners um 1700&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Farblithografie von [[Richard Knötel]], Ende des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „jüngere Einteilungswerk“ (&amp;#039;&amp;#039;yngre indelningsverket&amp;#039;&amp;#039;) genannte System hatte seine Wurzeln bereits in einer Jahrzehnte zuvor begonnenen Entwicklung. Im [[Schonischer Krieg|Schonischen Krieg]] gegen [[Dänemark]] bat die Landschaft [[Dalarna]] darum, von den Ausschreibungen befreit zu werden, solange es selbständig 900 Mann unter Waffen hielt und für diese auch Ersatz stellte. Die Truppe wurde nach dem Krieg auf 1.400 Mann gebracht und nicht wieder aufgelöst. Andere Landschaften, wie [[Jämtland]] (1675) und [[Västerbotten]] (1679&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Conrad |Titel=Das Staatsgrundgesetz im aufgeklärten Absolutismus |Sammelwerk=Rechtsstaatliche Bestrebungen im Absolutismus Preußens und Österreichs am Ende des 18. Jahrhunderts |Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaften |Ort=Wiesbaden |Datum=1961 |ISBN=978-3-663-00975-7 |Seiten=11–17 |DOI=10.1007/978-3-663-02888-8_1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), folgten dem Beispiel, und bald wurde auf allen Ebenen des Landes über die gänzliche Abschaffung des Aushebungssystems debattiert, ohne dass diese Vorschläge sich durchsetzten.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Busch: &amp;#039;&amp;#039;Absolutismus und Heeresreform – Schwedens Militär am Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 2000, S. 48–50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Schonischen Krieg offenbarte der [[Nordischer Krieg (1674–1679)|Nordische Krieg]] (1674–1679) die Schwäche der schwedischen Militärorganisation und ruinierte den Staatshaushalt gänzlich. Unter der Regierung König [[Karl XI.|Karls XI.]] wurde das schwedische Militärsystem 1682 schließlich erneut reformiert, um es effektiver zu gestalten und an die neue defensive Außenpolitik anzugleichen. Das Ergebnis dieser Reformbestrebungen war der Kontrakt vom 5. Dezember 1682 (Datum der Ratifizierung), ein Vertrag zwischen den einzelnen [[Landskap (Schweden)|Provinzen]] (&amp;#039;&amp;#039;landskapen&amp;#039;&amp;#039;) und der Krone.&amp;lt;ref&amp;gt;Genauer Inhalt des Vertrages in: Michael Busch: &amp;#039;&amp;#039;Absolutismus und Heeresreform – Schwedens Militär am Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 2000, S. 121–127.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jede Provinz verpflichtete sich, ein Regiment von 1.200 [[Soldat]]en, die nach Karl XI. als &amp;#039;&amp;#039;Karoliner&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurden, aufzustellen und zu unterhalten. Dies geschah dadurch, dass sich jeweils zwei bis fünf Bauern zu einer &amp;#039;&amp;#039;rote&amp;#039;&amp;#039; zusammenschlossen. Diese Bauern unterhielten jeweils einen Soldaten. Der Soldat bekam einen kleinen Hof (&amp;#039;&amp;#039;torp&amp;#039;&amp;#039;), ein [[Hausschwein|Schwein]] pro Jahr und [[Saatgut]]. Als Gegenleistung wurde den zu einer &amp;#039;&amp;#039;rote&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossenen Bauern Steuerfreiheit gewährt. Wenn der Soldat zum Dienst gerufen wurde, erhielt er außerdem einen festen [[Sold]].&amp;lt;ref&amp;gt;Seit 1875 bezogen [[Offizier]]e und [[Unteroffizier]]e eine feste Besoldung und waren daher nicht mehr auf Einkünfte aus dem Hof angewiesen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil des Systems lag auf Seiten der Provinzen in der erheblich größeren Rechtssicherheit bei der Aufbringung des Militärs sowie in dem Schutz vor ständigen Aushebungen. Die Krone brauchte dagegen keine [[Werbung (Militär)|Werbeoffiziere]] mehr, konnte ihre Streitkräfte kostengünstig unterhalten und die heimische Wirtschaft schonen.&amp;lt;ref&amp;gt;Genauer Inhalt des Vertrages in: Michael Busch: &amp;#039;&amp;#039;Absolutismus und Heeresreform – Schwedens Militär am Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 2000, S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses System war so erfolgreich, dass bis zum Ausbruch des [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieges]] die Stärke der Armee auf fast 80.000 Soldaten anstieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hogmanmobilization&amp;quot;&amp;gt;In a total of 57 regiments, whereof 34 allotted and 23 enlisted. Navy units were not included in the 57 regiments. &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.algonet.se/~hogman/slsoldat.htm#Mobilisering |archive-is=20120530021358 |text=Mobilization statistics at Militaria |archiv-bot=2022-10-27 08:44:28 InternetArchiveBot }}.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensverhältnisse der Offiziere ===&lt;br /&gt;
[[Offizier]]e erhielten einen eigenen Hof (&amp;#039;&amp;#039;boställe&amp;#039;&amp;#039;) und wurden von einigen Bauern mit einem festgesetzten Geldbetrag und Getreide versorgt. Statt des Getreides konnte der Wert desselben auch in Geld ausgezahlt werden. Übergriffe der Offiziere auf das Eigentum der Bauern waren jedoch strengstens verboten. Den Dienst als Offizier begann ein Soldat im Rang eines Unteroffiziers, dann eines [[Fähnrich]]s, bevor er den ersten Offiziersrang erreichte. Diesen Dienst versah er meist im [[Livgarde|Leibregiment]] des Königs, bevor er als Offizier zu einem Provinzregiment versetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Busch: &amp;#039;&amp;#039;Absolutismus und Heeresreform – Schwedens Militär am Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 2000, S. 134–141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ausscheiden eines Offiziers aus dem Dienst standen pro Regiment mindestens zehn Höfe zur Verfügung, welche für den weiteren Unterhalt sorgten.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Busch: &amp;#039;&amp;#039;Absolutismus und Heeresreform – Schwedens Militär am Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 2000, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensverhältnisse der Mannschaften ===&lt;br /&gt;
In Friedenszeiten lebten die Soldaten in einer [[Häusler]]stelle. Sie konnten bei den Bauern der sie unterhaltenden &amp;#039;&amp;#039;rote&amp;#039;&amp;#039; arbeiten und wurden mit Naturalien (Nahrung) und Geld entlohnt. Die &amp;#039;&amp;#039;rote&amp;#039;&amp;#039; kam auch für die Uniform auf, die jedoch als Staatseigentum behandelt wurde, für das der einzelne Soldat haftbar war. Die jährliche Bezahlung lag bei 35 Talern. Zog ein Soldat in den Krieg, war ihm sein restliches Jahresgehalt im Voraus mitzugeben. Für die Familie des Soldaten brauchte die &amp;#039;&amp;#039;rote&amp;#039;&amp;#039; nicht aufzukommen. Wenn der Soldat im Krieg war, durfte sie jedoch die Häuslerstelle weiterhin bewohnen und bewirtschaften. Fiel oder [[Fahnenflucht|desertierte]] ein Soldat, so musste die &amp;#039;&amp;#039;rote&amp;#039;&amp;#039; innerhalb von drei Monaten einen Ersatz stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Busch: &amp;#039;&amp;#039;Absolutismus und Heeresreform – Schwedens Militär am Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 2000, S. 142–147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell sollte ein Soldat so lange wie möglich dienen. Erst wenn die Bauern der &amp;#039;&amp;#039;rote&amp;#039;&amp;#039; und der vorgesetzte Offizier einen Soldaten für untauglich befanden, wurde dieser entlassen. Er erhielt nach dem Abschied weiterhin Getreidelieferungen. Ab 1726 wurden diese durch einen geringen Geldbetrag ersetzt. Die Witwe eines Soldaten musste die Häuslerstelle verlassen, erhielt aber den noch ausstehenden Jahreslohn des verstorbenen Soldaten.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Busch: &amp;#039;&amp;#039;Absolutismus und Heeresreform – Schwedens Militär am Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 2000, S. 156f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewaffnung und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Die Soldaten eines Regiments unterteilten sich in [[Pikeniere]] (1/3) und [[Musketiere]] (2/3). Die [[Spieß|Pike]] war 5,40 Meter lang. Die Waffen wurden entweder von der &amp;#039;&amp;#039;rote&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Kompaniechef|Kompanieführer]] oder in der Ortskirche verwahrt und bei Bedarf an die Soldaten ausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Busch: &amp;#039;&amp;#039;Absolutismus und Heeresreform – Schwedens Militär am Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 2000, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die militärische Ausbildung erfolgte wöchentlich: Jeden Sonntag von April bis November exerzierten die 25 Soldaten einer Korporalschaft zwei Stunden lang vor der Kirche. Ursprünglich sollte einmal monatlich für zwei Tage im [[Kompanie (Militär)|Kompanierahmen]] geübt werden, doch tatsächlich waren die Soldaten in diesem Zeitraum oft als wichtige Erntehelfer unabkömmlich, so dass die Übungen nur drei- bis viermal jährlich stattfanden. Einmal jährlich fanden im August die [[Manöver (Militär)|Regimentsmanöver]] statt, bei denen das scharfe Schießen und das Manövrieren im Regimentsverband geübt wurde. Daran nahmen alle Soldaten mit ihrer kompletten Ausrüstung teil. Offiziere des Leibregiments unterwiesen bei diesen Gelegenheiten auch die Offiziere der einzelnen Regimenter. Wenn der König es verlangte, kam es alle paar Jahre zu einer [[Musterung|Generalmusterung]]. Dabei exerzierte und inspizierte der König die Regimenter persönlich und überzeugte sich von deren Ausbildungsstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Busch: &amp;#039;&amp;#039;Absolutismus und Heeresreform – Schwedens Militär am Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 2000, S. 147–151.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschaffung ==&lt;br /&gt;
Während des 19. Jahrhunderts wurde das System immer mehr in Frage gestellt, zum einen wegen der hohen Belastung für die Bauern, zum anderen wegen der Fortschritte im [[Militär]]wesen. Aber erst im Jahr 1901 wurde das Einteilungswesen aufgehoben und durch eine [[Wehrpflicht]]igenarmee ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Schwedens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Busch: &amp;#039;&amp;#039;Absolutismus und Heeresreform – Schwedens Militär am Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Winkler Verlag, Bochum 2000, ISBN 3-930083-58-2&lt;br /&gt;
* Anders Larsson. &amp;#039;&amp;#039;Karolinska uniformer och munderingar åren 1700-1721 samt vissa handgrepp och excercis&amp;#039;&amp;#039;: (2022). Östersund: Jengel Förlag. ISBN 978-91-88573-43-8&lt;br /&gt;
* Ch. v. Sarauw: &amp;#039;&amp;#039;Indelningsverk.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bernhard von Poten]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der gesamten Militärwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band V, Verlag von Velhagen &amp;amp; Klasing, Bielefeld und Leipzig 1878, S. 5ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.algonet.se/~hogman/militaria.htm Militaria - Svensk militärhistoria] (Stand: 3. April 2008)&lt;br /&gt;
* [http://www.algonet.se/~hogman/sl_artilleri.htm Artilleriet i Sverige, karolinertiden] (Stand: 3. April 2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Schwedens in der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwedische Geschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwedische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reserve (Militärwesen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Agapettermulti</name></author>
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