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	<title>Einstimmigkeitsprinzip - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Einstimmigkeitsprinzip&amp;diff=334875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wofalor am 29. April 2026 um 10:21 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Einstimmigkeit&lt;br /&gt;
|4=Einstimmigkeitsprinzip&lt;br /&gt;
|2=August 2022|1=[[Benutzer:Grzeszik|Grzeszik]] ([[Benutzer Diskussion:Grzeszik|Diskussion]]) 19:11, 12. Aug. 2022 (CEST)}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einstimmigkeitsprinzip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unanimitätsprinzip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) garantiert, dass eine [[Entscheidung]] mehrerer [[Akteur]]e [[Einstimmigkeit|einstimmig]] erfolgt, das heißt unter Beteiligung aller anwesenden [[Stimmrecht|Stimmberechtigten]] und ohne [[Stimme (Wahl)|Gegenstimmen]]. Das führt dazu, dass nur der „kleinste [[Gemeinsamer Nenner|gemeinsame Nenner]]“ auch von allen akzeptiert wird. Durch das Einstimmigkeitsprinzip haben sowohl kleine als auch große Akteure das gleiche Stimmgewicht bzw. die gleichen Mitspracherechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einstimmigkeitsprinzip hat den Nachteil, dass jeder einzelne Stimmberechtigte eine Art [[Veto]]-Recht hat und einen Beschluss durch Ablehnung blockieren kann. Im Gegensatz zu einer demokratischen Entscheidung mit [[Mehrheit]] kann beim Einstimmigkeitsprinzip eine starke Mehrheit vorhanden sein und dennoch durch eine [[Minderheit]] blockiert werden. Der Vorteil des Einstimmigkeitsprinzips dagegen ist, dass gewisse Verträge nie zustande gekommen wären, wäre in ihnen das Veto-Recht nicht eingeräumt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Europäische Union|Europäischen Union]] gilt zum Beispiel in der [[Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik|Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik]], bei grenzüberschreitenden [[Steuer]]&amp;amp;shy;fragen sowie bei Zulassungsprüfungen, welche den Zugang von natürlichen Personen zum Beruf regeln, das Einstimmigkeitsprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein historisch bedeutsames Beispiel für das Einstimmigkeitsprinzip ist das Prinzip &amp;#039;&amp;#039;[[Quod omnes tangit ab omnibus approbari debet|Quod omnes tangit]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstages]] (ab dem 16. Jahrhundert) des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] (bis 1806) bzw. seiner einzelnen [[Reichsstände|Ständekollegien]], wo galt, dass eine Entscheidung in einer Reichssache, die demnach alle [[Ständeordnung|Stände]] des Reiches betraf (&amp;#039;&amp;#039;quod omnes tangit&amp;#039;&amp;#039;), nur in Einstimmigkeit aller Mitglieder des Reichstages gefällt werden dürfe (&amp;#039;&amp;#039;ab omnibus approbari debet&amp;#039;&amp;#039;). So wurde zwar größtmögliche Gerechtigkeit in Reichsbeschlüssen erzielt, jedoch auch der legislative Prozess enorm verlangsamt, da verhandelt werden musste, bis ein [[Konsens]] erreicht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der [[Alliierter Kontrollrat|Alliierte Kontrollrat]] der [[Hauptsiegermächte]] des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], der in [[Berlin]] tagte, musste seine Entscheidungen einstimmig fällen. Deshalb führten Meinungsverschiedenheiten bald zur Handlungsunfähigkeit des Rates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Konsensprinzip]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europarecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsphilosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wofalor</name></author>
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