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	<title>Einschienenbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Einschienenbahn&amp;diff=56847&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;-wuppertaler: /* Vorteile */ ein Foto ausgetauscht das die aktuellen Züge zeigt</title>
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		<updated>2026-04-19T19:19:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorteile: &lt;/span&gt; ein Foto ausgetauscht das die aktuellen Züge zeigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Monorail Moskau - Einfahrt in Station Telezentrum.jpg|mini|[[Intamin]]-[[Monorail Moskau|Monorail in Moskau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MonoCab Zweite Demonstrationsfahrt.jpg|mini|Prototyp der Monocab an der TH in Lemgo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einschienenbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Monorail}}) ist eine dem [[Personenverkehr|Passagier-]] oder [[Güterverkehr|Gütertransport]] dienende [[Bahn (Verkehr)|Bahn]], die auf oder unter einem einzelnen schmalen Fahrweg („[[Schiene (Bahn)|Schiene]]“, „Fahrbalken“) fährt. Dieser kann unterschiedliche Formen annehmen und aus verschiedenen Materialien gefertigt sein. Er ist meistens aufgeständert, kann aber auch ebenerdig oder in [[Tunnel]]n verlaufen. Der Antrieb von Einschienenbahnen erfolgt meist mit Hilfe von [[Elektromotor]]en, obwohl auch mit dem [[Dampfmaschine|Dampfantrieb]] und [[Verbrennungsmotor]]en experimentiert wurde. Einige wenige, wie die [[Schwebebahn Dresden]], werden durch ein Seil von einer stationären Maschine angetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Einschienenbahnen, die eine Bedeutung erlangt haben, fahren in stabilem Gleichgewicht auf oder unter ihrer formschlüssig umfassten Schiene. Dies wird beispielsweise damit erreicht, dass eine Reihe von [[Doppelbereifung|Zwillingsreifen]] auf der Oberseite des Fahrbalkens und auf den Seiten je eine hohe und eine tiefe Reihe von Führungsreifen laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fährt ein [[Schienenfahrzeug]] jedoch auf nur einer und nur &amp;#039;&amp;#039;linearen&amp;#039;&amp;#039;, also sehr schmalen Schiene, benötigt es zur Stabilisierung eine kräftige [[Kreisel]]anlage wie die [[Einschienenbahn nach Brennan]] und die [[Monocab|Monocab (Forschungsprojekt)]] oder einen stützenden Ausleger zu einer dazu parallel verlaufenden zweiten Schiene, wie es für manche Muskelkraft-[[Eisenbahn-Draisine|Draisinen]] realisiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Entwicklungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PalmersSchienenweg.JPG|mini|Die erste Einschienenbahn, von Palmer. Ladeflächen oder Ladung beidseitig, 3 m (10 [[Fuß (Einheit)|Fuß]]) lang.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Einschienerp.jpg|mini|Kreiselstabilisierte [[Einschienenbahn nach Brennan|Einschienenbahn von Brennan]] (1907)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lartigue Lokomotive.png|mini|Lokomotive für eine [[Lartigue-Einschienenbahn]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1821 ließ sich der Brite [[Henry Robinson Palmer]] ein Patent auf eine Einschienenbahn ausstellen. Nach diesem Patent wurde in [[Cheshunt]], [[England]], eine Bahn für den Ziegeltransport gebaut und am 25.&amp;amp;nbsp;Juni 1825 in Betrieb genommen. Die [[Fahrzeug]]e hingen unterhalb einer Schiene und wurden von einem [[Hauspferd|Pferd]] gezogen. 1827&amp;amp;nbsp;baute der Eisenbahnpionier [[Friedrich Harkort]] in der deutschen Industriestadt [[Elberfeld]] (heute zu [[Wuppertal]]) eine Demonstrationsstrecke und in Ungarn bestand ab August 1827 zwischen [[Pest]] und [[Kőbánya]] eine 7,6 Kilometer lange Verbindung zum Transport von Baumaterialien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pestbuda.hu/en/cikk/20220812_the_first_hungarian_railway_was_built_195_years_ago_the_special_structure_delivered_construction_materials_from_kobanya |titel=The first Hungarian railway was built 195 years ago - the special structure delivered construction materials from Kőbánya |werk=PestBuda |datum=2022-08-12 |sprache=en |abruf=2025-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 wurde in [[Algerien]] von dem französischen Ingenieur [[Charles Lartigue]] eine Einschienenbahn über eine Strecke von 90 Kilometern von [[Oran]] nach [[Damesne]] errichtet. Die [[Eisenbahnwagen|Wagen]] dieser Bahn hatten ein [[Fahrgestell]], an dem beiderseits Tragebehälter zum Transport von [[Espartogras]] befestigt waren. Die Wagen wurden von [[Maultier]]en gezogen. Der Betrieb dieser Bahn wurde bereits 1881 wieder eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Neil Robinson: &amp;#039;&amp;#039;World Rail Atlas. Volome 7: North, East and Central Africa&amp;#039;&amp;#039;. 2009, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Strecken dieser [[Lartigue-Einschienenbahn]] wurden auf einer Ausstellung 1886 in [[London]] und 1888 zwischen [[Listowel]] und [[Ballybunion]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Listowel and Ballybunion Railway]]&amp;#039;&amp;#039;) im südwestlichen [[Irland]] mit speziellen [[Dampflokomotive]]n errichtet. Diese Bahn war 36&amp;amp;nbsp;Jahre bis 1924 in Betrieb und wird seit 2001 nach den alten Vorlagen wieder zum neuen Betrieb aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;F. B. Behr, Georges Petit: &amp;#039;&amp;#039;The Lartigue elevated single rail railway&amp;#039;&amp;#039;. Lartigue Railway Company, 1886&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1870 baute Unternehmer-Ingenieur [[Eugen Langen]], Partner von [[Nicolaus Otto]], in seiner Kölner Zuckerfabrik eine Einschienenbahn mit hängenden Wagen für den Gütertransport. 1893 ließ Langen in Deutz eine Demonstrationsstrecke mit einer Länge von 120&amp;amp;nbsp;m von der Firma Dortmunder Union bauen. Laut Denkschrift „eine Versuchsstrecke für die ‚Anlage einer elektrischen Hochbahn (Schwebebahn), System Eugen Langen‘“. Es gab eine Zweischienen- und später eine Einschienenvariante. Zwischen 1898 und 1903 wurde zwischen [[Barmen]], [[Elberfeld]] und [[Vohwinkel]] (heute zu [[Wuppertal]]) die &amp;#039;&amp;#039;[[Wuppertaler Schwebebahn]]&amp;#039;&amp;#039; nach diesem System gebaut. Am 24.&amp;amp;nbsp;Oktober 1900 fuhr Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] mit seinem Gefolge vom [[Döppersberg]] bis nach Vohwinkel. Diese Hochbahn ist bis heute in Betrieb. Zudem stellte Langen 1895 seine [[Tropenbahn]] für den Einsatz in den Deutschen Kolonien in Afrika vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stabilisierung gegen Umkippen ===&lt;br /&gt;
1907 entwickelte der irisch-australische Ingenieur [[Louis Brennan]] (1852–1932) eine Einschienenbahn, die auf [[Eisenbahnrad|Stahlrädern]] mit doppelten [[Spurkranz|Spurkränzen]] auf einer einzelnen [[Schiene (Bahn)#Vignol- oder Breitfußschiene|Vignolschiene]] fuhr und über [[Kreisel]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;systeme aktiv stabilisiert wurde ([[Einschienenbahn nach Brennan]]). Davon gab es ein Modell im verkleinerten Maßstab sowie 1910 auch eine Demonstrationsanlage in voller Größe in Whitecity / [[London]]. Es gab auch einen Versuch, diese Bahn in Deutschland einzuführen, wofür sich der bekannte Berliner Verleger [[August Scherl]] und der Landrat des [[Obertaunuskreis]]es, [[Ernst Ritter von Marx]], einsetzten. Das Projekt [[Einschienenbahn am Taunusrand]] wurde jedoch noch vor einer Entscheidung abgebrochen. [[Bernhard Kellermann]] verewigte eine solche Bahn in seinem [[Science-Fiction]]-Roman „[[Der Tunnel]]“ (1913).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Fliehkräfte bei Kurvenfahrt gut aufzunehmen, wird bei Einschienenbahnen die Schiene leicht zur Kurven-Innenseite geneigt angelegt. Bei einer im Querschnitt voluminösen Schiene kann eine wie ein Reiter im Sattel aufsitzende Bahn [[Drehmoment|Kippmomente]], bzw. die [[Fliehkraft]] auf das Fahrzeug an die Schiene ableiten. Das erfolgt idealerweise über [[Formschluss]], vor allem durch seitlich am Schienenprofil abstützende Räder, beispielsweise der Alweg-Schiene. [[Reibschluss]] rollender Räder gegen seitliche Kräfte wie bei [[Straßenfahrzeug]]en wären im Prinzip auch auf zylindrischen Rohrschienen möglich, haben jedoch hohen Reifenverschleiß und machen ein Lenken aller Räder gegen den Schlupf zur Seite nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Magnetkräften abgesehen, kann die Stabilisierung auch durch die Schwerkraft erfolgen, nämlich dann, wenn der Zug nicht &amp;#039;&amp;#039;auf&amp;#039;&amp;#039; der Schiene sitzt, sondern von ihr &amp;#039;&amp;#039;nach unten hängt&amp;#039;&amp;#039;. Bedingung ist ausreichende Dämpfung gegen Pendeln und Schlingern längs des Zugs wie bei der [[Wuppertaler Schwebebahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwebebahn G15.jpg|mini|Die [[Wuppertaler Schwebebahn]] ist die älteste noch heute fahrende Einschienenbahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauvorhaben lassen sich, da die Fahrwege aus vorgefertigten Fertigteilen montiert werden, recht schnell und unproblematisch verwirklichen; die Fahrbalken gliedern sich relativ gut in städtische Szenerien ein und die Bahnen können sogar in Gebäude eingeführt werden. Der Schattenwurf ist durch die schmalen, recht weit spannenden Träger geringer als beim Aufständern herkömmlicher Bahnen oder mehrspuriger nichtkonventioneller Spurfahrzeugsysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit [[Elektrizität|elektrischem Strom]] für den Fahrantrieb kann in die Trag- und Fahrschiene integriert werden, was zusätzliche [[Stromschiene]]n oder [[Oberleitung]]en erspart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei zweischienigen Bahnen ist zum Ausgleich der [[Zentrifugalkraft]] die Überhöhung der kurvenäußeren Schiene nötig. Die Überhöhung kann dabei immer nur für genau eine Geschwindigkeit optimal bemessen werden. Bei der einschienigen [[Hängebahn]], wie in Wuppertal realisiert, ist die Bahn frei schwingend aufgehängt. Die Querneigung der Wagen entspricht in jedem Moment dem Einfluss der senkrecht ([[Gravitation|Schwerkraft]]) und seitlich wirkenden Kräfte. Neben dem verbesserten Komfort für die Fahrgäste ist dadurch die Kurvenfahrt mit unverminderter Geschwindigkeit ohne die Gefahr einer [[Entgleisung (Bahn)|Entgleisung]] möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TamaMonorail0814.jpg|mini|Zug der [[Einschienenbahn Tama]] (Japan)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Einschienenbahn (Monorail) im Europa-Park.JPG|mini|Monorail im [[Europa-Park]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Laufwerk (Eisenbahn)|Laufwerke]] sind, vor allem beim Safege-System, aber auch bei Sattelbahnen, verglichen mit konventionellen Eisenbahnen sehr gut vor Wettereinflüssen geschützt. Der Schneeräumaufwand ist bei Sattelbahnen sehr niedrig, bei Safege entfällt das Schneeräumen ganz (daher auch die Anwendungsbeispiele in kälteren Gegenden Japans). Beschleunigungs- und Bremsvermögen der meist elektrisch betriebenen und [[Reifen|luftbereiften]] Fahrzeuge sind zumal bei recht geringer Geräuschentwicklung recht gut (vergleichbar mit luftbereiften Leicht-U-Bahnen etc.); das gute Steigvermögen durch große Adhäsion der Gummireifen und die geringen Kurvenradien durch das unkompliziert mögliche, starke Überhöhen von Bögen erlauben Trassierungen in sehr schwierigen Umgebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile ==&lt;br /&gt;
Fahrweg und Fahrzeug von Einschienenbahnen stammen im Normalfall von einem Hersteller und sind nicht standardisiert. Damit ist der Aufbau von echtem Wettbewerb in Netzwerken (vgl. [[Bundesnetzagentur]]), in denen Fahrzeuge und Netzwerkinfrastruktur unterschiedlicher Hersteller und Betreiber nebeneinander existieren, nicht möglich. Neben der mangelnden Standardisierung der Systeme untereinander ist keine Übergangsmöglichkeit von und zur herkömmlichen Schiene (wie bei [[Tram-Train]]) oder zur Straße (wie beim [[Spurbus]]) gegeben. Der Einsatzbereich von Einschienenbahnen liegt deswegen vor allem im Bereich der Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, insbesondere wenn größere Bereiche aufgeständert zu überqueren sind (Messen, Parks, Flughäfen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Wechselweiche}}&lt;br /&gt;
Ein wirtschaftlicher Güterverkehr (jenseits von Kurierware oder Luftverkehrscontainern) ist bei den tatsächlich implementierten Systemen unmöglich, da diese wegen der zahlreichen, zumeist luft- oder vollgummibereiften Räder einen ausschließlichen Betrieb mit [[Triebwagen]] verlangen, besonders, wenn große Steigungen und/oder Überhöhungen vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weichen sind verhältnismäßig komplex und teuer. Es gibt verschiedene, unterschiedlich praktikable Biegeweichen- und Wechselweichenbauarten; erstere verbiegen den Fahrbalken, letztere tauschen durch Verschieben oder Rotieren einer Plattform einen starren geraden Fahrstrang gegen einen starren gekrümmten Strang aus. Auffahrbare Weichen sind in keinem Fall möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höchstgeschwindigkeiten sind bei den gummibereiften Bauarten relativ begrenzt. Der Schattenwurf, obwohl nicht so groß wie bei herkömmlichen [[Hochbahn]]en, ist nicht zu vernachlässigen. Die flexible Trassierbarkeit und das futuristische Design haben eine sehr starke optische Wirkung und führen je nach Standpunkt zu erheblichen Auswirkungen auf das Stadt- und Landschaftsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Marktsegment ==&lt;br /&gt;
Die enge (proprietäre) Verbindung zwischen Fahrweg und Fahrzeug, im Regelfall von einem Hersteller, erlaubt im Einzelfall spezielle Verbesserungen gegenüber standardisierten Rad-Schiene-Netzen, verringert aber die Erneuerungsfähigkeit bei realisierten Systemen und kann Zulieferermonopole bewirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl mit der seinerzeitigen [[Alwegbahn]] seit 1957 wie mit dem [[Transrapid]] war der Einstieg in den schnellen [[Fernverkehr]] geplant, bereits bei der [[Magnetschwebebahn|Schwebebahn]]-Technologie wie später beim [[Aerobus]] war und ist die standardisierte Anwendung im Stadtbereich geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entsprechenden [[Formatkrieg]]-ähnlichen Auseinandersetzungen im Netzwerkbereich gingen aber bislang alle unter großer Medienwirksamkeit und Anteilnahme der Öffentlichkeit zugunsten klassischer Rad-Schiene-Systeme aus. Selbst die längsten realisierten Einschienenbahnsysteme sind nicht mehr als Nischen und [[Insellösung]]en für Spezialfälle. Wichtig und herausragend sind auch (manchmal nur kurzfristige) Anwendungen für [[Weltausstellung]]en und [[Messe (Wirtschaft)|Messen]] oder in [[Vergnügungspark]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den zahllosen mehr oder weniger komplizierten Bahnen, mit denen in Handwerks- und Industriebetrieben jeder Größenordnung sowie im Steillagenweinbau Güter aller Art transportiert werden, gibt es zahlreiche gut eingeführte öffentliche Einschienenbahnen auf der Welt (Parkbahnen u.&amp;amp;nbsp;Ä. sind nicht erwähnt); viele weitere sind geplant. Das längste geplante [[Einschienenbahn Tama|System in Tama]], Japan, soll einmal eine Netzlänge von etwa 100&amp;amp;nbsp;Kilometer erreichen.{{Zukunft|2021}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauarten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seattle Monorail P7020048.JPG|mini|System [[Alwegbahn|ALWeG]]: [[Einschienenbahn Seattle|Seattle Monorail]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Airtrain leaves terminal A station.jpg|mini|Bauart [[Von Roll]]: [[AirTrain Newark]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stehende Bahnen (Sattelbahnen) ===&lt;br /&gt;
* System [[Lartigue-Einschienenbahn|Lartigue]]: Einzelne [[Schiene (Bahn)#Vignol- oder Breitfußschiene|Vignolschiene]] als Fahrbahn, Fahrzeuge mit Stahlrädern mit beiderseitigen [[Spurkranz#Sonderausführungen|Spurkränzen (Doppelspurkranz)]] und beidseitig hängenden Lasten, Stabilisierung durch seitliche Führschienen.&lt;br /&gt;
* System [[Ewing-System|Ewing]]: Einzelne Vignolschiene als Fahrbahn, Fahrzeug mit Stahlrädern mit Doppelspurkranz, Stabilisierung durch Stützrad.&lt;br /&gt;
* System [[Einschienenbahn nach Brennan|Brennan]]: Einzelne Vignolschiene als Fahrbahn, Fahrzeug mit Stahlrädern mit Doppelspurkranz, Stabilisierung durch [[Kreisel]]system.&lt;br /&gt;
* System [[Alwegbahn|ALWeG]]: Fahrbalken aus Beton oder Stahlprofil, mit rechteckigem Querschnitt (oft seitlich leicht sanduhrförmig eingezogen); eine Reihe Tragräder, insgesamt vier Reihen Führungsräder (alle luftbereift); Stromversorgung über seitlich bestrichene [[Stromschiene]] (Gleichstrom)&lt;br /&gt;
** Bauart ALWeG: Fahrbalken 51–90&amp;amp;nbsp;cm breit und 88–220&amp;amp;nbsp;cm hoch; Drehgestelle; Tragräder unterhalb oder in der Kabine und zwillingsbereift; Fahrspannung 600&amp;amp;nbsp;V&lt;br /&gt;
** Bauart [[The Walt Disney Company|Disney]]/[[Bombardier Transportation|Bombardier]]: Balkenbreite 66&amp;amp;nbsp;cm; keine Drehgestelle, Tragräder stattdessen vor und hinter den Kabinen festmontiert (kein freier Durchgang zwischen den Fahrzeugen) und nur einzeln bereift; Fahrspannung: 600&amp;amp;nbsp;V oder 750&amp;amp;nbsp;V&lt;br /&gt;
** Bauart [[Hitachi (Unternehmen)|Hitachi]]: Fahrbalkenbreite 85&amp;amp;nbsp;cm, zwei statt nur einem Paar Tragreifen pro Drehgestell, neuere Bauserien mit hohem Fahrzeugboden, sodass die Tragräder den Fahrgastraum nicht zerklüften; Fahrspannung 1500&amp;amp;nbsp;V&lt;br /&gt;
** Bauart [[Monorail Malaysia]]: Balkenbreite 80&amp;amp;nbsp;cm, Fahrspannung 750 oder 1500&amp;amp;nbsp;V&lt;br /&gt;
** Bauart [[Bombardier Transportation|Bombardier]]: wie Disney/Bombardier, aber vollautomatisch&lt;br /&gt;
* Kastenträger-Systeme: Fahrbalken aus rechteckigem Stahlprofil (selten Beton) mit mindestens einem überstehenden Flansch; Führungsräder greifen den Flansch von unten und die Balkenseiten von außen&lt;br /&gt;
** Bauart [[Bombardier Transportation|Bombardier]] UM: Fahrbalken aus Stahl oder Beton&lt;br /&gt;
** Bauart [[Intamin]]: Fahrbalken 60&amp;amp;nbsp;cm breit und 100&amp;amp;nbsp;cm hoch&lt;br /&gt;
** Bauart [[Severn Lamb]]: Fahrbalken aus Stahl oder Spannbeton&lt;br /&gt;
** Bauart [[Von Roll]] (mittlerweile via [[Adtranz]] und Bombardier an [[Alstom]] übergegangen): Fahrbalkenbreite 70&amp;amp;nbsp;cm, mit beidseitig je 12&amp;amp;nbsp;cm überstehendem Flansch, Balkenhöhe 83,2&amp;amp;nbsp;cm; jedem Paar Tragräder sind zwei von unten und je zwei von links und rechts greifende Führungsräder beigegeben; Fahrstrom 500&amp;amp;nbsp;V Wechselstrom (zwei von unten bestrichene Stromschienen)&lt;br /&gt;
* T-Träger-Systeme: Fahrbalken mit umgekehrtem T-Profil, das heißt mit breitem Flansch unten (evtl. mit schmalem Flansch oben); das Fahrzeuggewicht ruht auf dem breiten unteren Flansch, nicht auf der Schmalseite&lt;br /&gt;
** Bauart [[Eurotren Monoviga]]: Fahrbalken 190&amp;amp;nbsp;cm breit und 130&amp;amp;nbsp;cm hoch, Gelenkfahrzeuge mit zwei Tragrad- und zwei Führungsradpaaren pro Sektion; für Hochgeschwindigkeit Option, Stahl- statt Luftreifen und Linearmotor- statt Radantrieb zu verwenden&lt;br /&gt;
** Bauart [[Urbanaut]]: Betonbalken von 100&amp;amp;nbsp;cm Breite mit einer speziellen profilierten Stahlführschiene; diagonal statt waagerecht angeordnete Führungsreifen; skalierbar vom langsamen Fahrzeug auf Vollgummireifen bis hin zur Magnetschwebebahn&lt;br /&gt;
** High-Speed Monorail: einzeln aufgehängte Stahlräder, Linearmotorantrieb, hohe Geschwindigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hängende Bauarten (Hängebahnen) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:H-Bahn Dortmund.jpg|thumb|Bauart SIPEM: [[H-Bahn]] Dortmund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Doppelspurkranz-Systeme: Stahlräder mit einem doppelten Spurkranz laufen auf einer einzelnen Stahlschiene&lt;br /&gt;
** Bauart [[Henry Robinson Palmer|Palmer]]: Fahrzeuge hängen beidseitig&lt;br /&gt;
** Bauart [[Eugen Langen|Langen I]]: Fahrzeuge hängen einseitig ausgependelt (Beispiele: [[Wuppertaler Schwebebahn]], [[Schwebebahn Dresden]], [[Einschienenbahn Ueno-Zoo]])&lt;br /&gt;
* Hohlträger-Systeme: Räder laufen im Innern eines unten offenen Kastenträgers; an den Rädergestellen hängen die [[Wagenkasten|Wagenkästen]]; Fahrstrom aus Stromschienen im Innern des Trägers (identisches Prinzip: [[Vorhangschiene]]n mit Innenlaufrollen)&lt;br /&gt;
** Bauart [[Eugen Langen|Langen II]]: Stahlräder laufen im Träger auf konventionellen Eisenbahnschienen&lt;br /&gt;
** Bauart [[Aerorail]]: Stahlräder laufen im Träger auf konventionellen, meterspurigen Eisenbahnschienen&lt;br /&gt;
** Bauart [[Skybus Metro]]: Stahlräder laufen im Träger auf konventionellen, normalspurigen Eisenbahnschienen&lt;br /&gt;
** Bauart [[SAFEGE]]: Gummibereifte vierrädrige Drehgestelle laufen im Innern eines unten geschlitzten Kastenträgers; durch den Schlitz hindurch sind die [[Wagenkasten|Wagenkästen]] an den Gestellen aufgehängt; Fahrstrom aus Stromschienen im Innern des Trägers (identisches Prinzip: [[Vorhangschiene]]n mit Innenlaufrollen)&lt;br /&gt;
** Bauart [[Mitsubishi]]: Fahrträgerquerschnitt 186&amp;amp;nbsp;cm × 189&amp;amp;nbsp;cm, luftbereifte Drehgestelle;&lt;br /&gt;
** Bauart [[Siemens Mobility|Siemens]] [[H-Bahn|SIPEM]]: sehr schmaler Träger, Hartgummireifen; (Beispiele: [[H-Bahn#Dortmund|H-Bahn]] Dortmund, [[H-Bahn#Düsseldorf|Skytrain]] am Flughafen Düsseldorf)&lt;br /&gt;
* Doppel-T-Träger-Systeme: der Fahrbalken ist ein konventioneller vertikaler Doppel-T-Träger aus Stahl oder Beton&lt;br /&gt;
** die meisten Werkstatt- und Industriehängebahnen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Einschienenhängebahn]]en im Bergbau)&lt;br /&gt;
** Bauart [[Titan Global Systems]]: Hartgummi-Tragrollen auf dem unteren Flansch, Führungsrollen greifen den Steg von außen und den unteren Flansch von unten; Linearmotorantrieb, der auch Hubkraft erbringt und die Tragrollen damit stark entlastet&lt;br /&gt;
* System [[Aerobus]]: Aluminiumschienen, die nach Hängebrückenart an Kabelkonstruktionen aufgehängt sind (Pylonenabstände bis 600&amp;amp;nbsp;m), werden von den Drehgestellen von außen umgriffen; zwei Reihen Tragräder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hybridbauarten ===&lt;br /&gt;
Fahrzeuge sind einseitig so an den Fahrbalken gehängt, dass ein Balken beidseitig befahren werden kann&lt;br /&gt;
* System [[Futrex]]: Fahrbalken mit dreieckigem Querschnitt (Basisbreite etwa 215&amp;amp;nbsp;cm, Höhe etwa 168&amp;amp;nbsp;cm) trägt beiderseits oben und unten je eine speziell profilierte Vignolschiene; auf den unteren Schienen laufen diagonal von oben außen Stahlräder mit nach innen gewölbten Laufflächen, auf den oberen Schienen von innen her greifende Vierergruppen von [[Laufrolle]]n&lt;br /&gt;
* System [[OTG HighRoad]]: massiver, umgekehrt T-förmiger Fahrbalken (etwa 198&amp;amp;nbsp;cm breit und 183&amp;amp;nbsp;cm hoch) mit nach am Rand nach unten gekröpftem Flansch über dem Steg; spurkranzlose Stahlräder laufen auf der Basis (tragend), an der Balkenseite (das Fahrzeug abstützend) und an der Innenseite des Oberflanschs (führend); das Fahrzeug ist durch Ausleger, die unter dem Oberflansch heraus führen, seitlich an die Fahrwerke gehängt; die Oberseite des Oberflanschs bleibt frei für Dienstfahrzeuge o.&amp;amp;nbsp;Ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerotrain.jpg|mini|200px|[[Aérotrain]] 02 (Prototyp) im [[Technik-Museum Speyer]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschienen-Schwebebahnen ===&lt;br /&gt;
Als Schwebebahnen werden Systeme bezeichnet, die während der Fahrt die Schiene prinzipiell nicht berühren, wie die [[Magnetschwebebahn]] ([[Transrapid]]) und die [[Luftkissenschwebebahn]] ([[Aérotrain]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Monorail Kuala Lumpur.jpg|mini|KL Monorail von Kuala Lumpur hier im Jahr 2013 gesehen, bei Bukit Bintang kurz vor dem Bahnhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:IGA93-Panoramabahn.jpg|mini|Einschienenbahn bei der [[Internationale Gartenbauausstellung 1993|Internationalen Gartenbauausstellung 1993]] im [[Höhenpark Killesberg]] in Stuttgart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Einschienenbahnen]]&lt;br /&gt;
* [[Einschienenbahn am Taunusrand]]&lt;br /&gt;
* [[Lartigue-Einschienenbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Transrapid]]&lt;br /&gt;
* [[Monorackbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Einschienenhängebahn]]&lt;br /&gt;
* [[Ewing-System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele mit Ähnlichkeiten:&lt;br /&gt;
* [[Rohrschienenbahn]], aus verzinktem Stahlrohr (auch 48,3 mm Durchmesser, nominell 1,5&amp;quot;) oder Alu-Strangpressprofil (nur 60,3&amp;amp;nbsp;mm, „2&amp;amp;nbsp;Zoll“) entlang der mit umschlingenden, gefetteten Gleit-Haken Tierteile und Fleisch im [[Schlachthof]] transportiert und in den [[Lastkraftwagen|Lkw]] verladen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.groupe-pommier.com/ePublications-furgocar/furgocar2011-de.html |titel=Furgocar 50 und 60 mm Schienen |werk=groupe-pommier.com |offline=ja |abruf=2013-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.maschinenbau-helmers.de/produkte/foerdertechnik/rohrbahnen.html |wayback=20150319234743 |text=Rohrbahnen}}, Helmers&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hoecker.de/cms/Euro_Haken_Entstehung-c1-l1-k95.html Eurohaken für Rohrschienen], Höcker&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hoecker.de/cms/katalog_de/index.html#/151/zoomed Fahrzeugendstück 48+60 mm], Höcker&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Sicheres Arbeiten an der Rohrbahn |url=http://www.bgn-fleischwirtschaft.de/fileadmin/user_upload/pdf/sicherheit/schwerpunktaktionen/risiko_raus/Unterweisungsplakat_Rohrbahn.pdf |wayback=20150610210504}}, Plakat der BGN Fleischwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/bgr229.pdf Rohrschienen bis 1500 kg/m Tragfähigkeit], dguv.de (PDF-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Decken-[[Fördertechnik|Fördersysteme]] etwa in der Produktion von Autoteilen, wie Karosserien&lt;br /&gt;
* Kuppelbare [[Gondelbahn]]en lassen die Gondeln im Stationsbereich verlangsamend auf einer Schiene rollen.&lt;br /&gt;
* [[Geisterbahn]]wagen fahren zwar (vorne) entlang nur &amp;#039;&amp;#039;einer&amp;#039;&amp;#039; Schiene, die beidseitig – isoliert – die Betriebsspannung über Schleifkontakte liefert und den motorgetriebenen Wagen auch um enge Kurven lenkt, doch die Antriebs-Lufträder rollen auf dem Holzboden daneben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Monorails|Einschienenbahn}}&lt;br /&gt;
* [http://www.monorails.org/ The Monorail Society]&lt;br /&gt;
* [http://www.maglevboard.net/ Maglev Monorail IMB]&lt;br /&gt;
* [http://www.darkroastedblend.com/2009/04/one-track-wonders-early-monorails.html One-Track Wonders: Early Monorails], Website mit Bildern von geplanten und wirklichen Einschienenbahnen&lt;br /&gt;
* {{Patent| Land=EP| V-Nr=2271535| Code=B1| Titel=Einschienengestell mit verbessertem Rollverhalten| A-Datum=2009-02-06| V-Datum=2017-08-23| Anmelder=Bombardier Transportation GmbH| Erfinder=Peter Edward Timan, Friedrich Wilhelm Honegger}}&lt;br /&gt;
* [https://www.monorails.org/tMspages/Where.html Transit Monorails of the World]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4136049-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einschienenbahn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnbetriebsart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke ohne Spurweite| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;-wuppertaler</name></author>
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