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	<title>Einbecker Landwehr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:46:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Einbecker_Landwehr&amp;diff=2463207&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rilegator: HC: Entferne Kategorie:Befestigungsanlage in Niedersachsen; Ergänze Kategorie:Stadtbefestigung in Niedersachsen</title>
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		<updated>2023-05-26T13:21:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Befestigungsanlage_in_Niedersachsen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Befestigungsanlage in Niedersachsen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Befestigungsanlage in Niedersachsen&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Stadtbefestigung_in_Niedersachsen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Stadtbefestigung in Niedersachsen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Stadtbefestigung in Niedersachsen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einbecker Landwehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Teil der Befestigungsanlagen der mittelalterlichen Stadt [[Einbeck]] und verstärkte die [[Stadtbefestigung Einbeck]]. Die [[Landwehr]] grenzte die Einbecker [[Gemarkung]] gegenüber dem Umland ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Einbecker Landwehr umschloss die Feldmark in einem nahezu vollständigen Kreis mit ca. 7–8 km Durchmesser und etwa 23 km Umfang. In anderen Städten der Region bestand die Landwehr jeweils nur aus kurzen Abschnitten oder fehlte gänzlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ring verlief im Uhrzeigersinn bei den Dörfern [[Kohnsen]], [[Bartshausen]], [[Kuventhal]], [[Andershausen]], [[Negenborn (Einbeck)|Negenborn]] und [[Volksen (Einbeck)|Volksen]], den Wüstungen [[Oldendorf (Wüstung)|Oldendorf]], Reinsen, [[Wendfeld (Winenvelde)|Wendfeld]] und Bensen sowie dem Dorf [[Hullersen]]. An kurzen Abschnitten im Südosten, wo sie nicht gebaut war, bildete die [[Ilme]] die Abgrenzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Landwehr um Einbeck entstand im Wesentlichen im 15. Jahrhundert zu Verteidigungszwecken. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden Teile der Landwehr zerstört und auch im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] wurden 1761 mehrere Warttürme zerstört. Die Landwehr wurde im 19. Jahrhundert zu großen Teilen entfernt, nachdem sie schon im 17. Jahrhundert nur noch Aufsichtszwecken gedient hatte und dementsprechend teilweise ungenutzt und verfallen war. Im Bereich der Erhebung [[Hube (Höhenzug)|Hube]] ist sie bis heute gut erhalten geblieben. Der beidseitige Verlauf um die Wüstungsstelle [[Wendfeld (Winenvelde)|Wendfeld]] ist auf einen historischen [[Rechtsstreit]] zurückzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des umschlossenen Gebiets stammte aus den Gemarkungen von [[Wüstung|wüst]] gefallenen Dörfern, wie Oldendorf. Bei den Flurstücken handelte es sich oftmals um kleine Parzellen oder Gärten. Mit umschlossen waren außer den Siedlungen auch Steinbrüche, Lehmgruben, Ding- und Galgenplätze, Hopfen- und Weinpflanzungen, Hospitäler, Klausen, Kapellen und Friedhöfe, Fischteiche, Flachsrotten und Mühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundbesitzer waren neben Bürgern der Stadt und der Dörfer die auf den Schlössern [[Rotenkirchen]] und [[Heldenburg]] residierenden [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|braunschweigischen]] Landesfürsten, lokale Adelige, das [[Stift Gandersheim|Gandersheimer Stift]], das [[Goslarer Dom|Goslarer Stift]], das [[St. Blasii und Marien (Fredelsloh)|Fredelsloher Stift]] sowie die Einbecker [[Stift (Kirche)|Stifte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klapperturm E.jpg|mini|Umbauter Klapperturm (2013)]]&lt;br /&gt;
An den wichtigen Wegen waren die Durchlässe durch insgesamt sieben [[Wartturm|Warten]] aus Bruchsteinmauerwerk gesichert. Es handelte sich um den &amp;#039;&amp;#039;Klapperturm&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Pinkler&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Reinser Turm&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Roten Turm&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Leineturm&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Kuventhaler Turm&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Hubeturm&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Bartshäuser Turm&amp;#039;&amp;#039;. Die Warten bestanden neben den eigentlichen Türmen auch aus Haus und Stallung sowie einem [[Schranke|Schlagbaum]] zur Straßensperre. Sie wurden mit einer Ausnahme bis auf einige archäologisch ausgegrabene Fundamentreste vollständig abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fundamente des Leineturms wurden 1990 bei Grabungen nordöstlich von Volksen in der Gemarkung Negenborn an der Leine wiederentdeckt. Er wurde im Jahr 1434 aus Sandstein erbaut,&amp;lt;ref&amp;gt;DI 42, Einbeck, Nr. 12† (Horst Hülse), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di042g007k0001204&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte einen Durchmesser von 5,5 m und eine Höhe von etwa 11,5 m. Das kegelförmige Dach war mit Solling-Sandsteinplatten gedeckt. Es gab ein anschließendes 8,3&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;8,1 m großes Nebengebäude. Es führte an dieser Stelle bis zum Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts eine Brücke über die [[Leine (Aller)|Leine]]. Die Überreste des Turms wurden 1875 gänzlich abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Pretzsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Leineturm der Einbecker Landwehr&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039; Einbecker Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;. 1994. Bd. 43, S. 59–74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige vollständig erhaltene [[Wartturm]] ist der &amp;#039;&amp;#039;Klapperturm&amp;#039;&amp;#039; {{Coordinate|NS=51.820103|EW=9.815388|type=landmark|region=DE-NI|text=ICON2|name=Klapperturm}} an der Straße zwischen Einbeck und [[Dassel]] südlich von Kohnsen. Der Name stammt von der Art der Signalgebung, indem bei Gefahr geklappert wurde im Unterschied zu dem südlich gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Pinklerturm&amp;#039;&amp;#039;, wo bei Gefahr mit Metall gepinkt, das heißt geklopft, wurde. Als Nachnutzung des Klapperturms im Anschluss an seine eigentliche Wehraufgabe wurde er zu einer Gastwirtschaft für Reisende umfunktioniert. Nachdem diese 1899 abgebrannt war, wurde sie im 20. Jahrhundert als Restaurant, das den historischen Rundturm baulich umschließt, wieder aufgebaut und besteht noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Jürgen Köppke: &amp;#039;&amp;#039;Die Gliederung der städtischen Gemarkung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hildesheim, Einbeck, Göttingen und ihre Stadtmark im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. 1967, S. 135ff&lt;br /&gt;
*Thomas Küntzel: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Landesgrenze und äußerer Befestigung: Städtische Landwehren des Mittelalters im südlichen Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;. 2004, S. 31ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Einbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbefestigung in Niedersachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rilegator</name></author>
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