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	<title>Eilhard Schlesinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Links hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eilhard Schlesinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Dezember]] [[1909]] in [[Cluj-Napoca|Klausenburg]]; † [[13. August]] [[1968]] bei [[Elz (Westerwald)|Elz]] in [[Hessen]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eilhard Schlesinger, der Sohn des Mathematikprofessors [[Ludwig Schlesinger (Mathematiker)|Ludwig Schlesinger]] (1864–1933), wurde im [[Siebenbürgen|siebenbürgischen]] Klausenburg geboren und wuchs ab 1911 in [[Gießen]] auf. Dort besuchte er das [[Landgraf-Ludwigs-Gymnasium]] und studierte ab 1928 Klassische Philologie und Geschichte an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Ludwigs-Universität]]. Drei Semester verbrachte er an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]], wo er Lehrveranstaltungen bei [[Werner Jaeger]], [[Ludwig Deubner]] und [[Eduard Norden]] besuchte. In Gießen beeinflussten ihn besonders [[Karl Kalbfleisch]] und [[Rudolf Herzog (Altphilologe)|Rudolf Herzog]], bei dem Schlesinger 1933 [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. Kurz darauf legte er das Examen ab und ging nach Marburg, wo er sein Probejahr am Studienseminar und am [[Gymnasium Philippinum Marburg|Gymnasium Philippinum]] antrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde Schlesinger wegen seiner jüdischen Herkunft als [[Juden|Nichtarier]] eingestuft. Damit war er nach dem [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] nicht zum Dienst an höheren Schulen zugelassen. Erst gegen Ende der 30er Jahre emigrierte Schlesinger nach Argentinien. An der [[Universidad de Buenos Aires|Universität Buenos Aires]] arbeitete er ab 1938 als &amp;#039;&amp;#039;Professor adjunto&amp;#039;&amp;#039; für Klassische Philologie. 1944 wechselte er auf einen Lehrstuhl seines Faches an der [[Universidad Nacional de Tucumán|Universität Tucumán]], 1948 wechselte er nach [[Universidad Nacional de La Plata|La Plata]], 1960 ging er erneut nach Buenos Aires.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur kehrte Schlesinger nach Deutschland zurück. Er erhielt 1966 eine ordentliche Honorarprofessur an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Universität Mainz]] und siedelte mit seiner Familie dorthin über. Zwei Jahre später starb er bei einem Unfall auf der Autobahn in der Nähe von [[Elz (Westerwald)]], in dem auch seine ganze Familie umkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lehre und Forschung konzentrierte sich Schlesinger auf die griechische Philosophie (besonders [[Platon]] und [[Aristoteles]]) und auf die frühgriechische Dichtung ([[Hesiod]], [[Pindar]]). Während seiner Zeit in Argentinien veröffentlichte er nur wenige Schriften. Am bedeutendsten sind seine Übersetzungen ins Spanische ([[Sophokles]] und Aristoteles’ &amp;#039;&amp;#039;[[Poetik (Aristoteles)|Poetik]]&amp;#039;&amp;#039;). In seinen letzten Lebensjahren in Deutschland veröffentlichte er eine Vielzahl von Aufsätzen, besonders über Pindar und die [[griechische Tragödie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Marg]], [[Andreas Thierfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Eilhard Schlesinger †&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gnomon (Zeitschrift)|Gnomon]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 41 (1969), S. 430–432&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117754498|TYP=Literatur von}}&lt;br /&gt;
* [https://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/c00d79d0-2ed7-424f-9c49-41faba6e3a44.html Eilhard Schlesinger] im Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz&lt;br /&gt;
* [https://zflprojekte.de/sprachforscher-im-exil/index.php/catalog/s/413-schlesinger-eilhard Eilhard Schlesinger] in der Datenbank &amp;quot;Verfolgung und Auswanderung deutschsprachiger Sprachforscher 1933-1945&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117754498|LCCN=n/81/022252|VIAF=64080309}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlesinger, Eilhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universidad de Buenos Aires)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universidad Nacional de La Plata)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Nationale Universität Tucumán)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Argentinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schlesinger, Eilhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cluj-Napoca|Klausenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Elz (Westerwald)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Archivmausmaus</name></author>
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