<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eilenburg-Ost</id>
	<title>Eilenburg-Ost - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eilenburg-Ost"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eilenburg-Ost&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T06:07:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eilenburg-Ost&amp;diff=628182&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eilenburg-Ost&amp;diff=628182&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-13T14:35:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Eilenburg-Ost&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Eilenburg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/28/00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/39/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1865&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04838&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03423&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Übersichtskarte Eilenburg.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des Stadtteils Ost im Stadtgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eilenburg Plattenbausiedlung am Regebogen.jpg|mini|Plattenbausiedlung aus den 1980er Jahren am äußeren nordöstlichen Rand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eilenburg-Ost&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Eilenburg]] im [[Landkreis Nordsachsen]] in [[Sachsen]]. Er ging aus dem Ort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kültzschau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das frühere Dorf Kültzschau wurde im Jahre 1161 erstmals erwähnt. Damit ist es eines der am ehesten erwähnten Dörfer östlich der [[Mulde (Fluss)|Mulde]] im Gebiet um Eilenburg. Der Ortsname hat seinen Ursprung im [[Sorbische Sprache|Sorbischen]]. Er nimmt im übertragenen Sinne Bezug auf den Begriff [[Rodung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Kolonisationsbewegung siedelten sich in dem Dorf flämische Bauern an, welches seit 1161 dem [[Kloster Petersberg (Petersberg)|Petersberger Kloster]] gehörte. Die sich niedergelassenen Kolonisten begannen, das durch den Ort fließende Flüsschen [[Lossabach|Lossa]] zu regulieren, legten einen Mühlenteich und einen Mühlengraben an, von denen heute noch Reste zu sehen sind. Die Mönche entfalteten eine umfangreiche Kolonisationsarbeit in der ausgedehnten Flur des Dorfes. Es unterstand ihnen ein großes [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] mit der dazugehörigen Schäferei. Daher heißt noch heute eine Straße im heutigen Eilenburg-Ost &amp;#039;&amp;#039;Schäfereistraße&amp;#039;&amp;#039;. Sie unterhielten zudem zwei Wassermühlen und betrieben Fischzucht im großen Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf selbst bestand ursprünglich nur aus zehn Gehöften, die sich alle an der heutigen &amp;#039;&amp;#039;Kültzschauer Straße&amp;#039;&amp;#039; befanden. Wie viele andere Dörfer der Region, war auch Kültzschau stark vom [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] betroffen, die noch bestehende Mühle wurde von Söldnern abgerissen. Während der [[Befreiungskriege]] 1813 nahm [[Napoleon]], welcher in Eilenburg Quartier bezogen hatte, in der Nähe des Ortes die letzte Heerschau seiner verbündeten sächsischen Truppen vor der [[Völkerschlacht]] bei Leipzig ab. Kültzschau lag bis 1815 im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Eilenburg]], verfügte aber über eigene Pfarrgerichte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;56&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort im Jahr 1815 zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Delitzsch (Provinz Sachsen)|Kreis Delitzsch]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/delitzsch.htm |titel=Der Landkreis Delitzsch im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-08-16 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240907211952if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/delitzsch.htm | archiv-datum=2024-09-07 | abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eilenburg Hochhaus.jpg|mini|links|Stadtteilprägend: Das Hochhaus in Eilenburg-Ost]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eilenburg Puschkinstrasse2.jpg|mini|Stadtteilzentrum Puschkinstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864/65 wurde das kleine Bauerndorf von der Stadt Eilenburg eingemeindet. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Dorf mehr und mehr zur Industrievorstadt Eilenburgs. Es siedelten sich chemische Industrie, Metallbau und holzverarbeitende Industrie an. Der Ort begann sich langsam auszudehnen. In den 1930er, 1960er, 1970er und 1980er Jahren entstanden neue Wohngebiete mit entsprechender Infrastruktur. Nach der Wende 1990 litt der Stadtteil in besonderem Maße unter Schrumpfung und Abwanderung. Seit etwa 2010 hat sich die Einwohnerzahl stabilisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren galt Eilenburg-Ost als der größte Stadtteil Eilenburgs mit mehr als der Hälfte der Gesamteinwohnerzahl. Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass dies nicht mehr der Fall ist. Das Stadtteilzentrum ist das Gebiet um die [[Alexander Sergejewitsch Puschkin|Puschkin]]straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RB 115 Eilenburg-Ost.jpg|mini|Bahnsteige am [[Bahnhof Eilenburg Ost|Ostbahnhof]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Schienenverkehr ====&lt;br /&gt;
Im [[Bahnhof Eilenburg Ost]] zweigt die [[Nebenbahn]] [[Bahnstrecke Pretzsch–Eilenburg|Pretzsch–Bad Düben–Eilenburg]] von der [[Hauptbahn]] [[Halle-Sorau-Gubener Eisenbahn|Leipzig–Cottbus]] ab. Der Bahnhof ist Halt des RE nach Leipzig und Cottbus/Hoyerswerda sowie der S4 der [[S-Bahn Mitteldeutschland]] nach Torgau und Leipzig. In den Sommermonaten verkehrt zusätzlich die Heidebahn nach Lutherstadt Wittenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas abgelegen am Ende der Florian-Geyer-Straße befand sich der Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Eilenburg Süd&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Wurzen–Eilenburg]]. Hier verkehrte 1978 der letzte Personenzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentlicher Personennahverkehr ====&lt;br /&gt;
Eilenburg-Ost wird mit der Linie B des Stadtbus Eilenburg an das Stadtzentrum angeschlossen. Regionale Busverbindungen gibt es unter anderem nach [[Leipzig]], [[Taucha]], [[Wurzen]], [[Bad Düben]], [[Laußig]], [[Doberschütz]] und [[Mockrehna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualverkehr ====&lt;br /&gt;
Eilenburg-Ost hat eine eigene Auf- und Abfahrt zur [[Bundesstraße 87|B&amp;amp;nbsp;87]]. Aufgrund des großen Verkehrsaufkommens im Stadtteilzentrum wurde die Puschkinstraße nach ihrem Umbau Anfang der 1990er Jahre als [[Tempo-30-Zone]] und teilweise als [[Einbahnstraße]] ausgewiesen. Die Ernst-Mey-Straße durch das ehemalige [[Eilenburger Chemiewerk]] stellt die Umgehungsstraße für den Durchgangsverkehr von und nach Bad Düben dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eilenburg Gewerbegebiet Nordost.jpg|mini|Blick im Gewerbegebiet Nordost]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Eilenburg-Ost gibt es zwei große Gewerbegebiete, das Gewerbegebiet Nordost und das Kunststoffcenter am ECW-Wasserturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gewerbegebiet Nordost ====&lt;br /&gt;
Hier ansässige Unternehmen:&lt;br /&gt;
* [[EBAWE|EBAWE Anlagentechnik]] (ehemals &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ilenburger &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;umaschinen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;we&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rke)&lt;br /&gt;
* Niederlassung der Frachtpost Radefeld der [[Deutsche Post AG|Deutschen Post]] („Zustellbase Eilenburg“)&lt;br /&gt;
* Niederlassung der Briefpost Leipzig der Deutschen Post („Zustellstützpunkt Eilenburg“)&lt;br /&gt;
* [[Arkema]] (Chemiebranche)&lt;br /&gt;
* [[Getreide AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kunststoffcenter am ECW-Wasserturm ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Eilenburg ECW.JPG|mini|ECW-Verwaltungsgebäude in der Ziegelstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der letzten Jahre wurden die alten Fabrikgebäude des ECW zum größten Teil abgerissen. Parallel dazu wurde das ehemalige Betriebsgelände so erschlossen, dass sich mittelständische Unternehmen ansiedeln können. Dadurch soll an diesem Traditionsstandort, an dem bis zu 2500 Mitarbeiter beschäftigt waren, wieder Leben einkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansässige Unternehmen sind zurzeit unter anderen:&lt;br /&gt;
* Polyplast Compound Werk (PCW)&lt;br /&gt;
* Eilenburger Elektrolyse- und Umwelttechnik (EUT)&lt;br /&gt;
* Kinast Maschinensysteme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HOV|Kültzschau|Kültzschau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Eilenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Eilenburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
	</entry>
</feed>