<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eileiter</id>
	<title>Eileiter - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eileiter"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eileiter&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T17:55:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eileiter&amp;diff=22767&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille: /* Einleitung */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eileiter&amp;diff=22767&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-02-13T13:14:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Scheme female reproductive system-de.svg|mini|hochkant=1.4|Schematische Darstellung der inneren weiblichen Geschlechtsorgane mit [[Gebärmutter]] (&amp;#039;&amp;#039;Uterus&amp;#039;&amp;#039;), [[Gebärmutterhals]] (&amp;#039;&amp;#039;Zervix&amp;#039;&amp;#039;), Eileitern, [[Eierstock|Eierstöcken]] (Ovar) und [[Vagina des Menschen|Vagina]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eileiter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tuba uterina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch [[#Geschichte|{{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;Tuba Fallopii&amp;#039;&amp;#039;}}]]; {{grcS|σαλπίγξ|Salpinx}}, veraltet &amp;#039;&amp;#039;[[Ovidukt]]&amp;#039;&amp;#039;) ist ein paariger Teil der [[Geschlechtsorgan]]e bei weiblichen [[Wirbeltiere]]n, welcher als Röhre bzw. Gang beiderseits von der [[Gebärmutter]] ausgeht und in der Nähe des jeweiligen [[Eierstock]]s endet. Bei [[Säugetiere]]n ermöglicht er nach der Ovulation den Transport der reifen &amp;#039;&amp;#039;Oozyte&amp;#039;&amp;#039; oder [[Eizelle]] vom Eierstock in die Gebärmutter. Im Eileiter erfolgt in Gegenwart von [[Spermium|Spermien]] die [[Befruchtung]] der Eizelle. Eierstock und Eileiter beim Menschen werden in der Anatomie häufig unter dem Begriff [[Adnexe]] zusammengefasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bommas-Ebert338&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrike Bommas-Ebert, Philipp Teubner, Rainer Voß |Titel=Kurzlehrbuch Anatomie und Embryologie |Auflage=3. |Verlag=Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=2001 |ISBN=978-3-13-135533-1 |Seiten=338}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Embryologie ==&lt;br /&gt;
Die [[Ontogenese|Entwicklung]] des Eileiters erfolgt aus dem oberen Abschnitt des [[Müller-Gang]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bommas-Ebert338&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuba-uterina (Mensch).jpg|mini|Histologischer Querschnitt eines menschlichen Eileiters in der Zyklusmitte: (1) Lumen, (2) Hochprismatisches Flimmerepithel mit Kinozilien, (3) Drüsenzellen, (4) Tunica muscularis, (5) Arteriole]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eileiter sind beim Menschen etwa 10–15&amp;amp;nbsp;cm lange Schläuche, die über ein Aufhängeband (&amp;#039;&amp;#039;Mesosalpinx&amp;#039;&amp;#039;) an dem breiten Mutterband (&amp;#039;&amp;#039;Ligamentum latum uteri&amp;#039;&amp;#039;) befestigt sind. Das nahe am Eierstock befindliche Ende des Eileiters besteht aus einem Trichter (&amp;#039;&amp;#039;Infundibulum tubae uterinae&amp;#039;&amp;#039;) mit 20 bis 30, 1 bis 2&amp;amp;nbsp;cm langen Fransen (&amp;#039;&amp;#039;Fimbriae tubae&amp;#039;&amp;#039;, daher auch „Fimbrientrichter“), von denen die mit dem Eierstock verwachsenen als &amp;#039;&amp;#039;Fimbriae ovaricae&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden. Das Infundibulum erweitert sich in die &amp;#039;&amp;#039;Ampulla tubae uterinae&amp;#039;&amp;#039;. Diese ist mit 7&amp;amp;nbsp;cm auch der längste Abschnitt. Darauf folgt eine 2 bis 3&amp;amp;nbsp;cm lange Engstelle, die als &amp;#039;&amp;#039;Isthmus tubae uterinae bezeichnet wird. &amp;#039;&amp;#039; Die &amp;#039;&amp;#039;Pars uterina tubae uterinae&amp;#039;&amp;#039; („Gebärmutterteil“) ist der die Gebärmutterwand durchbohrende Teil. Sie ist nur 0,1 bis 1&amp;amp;nbsp;mm weit und öffnet sich mit dem &amp;#039;&amp;#039;Ostium uterinum&amp;#039;&amp;#039; in die Gebärmutterhöhle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bommas-Ebert338&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feingeweblicher Aufbau ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Mesosalpinx&amp;#039;&amp;#039; als ein [[Tunica serosa|seröser]] [[Peritoneum|peritonealer]] Überzug bildet den oberen Rand des &amp;#039;&amp;#039;[[Ligamentum latum uteri]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Muskelschicht (&amp;#039;&amp;#039;Myosalpinx&amp;#039;&amp;#039;) ist für die kontraktilen Bewegungen der Eileiter verantwortlich und aus einer äußeren Längsschicht und einer inneren zirkulären Schicht [[Glatte Muskulatur|glatter Muskulatur]] aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bommas-Ebert338&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schleimhaut]] (&amp;#039;&amp;#039;Endosalpinx&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Tunica mucosa&amp;#039;&amp;#039;) ist die innerste Schicht und weist Längsfalten auf. Das einschichtig hochprismatische [[Flimmerepithel]] enthält hauptsächlich sekretorische Zellen und [[zilie]]ntragende Epithelzellen, die im Verlauf des Eileiters und in Abhängigkeit vom Stadium des [[Sexualzyklus]] in jeweils unterschiedlichem Verhältnis verteilt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bommas-Ebert338&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung des Eileiters wird [[Herophilos von Chalkedon]] zugeschrieben, einem griechischen Arzt der um 300 v. Chr. in Alexandria lehrte. Weitere Beschreibungen folgten, aber erst [[Gabriele Falloppio]] (1523–1562) erweiterte die anatomischen Kenntnisse über den Eileiter in einem Ausmaß, dass dieser in vielen Ländern noch heute seinen Namen trägt (u.&amp;amp;nbsp;a. lat. {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;tuba Fallopii&amp;#039;&amp;#039;}}, {{enS|&amp;#039;&amp;#039;Fallopian tube&amp;#039;&amp;#039;}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulze&amp;quot;&amp;gt;Ellen Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Ultrastrukturelle Wandlungen der Lamina epithelialis der menschlichen Tuba uterina in Prä- und Postmenopause im Vergleich mit jüngeren Altersstufen.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Institut für Anatomie und Zellbiologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2001 ([http://webdoc.sub.gwdg.de/ebook/m/2002/pub/medizin/02H020/prom.pdf Volltext als PDF-Datei, 15 MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Lehner: &amp;#039;&amp;#039;Eierstock und Eileiter. Anatomiestudien in der Antike und Neuzeit – Therapiekonzepte im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039; 9, 1991, S. 17–35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alte Bezeichnungen für den Eileiter waren unter anderem Eiergang, Muttertrompete, Cornu (uteri), Cornu matricis, Humerus, keraía, Latera, Ligamentum cornuale, Oviductus, Ovarialtube, Vas seminale, Vas spermaticum, Vena tenuissima und Via medulla.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Lehner: &amp;#039;&amp;#039;Eierstock und Eileiter: Anatomiestudien in der Antike und Neuzeit. Therapiekonzepte im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, 1991, S. 17–35, hier (zitiert): S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Ist ein [[Ovarialfollikel|Follikel]] (eine Eizelle zusammen mit den sie umgebenden [[Granulosazelle]]n) zum [[Graafscher Follikel|Graafschen Follikel]] herangereift, weisen Schleimhautfransen (Fimbrien) am Übergang vom Eierstock zum Eileiter Fimbrien rhythmische Bewegungen auf. Gleichzeitig bewegt sich der Eileiter durch [[Muskelkontraktion]] auf und ab, bis der Eierstock durch [[Chemotaxis|chemotaktische]] Einflüsse über dem reifen Follikel zu liegen kommt. Der Transport der Eizelle durch den Eileiter nach ihrer Ausstoßung aus dem Graafschen Follikel erfolgt einerseits erneut durch Muskelkontraktionen des Eileiters, zum anderen durch einen Flüssigkeitsstrom in Richtung Eileiter. Richtungsgebend für die Flüssigkeiten und damit auch der Eizelle sind die [[Zilie]]n (Flimmerhärchen) der den Eileiter auskleidenden [[Epithel]]zellen. Sie schlagen rhythmisch in Richtung der Gebärmutter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bommas-Ebert338&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transport der Eizelle bis in die Gebärmutter benötigt bis zu 5 Tage. Da die menschliche Eizelle allerdings nur 6 bis 12 Stunden befruchtungsfähig bleibt, heißt das aber auch, dass diese schon in der Eileiterampulle von einer [[Spermium|Samenzelle]] befruchtet werden muss. Um die Empfängniswahrscheinlichkeit zu erhöhen, wird der Transport der Samenzellen Richtung Ampulle vom Eileiter mittels muskulärer Kontraktionen ebenfalls unterstützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bommas-Ebert338&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt der Ovulation hat die Eizelle die erste [[Reifeteilung]] gerade abgeschlossen und beginnt die 2. Reifeteilung (→ [[Meiose]]). Im Eileiter lösen sich nun jene [[Cumuluszelle]]n, die mit der Oozyte gemeinsam aus dem Follikel ausgestoßen wurden. Aus der befruchteten Eizelle, der &amp;#039;&amp;#039;[[Zygote]]&amp;#039;&amp;#039;, entsteht während des Transports durch den Eileiter durch [[Furchungsteilung]]en ein mehrzelliges Gebilde. Die Gebärmutterhöhle wird meist im 12- bis 16-Zellen-Stadium erreicht, wobei das 16-Zellen-Stadium der Zygote nebenbei aufgrund seiner [[Maulbeere|maulbeerförmigen]] Gestalt als [[Morula]] bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menopause ===&lt;br /&gt;
Ab dem 40. Lebensjahr kommt es zu morphologischen und ultrastrukturellen Veränderungen des Eileiterepithels, wobei diese Veränderungen im Sinne einer dissoziierten epithelialen Gewebereaktion nicht gleichzeitig erfolgen. Unter anderem nimmt ab Beginn der Prä[[menopause]] die sekretorische Leistung der Epithelzellen sowie die Anzahl der Flimmerzellen ab, und das Epithel verliert an Höhe; Vorgänge, die in der [[Postmenopause]] schließlich ihre stärkste Ausprägung erfahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sterilisation ==&lt;br /&gt;
Das Abbinden der Eileiter ([[Ligatur (Chirurgie)|Tubenligatur]]) ist eine Form der [[Sterilisation (Empfängnisverhütung)#Sterilisation der Frau|Sterilisation der Frau]]. Die Sterilisation kann auch durch die Clipung (Metallclip, meist aus Titan), Koagulation, die Durchtrennung des Eileiters oder auch durch Kombination der genannten Methoden herbeigeführt werden. Die Eizellen können nach diesem Eingriff nicht mehr in die Gebärmutter gelangen, sondern sterben im Eileiter ab und werden dort resorbiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bommas-Ebert338&amp;quot; /&amp;gt; Diese zur dauerhaften Empfängnisverhütung angewandten Methoden können nur bedingt durch den Versuch einer [[Refertilisierung]] rückgängig gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunehmend wird anstelle des Abbindens eine komplette Entfernung der Eileiter angeboten, um als positiven Nebeneffekt Krebsrisiken zu minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erkrankungen und Funktionsstörungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchgängigkeit der Tube&lt;br /&gt;
In fast der Hälfte aller Fälle findet ein [[unerfüllter Kinderwunsch]] seine Ursache in der Sterilität der Frau. Annähernd ein Drittel dieser Fälle wiederum beruht auf dem Verschluss eines oder beider Eileiter, meist als Folge einer Entzündung des Eileiters ([[Salpingitis]]), wobei zu einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tubenverklebung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; kommen kann. Die Prüfung der Durchgängigkeit der Eileiter ist im Rahmen der Sterilitätsdiagnostik von primärer Bedeutung und kann durch eine [[Hystero-Kontrast-Salpingographie]] oder [[Chromopertubation]] erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eileiterschwangerschaft&lt;br /&gt;
In vermutlich 1 von 150 Fällen – genaue Angaben sind hier schwer zu machen, da vermutlich an die 50 % der befruchteten Eizellen unbemerkt schon in den ersten Tagen als [[Frühabort]]e abgehen – nistet sich die Zygote, jetzt als [[Blastozyste]] bezeichnet, nicht in der Gebärmutter, sondern außerhalb derselben ein: Es entsteht eine [[Extrauteringravidität]], die in 99 % der Fälle im Eileiter lokalisiert ist (siehe [[Eileiterschwangerschaft]]). Letztere kann aufgrund der mangelnden Nährstoffversorgung und des unzureichendem Raumangebots nicht [[Tragezeit|ausgetragen]] werden. Meist löst sich der Embryo samt [[Plazenta]] wieder aus der Eileiterwand. Dieser Abgang muss keineswegs Probleme verursachen, kann unter anderem aber auch zu Vernarbungen des Eileiters führen und damit die Ursache einer späteren [[Unfruchtbarkeit]] sein. Falls sich der Embryo im Eileiter über längere Zeit entwickelt, droht als ernste Komplikation eine [[Eileiterruptur]] mit [[Hämatosalpinx]]. Eine verzögerte oder verhinderte Eipassage im Eileiter ist die häufigste Ursache einer Eileiterschwangerschaft, wobei vorangegangene [[Infektion]]en, gerade auch bei Anwenderinnen einer [[Intrauterinpessar|Spirale]], meist dafür verantwortlich sind.&lt;br /&gt;
* Eine [[Entzündung]] des Eileiters, die Salpingitis, kann isoliert oder im Rahmen einer [[Unterleibsentzündung]] auftreten. Mit &amp;#039;&amp;#039;Salpingitis isthmica nodosa&amp;#039;&amp;#039; werden entzündungsbedingte sackartige Aufweitungen der Tube am Übergang in den Uterus bezeichnet, die zur &amp;#039;&amp;#039;Tubenverlegung&amp;#039;&amp;#039; führen können.&lt;br /&gt;
* Mit [[Tubenkarzinom]] wird eine sehr seltene bösartige [[Neoplasie|Neubildung]] des Eileiters bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Eine [[Operation (Medizin)|operative Entfernung]] des Eileiters wird als &amp;#039;&amp;#039;Salpingektomie&amp;#039;&amp;#039;, eine Entfernung der Tube mit dem zugehörigen [[Eierstock]] wird als &amp;#039;&amp;#039;Salpingo&amp;#039;&amp;#039;-[[Ovariektomie]] bezeichnet. Mit einer &amp;#039;&amp;#039;Tubenplastik&amp;#039;&amp;#039; wird eine Verlegung des Eileiters operativ behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Ovidukt}}&lt;br /&gt;
* [https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/sterilisation/sterilisation-der-frau/ familienplanung.de – Die Sterilisation der Frau]: Das Informationsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4151214-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliches Geschlechtsorgan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reproduktionsmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eileiter| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fortpflanzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
	</entry>
</feed>