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	<title>Eigentliche Sackspinnen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:51:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eigentliche_Sackspinnen&amp;diff=270364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mister Pommeroy: Link</title>
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		<updated>2025-11-05T18:02:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Eigentliche Sackspinnen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Clubiona&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Pierre André Latreille|Latreille]], 1804&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Sackspinnen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Clubionidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Entelegynae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Echte Webspinnen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Araneomorphae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Webspinnen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Araneae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Clubiona pallidula w 080607.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona pallidula]]&amp;#039;&amp;#039;, Weibchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigentlichen Sackspinnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Clubiona&amp;#039;&amp;#039;) sind die artenreichste [[Gattung (Biologie)|Gattung]] in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Sackspinnen]] (Clubionidae). Die Gattung umfasst aktuell weltweit 501 [[Art (Biologie)|Arten]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSC&amp;quot;/&amp;gt; (Stand: Juli 2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mitteleuropa sind mindestens 27 Arten heimisch, die in mittlerer Häufigkeit vorwiegend die Kraut- und Strauchschicht, seltener die Kronenschicht verschiedener [[Biotop]]e besiedeln. Zu den häufigeren Arten in Mitteleuropa zählen &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona comta]]&amp;#039;&amp;#039;, die [[Schilfsackspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;Clubiona phragmitis&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona reclusa]]&amp;#039;&amp;#039;, die [[Sumpfsackspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;Clubiona stagnatilis&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona terrestris]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die drei bis zehn Millimeter kleinen Tiere sind nachtaktive Jäger. Nachts streifen sie in der Krautschicht relativ weit umher und schleichen sich geschickt an ihre Beute an. Daher brauchen diese [[Dionycha (Spinnen)|„Zwei-Klauen-Spinnen“]] keine [[Spinnennetz|Fangnetze]], sondern verwenden ihre [[Spinnenseide]], um taschenförmige Behausungen aus Pflanzenteilen herzustellen, in die sie sich tagsüber zurückziehen. Einige Arten bevorzugen aber auch Erdhöhlen oder ziehen sich unter lose Rinde (&amp;#039;&amp;#039;Clubiona comta&amp;#039;&amp;#039;), Bodenstreu des Waldes oder unter Steine (&amp;#039;&amp;#039;Clubiona terrestris&amp;#039;&amp;#039;) zurück. Sackspinnen stellen auffällige Taschen für ihre Eikokons her. Die Ausprägung der Tarsalklauen (&amp;#039;&amp;#039;siehe:&amp;#039;&amp;#039; [[Dionycha (Spinnen)|Dionycha]]) macht sie ähnlich den [[Springspinnen]] (Salticidae) zu guten Kletterern, die teilweise auch in der Kronenschicht von Wäldern jagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Eigentliche Sackspinnen sind das ganze Jahr über aktiv. Ihre Aktivitätsphasen sind jedoch unterschiedlich. Sie werden meist im Frühjahr geschlechtsreif. Bei der stundenlang dauernden Paarung, der kaum Werbung vorangeht, hält das Männchen das Weibchen mit seinen auffällig längeren und nach vorn gerichteten Kieferklauen ([[Chelicere]]n) fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weibchen fertigen entweder ein Seidenbett auf Blättern, auf das sie ihre Eier ablegen, und spinnen diesen Kokon zu oder stellen kunstvolle Taschen für ihre rötlichen Eier her. &amp;#039;&amp;#039;Clubiona phragmitis&amp;#039;&amp;#039; benutzt dazu [[Gräser]], wie z. B. [[Schilfrohr|Schilfblätter]], die zunächst mit den Cheliceren perforiert werden, dann geknickt oder gerollt werden und schließlich zu einem stabilen Gefäß mit der Seide zusammengesponnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ortsfesten Wohngespinste wie die Eikokons sind ein Bestimmungsmerkmal. In der Regel werden sie kopfüber in der Krautschicht aufgehängt. Bei &amp;#039;&amp;#039;Clubiona phragmitis&amp;#039;&amp;#039; ist das Wohngespinst röhrenförmig aus Schilfblättern hergestellt und oben und unten offen, das Eikokon jedoch wie eine dreieckige Tasche aus Schilfblättern fest verschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensräume ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Clubiona sp. - side (aka).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Clubiona&amp;#039;&amp;#039; sp., Männchen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Clubiona&amp;#039;&amp;#039;-Arten wurden vorwiegend in der Krautschicht in Bodennähe und seltener in der Kronenschicht nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blick&amp;amp;Goßner&amp;quot;&amp;gt;Theo Blick, Martin Goßner: &amp;#039;&amp;#039;Spinnen aus Baumkronen-Klopfproben (Arachnida:Araneae), mit Anmerkungen zu Cinetata gradata (Linyphidae) und Theridion boesenbergi (Theridiidae).&amp;#039;&amp;#039; Arachnologische Gesellschaft e.V.: Arachnologische Mitteilungen 31, Nürnberg 2006, {{ISSN|1018-4171}} ([https://arages.de/user_upload/psb_publicationmanagement/pdf/AM31_23_39.pdf Online] PDF, 463&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Eigentliche Sackspinnen sind in [[Wald|Wäldern]] zu finden. &amp;#039;&amp;#039;Clubiona terrestris&amp;#039;&amp;#039; besiedelt bevorzugt die Krautschicht der planaren [[Laubwald|Laubwälder]], ist seltener in [[Nadelwald|Nadelwäldern]] im Kronenbereich oder im Mittelgebirgsraum und gar nicht in Gärten oder Städten zu finden. &amp;#039;&amp;#039;C. comta&amp;#039;&amp;#039; scheint weniger wählerisch, wurde aber am häufigsten in Nadelwäldern nachgewiesen und steigt bis in die Mittelgebirge hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona trivialis]]&amp;#039;&amp;#039; bevorzugt wie auch &amp;#039;&amp;#039;Clubiona phragmitis&amp;#039;&amp;#039; feuchte Lebensräume. &amp;#039;&amp;#039;Clubiona trivialis&amp;#039;&amp;#039; ist im Gezeitenbereich der Meere, in [[Düne]]n und [[Salzwiese]]n gefunden worden und ist in [[Hochmoor|Hochmooren]], insbesondere in Moorwäldern, stetig und häufig. Außerhalb des Bodenbereiches kommt &amp;#039;&amp;#039;Clubiona trivialis&amp;#039;&amp;#039; in allen [[Stratifikation (Ökologie)|Schichten]] vor, selbst in der Kronenschicht der Bäume ist sie relativ häufig (19 % aller Fänge nach Hänggi et al., 1995). &amp;#039;&amp;#039;Clubiona trivialis&amp;#039;&amp;#039; steigt bis in die Mittelgebirge auf. &amp;#039;&amp;#039;Clubiona phragmitis&amp;#039;&amp;#039; besiedelt ebenfalls den direkten Küstenbereich (Schilfbestände), ansonsten aber fast ausschließlich die Schilfbestände von Feuchtgebieten, voran Niedermoore. &amp;#039;&amp;#039;Clubiona phragmites&amp;#039;&amp;#039; ist nur im Flachland und nur in der Krautschicht aus hohen Gräsern zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona subsultans]]&amp;#039;&amp;#039; besiedelt fast nur Nadelwälder, die sehr seltene &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona alpicola]]&amp;#039;&amp;#039; ist nur im Hochgebirge zu finden. Hingegen sind beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Clubiona lutescens&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona neglecta]]&amp;#039;&amp;#039; [[Ubiquist]]en, die sich auch noch in Kulturbiotopen aufhalten. Nur vereinzelt verirren sich Sackspinnen in die Nähe des Menschen, z. B. tolerieren &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona brevipes]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Clubiona comta&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona pallidula]]&amp;#039;&amp;#039; Höhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Europäische Arten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Ausgewählte, in Europa vorkommende Arten mit ihren deutschsprachigen Trivialnamen sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;aramit 2020&amp;quot;&amp;gt;R. Breitling, E. Merches, C. Muster, K. Duske, A. Grabolle, M. Hohner, C. Komposch, M. Lemke, M. Schäfer &amp;amp; T. Blick: &amp;#039;&amp;#039;Liste der Populärnamen der Spinnen Deutschlands (Araneae).&amp;#039;&amp;#039; Arachnologische Gesellschaft, Arachnologische Mitteilungen, Heft 59, 2020, S. 38–62, {{DOI|10.30963/aramit5907}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona alpicola]]&amp;#039;&amp;#039; Alpensackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona brevipes]]&amp;#039;&amp;#039; Kurzbeinige Sackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona caerulescens]]&amp;#039;&amp;#039; Glänzende Sackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona comta]]&amp;#039;&amp;#039; Kleine Rindensackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona corticalis]]&amp;#039;&amp;#039; Große Rindensackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona diversa]]&amp;#039;&amp;#039; Fahle Sackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona frisia]]&amp;#039;&amp;#039; Dünensackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona frutetorum]]&amp;#039;&amp;#039; Spatelsackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona germanica]]&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Sackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona juvenis]]&amp;#039;&amp;#039; Seggensackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona kulczynskii]]&amp;#039;&amp;#039; Moorwaldsackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona lutescens]]&amp;#039;&amp;#039; Gelbglänzende Sackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona marmorata]]&amp;#039;&amp;#039; Marmorierte Sackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona neglecta]]&amp;#039;&amp;#039; Kurzkiefer-Sackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona norvegica]]&amp;#039;&amp;#039; Nordische Sackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona pallidula]]&amp;#039;&amp;#039; Blasse Sackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona phragmitis]]&amp;#039;&amp;#039; Schilfsackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona pseudoneglecta]]&amp;#039;&amp;#039; Langkiefer-Sackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona reclusa]]&amp;#039;&amp;#039; Riedsackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona saxatilis]]&amp;#039;&amp;#039; Rotbraune Sackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona similis]]&amp;#039;&amp;#039; Ufersackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona stagnatilis]]&amp;#039;&amp;#039; Sumpfsackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona subsultans]]&amp;#039;&amp;#039; Helle Rindensackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona subtilis]]&amp;#039;&amp;#039; Zwergsackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona terrestris]]&amp;#039;&amp;#039; Erdsackspinne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Clubiona trivialis]]&amp;#039;&amp;#039; Gewöhnliche Sackspinne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Clubiona|Eigentliche Sackspinnen (&amp;#039;&amp;#039;Clubiona&amp;#039;&amp;#039;)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{WSC|502|Rang=genus|Name=Clubiona}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hänggi, Stöckli, Nentwig: Lebensräume Mitteleuropäischer Spinnen. Misc. Faun. Helvetiae, Centre suisse cortographie de la faune Neuchatel, 1995.&lt;br /&gt;
* Heimer, Nentwig et al.: Spinnen Mitteleuropas. Parey Berlin, 1991.&lt;br /&gt;
* Jones: Der Kosmos Spinnenführer. Franckh’sche Verlagshandlung Stuttgart, 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSC&amp;quot;&amp;gt;{{WSC|ref|502|Rang=genus|Name=Clubiona|Version=17.0|Datum=2016-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sackspinnen|Sackspinnen, Eigentliche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mister Pommeroy</name></author>
	</entry>
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