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	<title>Eigeltingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eigeltingen&amp;diff=178905&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, geschütztes Leerzeichen entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-08-21T21:03:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, geschütztes Leerzeichen entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Eigeltingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/51/33/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/53/51/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Eigeltingen in KN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Konstanz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 483&lt;br /&gt;
|PLZ               = 78253&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07774&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08335021&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ZNI&lt;br /&gt;
|Straße            = Krumme Straße 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.eigeltingen.de/ www.eigeltingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Alois Fritschi&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eigeltingen, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 760.jpg|mini|Luftbild von Eigeltingen (1983)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eigeltingen, KN - Kirche St Mauritius v W.jpg|mini|Kirche St. Mauritius in Eigeltingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eigeltingen, KN - Hauptstr - Rathaus v NO.jpg|mini|Rathaus in Eigeltingen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigeltingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Landkreis Konstanz]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Eigeltingen liegt im [[Hegau]], etwa 15 Kilometer nordwestlich vom [[Bodensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Norden an [[Emmingen-Liptingen]] im [[Landkreis Tuttlingen]], im Osten an [[Mühlingen]] und die Stadt [[Stockach]], im Süden an [[Orsingen-Nenzingen]] und die Stadt [[Aach (Hegau)|Aach]] und im Westen an die Stadt [[Engen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Eigeltingen mit den früher selbstständigen Gemeinden Heudorf im Hegau, Honstetten, Münchhöf, Reute im Hegau und [[Rorgenwies]] gehören 37&amp;amp;nbsp;Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Eigeltingen in den Grenzen vom 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1972 gehören das Dorf Eigeltingen und die Höfe Dauenberg, Lochmühle, Mittel Dornsberg, Ober Dornsberg und Unter (Vorder) Dornsberg. Zur ehemaligen Gemeinde Heudorf im Hegau gehören das Dorf Heudorf im Hegau, die Höfe Gereuthof, Im Bohl und Krätlermühlhöfe (vormals Dreihöfe) und die Häuser An den Halden und Ziegelhütte. Zur ehemaligen Gemeinde Honstetten gehören die Dörfer Honstetten und Eckartsbrunn, der Weiler Glashüttenhöfe und die Höfe Hägelehof und Wasserburgerhof auch [[Bittelbrunner Schlössle]] genannt und die angrenzende Ruine der [[Burgruine Wasserburg|Wasserburg]]. Zur ehemaligen Gemeinde Münchhof gehören die Dörfer Münchhof und Homberg und die Höfe Brielholz, Dürrenbühl, Hirschlanden, Minkenmühle, Schweingruben (Vordere und Hintere), [[Stählemühle]] und Unterer Kästle. Zur ehemaligen Gemeinde Rorgenwies gehören das Dorf Rorgenwies, die Weiler Glashütte, Guggenhausen und Öhle, die Höfe Geistermühle, Hochbuchhof und Thälehof und die Häuser Gumpenhof und Kappellösch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Eigeltingen im Gebietsstand vom 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1972 liegt die abgegangene Ortschaft Brandenburg. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Heudorf im Hegau liegen die in Heudorf im Hegau aufgegangene Ortschaft Higgenhof und die [[Wüstung]]en Homburg und Libertshäuser. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Rorgenwies liegen die abgegangenen Ortschaften Altweiler, Burgholz und Sommerhof.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 718–802.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Orte im Landkreis Konstanz#Eigeltingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
In Eigeltingen sind&amp;amp;nbsp;– Stand Februar 2022&amp;amp;nbsp;– die [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]] „[[Heudorfer Ried]]“ und „[[Langensteiner Durchbruchstal]]“, das [[Landschaftsschutzgebiet]] „[[Krebsbachtal (Landschaftsschutzgebiet)|Krebsbachtal]]“, das [[FFH-Gebiet]] „[[Östlicher Hegau und Linzgau]]“, der [[Schonwald]] „Habsnest“ sowie 13 [[Naturdenkmal]]e ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of &amp;#039;County of Nellenburg&amp;#039;.jpg|mini|hochkant=1.2|&amp;#039;&amp;#039;Aigeldingen&amp;#039;&amp;#039; auf einer Karte der [[Landgrafschaft Nellenburg|Grafschaft Nellenburg]] aus dem [[18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]]]&lt;br /&gt;
=== Eigeltingen ===&lt;br /&gt;
Der Name Eigeltingen geht auf einen Sippenführer namens „Aigold“ zurück, der sich im&amp;amp;nbsp;3. oder 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hier niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigeltingen wurde im Jahre 764 in einer Schenkungsurkunde des [[Fürstabtei St. Gallen|Klosters St. Gallen]] erstmals erwähnt. In den folgenden Jahrhunderten wechselten geistliche und weltliche Herrschaften häufig, bis der Ort 1806 zu [[Württemberg]] und 1810 schließlich zum [[Baden (Land)|Großherzogtum Baden]] kam. Dort gehörte der Ort, wie auch die später eingemeindeten Ortsteile, lange zum [[Landkreis Stockach]], bevor er bei der Kreisreform 1973 zum [[Landkreis Konstanz]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
==== Heudorf im Hegau ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heudorf wurde erstmals 1173 urkundlich erwähnt. 1665 kam der Ort mit der [[Landgrafschaft Nellenburg]] an [[Vorderösterreich]]. Im Zuge der [[Mediatisierung]] fiel die Gemeinde 1806 zunächst an das [[Königreich Württemberg]], vier Jahre später mit dem [[Grenzvertrag zwischen Württemberg und Baden]] an das [[Großherzogtum Baden]].&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Burg Heudorf im Hegau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Honstetten ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Honstetten 007.jpg|mini|Die Kirche St. Petrus und Catharina am Ortsrand von Honstetten]]&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Honstetten wurde möglicherweise bereits um das Jahr 700 erstmals urkundlich als „Hohunstati“ erwähnt und ist somit der älteste Teil der Gemeinde. Mit &amp;#039;&amp;#039;Hohunstati&amp;#039;&amp;#039; könnte jedoch auch der Weiler [[Gaienhofen#Gemeindegliederung|Hornstaad]] am Bodensee gemeint sein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Schweizer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;3, 1883, Urkunde Nr. aus dem Jahr 1083, S.&amp;amp;nbsp;23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst Hauenstein bei Waldshut könnte dafür in Frage kommen. So nennt sich beispielsweise das in Waldshut ansässige und in der Grafschaft Hauenstein begüterte Adelsgeschlecht von Griessen (auch Griessheim) in einer Urkunde aus dem Jahre 1347 „Johans von Griesshein genannt von Honstetten“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, S.&amp;amp;nbsp;227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil ist geprägt durch seine vielen Vereine, wie den Musikverein, den Rasensportverein Honstetten, die [[Freiwillige Feuerwehr]], den Kirchenchor, die Frauengemeinschaft, die Jugendgruppe, den Narrenverein Wasserburger Talgeister und die Guggenmusik Schtäggenäschter. In der Nähe des Dorfes befinden sich die Überreste der [[Tudoburg]], der Stammburg der ehemaligen Ortsherren. Im Ortskern ist der Speicher (&amp;#039;&amp;#039;Spiecher&amp;#039;&amp;#039;) als mittelalterlicher Wehr- und Wohnturm ([[Burg Honstetten]]) erhalten. Des Weiteren befindet sich südwestlich des Ortes in der Gemarkung von Honstetten die [[Burgruine Wasserburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckartsbrunn, rund zwei Kilometer von Honstetten entfernt, ist ein [[Weiler]], der zu Honstetten gehört. Im Zuge von [[Ausgrabung]]en zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden hier [[Römisches Reich|römische]] Reste einer Siedlung gefunden. Die Römer suchten sich hierbei einen Fleck mit [[Fernsicht]] aus: Neben dem Bodensee, dem Bodanrück und dem Untersee hat man westlich auch einen guten Blick auf die [[Hegau]]berge. Die Kirche (Kapelle), die [[Kosmas und Damian]] geweiht ist, war bis zum Beginn des letzten Jahrhunderts eine [[Wallfahrtskirche]] und Treffpunkt für Ärzte und Apotheker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Münchhöf-Homberg ====&lt;br /&gt;
Homberg wurde 1202 erstmals urkundlich erwähnt. In Homberg fanden sich römische Baureste. Eine bei Münchhöf entdeckte römische Fundmünze datiert in eine Nachlimeszeit zwischen 341 und 354&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claudia Theune |Titel=Germanen und Romanen in der Alamannia: Strukturveränderungen aufgrund der archäologischen Quellen vom 3. bis zum 7. Jahrhundert |Kapitel=Liste&amp;amp;nbsp;3: Enddatierung der nachlimeszeitlichen Münzen in Südwestdeutschland |Verlag=Verlag Walter de Gruyter |Datum=2004 |Seiten=427 |ISBN=3-11-017866-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Römischer Gutshof von Homberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reute ====&lt;br /&gt;
Reute im Hegau wurde 1101 erstmals urkundlich erwähnt. Es hat 198 Einwohner. In den 1990er Jahren wurde im Rahmen einer Luftbildprospektion der [[Burgstall]] der [[Burg Reute im Hegau]] entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rorgenwies ====&lt;br /&gt;
[[Rorgenwies]] wurde 1150 erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1862 gehörte es zu Heudorf, erst dann wurde der Ort für 115&amp;amp;nbsp;Jahre eine selbständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Eigeltingen ist von jeher überwiegend [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] geprägt. So gibt es auch heute noch im Hauptort und in Honstetten ein katholisches Pfarramt. Für [[Evangelische Kirche|evangelische]] Christen ist die Gemeinde in [[Steißlingen]] zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der baden-württembergischen [[Gebietsreform]] in den 1970er Jahren kamen die Gemeinden Reute im Hegau (am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1973), Honstetten (am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1974), Münchhöf (am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975) sowie Heudorf im Hegau und Rorgenwies (beide am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1977) zur Gemeinde Eigeltingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=502, 519 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1961: 1105 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1970: 1367 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1987: 2834 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1991: 2991 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1995: 3235 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2005: 3516 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2010: 3572 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2015: 3751 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2020: 3861 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Heudorf ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1708&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1771&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1782&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1815&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1828&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1840&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1871&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1880&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1900&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1910&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1925&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1939&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1950&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1961&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einwohner || 241 || 284 || 322 || 387 || 468 || 590 || 632 || 586 || 573 || 525 || 477 || 448 || 485 || 478&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Schuster |Titel=Heudorf im Hegau – Untersuchungen zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte eines Hegaudorfs in der frühen Neuzeit |Sammelwerk=Hegau-Jahrbuch&amp;amp;nbsp;43/44 |Datum=1988-07 |Seiten=201–206}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] ergab sich die folgende Sitzverteilung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08335021/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=4807&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-15105_id_24051 |titel=Gemeinde Eigeltingen Gemeinderatswahl |werk=komm.one |datum=2024-06-10 |abruf=2025-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,4 %. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; |Partei / Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2024&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2019&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Anteil || Sitze || Anteil&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |Unabhängige Bürgerliste&lt;br /&gt;
|54,4 %&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
| --&lt;br /&gt;
| --&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung]] || 45,6 % || 7 || 57,4 %&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || -- || -- || 42,7 %&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |64,4 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |62,6 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eingemeindeten, früher selbstständigen Gemeinden bilden [[Ortschaft]]en im Sinne der baden-württembergischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] mit jeweils eigenem [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]] als dessen Vorsitzendem. Diese Ortschaften bilden gleichzeitig die Wohnbezirke, die für die [[unechte Teilortswahl]] beim Gemeinderat gelten. Die Aufteilung der Sitze auf die einzelnen Wohnbezirke stellt sich wie folgt dar&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eigeltingen.de/downloads/?archiv=90 |titel=Hauptsatzung der Gemeinde Eigeltingen |hrsg=Gemeinde Eigeltingen |sprache=de |abruf=2022-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wohnbezirk Eigeltingen 7 Sitze&lt;br /&gt;
* Wohnbezirk Heudorf im Hegau 2 Sitze&lt;br /&gt;
* Wohnbezirk Honstetten 2 Sitze&lt;br /&gt;
* Wohnbezirk Münchhöf 1 Sitz&lt;br /&gt;
* Wohnbezirk Reute 1 Sitz&lt;br /&gt;
* Wohnbezirk Rorgenwies 1 Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1957–1975: Johann Wissler (Bürgermeister der früheren Gemeinde Eigeltingen)&lt;br /&gt;
* 1975–1977: Bruno Braun (Amtsverweser)&lt;br /&gt;
* 1977–1993: Werner Bart&lt;br /&gt;
* 1993–1999: Armin Müller&lt;br /&gt;
* 1999–2008: Ralf Bendl&lt;br /&gt;
* seit 2008: Alois Fritschi ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          =&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Eigeltingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Größe          =&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Eigeltingen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Gespalten von Gold und Blau, vorne ein halber, rot-bezungter schwarzer [[Adler (Wappentier)|Adler]] am Spalt, im roten Fang eine schräge vierendige blaue Hirschstange, die Enden nach unten gekehrt, hinten eine silberne [[Lilie (Heraldik)|Lilie]].&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/14275/Eigeltingen Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– Landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 15. September 2023.&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = Das am 6. Februar 1980 vom Landratsamt Konstanz verliehene Wappen entspricht im Wesentlichen dem von der alten Gemeinde Eigeltingen im Jahre 1897 angenommenen Wappen, das aus dem Siegel des Claus von Aigeltingen, Bürgers zu Aach (1371), abgeleitet ist. Lediglich die blaue Hirschstange kam aus dem Wappen der Landgrafschaft Neuenbürg hinzu.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Konstanz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Fasnachtsmuseum Schloss Langenstein]] mit Sammlungen zur [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht|schwäbisch-alemannischen Fasnacht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BW-KN-Eigeltingen - Villa rustica - building east 001.jpg|mini|Villa rustica]]&lt;br /&gt;
* Oberhalb von Eigeltingen fand man bei Anlegung von Feldwegen in dem nordöstlich vom Orte gelegenen „Oesch – Haitenberg“ in 60 Zentimeter Tiefe einen dem Gott [[Silvanus (Mythologie)|Silvanus]] gewidmeten [[Weihestein]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wilhelm Fröhner]] |Titel=Römische Inschriften. 1. Aus Baden |Hrsg=[[Eduard Gerhard]] |Sammelwerk=Denkmäler, Forschungen und Berichte als Fortsetzung der Archäologischen Zeitung |Ort=Berlin |Datum=1859 |Seiten=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 2001 und 2002 wurde im Gewann „Hinter der Mühle“ gegen Eigeltingen hin das Fundament eines viereckigen [[Römisches Reich|römischen]] Gutshofs (&amp;#039;&amp;#039;[[villa rustica]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörg Aufdermauer, Hans Stather |Titel=Eine römische Villa rustica bei Eigeltingen, Kreis Konstanz |Sammelwerk=Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 1988 |Seiten=191–193}}&amp;lt;/ref&amp;gt; durch eine [[Archäologie|archäologische]] [[Ausgrabung]] erfasst. 2004 wurde der Förderverein &amp;#039;&amp;#039;Römischer Gutshof Eigeltingen&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet, der sich um dessen Freilegung, Konservierung und Dokumentation bemüht.&lt;br /&gt;
:{{Hauptartikel|Römischer Gutshof von Eigeltingen}}&lt;br /&gt;
* Im Kernort liegt das [[Hegi-Schloss]], das [[Pankratz von Stoffeln]] 1543 erbaute.&lt;br /&gt;
* Im Ortsteil Münchhöf-Homberg liegt das [[Schloss Münchhöf]], das ursprünglich zur [[Reichsabtei Salem]] gehörte. Es wurde ab 1955 von der Ex-Königin von Portugal, [[Auguste Viktoria von Hohenzollern]], als Landhaus umgebaut.&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Langenstein]] mit einem Golfplatz liegt in unmittelbarer Nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Eigeltingen verlaufen als [[Radwanderweg|Radfernwege]] die [[D-Route]] 6&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp D-Netz auf dem Radroutenplaner Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Eurovelo]]-Route 6 (Atlantik – Schwarzes Meer)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.eurovelo.com/ev6/from-basel-to-ulm Eurovelo 6 Basel bis Ulm auf de.eurovelo.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zwischen [[Radolfzell]] und [[Tuttlingen]] verlaufen sie über Eigeltingen und den Berg [[Witthoh]] und verbinden das Rhein-Bodensee-Gebiet mit der Donau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Gemeinde verläuft zudem als Landes-Radfernweg der [[Schwäbische-Alb-Radweg]]. Er führt über die ganze Schwäbische Alb vom Bodensee nach [[Donauwörth]]. Er verläuft von [[Bodman-Ludwigshafen|Ludwigshafen]] über [[Orsingen]], [[Aach (Hegau)|Aach]] und [[Engen]] Richtung [[Donauversickerung]] bei [[Immendingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über eine [[Grundschule|Grund-]] und [[Hauptschule]] mit [[Werkrealschule]]. Außerdem gibt es zwei [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kindergärten und einen kommunalen Kindergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Personen, die in Eigeltingen geboren wurden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Kauder]] (* 1950), Politiker (CDU), Bruder von [[Volker Kauder]]&lt;br /&gt;
* [[Mike Gommeringer]] (* 1973), Schlagzeuger der Rockband [[Reamonn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter Heim&lt;br /&gt;
   |Titel=Eigeltingen im 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   |Reihe=Hegau Jahrbuch&lt;br /&gt;
   |Datum=1961&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eigeltingen.de/ Offizieller Internetauftritt der Gemeindeverwaltung Eigeltingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.heudorf.net/ Ortsteil Heudorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Konstanz}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4664767-3|VIAF=244296965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Konstanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hegau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eigeltingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 764]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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