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	<title>Eifeler Mundarten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T19:23:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eifeler_Mundarten&amp;diff=276740&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-16T15:58:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eifeler Mundarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eifeler Mundart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B.: Karl Reger: &amp;#039;&amp;#039;„Joode Mann, wenn dier jett va mier wellt, da moht ier Dötsch mott mier kalle!“ – Ein Versuch zur Beschreibung Eifeler Mundart.&amp;#039;&amp;#039; S. 85. &amp;#039;&amp;#039;In:&amp;#039;&amp;#039; Rudolf Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Eifel – Reise-Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag Michael Weyand]], Trier, 2008, S. 85ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; zählen in der südlichen [[Eifel]] zu den [[Moselfränkische Dialektgruppe|moselfränkischen]] [[Dialekt]]en. Sie ähneln stark der [[Luxemburgische Sprache|luxemburgischen Sprache]]. In der nördlichen Eifel hingegen gehören sie zur [[Ripuarische Dialektgruppe|ripuarischen Dialektgruppe]] und ähneln eher dem [[Öcher Platt]] oder dem [[Kölsch (Sprache)|Kölschen]]. Dazwischen gibt es die für ein [[Dialektkontinuum]] typischen Übergänge, bei denen mehr oder weniger jedes Dorf ein wenig anders spricht als seine Nachbarorte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tim Kallenborn |url=http://www.rug.nl/research/clcg/education/kallenborn.pdf |titel=Regionalsprachliche Syntax des Moselfränkischen |format=PDF |offline=1 |abruf=2018-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut linguistischer Definition gehören Moselfränkisch und Ripuarisch zum [[Mittelfränkisch]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachgeographie ==&lt;br /&gt;
Die territorialen Strukturen, wie sie sich seit der [[Römisches Reich|Römerzeit]] in der [[Eifel]] entwickelt haben, bestimmten auch die Entwicklung der Eifeler Dialekte.&lt;br /&gt;
Sprachgeographisch lässt sich die Eifel teilen in den moselfränkischen und den ripuarischen Dialektraum. Die „Eifeler Sprachbarriere“, die als breiter Saum die beiden Dialekte trennt, zieht sich vom Nordteil des [[Eifelkreis Bitburg-Prüm|Eifelkreises Bitburg-Prüm]] über [[Kronenburg]], [[Blankenheim (Ahr)|Blankenheim]], [[Nettersheim]], [[Altenahr]] und [[Ahrweiler]] entlang des [[Vinxtbach]]s bis zu dessen Mündung in den [[Rhein]] bei [[Bad Breisig]]. Hier verlief auch die alte römische Grenze zwischen [[Germania superior]] und [[Germania inferior]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Müller, Rudolf; Schaal, Frank; Kaufmann, Burkhard; Berens, Michael; Lembach, Jan; Lang, Manfred; Linden, F P; Lüttgau, Ernst; Loscheider, Robert; Zierden, Josef; Wendt, Christoph; Reger, Karl; Bouvet, Rike; Ixfeld, Alwin; Schulze, Christine |Titel=Die Eifel - Reise-Lesebuch |Datum= |ISBN=978-3-935281-63-8 |Seiten=86 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Feudalzeit]] lag hier die Grenze zwischen [[Kurtrier]] und [[Kurköln]], und heute verläuft die Landesgrenze zwischen [[Nordrhein-Westfalen]] und [[Rheinland-Pfalz]] innerhalb dieses Saumes, der in der Sprachwissenschaft auch als Vinxtbachlinie oder [[Dorp-Dorf-Linie]] bezeichnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rheinische-landeskunde.lvr.de/sprache/namen/ortsnamen/ |text=Archivlink |wayback=20120704100116}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in der angrenzenden Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens wird Eifeler Mundart&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=OLBFU823qBo |titel=Ostbelgische Nachrichten in Eifeler Plattdeutsch (Mitternachtsblickpunkt) |abruf=2018-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gesprochen: Besonders im südlichen Teil dieser Region, die auch als [[Belgische Eifel]] bezeichnet wird, hat der Dialekt weithin seine Bedeutung im Alltag bewahren können. Historisch gehörten diese Gebiete einst hauptsächlich zum [[Geschichte Luxemburgs#Herzogtum Luxemburg innerhalb des Heiligen Römischen Reiches|Herzogtum Luxemburg (bis 1815)]], kleinere Einheiten auch zu Kurtrier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die op/of-Grenze westlich der [[Mosel]] bildet die südliche Grenze der Eifeler Mundarten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Abel |url=http://abel-perl.de/Die-Franken-in-der-Region/Sprache-der-Moselfranken/ |titel=Die Sprache der Moselfranken |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171022105120/http://abel-perl.de/Die-Franken-in-der-Region/Sprache-der-Moselfranken/ |archiv-datum=2017-10-22 |archiv-bot=2023-12-16 17:17:33 InternetArchiveBot |abruf=2017-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird beispielsweise  in Trier das moselfränkische [[Trierisch]] gesprochen, das sich von den umliegenden Dialekten abhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differenzierungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Video Kraeutergarten Trierweiler Roscheiderhof H1a.ogv|mini|Elfriede Trierweiler: E Goad su wie dumals, Messericher Mundart]]&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den beiden Eifeldialekten gibt es in der Aussprache, der Ausdrucksweise, im [[Wortschatz]] und in der [[Grammatik]] der [[Mundart]].&amp;lt;ref&amp;gt;Adam Wrede: &amp;#039;&amp;#039;Eifeler Volkskunde&amp;#039;&amp;#039; Bonn. 1924, S. 101–133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist auch die starke Begriffsdifferenzierung bei Gegenständen des bäuerlichen Alltags. Das hochdeutsche &amp;#039;&amp;#039;[[Korb (Behälter)|Korb]]&amp;#039;&amp;#039; hat mit &amp;#039;&amp;#039;korw&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;rest&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;kürwel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;mang&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;mandel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;waan&amp;#039;&amp;#039; einige Entsprechungen, die jeweils eine besondere Korbform bezeichnen. Eine ähnliche Begriffsvielfalt kann man bei der Bezeichnung des [[Nutzvieh]]s beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eifeldialekt ist reich an bildhaften Ausdrücken, die häufig an Stelle abstrakter Begriffe benutzt werden. Die Ausdrucksweise ist dabei oft sehr deftig. „Hen well mot de jruuße Honne seche on krecht et Been net op jehove“ („Er will mit den großen Hunden pinkeln und kriegt das Bein nicht gehoben“) heißt es, wenn jemand eingebildet und hochmütig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Dialekte sind die unter der Bezeichnung „[[Jenische Sprache|Jenisch]]“ laufenden [[Händler]]dialekte, die aus [[Neroth]] oder [[Speicher (Eifel)|Speicher]] überliefert sind. Steinguthändler, Mausefallenkrämer und allerlei anderes fahrendes Volk haben diese Geheimsprachen gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch an den Eifeldialekten macht sich der sprachformende Einfluss der Schule und der Medien bemerkbar. Nachdem über Jahrzehnte hinweg Dialekt als minderwertige Sprachform betrachtet wurde, kann man auch im Eifelraum eine [[Emanzipation]] der Dialektsprecher erkennen. In den Publikationen der Eifeler Geschichtsvereine, des Eifelvereins oder bei Kulturzeitschriften wie dem im ostbelgischen [[Sankt Vith|St.&amp;amp;nbsp;Vith]] erscheinenden „[[Krautgarten]]“ zeigt sich die Tendenz zu der Auffassung, dass Dialektbeherrschung als eine wichtige kommunikative Möglichkeit begriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eifel in weiten Teilen über Jahrhunderte nur sehr schlecht an den restlichen deutschen Sprachraum angebunden war, hat sich das Moselfränkische in relativ unverfälschter Form erhalten. So gibt es noch einen umfangreichen eigenen Wortschatz. Die [[zweite Lautverschiebung]] wurde nur teilweise durchgeführt. Auch in der Grammatik zeigen sich einige interessante Eigenarten wie die [[Eifeler Regel]], nach der auslautendes -n vielfach (aber in geringerem Maße als zum oberen Mittelrhein hin üblich) wegfällt.&lt;br /&gt;
Die Zahl &amp;#039;&amp;#039;zwei&amp;#039;&amp;#039; wird im Eifeler Moselfränkisch, wie im Hochdeutschen die Zahl &amp;#039;&amp;#039;eins&amp;#039;&amp;#039;, nach Geschlecht dekliniert.&lt;br /&gt;
Beispiele: &amp;#039;&amp;#039;zwu Frauen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;zweng Männer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;zwee Heiser&amp;#039;&amp;#039; (Häuser). Spricht man von zwei Männern, heißt es: &amp;#039;&amp;#039;de zweng&amp;#039;&amp;#039;; bei zwei Frauen: &amp;#039;&amp;#039;de zwee&amp;#039;&amp;#039;; bei einem Mann und einer Frau ebenfalls: &amp;#039;&amp;#039;de zwee&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele aus dem Wortschatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Manderscheid-padilla.ogg|mini|Maanischder Platt mit Carlo Padilla im Maarmuseum]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---&lt;br /&gt;
* Kommst Du vorbei - Kenste last, Küste längs?&lt;br /&gt;
* Jetzt sofort - well riecht&lt;br /&gt;
* Sofort! - Op dem Stap&lt;br /&gt;
* Bist Du schon fertig? - Bast Dou alt red? (vgl: französisch: &amp;quot;prêt&amp;quot; = fertig)&lt;br /&gt;
* Polizei - Schanndamen (vgl. Gendarm)&lt;br /&gt;
* Hose - Box; Botz&lt;br /&gt;
* Strümpfe, Socken - Huosen&lt;br /&gt;
* Hosenträger - Jahlien, Gahlien&lt;br /&gt;
* Gib das zurück - Geff/Jeff dat hannisch&lt;br /&gt;
* schnell - sier, flöeck&lt;br /&gt;
* Schrank - Schahf&lt;br /&gt;
* Schinken - Hahm, Schunk&lt;br /&gt;
* Marmelade - Gebähß, Gutzjen&lt;br /&gt;
* Traktor - Bulldog&lt;br /&gt;
* laut - hoart&lt;br /&gt;
* leise - luos&lt;br /&gt;
* langsam - luos, siddech&lt;br /&gt;
* Wald - Besch&lt;br /&gt;
* hoch (gehen) - rop (jon) oder erop (kurzes o)&lt;br /&gt;
* runter - rof (offenes o) oder eraf (langes a)&lt;br /&gt;
* Ein Kleidungsstück falsch herum angezogen - evenzisch&lt;br /&gt;
* mürrisch - bruodisch&lt;br /&gt;
* bald - schwin&lt;br /&gt;
* Ich bin bald fertig - eich sän schwin red&lt;br /&gt;
* In der Nordeifel bald - jeng&lt;br /&gt;
* In der Südeifel bald - bahl, schwin&lt;br /&gt;
* Eifler Mundart - Eefler Platt&lt;br /&gt;
* Maulwurf - Moltroff (eigentlich Molt = Erde; also Erdwurf)&lt;br /&gt;
* Hügel - Hiewel, Hüwwel oder Hübbel&lt;br /&gt;
* Tor - Puhrd, Portz&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort „schön“ hat viele Varianten wie schong (Richtung [[Islek]]), sching (Bekof), schin ([[Niederhersdorf]]), schalong (Region Daun). Die Kartoffel variiert auch sehr stark von Nord nach Süd. Während in der südlichen Eifel die Kartoffel, ähnlich wie im benachbarten Hunsrücker Raum, als Grumbeer (von Grundbirne) bezeichnet wird, wandelt sich die Bezeichnung je nördlicher die Region liegt. In der Mitteleifel wird die Kartoffel als Krumper bezeichnet, während sie z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Daun]]er Gegend regional abweichend auch Schrumper genannt wird und in dem am Nordrand der Eifel gesprochenen [[Eischwiele Platt]] Eapel heißt. Im Übergang an der Vinxtbachlinie sind Jromper und Eapel beide in Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Süden nach Norden gibt es abgesehen von den Unterschieden zwischen einzelnen Dörfern auch systematische Unterschiede. So werden Wörter, die mit „g“ beginnen im Bitburger Gutland (Bekof) auch so ausgesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=hvfXlXqQVsk |titel=Irreler Platt lernen mit Filmklassikern - Heute: &amp;quot;Der Pate&amp;quot; (&amp;quot;Den Päter&amp;quot;) |abruf=2018-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Goden Dach, wie geht et“, „Ganz god“. Nördlich davon werden diese Wörter mit „j“ gesprochen. „Joden Dach, wie jed et?“, „Janz jod“. Die Grenze verläuft laut Sprachatlas der Rheinprovinz in Deutschland entlang einer Linie nördlich Dasburg-Neuerburg-Kyllburg-Manderscheid-Kaisersesch-Andernach und jenseits des Rheins bei Altenkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Ahr und Erft variierte die Aussprache auf engstem Raum. So fragte die Hausfrau im nordrheinwestfälischen [[Tondorf]] ihre Nachbarin: „Häste diss Weich ad de Weisch jeweische?“ („Hast du diese Woche schon die Wäsche gewaschen?“). Fünf Kilometer östlich in [[Hümmel]] (Rheinland-Pfalz) klang es „diss Wuch“, jenseits der Grenze in [[Mutscheid]] (NRW) „diss Woch“, und im angrenzenden [[Schuld (Ahr)]] (RP) sagte man „diss Wauch“. Solche Unterschiede wurden vor allem beim „Freien“, der Brautwerbung, hervorgekehrt, um fremde Bewerber zu necken. So hieß es etwa im nahen [[Wershofen]] (RP): „Wer e-lih, e-lah, e-loh nit kah, der kah kei Werscheder Mädche hah.“ („Wer hier, da und dort nicht kann, der darf kein Wershofener Mädchen haben“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viele Sonderformen sind mittlerweile stark abgeschliffen und an die Standardsprache angepasst. So wurde noch in den 1960er Jahren ein Kind in [[Lind (bei Altenahr)|Lind (Ahr)]] aufgefordert: „Jangk ens ahn de Luëch!“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. niederländisch &amp;#039;&amp;#039;Lucht&amp;#039;&amp;#039; = Luft.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute würde es vielerorts eher so klingen: „Jeh ma an de Luff!“ („Geh mal an die frische Luft!“). Verbformen des Verbs „bauen“ (Eich bauen, Dou boschs, Hean boscht, sei boscht, et boscht, mier bauen, Dir baut, sei bauen; gebaut - jeboscht) sind ein Beispiel für eine Aussprache, die vielen heute nicht mehr leicht über die Lippen kommt. So werden die Formen „Dou boschs“, „hean boscht“ heute kaum noch gesprochen und durch „Dou boust“, „Hean baut“ ersetzt. Auch die Formen des „schön“ sind im Rückzug begriffen. Vielen erscheinen diese Ausspracheformen zu derb. Es wird dann zu „Dat as awer schön“, was dann allerdings etwas aufgesetzt und alles andere als (moselfränkisch) [[Entlabialisierung|entlabialisiert]] klingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südliche Eifler Mundart unterscheidet sich von dem Luxemburgischen besonders durch dessen zahlreiche französische [[Lehnwort|Lehnwörter]]. Französische Lehnwörter gab es im Bekof ebenfalls zahlreich, diese sind aber heute wenig gebräuchlich: Plafong (Zimmerdecke), Parplü (Regenschirm), Trittoir (Bürgersteig), Fuschett (Gabel); die Liste kann noch scheinbar endlos weiter geführt werden. Festzustellen ist auch die Verdrängung eigenständiger moselfränkischer Begriffe durch hochdeutsche: Den ass bestoht&amp;lt;!--sic!--&amp;gt;, heute: Den ass geheiroat (Der ist verheiratet).&lt;br /&gt;
Teschen oder teschent, heute: zweschen (zwischen) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Koenn: &amp;#039;&amp;#039;Von Abelong bos Zau dich Jong - Eifeler Wörter und Ausdrücke gesammelt und kurzweilig erklärt von Fritz Koenn&amp;#039;&amp;#039;. Helios, Aachen 1995, ISBN 3-925087-59-1.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dieter Arntz]]: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches im Dialekt und Platt der Voreifel und Eifel – Aufarbeitung der Vergangenheit durch Erinnerung an sprachliche Relikte&amp;#039;&amp;#039;. In: Kreis Euskirchen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Kreises Euskirchen 2010&amp;#039;&amp;#039;, S. 8–17. ([https://www.hans-dieter-arntz.de/juedisches_im_dialekt.html online])&lt;br /&gt;
* Herbert Scholtes (Sam): &amp;#039;&amp;#039;So ma mol su - Sachbuch über das Südeifeler Platt.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag 2022, 221 Seiten, DIN A4 quer, Hardcover ([http://d-nb.info/1274998875 DNB])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eifel Dialects}}&lt;br /&gt;
* [http://www.eifelfux.de/ www.eifelfux.de - Webseite mit vielfältigen Beispielen für die Eifeler Mundart]&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalsprache.de/SprachGIS/Map.aspx Onlineversion des Deutschen Sprachatlas auf Grund des Sprachatlas des Deutschen Reichs von Georg Wenker (DSA)]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;So ma mol su&amp;quot; - das Sachbuch über das Südeifeler Platt&amp;#039;&amp;#039; in der Dropbox [https://www.dropbox.com/s/i9x31lvmnvagogf/So%20ma%20mol%20su.pdf?dl=0 online].&lt;br /&gt;
* Artikel im Trierischen Volksfreund über das Sachbuch &amp;quot;So ma mol su&amp;quot;: [https://www.volksfreund.de/region/bitburg-pruem/sachbuch-ueber-suedeifeler-platt-stellt-777-mundartwoerter-vor_aid-78516555 online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitteldeutscher Dialekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonsprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Eifel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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