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	<title>Eiertanz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:15:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eiertanz&amp;diff=1529792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-01-31T12:33:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pieter Aertsen, The Egg Dance (1552).jpg|mini|300px|[[Pieter Aertsen]], Der Eiertanz (1552)]]&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eiertanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird heutzutage zumeist in der [[Redewendung]] „einen Eiertanz aufführen/vollführen“ verwendet, was so viel heißt wie sehr vorsichtig oder/und kompliziert vorgehen, um etwas (z.&amp;amp;nbsp;B. „um den heißen Brei“, um ein Problem etc.) herumreden, den Kern einer Sache umgehen, vermeiden. Der [[Duden]] definiert Eiertanz als umgangssprachlich für „sehr vorsichtiges, gewundenes Verhalten, Taktieren in einer heiklen Situation“, ursprünglich wurde damit ein „kunstvoller Tanz zwischen ausgelegten Eiern“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Eiertanz &amp;#039;&amp;#039;Eiertanz&amp;#039;&amp;#039;.] duden.de; abgerufen am 27. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der erste Beleg des Wortes findet sich 1795 in [[Johann Wolfgang von Goethe]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Meisters Lehrjahre]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem [[Mignon (Figur)|Mignon]] mit verbundenen Augen zwischen auf dem Boden ausgelegten Eiern tanzt. [[Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit|Pierer’s Universal-Lexikon]] von 1858 beschreibt diesen Tanz als eine „Kunstleistung von Seiltänzern u. ähnlichen Artisten, indem sie mit verbundenen Augen zwischen, in Distanzen gelegten Eiern tanzen, od. wohl auch, nachdem sie solche mit den Füßen verrückt haben, groteske Tänze ausführen, ohne eins derselben zu berühren.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Eiertanz |Band=5 |Seite=533 |zenoID=20009838872}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig werden häufig ähnliche Begriffe wie „Herumeiern“ und „Herumgeeiere“ verwendet, womit ein Herumwinden bzw. inkonsequentes Taktieren in schwierigen, komplexen Situationen gemeint ist. Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;German Eiertanz&amp;#039;&amp;#039; floss laut der Nachrichtenagentur [[Bloomberg L.P.|Bloomberg]] 2011 als [[Lehnwort]] in den englischen Wortschatz ein, um die zögerliche Haltung Deutschlands in der [[Eurokrise]] zu umschreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/wirtschaft/german-eiertanz-zieht-englische-11396643.html &amp;#039;&amp;#039;“German Eiertanz” zieht ins Englische ein.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]].&amp;#039;&amp;#039; 27. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch- und lexikalische Artikel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Des–Ekk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers großes Taschenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; in 25 Bänden, mit CD-ROM. 8. Auflage. BI-Taschenbuchverlag, Mannheim / Leipzig / Wien / Zürich 2001, ISBN 3-411-11058-9.&lt;br /&gt;
* {{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Eiertanz |Band=7 |Sp=356}}&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Elmar Seebold. 25. Auflage. De Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, ISBN 978-3-11-022364-4, S. 208.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Küpper (Sprachwissenschaftler)|Heinz Küpper]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der deutschen Umgangssprache.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. 6. Nachdruck. Stuttgart 1997, S. 194.&lt;br /&gt;
* Lutz Röhrich: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. 4. Auflage. Freiburg 1999, S. 361–363.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sekundärliteratur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eiertanz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans von der Au]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Volkstanzgut im Elsaß.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oberdeutsche Zeitschrift für Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; 1941, 15. Jahrgang, Heft 1/3, S. 14–25, hier S. 23.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Zum Eiertanz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Volkslied.&amp;#039;&amp;#039; 45/1943, S. 14&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Ludwig Göhring: &amp;#039;&amp;#039;Volkstümliche Redensarten und Ausdrücke. Deutung noch unerklärter, unvollständig oder gar unrichtig erklärter volkstümlicher Redensarten und Ausdrücke.&amp;#039;&amp;#039; München 1937, S. 145 (Nr. 266 „Wie auf Nadeln gehen“).&lt;br /&gt;
* Karl M. Klier: &amp;#039;&amp;#039;Der Eiertanz.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutsche Volkskunde, 2. Jg., 2. Heft, 1940, S. 86–89.&lt;br /&gt;
* Otto Ladendorf: &amp;#039;&amp;#039;Schlagwörterstudien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für den deutschen Unterricht.&amp;#039;&amp;#039; 24/1910, S. 473–481 („Eiertanz“ auf S. 475).&lt;br /&gt;
* L. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Der Eiertanz und seine Ausführung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Volkslied – Volkstanz – Volksmusik.&amp;#039;&amp;#039; 48, Wien 1947, S. 26–28.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redewendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ei in der Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilhelm Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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