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	<title>Eidring - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T13:06:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eidring&amp;diff=1325614&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fornax: (GR)  File:Wappen Großenaspe.png → File:DEU Großenaspe COA.svg</title>
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		<updated>2024-03-09T21:31:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wappen_Gro%C3%9Fenaspe.png&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wappen Großenaspe.png (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Wappen Großenaspe.png&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:DEU_Gro%C3%9Fenaspe_COA.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:DEU Großenaspe COA.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:DEU Großenaspe COA.svg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AMGR - Eidring.jpg|mini|Bronzezeitlicher Eidring aus Bresegard (Lkr. Ludwigslust), Museum Groß Raden]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eidring&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder Schwurring – mytholog. auch Ullers Ring – {{svS|&amp;#039;&amp;#039;Edsring&amp;#039;&amp;#039;}}; {{daS|&amp;#039;&amp;#039;Edsring&amp;#039;&amp;#039;}}) bezeichnete Utensilien kommen in [[Depotfund]]en des [[bronzezeit]]lichen Nordkreises, später auch als Darstellung vor. Sie ordneten ihre Träger einer Glaubensgemeinschaft zu, dienten rituellen Zwecken oder waren Herrschaftssymbole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung, Zeitrahmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Großenaspe COA.svg|mini|Eidring im Wappen von Großenaspe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benennung „Eidring“ erhielten sie vom Begründer der dänischen Vorgeschichtsforschung, [[Christian Jürgensen Thomsen]]. Obwohl etwas unpassend, wurde sie zur Kennzeichnung eines bestimmten Typs von Ringen beibehalten. Die aus [[Bronze]] oder [[Gold]] gefertigten Ringe werden der Nordischen Bronzezeit zugeordnet (Periode IV–VI), womit sie vor allem zwischen etwa 1000 und 750 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in Gebrauch waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Franziska Knoll, [[Harald Meller]], Juliane Filipp: &amp;#039;&amp;#039;„Nordisch by nature“. Die jungbronzezeitlichen, goldenen Eidringe Sachsen-Anhalts an der südlichen Peripherie des Nordischen Kreises in ihrem Kontext&amp;#039;&amp;#039;, in: Harald Meller, Roberto Risch, [[Ernst Pernicka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metals of power – Early gold and silver...&amp;#039;&amp;#039;, Halle 2014, S. 789–872, hier: S. 790.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind also erheblich älter als der erst in der [[Isländersagas|Sagazeit]] belegte Begriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funde ==&lt;br /&gt;
Die Verbreitung der Ringe hat deutlichen Bezug zum [[Ostsee]]raum. Nach [[Gustaf Kossinna]] wurden im Norden Deutschlands (bis zum Jahre 1917) 47 Eidringe gefunden (publiziert 1917 in &amp;#039;&amp;#039;[[Mannus (Zeitschrift)|Mannus]]&amp;#039;&amp;#039; 8). Von ihnen sind 29, (also über 60 %) Hohlringe, während von den damals 27 in Dänemark (z.&amp;amp;nbsp;B. Nr. Kongenslev) gefundenen (heute über 60; allein 16 auf Fünen - vier in Ny Stenderup) nur neun (also ein Drittel) hohl sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fundort unbekannt 2,&lt;br /&gt;
* Altmark 2,&lt;br /&gt;
* Westpreußen 3,&lt;br /&gt;
* Schleswig-Holstein 6, ([[Fahrenkrug]], [[Großenaspe]] zeigt den 1860 im Gemeindeteil Baß gefundenen Eidring im Wappen, Wittenborn).&lt;br /&gt;
* Brandenburg 7, (darunter Bredow, Meyenburg-Schabernack)&lt;br /&gt;
* Mecklenburg 8, (darunter Baumgarten 1895, Granzin 1867, [[Jülchendorf]] 1853, Retzin (vermutlich 1848) Wohlenhagen (vor 1864), Woosten 1850)&lt;br /&gt;
* Pommern 19, (die hohe Zahl wird wohl durch die große Nähe zum schwedischen Verbreitungsgebiet bestimmt)&lt;br /&gt;
* Sachsen-Anhalt 1, ein Neufund von 2009 in [[Könnern]] an der Saale.&lt;br /&gt;
* Ring aus Strobjehnen, Ostpreußen 1798.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ringdarstellungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gundestrupkarret2.jpg|mini|Cernunnos mit Ring auf dem Kessel von Gundestrup]]&lt;br /&gt;
Der [[Kessel von Gundestrup]] zeigt wohl die älteste Darstellung eines Ringes, den hier ein Gott in der Hand hält. Der reich verzierte Kessel stammt aus dem 5. bis 1. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jene Ringe, die Männer auf einigen [[Gotländische Bildsteine|gotländischen Bildsteinen]] (Hunnige, Tängelgårda I), sowie der Reiter auf dem [[Chor (Architektur)|Chorportal]] der [[Kirche von Fardhem]] (12. Jahrhundert) hochhalten, dürften mythologischer Symbolik entsprechen. Dies gilt auch für die Schwerter, die während der [[Völkerwanderung]]s- und [[Vendelzeit]] oft mit Ringen versehen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Über Ringe, denen magische Kräfte zugewiesen wurden ([[Draupnir]] und Sveagris&amp;lt;ref&amp;gt;Sveagris (auch Svíagríss; Sveernes Schwein), ist ein in der Snorri Edda und der [[Rolf Krake]] Saga beschriebener goldener Ring. Es ist ein Erbstück der schwedischen [[Ynglinger]]-Könige. In der Saga verliert König Adil ihn an Rolf Krake. Der Gott [[Freyr]] ist den Ynglinger-Königen verbunden und sein Schwein [[Gullinborsti]] war heilig. Der Sveagris war vermutlich ähnlich einem Schwein geformt&amp;lt;/ref&amp;gt;), wird in nordischen Mythen und Sagen berichtet. In einem Gesang der &amp;#039;&amp;#039;[[Edda]]&amp;#039;&amp;#039; steht: „Odin legte den Eid auf einen Ring ab, wer soll nun seinen Versprechungen trauen?“ Sagas berichten über König Adils Ring „Sveagriss“, das Stammessymbol der Svear. Der Ring war im Besitz eines bis zum Ende des 11. Jahrhunderts in Mittelschweden herrschenden Königsgeschlechts. Derartige Ringe galten, wie englische Annalen berichten, als Ehren- und Würdezeichen der Skandinavier. Man nimmt heute an, dass die Goldringe der Schmuck bedeutender Männer waren und bereits in der jüngeren [[Bronzezeit]] am linken Oberarm getragen wurden. Später wurden die im [[Kelten|keltischen]] Bereich als [[Torques]] bekannten Ringe als Halsschmuck getragen. Als Kultgegenstand mit einer über 1200-jährigen Tradition waren sie noch am Ende der [[Wikinger]]zeit (um 1050) Bestandteil von Darstellungen (insbesondere in Schweden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Torques]]&lt;br /&gt;
* [[Goldarmring aus Schneidlingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franziska Knoll, [[Harald Meller]], Juliane Filipp: &amp;#039;&amp;#039;„Nordisch by nature“. Die jungbronzezeitlichen, goldenen Eidringe Sachsen-Anhalts an der südlichen Peripherie des Nordischen Kreises in ihrem Kontext&amp;#039;&amp;#039;, in: Harald Meller, Roberto Risch, [[Ernst Pernicka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metals of power – Early gold and silver...&amp;#039;&amp;#039;, Halle 2014, S. 789–872.&lt;br /&gt;
* {{RGA|6|549|553|Eidring|[[Heinrich Beck (Philologe)|Heinrich Beck]], [[Gernot Jacob-Friesen]]}}&lt;br /&gt;
* Charlotte Fabech: Sydskandinaviske offerfund som kilde til jernalderens religion og ideologi. In: Lars Larsson, Bożena Wyszomirska (Hrsg.): Arkeologi och Religion. Rapport fran arkeologi-dagarna 1989 (University of Lund, Institute of Archaeology, Report series No. 34) Lund S.&amp;amp;nbsp;243–269.&lt;br /&gt;
* Wladimir Iwanowitsch Kulakow: &amp;#039;&amp;#039;Der Goldreif von [[Kulikowo (Kaliningrad, Selenogradsk, Kowrowo)|Strobjehnen]] und seine Bedeutung im Beziehungsgeflecht von Prußen und Steppenvölkern&amp;#039;&amp;#039; (S.&amp;amp;nbsp;204–212).&lt;br /&gt;
* M. Schultze: &amp;#039;&amp;#039;Die goldenen Eidringe des Kreises Prenzlau&amp;#039;&amp;#039;. In: HK 1930, S.&amp;amp;nbsp;70–73.&lt;br /&gt;
* Karsten Kjer Michaelsen: &amp;#039;&amp;#039;Politikens bog om Danmarks oldtid&amp;#039;&amp;#039;. Kopenhagen 2002, ISBN 87-567-6458-8, S.&amp;amp;nbsp;48,&amp;amp;nbsp;290.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.grossenaspe.de/html/body_ch_wappen.html Der Eidring von Großenaspe]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003213 Eidring von Baumgarten]&lt;br /&gt;
* [http://www.guderoggrave.dk/cgi-bin/kultnet.exe?Function=GetSite&amp;amp;SystemNr=8616 Eidring von Ny Stenderup] (dän.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologische Fundgattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fund (Bronzezeit)|*]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ringtyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fornax</name></author>
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