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	<title>Eiderdaune - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:36:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eiderdaune&amp;diff=272487&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: lf</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eider.a.duvet4.jpg|mini|Eiderentenweibchen mit Daunen im Nest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eiderdaune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stammt von der [[Eiderente]]. Diese ist an den Küsten der Nordmeere, in ganz [[Skandinavien]], vor allem in [[Island]], aber auch in [[Schleswig-Holstein]]/[[Eiderstedt]] heimisch. Anders als die meisten anderen [[Daune]]n ist die Eiderdaune nicht ein Schutz der Ente vor der Kälte, sondern dient als Schutz für deren Brut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschaffenheit und natürliche Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die Eiderente staffiert mit den Daunen ihre [[Nest]]er aus, um das Gelege vor der eisigen Kälte und den Winden des nördlichen Klimas zu bewahren. Sie haben eine bräunliche Färbung, sind größer, feiner und dichter verästelt als andere Daunen. Ihre Mikrostruktur ist besonders [[Wärmedämmung|wärmedämmend]]&amp;lt;ref&amp;gt;Liliana D’Alba, Thomas Holm Carlsen, Árni Ásgeirsson, Matthew. D Shawkey, Jón Einar Jónsson: &amp;#039;&amp;#039;Contributions of feather microstructure to eider down insulation properties&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Avian Biology&amp;#039;&amp;#039;, April 2017, {{doi|10.1111/jav.01294}} [https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1111/jav.01294?casa_token=YxvkRZx0oG4AAAAA:QC2umFyFTkUKo_gwlTBhoKgDr7qF2_sNibWsipu4JN-hPQyNs7zH_pyAVpu3L__3sjn1UGMguOFCMmdI (PDF)].&amp;lt;/ref&amp;gt; und hat eine [[Kletten|klettartige]] Struktur. Die Klettstruktur verhindert in der Natur, dass die Daunen davongeweht werden. Sie verhaken sich aneinander und bilden so Daunenknäuel. Die individuellen Qualitätsunterschiede zwischen verschiedenen Tieren und Kolonien können beträchtlich sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Holm Carlsen, Árni Ásgeirsson, Jón Einar Jónsson: &amp;#039;&amp;#039;Variation in eider down quality among individuals and colonies&amp;#039;&amp;#039;. Bericht 3 (34) 2017 des Agricultural Productivity Fund, Island, ISSN 2464-1162, 14. März 2017, ISBN 978-82-17-01813-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Nutzung ==&lt;br /&gt;
Der Verwendungszweck in der Natur hat der Eiderdaune herausragende Eigenschaften verliehen, die sie zu einem besonders edlen Füllmaterial in Bettwaren macht. Aufgrund ihrer Klettstruktur kann bei geringem Füllgewicht eine sehr warme, leichte Decke produziert werden. Diese Eigenschaft macht es unnötig, Eiderdaunen[[Federbett|duvets]] in einen sonst bei Daunen üblichen dichten [[Percal]]- oder [[cambric]]-Bezug zu füllen. Nach Belieben können auch ganz edle Seiden[[damast]]e oder Seiden[[satin]] genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gezielte Ausbeute der Eiderdaunen begann in [[Helgeland]] (Norwegen) bereits in der [[Ur- und Frühgeschichte]], und Eiderenten wurden bereits im 9. Jahrhundert wegen ihrer Daunen gehalten. Die Daunen wurden 890 als &amp;#039;&amp;#039;fugela feđerum&amp;#039;&amp;#039; gehandelt oder als steuerliche Abgabe zwischen Norwegen und Finnland verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgitta Berglund: &amp;#039;&amp;#039;Fugela feđerum in archaeological perspective – eider down as a trade commodity in Prehistoric Northern Europe&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Borealia&amp;#039;&amp;#039;, Band 26, Nr. 2, November 2009, S. 119–135, {{doi|10.1080/08003830903372001}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Sale: &amp;#039;&amp;#039;A Complete Guide to Arctic Wildlife&amp;#039;&amp;#039;, Christopher Helm, London 2006, ISBN 0-7136-7039-8, S. 115.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die deutschsprachige Bezeichnung der Eiderente bürgerte sich durch den Daunenhandel ein. Sowohl die Bezeichnung für den Vogel als auch seine Federn sind dem [[Isländische Sprache|isländischen]] &amp;#039;&amp;#039;æðr&amp;#039;&amp;#039; entlehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kluge, Etymologisches Wörterbuch, Eintrag „Eider“&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die wissenschaftliche [[Art (Biologie)#Nomenklatur|Artbezeichnung]] der Eiderente weist mit ihrem [[Epitheton]] &amp;#039;&amp;#039;mollissima&amp;#039;&amp;#039; auf die besonders &amp;#039;&amp;#039;weichen&amp;#039;&amp;#039; Federn dieser Enten hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entnahme ===&lt;br /&gt;
Das Erntegut wird geklopft, um es von fremden Bestandteilen zu trennen. Eiderdaunen sind das teuerste Füllgut für Daunendecken. Die Preise schwanken nach Tageskurs bzw. Erhältlichkeit. Für Decken der Größe 135 × 200 cm genügen 600–700 g Eiderdaunen für eine angenehme Ganzjahresdecke. Für die Konfektion werden feinste Mako-Daunenbatiste mit höchsten Fadenzahlen (NM200) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die [[Nestling]]e ohne Wärmedämmung erfrieren, wurden schon im 19. Jahrhundert Schutzmaßnahmen ergriffen. Gemeinden im nördlichen Norwegen begannen um 1890, die Nester vor unkontrollierten massiven Entnahmen zu schützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth&amp;quot;&amp;gt;{{cite book |language=en |title=Wildlife Resources: A Global Account of Economic Use |first1=Harald H. |last1=Roth |first2=Günter |last2=Merz |year=1997 |publisher=Springer-Verlag |location=Berlin |page=363 |isbn=978-3-540-61357-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eiderentenkolonien stehen daher regelmäßig unter Beobachtung.&amp;lt;ref&amp;gt;F. G. Cooch: &amp;#039;&amp;#039;The Breeding Biology and Management of the Northern Eider (Somateria mollissima borealis) in the Cape Dorset Area, Northwest Territories&amp;#039;&amp;#039;. Canadian Wildlife Service, Wildlife Management Bulletin, Series 2, No. 10, Ottawa 1965, Natural and Historic Resources Branch, Department of Northern Affairs and National Resources [http://www.parkscanadahistory.com/wildlife/bulletin2-10.pdf (PDF)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Entnehmen von Eiderdaunen ist nach dem [[Washingtoner Artenschutzübereinkommen]] während der Brutsaison strafbar und auch in Deutschland verboten. In einigen nordischen Ländern werden jedoch teilweise Daunen während der Brut gegen Heu ausgetauscht. Der internationale Handel verläuft weitgehend unreguliert, im Vertrauen auf die lokalen Schutzmaßnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.federalregister.gov/documents/2003/09/05/03-22298/migratory-bird-permits-eiderdown-from-iceland Migratory Bird Permits; Eiderdown From Iceland] (Proposed Rule), 9. Mai 2003, eingesehen am 17. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ohreinsadur-aedardunn.jpg|Ungereinigte Daunen&lt;br /&gt;
Datei:Dunhreinsun1.jpg|Reinigen der Daunen&lt;br /&gt;
Datei:Dunhreinsun2.jpg|Reinigen der Daunen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie der Federn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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