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	<title>Eichstock - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T03:33:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eichstock&amp;diff=811646&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: kleine sprachliche Überarbeitung</title>
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		<updated>2025-08-18T04:28:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine sprachliche Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eichstock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil des Marktes [[Markt Indersdorf]]. Der Ort befindet sich etwa 42 Kilometer nordwestlich von [[München]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Dachau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits 1305 kommt der Flurname &amp;#039;&amp;#039;Aychstoechinne&amp;#039;&amp;#039; vor&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle1&amp;quot;&amp;gt;Jakob Fischhaber, Josef Kröner: Langenpettenbach früher und heute in Wort und Bild. Geiger Verlag Horb am Neckar, 1987. ISBN 3-89264-135-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Weiler Eichstock (1345 &amp;#039;&amp;#039;Aychstok&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Aychstock&amp;#039;&amp;#039; = Eichwald&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle1&amp;quot;/&amp;gt; genannt) gehörte als Teil der Grundherrschaft Harreszell zum Landgericht [[Kranzberg]] und bis zur Klosteraufhebung 1783 zum [[Kloster Indersdorf]]. Bis zur [[Gebietsreform in Bayern]], die am 1. Januar 1972 in Kraft trat, war Eichstock ein Ortsteil der Gemeinde [[Langenpettenbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=443f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort wurde im 19. Jahrhundert vor allem von [[Mennoniten]] besiedelt. Im Jahr 1802 erfolgte ein Aufruf des [[Kurfürstentum Bayern|bayerischen Kurfürsten]] und späteren Königs [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Maximilian IV. Joseph]] in [[Kurfürstentum Bayern|Bayern]] zu siedeln. Ein Jahr später wurde das bayerische Religionsedikt erlassen, das Bürgern jeder christlichen Konfession die gleichen bürgerlichen Rechte zusprach. Mehrere mennonitische Familien kamen so ab 1818 aus der [[Rheinkreis|Pfalz]] und ließen sich in Orten wie [[Wagenried]], [[Stachusried]] (Hammerhof), [[Lanzenried (Markt Indersdorf)|Lanzenried]], Riedhof, Rettenbach, [[Harreszell]], Goppertshof, [[Tafern (Markt Indersdorf)|Tafern]], [[Fränking (Weichs)|Fränking]] und [[Kleinschwabhausen (Markt Indersdorf)|Kleinschwabhausen]] nieder; ein Teil dieser Orte waren, wie Eichstock, reine Mennonitensiedlungen. Ein Großteil der mennonitischen Familien wanderte ab 1844 weiter nach [[Halstead (Kansas)|Halstead]] in [[Kansas]], und [[Iowa]] in [[Nordamerika]], weil sie dort bessere Lebensbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten sahen. Auch später gab es immer wieder Abwanderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mennonitisches Bethaus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mennonitisches Bethaus in Eichstock.jpg|mini|251x251px|Bethaus in Eichstock]]&lt;br /&gt;
1841 wurde den mennonitischen Siedlern die königliche Genehmigung erteilt, auf einer Anhöhe in Eichstock ein [[Bethaus]] zu bauen. Zuvor fanden die gottesdienstlichen Versammlungen privat in Wohnungen in Stachusried und in Eichstock statt. Neben dem neuen Bethaus entstand auch ein Begräbnisplatz. Zuvor war bereits in [[Wagenried]] ein erster [[Liste mennonitischer Friedhöfe|Mennonitenfriedhof]] entstanden. Die Bauzeit des neuen Bethauses betrug etwa fünfeinhalb Monate. Am 14. November 1841 wurde das Gotteshaus eingeweiht. Das Innere der Kirche ist, wie in mennonitischen Kirchen üblich, schlicht und ohne bildliche Ausschmückungen gestaltet. Über dem Eingang wird die königliche Genehmigung in einem stilvollen Schild erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Abwanderungen vieler Familien kam es, dass die Kirche um 1920 kaum noch Besucher hatte. Erst durch den Zuzug junger Familien nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] konnte sich wieder eine aktive Gemeinde entwickeln. Die Gemeinde, die unterschiedliche Phasen des Gemeindelebens erlebt hat, verfügt seit 1967 auch über ein Freizeitheim, in dem auch Hochzeiten und andere Veranstaltungen stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts ihrer geringen Mitgliederzahl beschloss die Mennonitische Ortsgemeinde Eichstock im März 2022 den Zusammenschluss mit der [[Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland|Freien Evangelischen Gemeinde]] Markt Indersdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Ostermair: &amp;#039;&amp;#039;Damit die Kirche im Dorf bleibt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dachauer Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach zwei Jahren Sanierungsarbeiten am Bethaus und einigen Renovationen des Freizeithauses konnten im Juli 2024 die ersten Gottesdienste stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 28. April bis zum 4. Mai 2025 feierte die neue Gemeinde in Eichstock eine Festwoche mit Bibelerzählstunde, Vorträgen, großem Jahrmarkt, Konzerte für Kinder und Teens, eine Tour durch das alte Gebetshaus, und einem abschließenden Festgottesdienst mit dem Bürgermeister von Markt Indersdorf fanden in einem großen Zelt statt.&amp;lt;ref&amp;gt;„Es war ein echter Segen“, Dachauer Nachrichten am 6. Mai 2025 (FeG Festwoche in Eichstock)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kirchen in der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hermann Dettweiler: Art. &amp;#039;&amp;#039;Eichstock&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Mennonitisches Lexikon]], Bd. 1 (1913/1924), S. 534f.&lt;br /&gt;
* Richard Ringenberg: &amp;#039;&amp;#039;Familienbuch der Mennonitengemeinde Eichstock&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde, Heft 18). Laßleben, München 1942.&lt;br /&gt;
* Kirche der Mennonitengemeinde Eichstock: &amp;#039;&amp;#039;Im Namen des Königs. 150 Jahre 1841–1991&amp;#039;&amp;#039;. Eichstock 1991.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Liebhardt, Günther Pölsterl: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Landkreises Dachau&amp;#039;&amp;#039; (= Kulturgeschichte des Dachauer Landes, Band 2). Verlagsanstalt Bayerland, Dachau 1992, ISBN 3-89251-053-9.&lt;br /&gt;
* Helmut Funck: &amp;#039;&amp;#039;„Thut mir auf die Thore dieses Hauses“. Die Mennonitengemeinde in Eichstock&amp;#039;&amp;#039;. In: Zweckverband Dachauer Galerien und Museen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;500 Jahre Reformation. Zur Geschichte der Protestanten im Dachauer Land&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung im Bezirksmuseum Dachau. Dachau 2017, ISBN 978-3-930941-88-9, S. 71–83.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Eichstock|val=4684}}&lt;br /&gt;
* [https://feg-indersdorf.de/ Eichstock 5 – FeG Markt Indersdorf]&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchenundkapellen.de/kirchen/eichstock.htm Kirchen und Kapellen: Bethaus Eichstock]&lt;br /&gt;
* [http://www.genealogie-kiening.de/O0/O486.HTM Kiening Hauschronik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile von Markt Indersdorf}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/23/50/N |EW=11/21/36/E |type=city |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Markt Indersdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mennonitensiedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1345]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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