<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eichsel</id>
	<title>Eichsel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eichsel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eichsel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T23:01:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eichsel&amp;diff=187384&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frosch79618: E. Brugger ergänzt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eichsel&amp;diff=187384&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-22T16:02:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;E. Brugger ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rheinfelden (Baden)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Eichsel.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Wappen der ehemaligen Gemeinde Eichsel&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47.5994332&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7.75868238&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 436&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 850&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Wissenswertes über Eichsel&amp;quot;&amp;gt;[https://www.rheinfelden.de/de/vielseitig/Rheinfelden-entdecken/Stadt-und-Ortsteile/Eichsel &amp;#039;&amp;#039;Wissenswertes über Eichsel&amp;#039;&amp;#039;], aufgerufen am 1. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 79618&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07623&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Rheinfelden - Eichsel.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Eichsel in Rheinfelden&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eichsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Rheinfelden (Baden)|Rheinfelden]] in [[Baden-Württemberg]]. Der Ort im [[Dinkelberg]] liegt rund acht Kilometer nördlich der Kernstadt Rheinfeldens, zu der es am 1. Januar 1974 eingemeindet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Eichsel mit seinen zwei Siedlungskernen liegt auf einer Höhenlage des Dinkelbergs an der [[Liste der Landesstraßen in Baden-Württemberg ab der L 67|Landesstraße 139]] auf dem Dinkelberg rund acht Kilometer vom Stadtzentrum Rheinfeldens entfernt. Nördlich benachbart liegt in etwa zwei Kilometer Entfernung der Stadtteil [[Adelhausen (Rheinfelden)|Adelhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden separaten Teile Eichsels, Nieder- ({{Höhe|355|DE-NN|link=true}}) und Obereichsel ({{Höhe|436|DE-NN|link=true}}), liegen im Tal des Weidbachs bzw. auf einem Plateausporn und sind locker besiedelt und dem Gelände angepasste [[Straßendorf|Straßendörfer]]. Durch Niedereichsel fließt der Dorfbach, an dessen Verlauf sich die längste Straße (Angerstraße) ausrichtet und die im späteren Verlauf die [[Dorfbachtalbrücke]] der [[Bundesautobahn 98|A 98]] unterquert. Das von der besiedelten Fläche deutlich größere Obereichsel liegt hauptsächlich westlich der L 139. Nur wenige Gebäude stehen östlich der L 139 am nördlichen Ortsausgang von Obereichsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Auf Eichsels Gemarkung sind in die [[Muschelkalk]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;tafel des Dinkelbergs zwei von Nord nach Süd ziehende [[Tektonik|tektonische]] [[Graben (Geologie)|Gräben]] eingesenkt, die allerdings in der Landschaft nicht als Einsenkungen erscheinen. Es handelt sich um schmale, mit eingesacktem Keuper und, diesem auflagernd, Restplatten von [[Unterjura]] (Lias) gefüllte Gräben, wie sie für den Dinkelberg charakteristisch sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.lgrb-bw.de/?view=lgrb_geola_geo |titel=LGRB Kartenviewer |hrsg=LGRB Regierungspräsidium Freiburg i. Br. |abruf=2021-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind im Zusammenhang mit der Rheingrabenbildung entstanden und zeugen von zerrenden Kräften senkrecht zur Grabenachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der westliche Graben (&amp;#039;&amp;#039;Hüsinger Graben&amp;#039;&amp;#039;) setzt über Höllstein ein und erreicht die Gemarkung etwa beim ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Festenauhof&amp;#039;&amp;#039; (Feldkreuz). Hier bestätigen, wie weiter südlich beim &amp;#039;&amp;#039;Obmannsgrab&amp;#039;&amp;#039;, Unterjurakalke (Lias) im Wald den Verlauf des Grabens, der dann bei der Degerfelder &amp;#039;&amp;#039;Reibematt&amp;#039;&amp;#039; an der großen Lörrach-Degerfelder Verwerfung sein Ende findet. Der östliche Graben (&amp;#039;&amp;#039;Adelhauser Graben&amp;#039;&amp;#039;) kommt von Adelhausen her und erscheint über dem Ortskern von Obereichsel paradoxerweise als Rücken. Es müssen einst über eine längere Zeit Abtragungsverhältnisse geherrscht haben, bei denen widerstandsfähige Schichten im Graben der Abtragung trotzten, während außerhalb des Grabens leichter zu [[Erosion (Geologie)|erodierende]] Sedimente abgeräumt wurden. Der widerständige Unterjurakalk, von dem eine unmittelbar nördlich Obereichsel lagernde Kappe (&amp;#039;&amp;#039;Auf der oberen Rütte&amp;#039;&amp;#039;) übrig geblieben ist, hat lange den Grabeninhalt vor der Abtragung geschützt. So entstand die hier zu beobachtende [[Reliefumkehr]] (wie auch auf der Gemarkung Adelhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niedereichsel liegt im Bereich des &amp;#039;&amp;#039;Adelhauser Grabens&amp;#039;&amp;#039;, der Dorfbach/Waidbach aber hat sein Tal unterhalb des Dorfes in den Muschelkalk westlich des Grabens eingefurcht. Er entspringt bei Adelhausen im Keuper des &amp;#039;&amp;#039;Hüsinger Grabens&amp;#039;&amp;#039; und gerät dann auf den [[Oberer Muschelkalk|Oberen Muschelkalk]], so auf Eichsler Gemarkung bei der &amp;#039;&amp;#039;Steigmatt&amp;#039;&amp;#039;. Abschwemmmassen im Talgrund verhindern hier das Versickern im Kalkgestein. Bei den ersten Häusern von Niedereichsel erreicht er den undurchlässigen Keuper des Adelhauser Grabens, den er aber schon beim Ortsausgang nach Degerfelden wieder verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Keupergräben sind beide Ortsteile von einer Muschelkalklandschaft umgeben, die allerdings auf dem &amp;#039;&amp;#039;Schlückler&amp;#039;&amp;#039;, vom &amp;#039;&amp;#039;Mauerhau&amp;#039;&amp;#039; bis zum &amp;#039;&amp;#039;Nollinger Berg&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;Spitzacker&amp;#039;&amp;#039; von den bunten Tonen des [[Keuper]]s bedeckt und weitgehend bewaldet sind. Keupergebiet ist auch der westliche Gemarkungszipfel um den &amp;#039;&amp;#039;Siebenbannstein.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den rissig-klüftigen Bänken und Platten des Oberen Muschelkalks versickern die Niederschläge und suchen sich in unterirdischen Gerinnen ihren Weg, was im löslichen Kalk zu typischen [[Karst]]erscheinungen führt: [[Doline]]n finden sich beim &amp;#039;&amp;#039;Mauerhau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Spitzacker&amp;#039;&amp;#039;. Alle Tälchen, die zur Feldkapelle oberhalb Untereichsel herunterziehen, sind [[Trockental|Trockentäler]]. Das Trockentälchen im &amp;#039;&amp;#039;Buhrenboden&amp;#039;&amp;#039; wird vom LGRB als schützenswertes Geotop aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.lgrb-bw.de/?view=lgrb_geola_geo |titel=LGRB Kartenviewer, Geotourismus, Steckbrief Geotope |hrsg=LGRB Regierungspräsidium Freiburg i. Br. |abruf=2021-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte von Eichsel.jpg|mini|Karte von Eichsel, 1871]]&lt;br /&gt;
Der Ortsname geht auf das verloren gegangene [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsche]] Wort &amp;#039;&amp;#039;Sol&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sal&amp;#039;&amp;#039; zurück, der „nasse, sumpfige Stelle“ meint, womit Eichsel die Sol/Sal bei den [[Eichen]] bedeuten würde. Die [[Großsteingrab|Hünengräber]] zeugen von einer [[Frühgeschichte|frühgeschichtlichen]] Besiedlung des Gebietes. In der Nähe des Mägdbrunnens und im Gewann Maueracker finden sich Zeugnisse aus der [[Römisches Reich|Römerzeit]]. Im Bereich des Gewanns Obmansgrab und bei der Kapelle von Niedereichsel hat man alemannische [[Grab#Reihengrab|Reihengräber]] freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung von Eichsel fand 1242 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eichsel gehörte im 13. Jahrhundert nachweislich zur Herrschaft Rheinfelden und war seit [[Rudolf von Rheinfelden|König Rudolf]] im [[Habsburger|habsburgischen]] Besitz. Den Güterbesitz und die Einkünfte hatten vornehmlich Bürger von Rheinfelden. Zusammen mit anderen Orten auf dem Dinkelberg war Eichsel im 17. Jahrhundert zu einem gemeinsamen [[Gerichtsbezirk]] zusammengefasst. Nach der Übernahme durch das Land [[Baden (Land)|Baden]] 1806 kam der Ort zum Amt Beuggen, seit 1809 ist es Teil des [[Bezirksamt Schopfheim|Bezirksamts Schopfheim]] bzw. des [[Landkreis Lörrach|Landkreises Lörrach]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Lörrach&amp;#039;&amp;#039;, Band II, S. 298, 299.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des ehemaligen Gemeindewappens lautet: In Silber an einem liegenden grünen Eichenzweig eine Eichel und zwei Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Bericht aus dem Jahr 1859 soll das Wappen an den früheren Eichenwald erinnern. Als Gedenkzeichen war eine alte Eiche im Dorfkern zu finden, die Ende der 1970er Jahre bei Neugestaltung des Maienplatzes ersetzt wurde. Bereits im 19. Jahrhundert führte die Gemeinde als Siegelbild den Eichenzweig, 1902 wurde er vom Generallandesarchiv unter Farbgebung in einen Schild gestellt und so zum [[Redendes Wappen|redenden Gemeindewappen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Huber: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch Landkreis Lörrach&amp;#039;&amp;#039;, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-046-0, Seite 86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
Eichsel hat einen eigenen Ortschaftsrat, der aus acht Mitgliedern besteht. Ihm steht der Ortsvorsteher vor, der zwei Stellvertreter hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ratsinfo-rheinfelden.de/buergerinfo/kp0040.asp?__kgrnr=14&amp;amp; &amp;#039;&amp;#039;Ortschaftsrat Eichsel&amp;#039;&amp;#039;], aufgerufen am 10. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner ===&lt;br /&gt;
Die Zahl der Einwohner Eichsels entwickelte sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14950&amp;amp;T=V052&amp;amp;doTable Einwohnerzahlen Eichsels von 1852 bis 1970], aufgerufen am 10. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1852 || 426&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1871 || 372&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1880 || 388&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1890 || 314&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1900 || 315&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1910 || 308&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1925 || 334&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1933 || 336&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1939 || 314&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1950 || 337&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1956 || 318&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1961 || 323&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1970 || 459&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2019 || 850&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wissenswertes über Eichsel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Die Zugehörigkeit zu den Religionsgemeinschaften verteilte sich in der Vergangenheit wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14950&amp;amp;T=V71&amp;amp;doTable &amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit 1858 und 1925: Eichsel&amp;#039;&amp;#039;], aufgerufen am 10. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14950&amp;amp;T=V53&amp;amp;doTable &amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit: Eichsel&amp;#039;&amp;#039;], aufgerufen am 10. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfabe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| Religionszugehörigkeit in Eichsel&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfabe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Religion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || evangelisch || katholisch || sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || 0,0 % || 100,0 % || 0,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 2,4 % || 97,0 % || 0,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 5,6 % || 94,4 % || 0,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 5,6 % || 93,8 % || 0,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 20,0 % || 76,7 % || 3,3 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten und Brauchtum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinfelden (Baden) - Obereichsel, St. Gallus3.jpg|miniatur|hochkant|St. Gallus von der Chorseite]]&lt;br /&gt;
Im traditionell mehrheitlich [[#Religion|katholischen Eichsel]] befindet sich die katholische Pfarrkirche [[St. Gallus (Rheinfelden-Eichsel)|St. Gallus]]. An diesem Standort am Friedhof ist bereits seit dem 13. Jahrhundert eine Kirche im Ort belegt. Die Kirche ist mehrfach umfangreich renoviert und umgebaut worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine mehrere Jahrhunderte alte Tradition geht der [[Eichsler Umgang]] zurück, der auf die [[Drei heilige Frauen|Legende der drei heiligen Jungfrauen]] zurückgeht. Das Ereignis hat im Laufe der Zeit eine Wandlung von der reinen [[Wallfahrt]] und [[Prozession]] hin zu einem Volksfest und kleinem Markt mit religiösem Hintergrund entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich von der Kirche St. Gallus am Maienplatz befindet sich zur Erinnerung an die Legende der Jungfrauenbrunnen. Die Gebäude am Maienplatz sowie Kirche, Pfarrhaus und das südlich gelegene Gemeindezentrum bilden zusammen mit der benachbarten Dinkelbergschule das Dorfzentrum Obereichsels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nordöstlichen Ortsausgang von Niedereichsel auf der Durchgangsstraße ins benachbarte Obereichsel befindet sich die 1892/93 errichtete Mutter-Gottes-Kapelle. Der Rechtecksbau ist außen mit [[Lisene]]n verblendet und von einem polygonalen [[Chor (Architektur)|Chor]] abgeschlossen. Das [[Satteldach]] ist chorseitig abgewalmt und an der Vorderseite als Wetterschutz vorgezogen. Auf dem Dach befindet sich ein kleiner [[Dachreiter]] ohne Glocke. Auf dem Altartisch befindet sich eine Marienstatue aus dem 15. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Helm (Heimatforscher)|Johannes Helm]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Kapellen im Markgräflerland.&amp;#039;&amp;#039; Müllheim/Baden 1989, ISBN 3-921709-16-4, S. 268.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rheinfelden (Baden) - Niedereichsel.jpg|Niedereichsel&lt;br /&gt;
Datei:Rheinfelden (Baden) - Niedereichsel - Mutter-Gottes-Kapelle1.jpg|Mutter-Gottes-Kapelle&lt;br /&gt;
Datei:Rheinfelden (Baden) - Obereichsel, Jungfrauenbrunnen1.jpg|Detail des Jungfrauenbrunnens&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Der am 7. Juni 1980 gegründete Sportverein Eichsel unterhält mehrere Abteilungen, darunter mehrere Fußball- und Tischtennismannschaften, sowie Abteilungen zu [[Aerobic]], [[Zumba]] und Damengymnastik. Als Sportstätten wird neben der Sporthalle in Eichsel auch der Sportplatz verwendet. Am 1. Juli 1994 wurde ein eigenes Vereinsheim eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wordpress.sv-eichsel.de/chronik/ &amp;#039;&amp;#039;Chronik des SV Eichsel 1980 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 10. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1989 existiert der Fasnachtsverein &amp;#039;&amp;#039;Dinkelberg Hexen Eichsel 1989 e. V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rheinfelden.de/de/vielseitig/Vereine-und-Glaubensgemeinschaften/Vereine/Verein?view=publish&amp;amp;item=club&amp;amp;id=64 Informationen zu Dinkelberg Hexen Eichsel 1989 e.&amp;amp;nbsp;V.], abgerufen am 10. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinfelden (Baden) - Obereichsel, Dinkelbergschule.jpg|mini|Dinkelbergschule]]&lt;br /&gt;
Die Dinkelbergschule ist eine Grundschule mit zwei Schulhäusern, dass neben dem Schulhaus in Eichsel eines in [[Minseln]] unterhält. Das Einzugsgebiet erstreckt außer auf die Standorte auch auf die Stadtteile [[Adelhausen (Rheinfelden)|Adelhausen]] und Ottwangen. Die elf Lehrkräfte unterrichteten 2020 rund 126 Schüler.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dinkelbergschule-rheinfelden.de/ Website der Dinkelbergschule], aufgerufen am 15. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bau des Gemeindezentrums integriert befindet sich das [[Feuerwehrhaus]] der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] Rheinfelden, Abteilung Eichsel. Diese 1936 gegründete Abteilung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Badische Zeitung]]: [https://www.badische-zeitung.de/feuerwehr-eichsel-wie-sie-noch-vor-75-jahren-braende-loeschten--49769104.html &amp;#039;&amp;#039;Feuerwehr Eichsel: Wie sie noch vor 75 Jahren Brände löschten&amp;#039;&amp;#039;], Artikel vom 23. September 2011, aufgerufen am 15. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; verfügt über zwei Fahrzeugeinheiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bos-fahrzeuge.info/D21168 Beschreibung der Abteilung Eichsel der Freiwilligen Feuerwehr Rheinfelden], aufgerufen am 15. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Persönlichkeiten, die mit dem Ort Eichsel in Verbindung standen oder stehen:&lt;br /&gt;
* [[Kunigunde von Rapperswil]], soll in Eichsel gelebt haben&lt;br /&gt;
* [[Edward H. Tarr]] (1936–2020), der Musiker lebte bis zu seinem Tod in Eichsel&lt;br /&gt;
* [[Paul Ibenthaler]] (1920–2001), der Maler und Bildhauer lebte bis zu seinem Tod in Eichsel&lt;br /&gt;
* [[Irmtraud Tarr]] (* 1950), die Musikerin lebt in Eichsel&lt;br /&gt;
* [[Elena Brugger]] (* 1997), die Ringerin ist in Nieder-Eichsel aufgewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Deisler: &amp;#039;&amp;#039;Eichsel: aus der Vergangenheit der Pfarrei&amp;#039;&amp;#039;, Rombach, Freiburg 1956.&lt;br /&gt;
* Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Landkreis Lörrach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Lörrach&amp;#039;&amp;#039;, Band II (Kandern bis Zell im Wiesental), Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X, S. 297–301.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rheinfelden#Eichsel|Eichsel}}&lt;br /&gt;
* Rheinfelden.de: [https://www.rheinfelden.de/de/vielseitig/Rheinfelden-entdecken/Stadt-und-Ortsteile/Eichsel Wissenswertes über Eichsel]&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14950|Titel=Obereichsel+-+Altgemeinde~Teilort|Anzeigetitel=Eichsel|Linktext=Archivmaterial}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadt- und Ortsteile der Stadt Rheinfelden (Baden)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4501786-4|VIAF=248717487}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 752]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Hochrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lörrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Lörrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Rheinfelden (Baden)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frosch79618</name></author>
	</entry>
</feed>