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	<title>Eichhase - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:18:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eichhase&amp;diff=478891&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gompfunk: /* Merkmale */ + Link</title>
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		<updated>2023-05-01T14:10:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Merkmale: &lt;/span&gt; + Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Eichhase&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Polyporus umbellatus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Christian Hendrik Persoon|Pers.]]&amp;lt;!--1801--&amp;gt; : [[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1821--&amp;gt;) [[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1821--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Stielporlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Polyporus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Stielporlingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Polyporaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Stielporlingsartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Polyporales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = unsichere Stellung&lt;br /&gt;
| Taxon5_LinkName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = 2008-02-10 Polyporus umbellatus crop.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eichhase&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ästige Büschel-Porling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Polyporus umbellatus&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Cladomeris umbellata&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dendropolyporus umbellatus, Polypilus umbellatus&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mycobank.org/BioloMICS.aspx?TableKey=14682616000000067&amp;amp;Rec=22515&amp;amp;Fields=All |titel=Polyporus umbellatus |werk=MycoBank |abruf=2020-04-26 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie der [[Stielporlingsverwandte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-08-09 Polyporus umbellatus mod.jpg|miniatur|Der Eichhase bildet aus einem Sklerotium einen Sammelfruchtkörper. Die aus dem Strunk wachsenden, verzweigten Stiele enden in trichterförmigen Hütchen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-05-03 Polyporus umbellatus Pers. ex Fr 144643.jpg|miniatur|Die Fruchtkörper des Eichhasen wachsen aus einem knolligen, unterirdischen Sklerotium.]]&lt;br /&gt;
Der Eichhase bildet büschelige, aus zahlreichen gestielten runden Einzelhüten bestehende [[Fruchtkörper]]. Diese können Durchmesser von 20 bis 40, manchmal auch 50&amp;amp;nbsp;Zentimetern erreichen und mehrere Kilogramm wiegen. Die einzelnen Stiele laufen in einem gemeinsamen Strunk zusammen. Dieser entspringt einem schwarz-braunen, glatt berindeten, etwas verästelten [[Sklerotium]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Yong-Mei Xing, Li-Chun Zhang, Han-Qiao Liang, Jing Lv, Chao Song |Titel=Sclerotial Formation of Polyporus umbellatus by Low Temperature Treatment under Artificial Conditions |Sammelwerk=PLoS ONE |Band=8 |Nummer=2 |Datum=2013-02-20 |ISSN=1932-6203 |DOI=10.1371/journal.pone.0056190 |Seiten=1–14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das sich dicht unter der Erdoberfläche befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Hüte sind blass gelb bis graubraun gefärbt und werden zwischen einem und vier Zentimeter breit. Sie besitzen eine faserige Oberfläche und sind in der Mitte meist vertieft. Der Rand ist wellig verbogen und relativ dünn. Auf der Unterseite der Hüte befindet sich eine weißliche Porenschicht ([[Hymenophor]]), die weit am Stiel herablaufen kann. Die Poren sind rundlich und die Röhren ein bis zwei Millimeter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fruchtfleisch ist ebenfalls weißlich, faserig und brüchig. Es riecht jung angenehm mehlartig, im Alter besitzt es jedoch einen unangenehmen Geruch. Das Sklerotium ist unregelmäßig knollig verzweigt und besitzt eine runzelige Oberfläche. Es besteht aus einer dünnen braunschwarzen Rinde und einem zähen, korkigen Inneren. Das Sklerotium umwächst meist dünne, noch lebende Baumwurzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fruchtkörper sind weichfleischig und nicht langlebig, besonders bei regnerischem Wetter verderben sie schnell und brechen zusammen; das Sklerotium bleibt allerdings weiter bestehen. Das Sporenpulver ist weißlich gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Eichhase besitzt eine Ähnlichkeit mit dem [[Klapperschwamm]]. Dieser besitzt jedoch stets seitlich gestielte Hüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Eichhase ist ein wärmeliebender Pilz, der kalziumreiche Böden bevorzugt. So ist er in Buchen- sowie in gemischten Laub- und Mischwäldern mit Buchen und Eichen auf basen- und kalkhaltigem Untergrund zu finden. Die Böden können aus Muschel-, Malm-, Moränenkalk, Kalksand oder Kalkmergel bestehen; auch auf basenhaltigem Silikat, wie beispielsweise [[Feldspat]], kann er vorkommen. Gemieden werden basenarme, magere Sand- und Lehmböden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fruchtkörper erscheinen zwischen Juli und September, können aber nach ergiebigen Regenfällen bei warmem Wetter bereits Ende Mai erscheinen. Einzelne Exemplare können bis in den November überdauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eichhase lebt als [[Parasitismus|Parasit]] oder [[Saprobiont]] am Grund lebender oder toter Bäume beziehungsweise Stümpfe oder in der Nähe davon. Die Fruchtkörper treten einzeln oder gesellig mit bis zu sechs Exemplaren auf. Auch nach dem Abholzen der Wirtsbäume soll der Pilz noch bis zu 30 Jahre an den bestehen bleibenden Stümpfen (zum Beispiel im nachfolgenden Fichtenbestand) überleben können. Möglich ist auch ein Wirtswechsel zur Fichte, die für Nordamerika und Europa manchmal als Substrat angegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird von einer Symbiose zwischen dem Eichhasen und dem [[Hallimasche|Hallimasch]] (&amp;#039;&amp;#039;Armillaria mellea&amp;#039;&amp;#039; s.&amp;amp;nbsp;l.) berichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Offenbar kann der Eichhase ohne das Myzel des Hallimaschs in der Natur keine Sklerotien ausbilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. X. Guo, J. T. Xu |Titel=Nutrient source of sclerotia of Grifola umbellata and its relationship to Armillaria mellea |Sammelwerk=Acta Bot. Sin. |Band=34 |Datum=1991 |Seiten=576–580}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gen Kikuchi, Hiroki Yamaji |Titel=Identification of Armillaria species associated with Polyporus umbellatus using ITS sequences of nuclear ribosomal DNA |Sammelwerk=Mycoscience |Band=51 |Nummer=5 |Datum=2010-09 |DOI=10.1007/S10267-010-0053-8 |Seiten=366–372}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als mit dem Eichhasen assoziierte Hallimascharten wurden unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[Armillaria gallica]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Armillaria cepistipes]]&amp;#039;&amp;#039; genetisch bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Um in Kultur Sklerotiumbildung zu erreichen, wird daher der Eichhase entweder gemeinsam mit Myzel des Hallimaschs angezüchtet&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; oder zumindest werden dem Nährmedium Hallimaschauszüge beigegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Xian-Hao Cheng, Shun-Xing Guo, Chun-Lan Wang |Titel=Factors Influencing Formation of Sclerotia in Grifola umbellate (Pers.) Pilát Under Artificial Conditions |Sammelwerk=Journal of Integrative Plant Biology |Band=48 |Nummer=11 |Datum=2006-11 |DOI=10.1111/j.1744-7909.2006.00349.x |Seiten=1312–1317}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Eichhase findet in der [[Holarktis]] eine [[Florenelement|temperate]] Verbreitung, wo er in den Eichen- und Buchenbeständen [[Sommergrüner Laubwald|Sommergrüner Laubwälder]] zu finden ist. Der Pilz ist in Nordamerika und in Asien im [[Kaukasus]], West- und Ost[[sibirien]] und in Pakistan anzutreffen. In Europa ist er vor allem im zentralen und teilweise im östlichen Teil des Kontinents verbreitet; nach Norden reicht das Gebiet bis ins südliche [[Fennoskandinavien]]. In Deutschland kommt der Pilz zerstreut von der Küste bis ins Alpenvorland vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in der Medizin ==&lt;br /&gt;
Die Sklerotien des Eichhasen werden in China seit über 2000 Jahren als [[Diuretikum]] genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Fruchtkörper enthalten zudem [[Polysaccharide]], die tumorhemmende Wirkungen aufweisen und die Reproduktionsrate des [[Hepatitis-B-Virus|Hepatitis B-Virus]] im Menschen senken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner Teil. Ständerpilze: Gallert-, Rinden-, Stachel- und Porenpilze.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3528-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Polyporus umbellatus}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Eichhase}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
| hrsg = Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV)&lt;br /&gt;
| titel = Rote Liste der gefährdeten Großpilze (Makromyzeten) in Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| url = http://www.lanuv.nrw.de/natur/arten/roteliste.htm&lt;br /&gt;
| zugriff = 2012-08-10&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Speisepilzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stielporlingsartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilzart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gompfunk</name></author>
	</entry>
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