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	<title>Eichenbarleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T11:19:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eichenbarleben&amp;diff=326285&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF)</title>
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		<updated>2025-11-15T12:47:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hohe Börde&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Eichenbarleben.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Eichenbarleben&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/10/00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/23/58/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 114 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 11.66&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 960&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-06-11&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Amts- und Mitteilungsblatt Hohe Börde, 6. Ausgabe vom 2. Juli 2025 |url=https://epaper.wittich.de/frontend/mvc/catalog/by-name/2713/2713_6_2025 |hrsg=Gemeinde Hohe Börde |seiten=9 |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39167&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039206&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Bild                   = Eichenbarleben Kirchen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Die beiden Kirchen von Eichenbarleben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eichenbarleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Einheitsgemeinde [[Hohe Börde]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt in der [[Magdeburger Börde]] an der [[Bundesstraße 1]] zwischen [[Magdeburg]] und [[Helmstedt]]. Durch die Gemeinde fließt die Olbe, die bei [[Hundisburg]] in die [[Beber (Ohre)|Beber]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Eichenbarleben bildet sich durch die [[Ortsteil]]e Eichenbarleben, Mammendorf und dem Wohnplatz Bahnhof Ochtmersleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der in Sachsen-Anhalt weit verbreitete Ortsnamensbestandteil -[[leben]] bedeutet: „Hinterlassenschaft, Erbe“. Er ist grundsätzlich mit Personennamen im ersten Namensbestandteil kombiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Udolph]]: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen um Halberstadt – Zeugen der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichte und Kultur des Bistums Halberstadt 804–1648, A. Siebrecht Halberstadt 2006, S.&amp;amp;nbsp;70–72, PDF [https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/b/b044105.pdf mgh-bibliothek.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eichenbarleben wurde 1140 erstmals urkundlich erwähnt. Eine Wasserburg 1283. Im Jahre 1313 als &amp;#039;&amp;#039;Eckenbardeleve&amp;#039;&amp;#039; im [[Lehnswesen|Lehnsregister]] der [[Reichsunmittelbarkeit|reichsfreien]] Edelherren [[Meinersen (Adelsgeschlecht)|von Meinersen]]. Deren Besitzungen im Ort an Adelsfamilien oder Burgmannen zu [[Schloss Hundisburg|Hundisburg]] verlehnt wurden, bis die Edelherren ihren gesamten Besitz in Eichenbarleben 1313 dem [[Kloster Althaldensleben]] schenkten.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Przybilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Edelherren von Meinersen&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich, Hahnsche Buchhandlung Hannover 2007, S.&amp;amp;nbsp;482&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1807 bis 1813 gehörte Eichenbarleben (Kanton Eichenbarleben, [[Distrikt Neuhaldensleben]], [[Departement der Elbe]]) dem [[Königreich Westphalen]], von 1816 bis 1944 der [[Provinz Sachsen]] an. In der Gemeinde, in dem vom 15. bis 19. Jahrhundert die Familie &amp;#039;&amp;#039;[[Alvensleben (Adelsgeschlecht)|von Alvensleben]]&amp;#039;&amp;#039; und dann bis 1945 die &amp;#039;&amp;#039;[[Krosigk (Adelsgeschlecht)|von Krosigk]]&amp;#039;&amp;#039; ihren Sitz hatte, befindet sich das [[Schloss Eichenbarleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden die Gemeinden Mammendorf und Ochtmersleben nach Eichenbarleben eingemeindet. Ochtmersleben erlangte am 1. Mai 1984 wieder seine Selbständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Eichenbarleben, [[Ackendorf (Hohe Börde)|Ackendorf]], [[Bebertal]], [[Groß Santersleben]], [[Hermsdorf (Hohe Börde)|Hermsdorf]], [[Hohenwarsleben]], [[Irxleben]], [[Niederndodeleben]], [[Nordgermersleben]], [[Ochtmersleben]], [[Schackensleben]] und [[Wellen (bei Magdeburg)|Wellen]] zur neuen Gemeinde Hohe Börde zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:4em;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1785&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1820&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1842&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1890&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 2008&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
| 427&lt;br /&gt;
| 566&lt;br /&gt;
| 655&lt;br /&gt;
| 1070&lt;br /&gt;
| 2489&lt;br /&gt;
| 1169&lt;br /&gt;
| 910&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, St. Benno Verlag, Leipzig 1989, S. 109. (Einwohnerzahl 1970 inkl. Mammendorf und Ochtmersleben)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für den Ortsteil Eichenbarleben wurde eine Ortschaftsverfassung eingeführt. Der Ortschaftsrat von Eichenbarleben besteht aus 7 Mitgliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 8. September 1998 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Gold über Grün durch Wellenschnitt geteilt; oben ein aufrechter grüner Eichenzweig mit einer goldenen Eichel zwischen zwei Blättern, unten ein goldener Pflug.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei Eichenblätter symbolisieren die beiden Orte Eichenbarleben und Mammendorf, die in der Mitte befindliche Eichel steht für den Reichtum der Börde. Die Teilung des Wappens soll die 7 Kurven darstellen (ehemalige Poststraße von Königsberg nach Aachen) die heute noch den typischen Dorfcharakter des Ortes unterstreichen. Außerdem steht der Wellenschnitt für das Flüsschen Olbe, das durch Eichenbarleben fließt. Der Pflug symbolisiert das Bauerntum, welches früher und auch noch heute in der Gemeinde stark vertreten ist. Die Farben des Ortes sind Gelb - Grün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
An der Bundesstraße 1, nur rund 60 Meter voneinander entfernt, befinden sich die beiden Kirchen von Eichenbarleben:&lt;br /&gt;
[[Datei:Eichenbarleben St. Nicolai Kirche.jpg|mini|links|[[St. Nicolai (Eichenbarleben)|St.-Nicolai-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eichenbarleben Kirche Benedikt.jpg|mini|[[St. Benedikt (Eichenbarleben)|St.-Benedikt-Kirche]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große St.-Nicolai-Kirche, benannt nach [[Nikolaus von Myra]], stammt vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. Ihre Kirchengemeinde gehört heute zum Pfarrbereich [[Irxleben]] im [[Kirchenkreis]] Haldensleben-Wolmirstedt der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine [[St. Benedikt (Eichenbarleben)|St.-Benedikt-Kirche]], benannt nach [[Benedikt von Nursia]], wurde 1952/53 erbaut. Seit 2010 gehört die katholische Kirche zur Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;St. Christophorus&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Haldensleben]]. Bemerkenswert an der St. Benedikt-Kirche ist das auf dem Turm befindliche Kreuz. Abweichend von der gewohnten Form hat es nicht wie üblich zwei Kreuzbalken, sondern drei. In jede Himmelsrichtung weist ein Kreuzbalken, und von jeder Blickrichtung aus ist es als Kreuz erkennbar. Im Innenraum ist der acht [[Heiliger|Heilige]] darstellende [[Wandteppich]] aus den 1950er Jahren beachtenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Gebhard XXVIII. von Alvensleben]] (1734–1801), Landrat und Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Werner VIII. von Alvensleben]] (1802–1877), preußischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Gustav von Alvensleben]] (1803–1881), preußischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
* [[Constantin von Alvensleben]] (1809–1892), preußischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
* [[Hans von Krosigk]] (1866–1942), Landrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* Andreas I. von Alvensleben (1495 in Hundisburg–1565) war Burgherr auf [[Burg Calvörde]] sowie Schlossherr von [[Schloss Eichenbarleben]] und [[Schloss Randau]].&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Behrndt]] (1693–1743), Amtmann, Genealoge und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* Wilhelm Horn (1847-unbekannt), lebte zeitweise in der Ortschaft, Schriftsteller und sogenannter Bördepoet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hoheboerde.de/tourismus-freizeit-und-dorfleben/unsere-doerfer/eichenbarleben |titel=Gemeinde Hohe Börde {{!}} Eichenbarleben |abruf=2023-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.niederdeutsche-literatur.de/autoren/person-werke.php?ID=171&amp;amp;START=1&amp;amp;ORD=JAHR&amp;amp;NAME=Wilhelm-Horn |titel=Autor: Wilhelm Horn |abruf=2023-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Franz Eiselt]] (1905–1986), LPG-Vorsitzender und Volkskammerabgeordneter (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Bartels: &amp;#039;&amp;#039;Familienbuch Eichenbarleben 1663 - 1820 (Landkreis Börde)&amp;#039;&amp;#039;.  Leipzig: [[Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung|AMF]] 2016 (= Mitteldeutsche [[Ortsfamilienbuch|Ortsfamilienbücher]] der AMF 92)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hoheboerde.de/tourismus-freizeit-und-dorfleben/unsere-doerfer/eichenbarleben Website des Ortes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hohe Börde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10169830-6|VIAF=238666986}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hohe Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1140]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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