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	<title>Eichelborn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T04:59:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eichelborn&amp;diff=2302658&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg</title>
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		<updated>2025-11-16T10:10:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                        = &lt;br /&gt;
| Alternativname                  = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart                     = Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename                    = Grammetal&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename  = &lt;br /&gt;
| Ortswappen                      = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung         = &lt;br /&gt;
| Breitengrad                     = 50/56/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                      = 11/10/51/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                        = &lt;br /&gt;
| Bundesland                      = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix                     = &lt;br /&gt;
| Höhe                            = 351 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                        = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis                        = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                      = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                          = 6.40&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle                   = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/162144 |titel=Gemarkung Eichelborn, Landgmeinde Grammetal |werk=GEOindex |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner                       = 170&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca                    = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum           = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle                = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum             = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach               = [[Mönchenholzhausen]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1                   = 99428&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                        = 036209&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                       = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung          = &lt;br /&gt;
| Poskarte                        = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                            = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eichelborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] [[Grammetal]] und liegt südöstlich von [[Erfurt]] im [[Landkreis Weimarer Land]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt wie der Nachbarort [[Obernissa]] in etwa 350&amp;amp;nbsp;m ü. NN. Höhe auf dem flachen Höhensattel der [[Abdachung|Nordabdachung]] der [[Ilmplatte]], die sich zur [[Erfurter Mulde]] hinzieht. Die Böden liegen auf [[Muschelkalk]] und [[Keuper]]. &amp;lt;!-- Relevanz? Der Osterbach entspringt in der Gemarkung des Dorfes.--&amp;gt; In unmittelbarer Nähe des Dorfes beginnt eine leicht hügelige Landschaft mit Feldern, Wiesen und Wäldern und westlich bis südlich ein ausgedehntes Waldgebiet, durch das die [[Bundesautobahn 4|A4]] &amp;lt;!-- auch von West nach Ost: von Ost nach West--&amp;gt; nördlich am Dorf vorbei verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Für das Umland ist eine Besiedlung ab etwa 4000 v. Chr. durch Vertreter der [[Bandkeramische Kultur|Bandkeramiker-Kultur]] nachgewiesen. Die Ersterwähnung erfolgte am 20. März 1143.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DobeneckerII-1&amp;quot;&amp;gt;[[Otto Dobenecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;(1152–1227).&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer, Jena 1900, [https://collections.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/HisBest_derivate_00004796/ThG_135708087_Regesta_1900_02_0012.tif S. 6, Nr. 38].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eichelborn stand seit dem Spätmittelalter unter dem Schutz der Stadt Erfurt. Der Ort wurde in den Erfurter Ratsakten im Verzeichnis der sogenannten [[Küchendorf|Erfurter Küchendörfer]] genannt, die für die Lebensmittelversorgung der „Großstadt“ bedeutsam waren. Erfurter Vögte und Ratsherren erwarben in den Landgemeinden eigene Güter und bestimmten so auch die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse im Ort, oft auch die niedere Gerichtsbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf wurde am 14. März 1974 ein Ortsteil von [[Mönchenholzhausen]]. Am 31. Dezember 2019 schloss sich Mönchenholzhausen mit weiteren Gemeinden zur Landgemeinde Grammetal zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eichelborn Kirche.JPG|mini|Die „Wehrkirche“ von Eichelborn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eichelborn Thinglinde.JPG|mini|Die „Thinglinde“ in Eichelborn]]&lt;br /&gt;
Das Gebäude der kleinen Dorfkirche St. Marien von Eichelborn besteht im Kern aus einem trutzig erscheinenden Turm, er wird von der Bevölkerung auch als Wehrturm bezeichnet. An der Nordseite des Turmes befindet sich eine spitzbogige Sakramentsnische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erscheinungsbild der Kirche hat sich in der Nachkriegszeit stark verändert. In den 1950er/1960er Jahren verfiel die Kirche zunehmend. Unter anderem wurde auf Grund der Baufälligkeit das ursprüngliche Kirchenschiff in den 1970er Jahren nahezu gänzlich abgetragen, lediglich die Umrisse sind als eine niedrige Natursteinmauer noch vorhanden, wodurch der ursprüngliche Umfang noch auszumachen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfarre eichelborn&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kirchenkreis-weimar.de/kirchenkreis/pfarraemter-und-gemeinden/klettbach/eichelborn/ Evangelische Kirche in Mitteldeutschland. Kirchenkreis Weimar. Eichelborn].&amp;lt;/ref&amp;gt; Gottesdienste finden nunmehr im umgebauten Kirchturm (Chorturm) statt, dessen Höhe im Zuge dieser Umbauarbeiten ebenfalls verringert wurde und heute nur noch geringfügig die übrigen Gebäude überragt. Die behauenen Steine des abgetragenen Kirchenschiffs wurden vom damaligen Pfarrer verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer Allgemeine 23. Juli 2013&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Thüringer Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, vom 23. Juli 2013, Lokalteil Erfurt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausstattungsstücke der Kirche sind eine spätgotische Figurengruppe mit einer Marienkrönung und vier Aposteln sowie ein Kruzifix, welches um ca. 1420 entstanden ist. Nicht erhalten sind Teile der früheren [[Kirchenausstattung|Ausstattung]], u.&amp;amp;nbsp;a. ein Kanzelbau im Zopfstil des Rokoko, welcher um 1780 eingebaut wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfarre eichelborn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thinglinde ==&lt;br /&gt;
Bei der Kirche steht die „Thinglinde von Eichelborn“  – ein [[Naturdenkmal]] – ihr Stamm ist bereits stark ausgehöhlt. Die „Architektur“ des Baumes lässt annehmen, dass er zeitweise als „Tanzlinde“ gedient hat. Der etwa 17&amp;amp;nbsp;m hohe Baum mit einem Stammumfang von etwa 5,1&amp;amp;nbsp;m wird auf ein Alter von 400 bis 450 Jahren geschätzt, eine präzisere Datierung durch Jahresringzählung ist nicht mehr möglich. Nach örtlicher Überlieferung befand sich der Gerichtsplatz (Thing-Platz) der Herrschaft Tonndorf an diesem Ort. Die Vorgängerbäume waren somit Zeugen von mittelalterlicher Rechtspflege.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wi&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhard Krause |Titel=Die Thinglinde in Eichelborn |Sammelwerk=Das Volk |Datum=1983-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort existierte der sogenannte „Eichelborner Hof“, ein bäuerliches Wohnhaus mit einem charakteristischen Laubengang im Obergeschoss, welches im Jahr 1771 im Dorf errichtet wurde. Das Gebäude wurde wegen Baufälligkeit abgetragen und im Thüringer Freilichtmuseum des nahegelegenen Dorfes Hohenfelden wieder aufgebaut und vollständig restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=Freilichtmuseum-Hohenfelden.de |url=https://www.freilichtmuseum-hohenfelden.de/index.php?page=eichelborn |titel=Eichelborner Hof |datum=&amp;lt;!--undatiert--&amp;gt; |sprache=de |abruf=2025-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteilbürgermeister ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wolfram Rost, 2009 – 2012&lt;br /&gt;
* Reinhard Franke, 2012 – 2019&lt;br /&gt;
* Henrik Slobodda (Juni – Dezember 2019)&lt;br /&gt;
* Olaf Süße (Dezember 2019-Mai 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nähe zum Ort wurde in den 1930er Jahren die [[Reichsautobahn]] projektiert, aus der das Teilstück Erfurt – Weimar der heutigen [[Bundesautobahn 4|BAB 4]] entstanden ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Tank- und Raststätte Eichelborn errichtet, die eine der bekanntesten Tankanlagen an der ehemaligen Transitstrecke nach [[West-Berlin]] darstellte.&lt;br /&gt;
Der Ort ist traditionell landwirtschaftlich geprägt und besitzt einen regional bedeutsamen Bio-Bauernhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Buslinie 152 der [[Erfurter Verkehrsbetriebe]] verbindet Eichelborn wochentags mit dem Bahnhof [[Vieselbach]] an der [[Bahnstrecke Eisenach–Halle]], die Buslinie 240 mit der Stadt [[Weimar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Heinrich Schwabe]] (* 14. März 1779 in Eichelborn; † 29. Dezember 1834 in [[Weimar]]), [[Theologe]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|33|171|172|Schwabe, Johann Friedrich Heinrich|[[Arthur Wyss (Archivar)|Arthur Wyß]]|ADB:Schwabe, Johann Friedrich Heinrich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Luis Teodorico Stöckler]] (* 12. April 1936 in Eichelborn), Priester und emeritierter Bischof von Quilmes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Grammetal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4795488-7|VIAF=241234978}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weimarer Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weimarer Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Grammetal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1143]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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