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	<title>Eichelberger Mark - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T12:26:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eichelberger_Mark&amp;diff=510363&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;R*elation: satzbau; satz umgestellt</title>
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		<updated>2021-07-02T10:51:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;satzbau; satz umgestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eichelberger Mark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine  [[Markgenossenschaft]] zur [[Wald]]nutzung im [[Taunus]], genau genommen im [[Hoher Taunus|Hohen Taunus]], die bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um einen Gebirgsstock, der sich nördlich der Gemeinde [[Niedernhausen]] und deren Ortsteil [[Oberjosbach]] befindet. Er gipfelt im [[Buchwaldskopf]] ({{Höhe|492|DE-NHN|link=1}}) und [[Großer Lindenkopf|Großen Lindenkopf]] ({{Höhe|499|DE-NHN}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markberechtigt waren die Gemeinden des westlichen Teils des Pfarrbezirks von [[Schloßborn]], also des Kirchspiels Oberjosbach: [[Lenzhahn]], [[Oberseelbach]] diesseits des Bachs, Fritzensmühle, Oberjosbach, [[Ehlhalten]] diesseits des Bachs, [[Niederjosbach]] und [[Hof Häusel]]. &lt;br /&gt;
[[Dasbach (Idstein)|Dasbach]] wurde 1616 gegen den Widerspruch des [[kurmainz]]ischen [[Keller (Amt)|Kellers]] zu [[Amt Eppstein|Eppstein]] aufgenommen. [[Heftrich]] und Niedernhausen waren ebenfalls, aber nicht dauerhaft Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Friedensvertrag von 1283, einem sogenannten [[Sühnevertrag]] zwischen Graf Adolf von Nassau und Gottfried von Eppstein, der die [[Nassauisch-Eppsteinische Fehde]]n zwischen den beiden benachbarten und verfeindeten Herrschaftshäusern [[Nassau-Idstein]] und [[Eppstein (Adelsgeschlecht)|Eppstein]] beendete, erhielt [[Adolf von Nassau]] die Gerichtsbarkeit im Wald. Nassau-Idstein tritt daher später als Obermärker auf. Rechte an der Mark hatten daneben das [[Stift St. Alban vor Mainz|Mainzer Albansstift]], das [[Kloster Arnstein]], der Stalhof in Esch sowie die [[Reifenberg (Adelsgeschlecht)|von Reifenberg]] (erstmals ab 1430). 1441 werden die Rechte von Nassau in einem [[Rezess]] zwischen Graf Johann von Nassau und Gottfried von Eppstein bestätigt. 1496 verfügte das Kloster Arnstein über ein Viertel der [[Vogt]]ei über die Mark und den Eichelberg. In einem Rezess einigten sich Kurmainz und Nassau-Idstein 1595 über ihre Rechte in der Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Märkergeding]] wurde in Oberjosbach unter der Linde vor der Kirche gehalten. Bei Aufteilung der Mark 1808 betrug der Umfang 1000,5 [[Morgen (Einheit)|Morgen]]. Heute gehört das Gebiet größtenteils zur Gemarkung von Niedernhausen, ein kleinerer Teil zu [[Idstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den an die Mark angrenzenden Gebieten wurde im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit eine intensive [[Köhler]]ei betrieben. Darüber berichtet eine Tafel des Zweckverbandes [[Naturpark Rhein-Taunus]] im Wald nordwestlich von Oberjosbach. Mehrere hundert Köhlerplatten ehemaliger [[Kohlenmeiler|Meiler-Standorte]] wurden dort zwischen 2007 und 2012 kartiert und legen Zeugnis ab von der historischen Holzkohleindustrie. Als weitere kulturhistorische Landschaftselemente sind in den Wäldern um die Eichelberger Mark Wolfsgruben zu finden und Eisenschlackenhalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adolf Tham: Der Sühnevertrag; in: 700 Jahre Niedernhausen und Königshofen, 1983, S. 75–85&lt;br /&gt;
* Gerd Bethke: Main-Taunus-Land: Geschichtliches Ortslexikon, 1996, S. 43–44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taunus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedernhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rhein-Main)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;R*elation</name></author>
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