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	<title>Eichborn Verlag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eichborn_Verlag&amp;diff=537680&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */Parameter language</title>
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		<updated>2026-01-10T18:06:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt;Parameter language&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Eichborn Verlag in der Bastei Lübbe AG&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|AG]]&lt;br /&gt;
| ISIN             =&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1980&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Köln]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Dominique Pleimling (Programmleiter)&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = 11,4 Mio. [[Euro|EUR]] (2010)&lt;br /&gt;
| Stand = &lt;br /&gt;
| Branche          = Verlage&lt;br /&gt;
| Homepage         = www.eichborn.de&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eichborn Verlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Buchverlag in [[Frankfurt am Main]]. Name und Rechte des Verlags wurden zum 1. November 2011 an die [[Bastei Lübbe Verlag|Bastei Lübbe AG]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.luebbe.de/Presse/Details/Id/1206118 | titel=Verkauf des Eichborn Verlags an Bastei Lübbe | zugriff=2011-12-07}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 gründeten der damalige [[Verlagslektor|Lektor]] des [[S. Fischer Verlag|Fischer-Verlags]] [[Vito von Eichborn]] und Matthias Kierzek, Miteigentümer der Fuldaer Verlagsanstalt, den Verlag. Erste größere Verkaufserfolge erzielten Bücher der [[Cartoon]]isten [[Erich Rauschenbach]] und [[Walter Moers]]. 1989 übernahm Eichborn die von [[Hans Magnus Enzensberger]] herausgegebene Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Die Andere Bibliothek]]&amp;#039;&amp;#039; des Greno-Verlags. &amp;#039;&amp;#039;Eichborn Hörbuch&amp;#039;&amp;#039; erschien bis 2009 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Eichborn Lido&amp;#039;&amp;#039;. 1992 nahm das [[Verlagsprogramm]] zusätzlich Merchandising-Produkte auf, was die inzwischen angeschlagene wirtschaftliche Lage nicht besserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vito von Eichborn stieg 1995 aus dem Verlag aus und übergab seine Anteile an den bisherigen Miteigentümer Matthias Kierzek. 2000 ging die Eichborn AG an die Börse. Im selben Jahr wurde das Berliner Büro für Berufsstrategie GmbH übernommen, bereits 2003 jedoch wieder an seinen Gründer zurückverkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Vorwurf der &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|tageszeitung (taz)]],&amp;#039;&amp;#039; im 2002 beim Eichborn Verlag erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Städtebeschimpfungen&amp;#039;&amp;#039; von [[Walter Krämer (Ökonom)|Walter Krämer]] sei [[Plagiat|plagiiert]] worden,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Ringel]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2002/10/26/a0216 Im Eintopf faule Fische].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 26. Oktober 2002&amp;lt;/ref&amp;gt; entschädigte der Verlag mehrere Autoren des Originals &amp;#039;&amp;#039;Öde Orte&amp;#039;&amp;#039; für die ohne Kennzeichnung übernommenen Passagen und einigte sich mit den geschädigten Verlagen [[Reclam-Verlag|Reclam]], [[Hoffmann und Campe]] sowie [[Suhrkamp Verlag|Suhrkamp]]. Auch die &amp;#039;&amp;#039;taz&amp;#039;&amp;#039; erhielt eigenen Angaben zufolge ein [[Honorar]] mit Verletzerzuschlag. Vor dem [[Landgericht Berlin]] verlor Walter Krämer seine Klage gegen die &amp;#039;&amp;#039;taz&amp;#039;&amp;#039;. Nach Auffassung des Gerichts habe deren Autor den Begriff „astreines Plagiat“ nicht im juristischen Sinne verwendet, sondern eine journalistisch zulässige Bewertung vorgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/vielschreiber-walter-kraemer-ein-sprachwaechter-und-seine-mission-a-311735.html Johannes Eberhorn: &amp;#039;&amp;#039;Ein Sprachwächter und seine Mission.&amp;#039;&amp;#039;] [[Spiegel online]] vom 13.&amp;amp;nbsp;August 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Hauptartikel|Walter Krämer (Ökonom)#Plagiatsvorwurf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wechselte im Jahr 2010 vom [[General Standard]] des regulierten Marktes in den [[Entry Standard]] (Open Market) an der Frankfurter Wertpapierbörse.&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-05/16814133-dgap-adhoc-eichborn-ag-aenderung-des-boersensegments-016.htm DGAP-Adhoc: Eichborn AG: Änderung des Börsensegments]&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt; Mehrheitsaktionär war  2011 eine Zeitlang Matthias Koch, Verleger des [[Aufbau-Verlag]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Koch gibt Aktienmehrheit zurück  [http://www.boersenblatt.net/449692/?t=newsletter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 2011 war im Rahmen einer Fusion mit dem Aufbau-Verlag ein Umzug des Eichborn Verlags nach Berlin geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Walter: &amp;#039;&amp;#039;Eichborn und Aufbau: Verlag: Das Spiel der Verleger mit den Aktien.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Frankfurter Rundschau]] vom 21. Januar 2011. ([https://www.fr.de/kultur/spiel-verleger-aktien-11426062.html Online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Claus-Jürgen Göpfert: &amp;#039;&amp;#039;Eichborn-Umzug: Ab nach Berlin.&amp;#039;&amp;#039; In: Frankfurter Rundschau vom 21. Januar 2011. ([https://www.fr.de/frankfurt/spd-org26325/nach-berlin-11707051.html Online)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 48 Mitarbeiter kämpften gegen den Umzug, da er mit [[Betriebsbedingte Kündigung|betriebsbedingten Kündigungen]] verbunden sein sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/kultur/eichborn-mitarbeiter-wollen-nicht-nach-berlin-umziehen_aid-13660009 Eichborn-Mitarbeiter wollen nicht nach Berlin umziehen (25. Januar 2011)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 16. Juni 2011 meldete der Eichborn Verlag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit [[Insolvenz]] an, womit die Fusion mit dem Aufbau-Verlag geplatzt war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2011/06/16/eichborn-zahlungsunfaehig.htm Vorstand des Frankfurter Verlags stellt Insolvenzantrag (16. Juni 2011)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Insolvenzantrag gestellt |url=http://www.eichborn.de/geschaeftsbereiche/presse/aktuelle-meldungen |wayback=20110624010851 }}, Pressemeldung vom 16. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|url= http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,768840,00.html|title= Fusion von Eichborn mit Aufbau geplatzt| date= 2011-06-16| accessdate=2011-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2011 wurde jedoch bekanntgegeben, dass &amp;#039;&amp;#039;Die Andere Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; als eigenständiger Verlag mit Sitz in Berlin innerhalb der [[Aufbau-Verlag|Aufbau]]-Gruppe weitergeführt werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berner Zeitung]], 15. November 2011: [http://www.bernerzeitung.ch/kultur/buecher/Aufbau-Gruppe-uebernimmt-Enzensbergers-Die-Andere-Bibliothek/story/10934678 &amp;#039;&amp;#039;Aufbau Gruppe übernimmt Enzensbergers «Die Andere Bibliothek»&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende September 2011 gab der Insolvenzverwalter bekannt, dass der Verlag zum 30. Juni 2012 endgültig eingestellt werden sollte, da der Gläubigerausschuss sämtliche Übernahmeangebote abgelehnt hatte. Ein Frühjahrsprogramm 2012 sollte es demnach nicht mehr geben, erste Mitarbeiter sollten bereits Ende 2011 den Verlag verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/2.1719/frankfurt-der-eichborn-verlag-wird-eingestellt-11372529.html | title=Frankfurt: Der Eichborn-Verlag wird eingestellt | accessdate=2011-10-22 | date=2011-09-29 | publisher=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann jedoch übernahm die Kölner [[Bastei Lübbe Verlag]] rückwirkend zum 1. November den Verlagsnamen, das Verlagslogo, die Websites, das Warenlager, die Rechte des Verlages Eichborn sowie einige Mitarbeiter und Autorenverträge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus-691054&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | autor=DPA-InfolineRS | url=http://www.focus.de/kultur/diverses/literatur-bastei-luebbe-eichborn-kauf-perfekt_aid_691054.html | titel=Literatur: Bastei Lübbe: Eichborn-Kauf perfekt | werk=[[Focus Online]] | datum=2011-12-05 |zugriff=2018-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Als Verlagsleiter fungierte zunächst Felix Rudloff, seit 2014 verantwortet Dominique Pleimling das Programm des Eichborn Verlags.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.boersenblatt.net/artikel-personalia.798325.html|titel=Personalia / Dominique Pleimling wird neuer Cheflektor von Eichborn / boersenblatt.net|werk=www.boersenblatt.net|zugriff=2016-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ersten Bücher des nun in Köln beheimateten Verlags war der Bestseller &amp;#039;&amp;#039;[[Er ist wieder da]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Timur Vermes]]. Weitere Autoren sind unter anderem [[Jasmin Schreiber]], [[Neil Gaiman]], [[John Darnielle]], [[Yan Lianke]], [[Amanda Palmer]], [[Svealena Kutschke]], [[Sarah Stricker]], [[Monika Held]], [[Annegret Held]] und [[Hajo Schumacher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Neben der Fliege waren Bilderbücher und Kalender über [[Yoga]]-&amp;#039;&amp;#039;Kühe&amp;#039;&amp;#039;, die einigermaßen akrobatisch daherkommen, fast ein Wahrzeichen. Die Bilderbücher wurden 2012 aus dem Verlagsprogramm genommen, die &amp;#039;&amp;#039;Yoga-Kuh-Kalender&amp;#039;&amp;#039; erschienen 2014. Die [[Fliegen|Fliege]] als stilisiertes Logo des Buchverlags wählte der Eichborn-Verlag selbstironisch, nachdem der [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]-Politiker [[Edmund Stoiber]] kritische Schriftsteller mit [[Schmeißfliegen]] verglichen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/wolfgang-hoerner-zum-tod-des-verlegers-vito-von-eichborn-dlf-39e93949-100.html Wolfgang Hörner zum Tod des Verlegers Vito von Eichborn] Der Programmchef des [[Galiani Verlag]]s Wolfgang Hörner spricht aus Anlass des Todes von Buchverleger [[Vito von Eichborn]] (1943–2023) in der DLF-Radio-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Büchermarkt&amp;#039;&amp;#039; auf www.deutschlandfunk.de ([[Deutschlandfunk]]), Moderation: [[Maike Albath]], 8. März 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.eichborn.de/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [http://www.brandeins.de/archiv/2003/wachstum/das-ende-der-jugend/ Brand eins: Das Ende der Jugend (Der Eichborn-Verlag 1981–2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=3003395-0|VIAF=142590481}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemals börsennotiertes Unternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchverlag (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bastei Lübbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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