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	<title>Eibau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T12:56:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eibau&amp;diff=92518&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cewbot: Korrigiere defekten Abschnittslink: #Quellen am ähnlichsten zu Abschnitt Spree#Quellen und Quellarme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eibau&amp;diff=92518&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-27T19:17:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Cewbot/log/20201008/configuration&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Cewbot/log/20201008/configuration (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Korrigiere defekten Abschnittslink&lt;/a&gt;: #Quellen am ähnlichsten zu Abschnitt &lt;a href=&quot;/index.php/Spree#Quellen_und_Quellarme&quot; title=&quot;Spree&quot;&gt;Spree#Quellen und Quellarme&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Eibau&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = [[Kottmar (Gemeinde)|Kottmar]]&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Eibau.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.98037&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14.66493&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 368&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 17.37&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadte-gemeinden.de/gemeinde-eibau.html |titel=Die Gemeinde Eibau |werk=stadte-gemeinden.de |abruf=2022-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2730&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-11-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-kottmar.de/de/Zahlen-und-Fakten/ |titel=Zahlen und Fakten – Einwohnerzahlen |hrsg=Gemeinde Kottmar |abruf=2021-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2013-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02739&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03586&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eibau de.ogg|mini|Der Name des Dorfes in deutscher Sprache gesprochen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eibau olm.ogg|mini|Der Name des Dorfes in Oberlausitzer Mundart gesprochen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eibau mit Beckenberg 071013.jpg|mini|hochkant=1.3|Ansicht auf Eibau mit Beckenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eibau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS|Jiwow}}, {{oberlausitzisch|&amp;#039;&amp;#039;Eibe&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.oberlausitzer-woerterbuch.de/buchstabe-e |titel=Buchstabe E |werk=Oberlausitzer Wörterbuch |abruf=2013-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Kottmar (Gemeinde)|Kottmar]], welcher im Süden des ostsächsischen [[Landkreis Görlitz|Landkreises Görlitz]] zwischen [[Zittau]] und [[Bautzen]] liegt. Der Ort in der [[Oberlausitz]] ist überregional für sein [[Privatbrauerei Eibau|Schwarzbier]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Eibau, gelegen im oberen [[Landwasser (Mandau)|Landwasser]]- und [[Grundwasser (Landwasser)|Grundwassertal]], eingebettet von den Bergen [[Kottmar]] (583&amp;amp;nbsp;m), Hänschberg, [[Beckenberg]] (407,6&amp;amp;nbsp;m), [[Oberoderwitzer Spitzberg|Spitzberg]] (510&amp;amp;nbsp;m), Schamotte und [[Lerchenberg (Eibau)|Lerchenberg]], ist ein für die Gegend typisches [[Waldhufendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil liegt im Süden der Gemeinde Kottmar und bildet teilweise einen Übergang vom [[Lausitzer Bergland|Oberlausitzer Bergland]] zur [[Östliche Oberlausitz|Östlichen Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südwesthang des Kottmar, dem zweithöchsten Berg des Oberlausitzer Berglandes, befindet sich eine der drei [[Spree#Quellen und Quellarme|Spreequellen]]. Da es sich hierbei um die am höchsten gelegene handelt, wird sie auch als Hauptader bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
An die Gemarkung von Eibau grenzen folgende fünf Gemeinden: [[Herrnhut]] im Nordosten, [[Oderwitz]] im Südosten, [[Leutersdorf (Oberlausitz)|Leutersdorf]] im Süden und [[Ebersbach-Neugersdorf]] im Westen. Im Norden grenzt der Ortsteil [[Obercunnersdorf (Kottmar)|Obercunnersdorf]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde fusionierte 2013 mit den benachbarten Gemeinden Ober- und Niedercunnersdorf zur neuen Gemeinde Kottmar. Früher bestand Eibau aus den drei Ortsteilen Eibau, [[Neueibau]] und [[Walddorf (Kottmar)|Walddorf]], welche nun auch Ortsteile der neuen Gemeinde sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch nicht als Ortsteil ausgewiesene Siedlungen. Die [[Kottmarhäuser]] liegen abgelegen von den anderen Siedlungsräumen des Ortsteils auf der Eibauer und Walddorfer Flur. Die [[Löbauer Wiese]] bildet mit Walddorf und den zu Ebersbach/Sa. gehörigen [[Hübelhäuser]]n eine zusammenhängende Bebauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-h 0630001 Eibau. Oberreit, Sect. Zittau, 1844-46.jpg|hochkant=1.3|mini|Eibau auf der Oberreit-Karte, Sekt. Zittau, 1844/46]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung Eibaus stammt aus dem Jahr [[1352]] und findet sich im [[Papstzehntenverzeichnis]] für das [[Dekanat Zittau]]. Nach einer Urkunde aus dem Jahr 1384 gehörte die Eibauer Kirche in jener Zeit bereits zum Diakonat Zittau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eibau ist ein [[Waldhufendorf]] und liegt am Ufer des [[Landwasser (Mandau)|Landwassers]]. Mitte des 16. Jahrhunderts entstanden zahlreiche [[Umgebindehaus|Umgebindehäuser]], die von der Tradition der Leinenweberei noch bis in die heutige Zeit zeugen. Während der Industrialisierung entstanden mechanische Webereien, die bis 1989 existierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Januar 1714 wurde von König [[August der Starke|August dem Starken]] von Sachsen die Gründungsurkunde von Neueibau unterzeichnet, das beiderseits des [[Leutersdorfer Wasser]]s liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1704 wurde der Bau einer neuen Kirche begonnen. Bei der Weihe am 27. September 1707 waren wenigstens 1880 Personen anwesend.&amp;lt;!-- Denn diese hatten in den Klingelbeutel eingelegt. --&amp;gt; In den Jahren 1751, 1779 und 1797 schlug der Blitz in die Kirche ein, wodurch beim erstgenannten Einschlag unter anderem der Turm abbrannte und Turmknopf sowie Glocken Schaden nahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1810 erlangte das Dorf mit der Landbrauerei, welche heute unter dem Namen Privatbrauerei Eibau i.Sa. GmbH (bis vor kurzem Münch-Bräu Eibau GmbH) firmiert, überregionale Bekanntheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1844 siedelten sich eine Vielzahl von textitlverarbeitenden Unternehmen in der sächsischen Oberlausitz an, die Region wurde zu einem der Zentren der deutschen Textilveredelung (siehe [[Adolph Maschek Druckerei, Färberei und Imprägnieranstalt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1999 wurden die Gemeinden [[Neueibau]] und [[Walddorf (Kottmar)|Walddorf]] mit dem Ortsteil [[Kottmarhäuser]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999.] StBA&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2013 wurde Eibau in die neue Gemeinde Kottmar eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2013.html Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013.] StBA&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!      !! Gemeinde Eibau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1777 || Bautzener Kreis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843 || Landgerichtsbezirk Löbau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1856 || Gerichtsamt Ebersbach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || [[Amtshauptmannschaft Löbau]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1952 || [[Kreis Löbau|Landkreis Löbau]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1994 || [[Landkreis Löbau-Zittau]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 || [[Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!      !! Gemeinde Eibau !! OT Eibau                                                      !! OT Walddorf                  !! OT Neueibau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1561 ||                || 40 Bauern, 28 Gärtner,&amp;lt;br /&amp;gt; 218 Häusler, 48½ Hufen            ||                              ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1777 ||                || 43 besessene Mann, 39 Gärtner,&amp;lt;br /&amp;gt; 401 Häusler, 12 Wüstungen || 98 Häusler,&amp;lt;br /&amp;gt; 4 Wüstungen || 55 Häusler,&amp;lt;br /&amp;gt; 3 Wüstungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834 ||                || 4210                                                          || 1208                         || {{0}}628&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||                || 4598                                                          || 1331                         || {{0}}864&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||                || 4367                                                          || 1269                         || {{0}}899&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||                || 5244                                                          || 1321                         || 1075&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||                || 5179                                                          || 1314                         || 1005&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||                || 4814                                                          || 1304                         || 1003&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||                || 5394                                                          || 1496                         || 1129&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 ||                || 6016                                                          || 1548                         || 1230&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 ||                || 5181                                                          || 1415                         || 1083&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 ||                || 3916                                                          || 1059                         || {{0}}789&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 5328           ||                                                               ||                              ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 4686           ||                                                               ||                              ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013 || 2981           ||                                                               ||                              ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist belegt als &amp;#039;&amp;#039;Ywa&amp;#039;&amp;#039; (1352), &amp;#039;&amp;#039;Yba&amp;#039;&amp;#039; (1367), &amp;#039;&amp;#039;Iwa&amp;#039;&amp;#039; (1390), &amp;#039;&amp;#039;Yben, Eybe&amp;#039;&amp;#039; (1405/1428), &amp;#039;&amp;#039;Ybe, Yebe&amp;#039;&amp;#039; (1430), &amp;#039;&amp;#039;Eybe&amp;#039;&amp;#039; (1468), &amp;#039;&amp;#039;Eybaw&amp;#039;&amp;#039; (1567) und &amp;#039;&amp;#039;Eybau&amp;#039;&amp;#039; (1768). Im Zusammenhang mit [[Neueibau]] ist &amp;#039;&amp;#039;Eibau&amp;#039;&amp;#039; 1875 auch als &amp;#039;&amp;#039;Alteibau&amp;#039;&amp;#039; belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV|Eibau_(Alt-)|Eibau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen führen [[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] und [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] vom mittelhochdeutschen &amp;#039;&amp;#039;īwe&amp;#039;&amp;#039; ‘[[Eiben|Eibe]]’ auf einen Ort am oder im &amp;#039;&amp;#039;Eibenwald&amp;#039;&amp;#039; bzw. in der &amp;#039;&amp;#039;eibenreichen Aue&amp;#039;&amp;#039;. Eine ähnliche Namensherkunft haben die Erzgebirgsorte [[Eibenstock]] und [[Eibenberg (Burkhardtsdorf)|Eibenberg]] aufzuweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] |Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz – Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch |Sammelwerk=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte |Band=28 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1975 |Seiten=67}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den sorbischen Ortsnamen gab [[Filip Rězak]] 1920 noch mit &amp;#039;&amp;#039;Jiwow&amp;#039;&amp;#039; an, Eichler und Walther verzichteten 1975 bereits – wie bei den meisten Orten außerhalb des sorbischen Sprachgebietes – auf eine Wiedergabe eines sorbischen Ortsnamens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.saechsische.de/wahlen/kommunalwahl-2019/kottmar-14626245 &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahl Sachsen 2019: Ergebnisse der Stadt-/Gemeinderatswahl in Kottmar&amp;#039;&amp;#039;], saechsische.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 68,0 %&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2019&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = Bürger für Kottmar&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 67.0&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 15.0&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = AFD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 17.0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Frühere Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde Eibau unterhielt Partnerschaften mit der Gemeinde [[Sulzbach-Laufen]] im Kochertal, dem Ortsteil Walddorf der Stadt [[Altensteig]] im Schwarzwald und der tschechischen Stadt [[Krásná Lípa]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Schönlinde&amp;#039;&amp;#039;), welche nun auch Partnerschaften der Gemeinde Kottmar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:16.Eibauer Bierzug 080629 1.JPG|mini|hochkant=1.3|[[Eibauer Bierzug]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimat- und Humboldtmuseum&amp;#039;&amp;#039; im [[Faktorenhof]] (seit 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faktorenhof-eibau.de/de/Das-Eibauer-Museum-im-Faktorenhof/ |titel=Das Eibauer Museum im Faktroenhof Eibau |werk=faktorenhof-eibau.de |abruf=2022-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nahe der B96, ehemals auf dem Eibauer Beckenberg, zwischen 1864 und 1945 entstanden; innerhalb der Sammeltätigkeit eines naturwissenschaftlich orientierten Heimatvereins, dem Humboldtverein von Alteibau; Ausstellung der Ortsgeschichte, einer Naturaliensammlung sowie Kuriositäten, Raritäten und zwei beweglichen Weihnachtskrippen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Beckenbergbaude mit Haubenturm (erbaut 1905)&lt;br /&gt;
* Aussichtsturm auf dem Kottmar&lt;br /&gt;
* [[Spree#Am Kottmar|Spreequelle am Kottmar]]&lt;br /&gt;
* [[Kirche Eibau]] (barocke Kirche, von 1703 bis 1707 erbaut; gilt als zweitgrößte Dorfkirche der Oberlausitz; 1702 Zittauer Ratsbeschluss zum Neubau, Grundsteinlegung am 19.&amp;amp;nbsp;Juni 1703, am 27.&amp;amp;nbsp;September 1707 erster Gottesdienst, der Kirchturmbau begann 1709 und wurde am 23.&amp;amp;nbsp;Juli 1710 fertiggestellt; 1751 musste er nach einem Blitzeinschlag samt Geläut und Uhrwerk neu errichtet werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Eibau}}&lt;br /&gt;
* [[Faktorenhof Eibau]]: Dreiseitenhof, Wohnhaus mit gut erhaltener Decken- und Wandmalerei, erbaut nach dem Vorbild des Reibersdorfer Schlosses, 1717 vollendet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteil bietet eine Reihe an Sportstätten an, darunter zählen unter anderem die Sporthalle &amp;#039;&amp;#039;Am Kottmar&amp;#039;&amp;#039;, das Volkshaus, das Volksbad und das Fitness-Center in Eibau, das Skiheim, die Skisprungschanze &amp;#039;&amp;#039;Am Kottmar&amp;#039;&amp;#039; und der Faustballplatz in Walddorf sowie der Fußballplatz &amp;#039;&amp;#039;Berglandarena&amp;#039;&amp;#039;, der Sportplatz und die Kegelbahn in Neueibau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Seit 1993 findet alljährlich Ende Juni der traditionelle [[Eibauer Bierzug]] statt.&lt;br /&gt;
Der Festumzug entlang der Bundesstraße 96 erinnert an den historisch verbürgten Bierstreit zwischen [[Löbau]], [[Zittau]] und [[Görlitz]] im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eibau.jpg|mini|hochkant=1.3|[[Bahnhof Eibau]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der größten Arbeitgeber der Region ist mit etwa 120 Mitarbeitern die [[Agrargenossenschaft Eibau|Agrargenossenschaft Eibau eG]].&lt;br /&gt;
Der landwirtschaftliche Betrieb bewirtschaftet gegenwärtig 2731&amp;amp;nbsp;Hektar Nutzfläche und besitzt einen Tierbestand von 1350 Kühen, 1350 Jungrindern und 240 Sauen (Stand 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1810 besitzt die in Eibau ansässige [[Privatbrauerei Eibau|Privatbrauerei Eibau i.Sa. GmbH]], ehemals Münch-Bräu Eibau GmbH, das Braurecht für die Herstellung von Bier. Bekannt geworden ist das Unternehmen vor allem wegen seiner Herstellung von Schwarzbier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteil wird auf einer Länge von rund 5&amp;amp;nbsp;km von der [[Bundesstraße 96]] durchzogen und liegt an der [[Bahnstrecke Oberoderwitz–Wilthen]] ([[Süd-Lausitzer Bahn]]); am [[Bahnhof Eibau]] zweigt die [[Bahnstrecke Mittelherwigsdorf–Varnsdorf–Eibau|Bahnstrecke nach Varnsdorf–Mittelherwigsdorf]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Klotzsche|Dresden-Klotzsche]] befindet sich der [[Flughafen Dresden|nächstliegende Flughafen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Touristeninformation Spreequellland im Faktorenhof Eibau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteil unterhält zurzeit die [[Johann Heinrich Pestalozzi|Pestalozzi]]-Grundschule, den Freizeithort &amp;#039;&amp;#039;Sonnenschein&amp;#039;&amp;#039; und die Kindertagesstätte &amp;#039;&amp;#039;Spatzennest&amp;#039;&amp;#039; in Eibau sowie die Kindertagesstätte &amp;#039;&amp;#039;Märchenwald&amp;#039;&amp;#039; in Walddorf.&lt;br /&gt;
Ebenfalls befindet sich eine private Bibliothek in Eibau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mittelschule und [[Martin Andersen Nexø|Martin-Andersen-Nexö]]-Grundschule in Eibau, die Grundschule in Walddorf sowie die Kindertagesstätte &amp;#039;&amp;#039;Max und Moritz&amp;#039;&amp;#039; in Neueibau wurden aufgrund sinkender Anzahl an Kindern nach und nach geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Christian Adolph Pescheck]] (1752–1826), evangelisch-lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Christian August Pescheck]] (1760–1833), Arzt und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Adolf Hohneck]] (1810–1879), Landschaftsmaler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Julius Frühauf]] (1829–1898), Professor der Nationalökonomie und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[August Israel]] (1836–1906), Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Adolph Mascheck|Adolph Masche(c)k]] (19. Jahrhundert), Gründer der Textilindustrie in Eibau ([[Adolph Maschek Druckerei, Färberei und Imprägnieranstalt]])&lt;br /&gt;
* [[Hermann Rudolph (Theosoph)|Hermann Rudolph]] (1865–1946), Lehrer und Theosoph&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Krampf]] (1887–1943), Maler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Adolf Scholz (Politiker)|Adolf Scholz]] (1890–1980), Politiker (SPD, USPD, KPD, SED)&lt;br /&gt;
* [[Martin Weise (Pädagoge)|Martin Weise]] (1891–1952), Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Willy Roscher]] (1900–1957), Schachhistoriker und Schachkomponist&lt;br /&gt;
* [[Johannes Bahr]] (1906–1989), Ingenieur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Arthur Apelt]] (1907–1993), Dirigent&lt;br /&gt;
* [[Hans Seiler (Maler, 1920)|Hans Seiler]] (1920–2019), Maler und Zeichner&lt;br /&gt;
* Gerhard Hansen (1921–1987), Erfinder und Ingenieure&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SWP |url=https://www.swp.de/lokales/schwaebisch-hall/100.-geburtstag-von-gerhard-hansen-duesentrieb-im-kochertal-58516337.html |titel=Rommelag-Gruppe: 100. Geburtstag von Gerhard Hansen: Düsentrieb im Kochertal |datum=2021-08-10 |sprache=de |abruf=2024-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gottfried Müller: &amp;#039;&amp;#039;Chronick von Eybau, entworfen 1800.&amp;#039;&amp;#039; Müllersche Buchdruckerey, Zittau 1800. 16 Seiten.&lt;br /&gt;
* Edmund Wauer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Industriedörfer Eibau und Neueibau. Eine Studie über die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung der südlausitzer Dörfer.&amp;#039;&amp;#039; C. Heinrich, Dresden. 1. Buch 1913 ({{URN|nbn:de:bsz:14-db-id18884705691)}}, 2. Buch 1915.&lt;br /&gt;
* M. von Koenneritz: &amp;#039;&amp;#039;Das lahme Schneiderlein von Eibau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Missionsbuchhandlung Herrnhut 1932.&lt;br /&gt;
* J. Watzlawik: &amp;#039;&amp;#039;Eibau: Eine kleine Ortsgeschichte um Kottmar und Beckenberg.&amp;#039;&amp;#039; 1989.&lt;br /&gt;
* J. Watzlawik: &amp;#039;&amp;#039;Eibau in alten Ansichten.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Bibliothek, Zaltbommel/Niederlande 1993. ISBN 90-288-5674-9&lt;br /&gt;
* Gemeinde Eibau [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;650 Jahre Eibau: Bauerndorf – Weberdorf – Dorf des ländlichen Barock.&amp;#039;&amp;#039; 2002.&lt;br /&gt;
* {{BKD|34|122|128|Eibau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.eibau.de/ Ortswebsite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Kottmar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1029824118}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eibau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1352]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kottmar, Gemeinde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cewbot</name></author>
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