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	<title>Ehrgeiz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:33:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ehrgeiz&amp;diff=1513915&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-04-17T18:51:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für das Computerspiel siehe [[Ehrgeiz (Computerspiel)]]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:James Tissot - A Woman of Ambition.jpg|mini|[[James Tissot]]s Ölgemälde &amp;#039;&amp;#039;A Woman of Ambition&amp;#039;&amp;#039; (1883–85) zeigt eine junge Frau, deren Interesse, in der Politik mitzureden, im späten 19. Jahrhundert die Gemüter der Männer erregt]]&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehrgeiz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ambition, Eifer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) versteht man das im [[Charakter]] verankerte Streben eines Menschen nach persönlichen Zielen wie [[Arbeitsleistung|Leistung]], [[Erfolg]], [[Anerkennung]], [[Einfluss]], [[Führung (Sozialwissenschaften)|Führung]], [[Wissen]] oder [[Macht]]. Anders als „[[Soziales Engagement|Engagement]]“ ist Ehrgeiz eher auf den eigenen Nutzen als auf [[Altruismus|altruistische]] Ziele gerichtet. Anders als das [[Habgier|Besitzstreben]] ist Ehrgeiz allerdings nicht oder höchstens indirekt auf materielle Vorteile gerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrgeiz ist Gegenstand [[Ethik|moralphilosophischer]], [[Psychologie|psychologischer]], [[Pädagogik|pädagogischer]] und [[politikwissenschaft]]licher Betrachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wort- und Ideengeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Das Wort „Ehrgeiz“ geht auf [[Althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;êre&amp;#039;&amp;#039; ([[Ehre]]) und &amp;#039;&amp;#039;gite&amp;#039;&amp;#039; (Gier) zurück. Im [[Mittelhochdeutsch]]en ist die Form &amp;#039;&amp;#039;erengitec&amp;#039;&amp;#039; nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Duden Etymologie |TitelErg=(Duden 7) |Ort=Mannheim |Datum=1963 |ISBN= |Seiten=206}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem verwerflichen, vom 18. Jahrhundert an auch als „falsch“ bezeichneten Ehrgeiz wird seit dem 19. Jahrhundert der Begriff eines „gesunden Ehrgeizes“ gegenübergestellt, wobei der Unterschied zwischen beiden jedoch nur selten erörtert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiel: {{Literatur |Titel=Die Gegenwart |TitelErg=Eine enzyklopädische Darstellung der neuesten Zeitgeschichte für alle Stände. Vierter Band |Verlag=F. A. Brockhaus |Ort=Leipzig |Datum=1850 |ISBN= |Seiten=10}} ({{Google Buch |BuchID=1x0YAQAAIAAJ |Seite=10 |Linktext=eingeschränkte Online-Version |Land=US}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Gelegentlich ist erläutert worden, dass „gesunder“ bzw. „echter“ Ehrgeiz auf erreichbare Ziele gerichtet sei, während der „falsche“ Ehrgeiz auf [[Selbstüberschätzung]] basiere.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Jungbluth: {{Webarchiv |url=http://www.lukaskirche-kassel.de/gottesdienste/angedacht/182-gut-genug-von-echtem-und-falschem-ehrgeiz |text=Gut genug – Von echtem und falschem Ehrgeiz |archive-is=20120918235018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://wap.stern.de/op/stern/de/ct/-X/detail/bilder/news2/0/article/657483/ |text=Gefahren beim Yoga: Selbstüberschätzung und falscher Ehrgeiz |archive-is=20120718010411}} Stern, 10. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=957485 &amp;#039;&amp;#039;Übermut tut selten gut&amp;#039;&amp;#039;] [[Sächsische Zeitung]], 22. September 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als „falscher“ Ehrgeiz gilt jedoch auch ein Streben nach Anerkennung, die man nicht verdient habe.&amp;lt;ref&amp;gt;bistum-trier.de: {{Webarchiv |url=http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=CRAWLER&amp;amp;MODULE=Frontend&amp;amp;ACTION=ViewPageView&amp;amp;PageView.PK=31&amp;amp;Document.PK=97805 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kirche im Saarländischen Rundfunk – Falscher und gesunder Ehrgeiz&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304055100}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wieder andere Autoren betonen, dass bei „gesundem“ Ehrgeiz das Interesse an der Sache größer sei als der Wunsch nach Anerkennung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.familie-kompakt.de/artikel/gesunden-ehrgeiz-bei-ihrem-kind-foerdern.html Gesunden Ehrgeiz bei Ihrem Kind fördern]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griechische Antike ===&lt;br /&gt;
[[Aristoteles]] behandelte in der [[Nikomachische Ethik|Nikomachischen Ethik]] auch den Ehrgeiz ([[Altgriechische Sprache|griechisch]] φιλοτιμία; &amp;#039;&amp;#039;philotimia&amp;#039;&amp;#039;) und rechnete ihn zu den seelischen [[Lust]]empfindungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Aristoteles, &amp;#039;&amp;#039;Nikomachische Ethik&amp;#039;&amp;#039;, 1117 b 28 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Genauer&amp;lt;ref&amp;gt;Aristoteles, &amp;#039;&amp;#039;Nikomachische Ethik&amp;#039;&amp;#039; 1125 b&amp;lt;/ref&amp;gt; führte er darüber aus, dass es, wie bei allen seelischen Haltungen, auch beim Ehrgeiz ein Zuviel und ein Zuwenig gebe. Man könne ihn aber weder als [[Tugend]] noch als [[Laster]] eindeutig beurteilen: Denn einerseits gelte der Ehrgeizige als mannhaft und für das Gute begeistert, der Nichtehrgeizige aber als maßvoll und besonnen. Andererseits werde der Ehrgeizige getadelt, wenn er Ehre im Übermaß oder auf nicht akzeptable Weise gewinnen will; außerdem sei er für Schmeichelei anfällig. Der Nichtehrgeizige werde getadelt, weil er „nicht einmal die Ehre sucht, die aus dem sittlich Schönen erwächst“. Lob und Tadel würden also jeweils im Hinblick auf das Zuviel und das Zuwenig erteilt; denn für das rechte Maß zwischen den Extremen – für Aristoteles die Tugend – fehle der Sprache hier das entsprechende Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
Im Neuen Testament wird das Wort philotimeomai (Ehrgeizig sein) immer in einem positiven Sinn verwendet (Römer 15, 20; 2. Korinther 5, 9: 1. Thessalonicher 4, 11).&lt;br /&gt;
In der [[Christliche Ethik|christlichen Ethik]], die allein auf den [[Glaube (Religion)|Glauben]] und die [[Nachfolge Christi]] ausgerichtet war, wurde eine bestimmte Art des Ehrgeizes den Untugenden zugeordnet. Im [[Evangelium (Buch)|Evangelium]] steht: „Denn wer sich selbst erhöht, wird von Gott erniedrigt werden, wer sich aber selbst gering achtet, wird von Gott erhöht werden.“ ([[Evangelium nach Matthäus|Matthäus]] 23,12). Besonders [[Paulus von Tarsus|Paulus]] mahnt in seinen [[Paulusbriefe|Briefen]] immer wieder und zu [[Demut]] und [[Bescheidenheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;Z.&amp;amp;nbsp;B. Galater 5,20 und 5,26; Philipper 2,3; Titus 1,7&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Augustinus von Hippo|Augustinus]] wird von [[Martin Luther|Luther]] mit der Sentenz zitiert: „Ehrgeiz ist eine Mutter aller [[Häresie|Ketzereien]].“&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=F. W. Lomler, G. F. Lucius, D. J. Rust, L. Sackreuter, D. Ernst Zimmermann |Titel=Geist aus Luthers Schriften oder Concordanz der ansichten und Urtheile des großen Reformators |TitelErg=Erster Band A bis F |Verlag=Karl Wilhelm Leske |Ort=Darmstadt |Datum=1828 |ISBN= |Seiten=714 |Online={{Google Buch |BuchID=6IJPAAAAYAAJ |Seite=PA714 |Linktext=vollständige Online-Version |Land=US}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Luther hat das Wort Ehrgeiz eine völlig andere Bedeutung als in der Antike, er setzt es damit gleich, die eigene Ehre zu suchen. Deshalb hält Luther den Ehrgeiz, obwohl er universell verbreitet sei, für die größte [[Sünde]] überhaupt, ein „subtiles Gift“ und eine „Seuche“. Denn wenn der Mensch die eigene Ehre suche, diene er erstens nicht – wie das Evangelium dies lehrt – seinem Nächsten; Luther hält den Ehrgeiz darum für die zentrale Ursache allen Unglücks und Unfriedens auf Erden. Zweitens, schlimmer noch, beraube der ehrsüchtige Mensch die Ehre Gottes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machiavelli ===&lt;br /&gt;
Der italienische Staatsphilosoph [[Niccolò Machiavelli]] (1469–1527) hat sich mit dem Ehrgeiz unter anderem in seinem Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Dell’ambizione&amp;#039;&amp;#039; beschäftigt. Angewandt auf das Schicksal des unter der französischen Vorherrschaft leidenden Italiens entwickelt er darin eine politische Psychologie des Ehrgeizes und der Habsucht, die er für menschliche Urleidenschaften hält. Weil sie direkt gegen das Wohl des jeweils anderen Menschen gerichtet seien, betrachtet er sie als die schicksalhafte Ursache allen menschlichen Unglücks. Zwar sei es unmöglich, den Ehrgeiz ganz aus der Welt zu schaffen; in einem Staat, in dem ein starker König und gute Gesetze Ordnung gewährleisten, und in dem „sich mit Ehrgeiz ein kühnes Herz vereint und tapfre Waffen“, werde es aber immerhin gelingen, die Zerstörung vom Inneren fernzuhalten und nach außen, d.&amp;amp;nbsp;h. gegen einen Kriegsgegner, zu richten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Niccolò Machiavelli |Hrsg=Johann Ziegler |Titel=Der Ehrgeiz |Sammelwerk=Niccolò Machiavelli: Sämmtliche Werke, Band 7 |WerkErg=Lustspiele und andre poetische Schriften des Niccolo Machiavelli |Verlag=Christian Theodor Groos |Ort=Karlsruhe |Datum=1838 |ISBN= |Seiten=235–239 |Online={{Google Buch |BuchID=-7YtAAAAMAAJ |Seite=235 |Linktext=eingeschränkte Online-Version |Land=US}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kant ===&lt;br /&gt;
[[Immanuel Kant]] (1724–1804) schreibt über die &amp;#039;&amp;#039;Ehrsucht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;Ehrsucht&amp;#039;&amp;#039; ist die Schwäche der Menschen, wegen der man auf sie durch ihre Meinung […] Einfluss haben kann. […] Sie ist nicht &amp;#039;&amp;#039;Ehrliebe&amp;#039;&amp;#039;, eine Hochschätzung, die der Mensch von anderen wegen seines inneren (moralischen) Wertes erwarten darf, sondern Bestreben nach &amp;#039;&amp;#039;Ehrenruf&amp;#039;&amp;#039;, wo es am Schein genug ist.&lt;br /&gt;
 |Autor=Immanuel Kant&lt;br /&gt;
 |Quelle=Anthropologie in pragmatischer Hinsicht.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Immanuel Kant’s Werke. Gesamtausgabe in zehn Bänden. Zehnter Band |TitelErg=Immanuel Kant’s Schriften zur Anthropologie und Pädagogik |Verlag=Modes und Baumann |Ort=Leipzig |Datum=1829 |ISBN= |Seiten=301 f. |Online={{Google Buch |BuchID=724uAAAAYAAJ |Seite=301 |Linktext=eingeschränkte Online-Version |Land=US}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Der Mensch ist für Kant ein Wesen, das ständig zwischen der Gesellschaft und der Ungeselligkeit schwankt. Er braucht die anderen Menschen, um seine Fähigkeiten zu entwickeln; ebenso hat er jedoch den Hang zum [[Eigensinn]], d.&amp;amp;nbsp;h. dazu, den Mitmenschen Widerstand entgegenzusetzen: einen Hang, aus dem die Trias Ehrsucht, Herrschsucht und [[Habsucht]] entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gunter Scholtz |Hrsg=Kirsten Schmidt, Klaus Steigleder, Burkhard Mojsisch |Titel=Kant und die neuere Kritik an der Geschichtsphilosophie |Sammelwerk=Die Aktualität der Philosophie Kants |WerkErg=Bochumer Ringvorlesung Sommersemester 2004 |Verlag=B. R. Grüner Publishing Company |Ort= |Datum=2005 |ISBN=90-6032-373-4 |Seiten=184 ff. |Online={{Google Buch |BuchID=smariuA6bnUC |Seite=192 |Linktext=eingeschränkte Online-Version |Land=US}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheler ===&lt;br /&gt;
Der Philosoph [[Max Scheler]] (1874–1928) hat im Rahmen seiner [[Ressentiment#Max Scheler|Ressentimenttheorie]] den „Streber“ als den dominanten Sozialtypus der modernen [[Konkurrenzgesellschaft]] beschrieben. Im Gegensatz zum „Ressentimenttypus“, der von Ohnmacht und Schwäche niedergedrückt wird, verhält der Streber sich aktiv und vertraut auf sein eigenes Handeln. Angetrieben wird er von einem zum Ressentiment verfestigten [[Neid]] und einem zum [[Habitus (Soziologie)|Habitus]] gewordenen Wetteifer. Die „Sache“, um die er sich scheinbar bemüht, ist ihm im Grunde gleichgültig, letztlich geht es ihm nur um das Mehrsein und Mehrgelten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Max Scheler |Titel=Das Ressentiment im Aufbau der Moralen |Auflage=2. |Verlag=Vittorio Klostermann |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2004 |ISBN=3-465-03335-3 |Seiten=13 f. |Online={{Google Buch |BuchID=A6JDLencaacC |Seite=13 |Linktext=eingeschränkte Online-Version |Land=US}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychologische und pädagogische Perspektive ==&lt;br /&gt;
In der Psychologie und der Pädagogik entspricht dem Begriff „Ehrgeiz“ der Terminus „[[Motivation]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Erziehungskonzept]]en, deren Ziel eine ausgeprägte Leistungsorientierung ist, werden neben der [[Motivation#Intrinsische Motivation|intrinsischen Motivation]] und Fertigkeiten z.&amp;amp;nbsp;B. auf akademischem, künstlerischem oder sportlichem Gebiet zweckmäßigerweise auch Kompetenzen wie [[Selbstwirksamkeitserwartung]], [[Ausdauer]] und [[Fleiß]] vermittelt. Konzepte dagegen, bei denen über die Motivation hinaus auch ein Wettbewerbs- und Konkurrenzdenken gefördert wird, gelten heute als problematisch, weil solche [[Erziehungsziel]]e in unauflösbarem Konflikt mit Kompetenzen wie [[Teamgeist]] und [[Empathie]] stehen, die in modernen Gesellschaften weitaus machtvollere [[Prognose#Prädiktor|Prädiktoren]] für beruflichen Erfolg und persönliches Glück sind als Einzelkämpfertum und schiere Leistung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Daniel Goleman]] |Titel=[[EQ. Emotionale Intelligenz|EQ]]. Emotionale Intelligenz |Verlag=dtv |Datum=1997 |ISBN=3-423-36020-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politikwissenschaftliche Perspektive ==&lt;br /&gt;
Der Politikwissenschaftler [[Joseph A. Schlesinger]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michigan State University|MSU]]: {{Webarchiv |url=http://polisci.msu.edu/index.php/people/emeriti-faculty |text=&amp;#039;&amp;#039;Emeriti Faculty – Joseph A. Schlesinger&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120312145919}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; unterschied 1966 drei Typen von Politiker-Ehrgeiz:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph A. Schlesinger |Titel=Ambition and Politics |TitelErg=Political Careers in the United States |Verlag=Rand McNally |Datum=1966}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter &amp;#039;&amp;#039;progressiver Ambition&amp;#039;&amp;#039; verstand er das Streben eines Politikers nach einem höheren Amt, als er derzeit einnimmt.&lt;br /&gt;
* Als &amp;#039;&amp;#039;statische Ambition&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete er das Bestreben eines Politikers, ein Amt, das er derzeit einnimmt, so lange wie möglich zu halten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diskrete Ambition&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;discrete&amp;#039;&amp;#039; ist [[Englische Sprache|engl.]] für „einzeln“, „für sich allein stehend“) ist das Streben eines Politikers, ein bestimmtes politisches Ziel oder Amt einmal zu erlangen, ohne es notwendigerweise dauerhaft oder mehrfach einnehmen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrgeiz als Thema in Literatur und Film ==&lt;br /&gt;
Ehrgeiz ist ein zentrales [[Thema (Literatur)|Thema]] in vielen literarischen Werken. Beispiele:&lt;br /&gt;
* [[William Shakespeare]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Macbeth (Shakespeare)|Macbeth]]&amp;#039;&amp;#039; (England, 1606)&lt;br /&gt;
* [[Stendhal]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Rot und Schwarz]]&amp;#039;&amp;#039; (Frankreich, 1830)&lt;br /&gt;
* [[Guy de Maupassant]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Bel-Ami]]&amp;#039;&amp;#039; (Frankreich, 1885)&lt;br /&gt;
* [[Henrik Ibsen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hedda Gabler]]&amp;#039;&amp;#039; (Norwegen, 1890)&lt;br /&gt;
* [[Klaus Mann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Mephisto (Roman)|Mephisto]]&amp;#039;&amp;#039; (Deutschland, 1956)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in vielen Spielfilmen steht das Thema im Mittelpunkt. Beispiele:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Baby Face]]&amp;#039;&amp;#039; (USA, 1933)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Citizen Kane]]&amp;#039;&amp;#039; (USA, 1941)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der Mann, der herrschen wollte]]&amp;#039;&amp;#039; (USA, 1949)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bellissima]]&amp;#039;&amp;#039; (Italien, 1951)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Alles über Eva]]&amp;#039;&amp;#039; (USA, 1951)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Becket (Film)|Becket]]&amp;#039;&amp;#039; (Großbritannien, 1963)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Black Swan]]&amp;#039;&amp;#039; (USA, 2010)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Whiplash (2014)|Whiplash]]&amp;#039;&amp;#039; (USA, 2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Josef Reichholf&lt;br /&gt;
   |Titel=Warum wir siegen wollen. Der sportliche Ehrgeiz als Triebkraft in der Evolution des Menschen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Fischer Taschenbuch&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-596-18366-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ambition|Ehrgeiz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motivation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethische Haltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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