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	<title>Ehregott Grünler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T20:56:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ehregott_Gr%C3%BCnler&amp;diff=436002&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lómelinde: kl. Vorlagenfix</title>
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		<updated>2025-07-19T09:07:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl. Vorlagenfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ehregott Grünler - Johann Friedrich Genthe.jpg|mini|hochkant=0.7|Porträt Johann Friedrich Genthe]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehregott Grünler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juli]] [[1797]] in [[Zeulenroda]]; † [[9. Oktober]] [[1881]] ebenda) war ein deutscher [[Porträtmalerei|Porträt-]] und [[Historienmalerei|Historienmaler]] des [[Biedermeier]]s. Am [[Weimar]]er Hof malte er als Großherzoglicher Hofmaler Porträts von [[Carl August (Sachsen-Weimar-Eisenach)|Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach]] und [[Johann Wolfgang von Goethe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Grünler war ein Sohn des Webers Heinrich Grünler und seiner Frau Christiane Dorothea (geborene Carol). Die erste erhaltene künstlerische Arbeit schuf er im Alter von 9 Jahren, ein Aquarell der Großmutter. Während der Vater wünschte, dass ihm sein Sohn im eigenen Beruf nachfolgt, unterstützte die Mutter die Neigung des Knaben zur Malerei. Grünler lernte zunächst das Zeugweberhandwerk, bildete sich jedoch nebenbei als [[Autodidakt]] in der Malerei. Von 1818 bis 1819 studierte er an der [[Kunstakademie (Dresden)|Dresdener Kunstakademie]]. Anschließend setzte er seine Ausbildung von 1829 bis 1830 in Rom und Neapel fort.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Der weimarische Hofmaler Ehregott Grünler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen. Eine Monatszeitschrift für alte und neue Kultur.&amp;#039;&amp;#039; 2. Heft, 4. Jahrgang, Mai 1928, hrsg. von Regierungsrat Koch/Thüringische Beratungsstelle für Heimatschutz und Denkmalpflege, Weimar 1928, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 1820er Jahre siedelte er nach [[Weimar]] um, wo er sich einen Ruf als Porträtmaler erwarb. 1822 stiftete Grünler der [[Dreieinigkeitskirche (Zeulenroda)|Dreieinigkeitskirche]] seiner Vaterstadt das Altargemälde „Grablegung Christi“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dreieinigkeitskirche-zeulenroda.de/kirche-intern/gebaeude Dreieinigkeitskirche] dreieinigkeitskirche-zeulenroda.de, abgerufen am 11. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1829 erhielt er als Großherzoglicher Hofmaler den Titel eines Professors für Malerei. Er porträtierte [[Johann Nepomuk Hummel]] und dessen Frau [[Elisabeth Röckel|Elisabeth Hummel geb. Röckel]] sowie mehrfach [[Johann Wolfgang von Goethe]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Sondershausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Der letzte aus Alt-Weimar. Erinnerungen und Dichtungen.&amp;#039;&amp;#039; Hofdruckerei Weimar, 1859 (Über die Begegnung zwischen Grünler und Goethe).&amp;lt;/ref&amp;gt; von dem sich Porträts im [[Goethe-Nationalmuseum (Weimar)|Goethe-Nationalmuseum]] in Weimar und im Frankfurter [[Goethe-Haus]] befinden,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/7I7O6CRXBJPU22JYNKBY42HRWIZOGOHD Das Goethe-Porträt] auf der Seite der Deutschen Digitalen Bibliothek, abgerufen am 11. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.artothek.de/de/bilder-fotos/gr%C3%BCnler--heinrich-ehregott.html Porträt Goethe] um 1852 von Ehregott Grünler auf der Seite der Bildagentur der Museen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dessen Sohn [[August von Goethe|August]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.klassik-stiftung.de/digital/fotothek/digitalisat/10-004-8/ Porträt August von Goethe] auf der Seite der [[Klassik Stiftung Weimar]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von Großherzog [[Carl August (Sachsen-Weimar-Eisenach)|Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach]] hatte Grünler in seiner Stellung als Hofmaler eine ganze Reihe von Porträts geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://museen-sh.de/Objekt/DE-MUS-068813/lido/B+1133 Porträt Carl August] von Ehregott Grünler auf der Seite des Museumsverbands Schleswig-Holstein und Hamburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1820er bis 1840er Jahren malte er auch den Nachfolger, Großherzog [[Carl Friedrich (Sachsen-Weimar-Eisenach)|Carl Friedrich]], und dessen Gemahlin [[Maria Pawlowna]], ferner [[Johanna Schopenhauer]], den Hofrat Böttiger, die Liszt- und Wagner-Freundin [[Lidy Steche]], die Schwestern [[Karoline Jagemann|Jagemann]] (Goethe-Nationalmuseum, Weimar)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.klassik-stiftung.de/digital/fotothek/digitalisat/50-2013-0178_05/ Porträt von Henriette Caroline Friederike Jagemann] von Ehregott Grünler auf der Seite der [[Klassik Stiftung Weimar]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Wilhelm von Kügelgen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://skd-online-collection.skd.museum/Details/Index/889218 Porträtzeichnung Kügelgen] von Ehregott Grünler auf der Seite der [[Staatliche Kunstsammlungen Dresden|Staatlichen Kunstsammlungen Dresden]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Weimarer Tätigkeit gingen zahlreiche auswärtige Aufträge her. Vor allem war er häufig in Leipzig tätig. Eine vom 9. Juni bis 28. Juli 1912 veranstaltete Ausstellung „Das Bildnis in Leipzig von Ende des 17. Jahrhunderts bis zur Biedermeierzeit“ im [[Stadtgeschichtliches Museum Leipzig|Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig]], veranstaltet von [[Albrecht Kurzwelly]], zeigte circa 30 aus Leipziger Privatbesitz stammende Porträts aus Grünlers Hand wie das des Konsuls [[Adolf Heinrich Schletter]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Eyßen, Albrecht Kurzwelly (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Bildnis in Leipzig von Ende des 17. Jahrhunderts bis zur Biedermeierzeit.&amp;#039;&amp;#039; Hiersemann Verlag, Leipzig 1912.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Abbildung in: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen. Eine Monatszeitschrift für alte und neue Kultur.&amp;#039;&amp;#039; 2. Heft, 4. Jahrgang, Mai 1928, hrsg. von Regierungsrat Koch/Thüringische Beratungsstelle für Heimatschutz und Denkmalpflege, Weimar 1928, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1850er Jahren siedelte Grünler nach seiner Vaterstadt Zeulenroda über, wo er, ebenso wie in den benachbarten Städten [[Gera]], [[Greiz]] und [[Plauen]], bis in den Beginn der 1860er Jahre als Porträtmaler tätig war. Ehregott Grünler war verheiratet und hatte fünf Kinder. Sein Sohn Raphael Grünler (1831–1864) war ebenfalls Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Von 1824 bis 1850 wurden seine Porträts und Historienbilder häufig in der Berliner Akademie-Ausstellung und andern deutschen Ausstellungen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Porträts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carl Maria von Weber&amp;#039;&amp;#039; Kniestück&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;König Otto von Griechenland&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1828: &amp;#039;&amp;#039;August von Goethe&amp;#039;&amp;#039; [[Goethe-Nationalmuseum (Weimar)|Goethe-Nationalmuseum]] in Weimar&lt;br /&gt;
* 1830: &amp;#039;&amp;#039;Thorwaldsen&amp;#039;&amp;#039; Halfigur&lt;br /&gt;
* Kapellmeister Johann Nepomuk Hummel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christliche Motive&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* um 1824: &amp;#039;&amp;#039;Grablegung Christi&amp;#039;&amp;#039; Dreieinigkeitskirche in Zeulenroda&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Sieg des Christentums&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Napoleon unterschreibt die Abdankungsurkunde zu Fontainebleau, 11. Apr. 1814&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Drei Brüder Grünlers waren ebenfalls als Maler tätig:&lt;br /&gt;
* Eduard (Karl Ed.) Grünler (30. September 1799 – 29. Juli 1879) war Hofmaler&lt;br /&gt;
* Louis Grünler (7. Juni 1809 – ?) war Porträt- u. Historienmaler&lt;br /&gt;
* Leo Grünler (30. September 1816 – 3. Oktober 1843) war Maler in Zeulenroda&lt;br /&gt;
Auch sein Sohn Raphael Grünler (15. Dezember 1831 – 17. Dezember 1864) wurde Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Boetticher|Wikisource=Gruenler, Ehregott |Band=1 |Teilband=1 |Seite=422 |SeiteBis=423}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Grünler, Malerfamilie des 19. Jahrb., aus Zeulenroda (Thüringen) |Band=15 |Seite=138 |SeiteBis=139}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Sondershausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Der letzte aus Alt-Weimar. Erinnerungen und Dichtungen.&amp;#039;&amp;#039; Hofdruckerei, Weimar 1859.&lt;br /&gt;
* Eduard Eyßen, [[Albrecht Kurzwelly]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Bildnis in Leipzig von Ende des 17. Jahrhunderts bis zur Biedermeierzeit.&amp;#039;&amp;#039; Hiersemann Verlag, Leipzig 1912.&lt;br /&gt;
* [[Hildegard Heyne]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Leipziger Bildnismalerei von 1700–1850.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Cicerone. Halbmonatsschrift für die Interessen des Kunstforschers &amp;amp; Sammlers.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Heft 15, 1912, S. 591–604.&lt;br /&gt;
* Hans Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Der weimarische Hofmaler Ehregott Grünler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen. Eine Monatszeitschrift für alte und neue Kultur.&amp;#039;&amp;#039; 2. Heft, 4. Jahrgang, Mai 1928, hrsg. von Regierungsrat Koch/Thüringische Beratungsstelle für Heimatschutz und Denkmalpflege, Weimar 1928, S. 29–32 (und vier Abbildungen seiner Porträts).&lt;br /&gt;
* Herbert Koch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thüringen. Eine Monatsschrift für alte und neue Kultur.&amp;#039;&amp;#039; 11 Heft, 5. Jahrgang 1929, J. K. G. Wagner, Neustadt (Orla) 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.degruyter.com/search/parent/akl?query=ehregott+gr%C3%BCnler&amp;amp;documentVisibility=all&amp;amp;isDatabase=true Biografie von Ehregott Grünler] bei [[Walter de Gruyter (Verlag)|De Gruyter]]&lt;br /&gt;
* [https://www.zeulenroda-triebes.de/stadt-info/persoenlichkeiten Biographische Notiz] unter „Berühmte Maler“ auf der Website der Stadt [[Zeulenroda-Triebes]]&lt;br /&gt;
* [https://www.klassik-stiftung.de/digital/fotothek/digitalisat/50-2013-0379/ Altersporträt von Ehregott Grünler], gemalt von seinem Sohn Raphael (1831–1864)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117572101|VIAF=263458899}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grunler, Ehregott}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1797]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grünler, Ehregott&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grünler, Heinrich Ehregott&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Porträt- und Historienmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juli 1797&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zeulenroda]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 1881&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zeulenroda]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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