<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ehlheim</id>
	<title>Ehlheim - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ehlheim"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ehlheim&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T23:22:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ehlheim&amp;diff=1027928&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: fehlendes Leerzeichen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ehlheim&amp;diff=1027928&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-13T10:13:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlendes Leerzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Ehlheim&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dittenheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/02/38/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/49/41/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 410&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 63&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91723&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09834&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Ehlheim Luftaufnahme (2019).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ehlheim, Luftaufnahme (2019)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehlheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Dittenheim]] im [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] [[Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]] ([[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=86886414533 |objekt=Gemeinde Dittenheim |abruf=2024-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ehlheim liegt in der [[Gemarkung]] [[Dittenheim#Gemarkungen|Dittenheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/9NrKV |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Dorf#Haufendorf|Haufendorf]] hat rund 60&amp;amp;nbsp;Einwohner und liegt auf einer Höhe von etwa {{Höhe|410|DE-NHN}}.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Höhenlinienbild im [[BayernAtlas]] (Topografische Karten, Bayerische Vermessungsverwaltung) interpoliert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1346 als „Aulin“ erstmals urkundlich erwähnt, befand sich der Ort lange Zeit im Einflussgebiet der [[Fürstentum Ansbach|Ansbacher Markgrafen]]. Seit Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ist Ehlheim ein Gemeindeteil von Dittenheim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Naturpark Altmühltal]] und an der [[Altmühl]] gelegen, deren geschützter Uferbereich das bedeutendste Brutgebiet für [[Brachvögel]] und [[Uferschnepfe]]n in Bayern ist, wird der Ort durch den [[Altmühltal-Panoramaweg]] touristisch erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehlheim Dittenheim vSO.jpg|mini|Südöstlicher Ortseingang (2016)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochwasser Altmühl bei Gundelsheim Luftaufnahme (2013).jpg|mini|Luftbild des Hochwassers der Altmühl auf Höhe des Nachbarortes Gundelsheim in Richtung Ehlheim (aufgenommen 2013)]]&lt;br /&gt;
=== Lage, Naturraum und Geologie ===&lt;br /&gt;
Ehlheim liegt inmitten des [[Altmühltal]]s und östlich des [[Hahnenkamm (Altmühltal)|Hahnenkamms]] auf [[Offenland|offener Flur]] umgeben von Wiesen und Feldern in [[Planungsregion Westmittelfranken|Westmittelfranken]], rund 2,5&amp;amp;nbsp;Kilometer Luftlinie sowie 3,4&amp;amp;nbsp;Kilometer Fahrstrecke südöstlich von Dittenheim innerhalb der [[Gemarkung]] Dittenheim in der [[Verwaltungsgemeinschaft Altmühltal]]. Nachbarorte sind (im Uhrzeigersinn, beginnend mit Norden) [[Gundelsheim an der Altmühl]], [[Wachenhofen]], [[Alesheim]], [[Trommetsheim]], [[Meinheim]] und Dittenheim. Ehlheim liegt unweit westlich bzw. [[orographisch links und rechts|rechts]] der [[Altmühl]], die mit Abstand zum Ort eine breite Aue durchfließt. Verschiedene Auengräben und Seitenarme der Altmühl bilden mehrere kleine Inseln. Der Ort wird von einem kleinen, unbenannten Bach durchflossen, der in die Altmühl mündet. Damit liegt der Ort im [[Einzugsgebiet|Abflussgebiet]] der [[Donau]]. Zwischen der Altmühl und Ehlheim verläuft die [[Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg]]. Unweit südlich liegt die Gemeindegrenze zu Meinheim, nicht weit östlich verläuft jenseits der Altmühl die Gemeindegrenze zu Alesheim. Ehlheim ist umgeben von den Fluren Schindheck, Lehmgrubenfeld und Härtle. Mit einer Höhe von ca. {{Höhe|410|DE-NHN}} ist das Ufer der Altmühl bei Ehlheim der niedrigste Punkt der Gemeinde Dittenheim.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BY&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/HY4cZ |titel=Topographische Karte 1:25.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-19|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]]&amp;#039;&amp;#039; gehört Ehlheim zur [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe des [[Fränkisches Keuper-Lias-Land|Fränkischen Keuper-Lias-Landes]]. Der Ort liegt im [[Vorland der Südlichen Frankenalb]] innerhalb des sogenannten [[Altmühltrichter]]s der [[Weißenburger Bucht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 163&amp;quot;&amp;gt;Franz Tichy: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;163]] Nürnberg.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1973. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/163.pdf Online-Karte] (PDF; 4&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gelände ist eben und steigt in westliche Richtung (also von der Altmühl weg) leicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehlheim liegt innerhalb des [[Naturpark Altmühltal|Naturparks Altmühltal]]. Östlich des Ortes, entlang der Altmühl und begrenzt durch die Bahnstrecke, befinden sich das [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]] &amp;#039;&amp;#039;Obere Altmühl mit Brunst-Schwaigau und Wiesmet&amp;#039;&amp;#039;, der Biotop &amp;#039;&amp;#039;Altmühl mit Seitenarmen und Begleitvegetation zwischen Aha und Ehlheim&amp;#039;&amp;#039;, das [[Vogelschutzrichtlinie|Vogelschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Altmühltal mit Brunst-Schwaigau und Altmühlsee]]&amp;#039;&amp;#039; sowie das [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Schutzzone im Naturpark Altmühltal]]&amp;#039;&amp;#039;, die  jeweils beinahe flächengleich sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/WVWN6 |titel=Ortskarte 1:10.000 |titelerg= Natur |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der geschützte Uferbereich der Altmühl mit seinen [[Magere Flachland-Mähwiese|mageren Flachland-Mähwiesen]] ist das bedeutendste Brutgebiet für [[Brachvögel]] und [[Uferschnepfe]]n in Bayern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt8/SG51_Flyer_SPA_Altmuehltal_Brunst_Altmuehlsee.pdf |wayback=20160308001322 |text=„Altmühltal mit Brunst-Schwaigau und Altmühlsee“ }}, [[Regierung von Mittelfranken]] (pdf). Abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;schott&amp;quot;&amp;gt;Franke Schott et al.: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.lfu.bayern.de/natur/natura2000_managementplaene/6020_6946/doc/6830_371/texte/de6830371_t_mt_nfin_ffin.pdf Managementplan für das FFH-Gebiet 6830-371 Obere Altmühl mit Brunst-Schwaigau und Wiesmet- Offenland - Maßnahmen. Gutachten im Auftrag der Regierung von Mittelfranken]&amp;#039;&amp;#039;. Institut für Vegetationskunde und Landschaftsökologie 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem hat Ehlheim ein [[Weißstorch]]nest.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lbv.de/naturschutz/artenschutz/voegel/weissstorch/storchenkarte/ &amp;#039;&amp;#039;Die große bayerische Weißstorchkarte&amp;#039;&amp;#039;], in:lbv.de, abgerufen am 25. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch liegt Ehlheim im Gebiet des [[pleistozän]]en [[Lößlehm]]s, wodurch die Erde besonders fruchtbar ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gunnet2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.gunnet.de/MMeier/ehla/ehla.htm &amp;#039;&amp;#039;Ehlheim&amp;#039;&amp;#039;], in: gunnet.de, abgerufen am 10. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber findet sich [[Parabraunerde]],&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Schmidt-Kaler: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bestellen.bayern.de/application/eshop_app000004?SID=1721572829&amp;amp;ACTIONxSESSxSHOWPIC(BILDxKEY:%2711112%27,BILDxCLASS:%27Artikel%27,BILDxTYPE:%27PDF%27) Blatt Nr. 6930 Heidenheim]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern 1&amp;#039;&amp;#039;: 25000, Bayerisches Geologisches Landesamt, München 1970, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter [[Jura-Marmor|Jurakalkstein]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Schmidt-Kaler: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bestellen.bayern.de/application/eshop_app000004?SID=1721572829&amp;amp;ACTIONxSESSxSHOWPIC(BILDxKEY:%2711112%27,BILDxCLASS:%27Artikel%27,BILDxTYPE:%27PDF%27) Blatt Nr. 6930 Heidenheim]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern 1&amp;#039;&amp;#039;: 25000, Bayerisches Geologisches Landesamt, München 1970, S. 42ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Erdboden im  südlichen Teil des Ortes sowie das gesamte Gebiet östlich der Altmühl umfasst [[Fluviatiles Sediment|fluviatile Talfüllung]], also vom Fluss angeschwämmte und zerkleinerte [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimente]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/Zdxty |titel=Webkarte |titelerg= Geologie/Boden |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Durch seine Lage in [[Mitteleuropa]] hat Ehlheim ein [[Humides Klima|humides]] beziehungsweise feuchtes, [[Kühlgemäßigtes Klima|kühlgemäßigtes]] Übergangsklima, das weder sehr kontinental noch sehr maritim ist. Die Temperatur liegt im [[Jahresmittel]] bei 9,2&amp;amp;nbsp;°C, es fallen 862&amp;amp;nbsp;Millimeter Niederschlag pro Jahr. Die Niederschlagsmenge wird vom [[Regenschatten]] der Fränkischen Alb beeinflusst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schott&amp;quot;/&amp;gt; Trockenster Monat ist der Februar mit 53&amp;amp;nbsp;Millimetern Niederschlagsmenge, niederschlagsreichster Monat ist der Juli mit 92&amp;amp;nbsp;Millimetern. Kältester Monat ist der Januar mit durchschnittlich −0,2&amp;amp;nbsp;°C, wärmster Monat ist der Juli mit durchschnittlich 18,7&amp;amp;nbsp;°C.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.climate-data.org/europa/deutschland/bayern/ehlheim-220477/ &amp;#039;&amp;#039;Klima: Ehlheim&amp;#039;&amp;#039;], climate-data.org, abgerufen am 8. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei starkem, lang anhaltendem Niederschlag besteht aufgrund der Lage an der Altmühl die Gefahr von Überschwemmungen bei Hochwasser, wobei sich die Situation seit der Schaffung des [[Altmühlsee]]s verbessert hat. Bei extremem Hochwasser können dennoch die Häuser am östlichen, ufernahen Ortsrand bedroht sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/Yz5fr |titel=Webkarte |titelerg= Hochwasser |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Entlang der Altmühl kommt es zu häufiger Nebelbildung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schott&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE =&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR =&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG =&lt;br /&gt;
| QUELLE = [https://de.climate-data.org/europa/deutschland/bayern/ehlheim-220477/ &amp;#039;&amp;#039;Klima: Ehlheim&amp;#039;&amp;#039;], climate-data.org, abgerufen am 8. Oktober 2022&lt;br /&gt;
| Überschrift = Klimatabelle Ehlheim&lt;br /&gt;
| Ort = Ehlheim&lt;br /&gt;
| hmjan = 2.7&lt;br /&gt;
| hmfeb = 4.1&lt;br /&gt;
| hmmär = 8.8&lt;br /&gt;
| hmapr = 13.9&lt;br /&gt;
| hmmai = 17.8&lt;br /&gt;
| hmjun = 21.3&lt;br /&gt;
| hmjul = 23.1&lt;br /&gt;
| hmaug = 22.8&lt;br /&gt;
| hmsep = 18.4&lt;br /&gt;
| hmokt = 13.5&lt;br /&gt;
| hmnov = 7.3&lt;br /&gt;
| hmdez = 3.6&lt;br /&gt;
| lmjan = −2.9&lt;br /&gt;
| lmfeb = −2.9&lt;br /&gt;
| lmmär = 0.3&lt;br /&gt;
| lmapr = 4.3&lt;br /&gt;
| lmmai = 8.8&lt;br /&gt;
| lmjun = 12.3&lt;br /&gt;
| lmjul = 14.1&lt;br /&gt;
| lmaug = 14.0&lt;br /&gt;
| lmsep = 10.3&lt;br /&gt;
| lmokt = 6.2&lt;br /&gt;
| lmnov = 1.8&lt;br /&gt;
| lmdez = −1.2&lt;br /&gt;
| avjan = −0.2&lt;br /&gt;
| avfeb = 0.5&lt;br /&gt;
| avmär = 4.4&lt;br /&gt;
| avapr = 9.2&lt;br /&gt;
| avmai = 13.4&lt;br /&gt;
| avjun = 17.0&lt;br /&gt;
| avjul = 18.7&lt;br /&gt;
| avaug = 18.4&lt;br /&gt;
| avsep = 14.2&lt;br /&gt;
| avokt = 9.6&lt;br /&gt;
| avnov = 4.4&lt;br /&gt;
| avdez = −1.1&lt;br /&gt;
| nbjan = 65&lt;br /&gt;
| nbfeb = 53&lt;br /&gt;
| nbmär = 66&lt;br /&gt;
| nbapr = 59&lt;br /&gt;
| nbmai = 87&lt;br /&gt;
| nbjun = 86&lt;br /&gt;
| nbjul = 92&lt;br /&gt;
| nbaug = 82&lt;br /&gt;
| nbsep = 67&lt;br /&gt;
| nbokt = 66&lt;br /&gt;
| nbnov = 68&lt;br /&gt;
| nbdez = 71&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Region gibt es Spuren menschlicher Besiedlung entlang der Mittelgebirge etwa seit der Sesshaftwerdung in der [[Mittelsteinzeit|Mittel-]] und [[Jungsteinzeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HAB20&amp;quot;&amp;gt;{{Hofmann Gunzenhausen-Weißenburg 1960|SEITE=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Südlich von Ehlheim gibt es eine [[Freilandstation]] des [[Jungpaläolithikum]]s und Funde von [[Siedlung]]en des [[Neolithikum]]s und der [[Urnenfelderzeit]] sowie ein [[Grabhügel]]feld der [[Bronzezeit|Bronze-]] und der [[Hallstattzeit]] (siehe auch [[Grabhügelfeld (Dittenheim)|Grabhügelfeld Dittenheim]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Somplatzki: &amp;#039;&amp;#039;Jäger, Sammler und erste Bauern: frühe Geschichte des Altmühltals zwischen Ehlheim und Lengenfeld&amp;#039;&amp;#039;. WE Keller 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Römerzeit lag Ehlheim einige Kilometer südlich des [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetischen Limes]] und damit in der römischen Provinz [[Raetia]]. Im nahen [[Theilenhofen]] gab es ein römisches Militärlager, das [[Kastell Theilenhofen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umland war schon im [[Frühmittelalter]] zu Zeiten der [[Fränkische Landnahme|fränkischen Kolonisation]] besiedelt. Die Endung „[[-heim]]“, die auf eine fränkische Siedlung hinweist, täuscht jedoch: Die erste urkundliche Erwähnung von „Aulin“ (ohne -heim) datiert aus dem Jahr 1346 und bedeutet so viel wie feuchte oder kleine Aue in Anlehnung an die nahegelegenen Altmühlauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;&amp;gt;[http://www.gunnet.de/MMeier/ehla/ehla-chronik.html &amp;#039;&amp;#039;Ehlheim - Die Chronik&amp;#039;&amp;#039;], in: gunnet.de. Abgerufen am 9. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1419 hieß der Ort Ewlin, 1489 Elen, im 16. Jahrhundert Ehelein und nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] erstmals Ehlheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Schuh: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Band 5: Gunzenhausen.&amp;#039;&amp;#039; München 1979, S. 70f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;/&amp;gt; Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde der Ort auch als „Ehlau“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;H116&amp;quot;&amp;gt;{{Hofmann Gunzenhausen-Weißenburg 1960|SEITE=116}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LexikonFranken|Stichwort=Ehlau |Band=1 |Sp=707}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Köstler: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur Gebiets- und Ortskunde des Königreiches Bayern&amp;#039;&amp;#039;. München 1895, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ehlheim als Wohnstättenname ist europaweit einmalig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wugwiki.de/index.php?title=Verzeichnis_aller_Wohnst%C3%A4ttennamen_im_Landkreis_Wei%C3%9Fenburg-Gunzenhausen &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis aller Wohnstättennamen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen&amp;#039;&amp;#039;], in: wugwiki.de, abgerufen am 9. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens 1559 wurde die [[Reformation]] eingeführt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg, der große Zerstörungen mit sich brachte, zogen [[Exulanten]] aus [[Österreich]] nach Ehlheim, wodurch die Anzahl der Höfe von vermutlich vier auf ca. 14 anstieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;/&amp;gt;  Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gehörten die Höfe in Ehlheim dem [[Kloster Heidenheim]], dem [[Hohentrüdingen|Kastenamt Hohentrüdingen]], dem [[Kloster Auhausen]], dem [[Wettelsheim|Richteramt Wettelsheim]], dem [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]], dem [[Fürstentum Ansbach]], den [[Oettingen-Spielberg|Grafen von Oettingen]] und den [[Pappenheim (Adelsgeschlecht)|Marschällen von Pappenheim]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;H116&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;/&amp;gt; Bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinein besaß Ehlheim eine [[Winkelschule]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;OVB1864&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1796 wurde Ehlheim als Teil des Amtes [[Sammenheim]] an [[Preußen]] abgetreten und dadurch ein Teil des [[Wassertrüdinger Kreis]]es. Anschließend fiel im [[Vertrag von Paris (15. Februar 1806)|Vertrag von Paris]] (Februar 1806) Ehlheim wie auch der Rest des ehemaligen Fürstentums Ansbach durch Tausch an das [[Königreich Bayern]]. Im Jahre 1846 waren in Ehlheim 13&amp;amp;nbsp;Häuser, 18&amp;amp;nbsp;Familien und 82&amp;amp;nbsp;Seelen, darunter ein Branntweinbrenner, verzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;1846ew&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846 | SEITE = 137}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1871 lebten die 96&amp;amp;nbsp;Einwohner Ehlheims in 33&amp;amp;nbsp;Gebäuden; sie besaßen insgesamt 20 Pferde und 125&amp;amp;nbsp;Stück Rindvieh.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bel2&amp;quot; /&amp;gt; In den amtlichen Ortsverzeichnissen Bayerns wurde Ehlheim in der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als „Dorf“ aufgeführt, bis dahin lediglich als „[[Weiler]]“. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern wurde Ehlheim zunächst 1808 dem [[Steuerdistrikt]] Dittenheim zugeteilt und anschließend gemäß dem [[Gemeindeedikt von 1818]] ein Gemeindeteil der [[Ruralgemeinde]] Dittenheim. Der Ort gehörte von 1808 bis 1862 zum [[Landgericht Heidenheim]], der in dem Bezirk und späteren [[Landkreis Gunzenhausen]] aufging. Dieser wiederum bildet seit der [[Gebietsreform in Bayern|Kreisreform 1972]] zusammen mit dem [[Landkreis Weißenburg in Bayern]] und der kreisfreien Stadt [[Weißenburg in Bayern]] den [[Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]. Ehlheim war damit nie eine selbstständige Gemeinde, sondern stets ein Gemeindeteil von Dittenheim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 bekam Ehlheim einen Haltepunkt an der [[Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gab es zwei Gefallene und einen Vermissten; im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] einen Gefallenen und drei Vermisste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;/&amp;gt; Das Denkmal für die Gefallenen steht in Dittenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.denkmalprojekt.org/2016/dittenheim_landkreis-weissenburg-gunzenhausen_bay.html &amp;#039;&amp;#039;Dittenheim, Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Mittelfranken, Bayern&amp;#039;&amp;#039;], in: denkmalprojekt.org. Abgerufen am 9. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. März 1945 wurde bei Ehlheim ein Zug bombardiert, wobei drei Menschen starben und drei weitere verletzt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;/&amp;gt; Kriegsende war am 23.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;1945 mit dem Einmarsch der [[US Army|Amerikaner]]. Kurz vorher sprengte die Wehrmacht noch alle über die Altmühl führenden Brücken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;/&amp;gt; Von 1960 bis 1961 wurde die Gemeindeverbindungsstraße nach Dittenheim gebaut, die heutige [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen#WUG 1|Kreisstraße WUG&amp;amp;nbsp;1]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gunnet2&amp;quot;/&amp;gt; Im Jahr 1965 wurde Ehlheim an die Wasserversorgung angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.vgem-altmuehltal.de/Geschichte-von-Dittenheim.o202.html |wayback=20221009075049 |text=&amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Dittenheim&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-12-02 02:02:28 InternetArchiveBot }}, in: vgem-altmuehltal.de, abgerufen am 9. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den späten 1990er und frühen 2000er Jahren fand eine [[Dorferneuerung]] statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gunnet&amp;quot; &amp;gt;[http://gunnet.de/MMeier/ffwehla/chronik.htm &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Feuerwehr Ehlheim&amp;#039;&amp;#039;], in: gunnet.de, abgerufen am 9. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl Ehlheims stieg im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert an und erreichte 1950 durch den Zuzug von [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Heimatvertriebenen]] einen Höchststand von 142&amp;amp;nbsp;Einwohnern und sank anschließend infolge von [[Landflucht]] kontinuierlich. Ehlheim ist mit seinen gegenwärtig rund 60&amp;amp;nbsp;Einwohnern nach [[Buckmühle]] der zweitkleinste Gemeindeteil der Gemeinde Dittenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=8em |anzahl=3 |liste= &lt;br /&gt;
* 1818: 79&amp;amp;nbsp;Einwohner mit 14  Feuerstellen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE = 21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bel5&amp;quot;&amp;gt;{{Hofmann Gunzenhausen-Weißenburg 1960|SEITE=231}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1824: 78&amp;amp;nbsp;Einwohner mit 13&amp;amp;nbsp;Anwesen&amp;lt;ref name=&amp;quot;bel5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1840: 83&amp;amp;nbsp;Einwohner mit 14&amp;amp;nbsp;Häusern&amp;lt;ref name=&amp;quot;1846ew&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1853: 87&amp;amp;nbsp;Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;Protestantische Landeskirche im Königreiche Bayern Rechts des Rheins (Hrsg.): Statistische Beschreibung der protestantischen Pfarreien im Königreiche Bayern diesseits des Rheins, Nürnberg 1853, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1861: 81&amp;amp;nbsp;Einwohner mit 33&amp;amp;nbsp;Gebäuden und einer Schule&amp;lt;ref name=&amp;quot;OVB1864&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1864|SPALTE=1037}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1871: 96&amp;amp;nbsp;Einwohner mit 31&amp;amp;nbsp;Gebäuden&amp;lt;ref name=&amp;quot;bel2&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE=1203}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1885: 93&amp;amp;nbsp;Einwohner mit 16&amp;amp;nbsp;Wohngebäuden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE=1133}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900: 89&amp;amp;nbsp;Einwohner mit 14&amp;amp;nbsp;Wohngebäuden und einer Post&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE=1203}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925: 115&amp;amp;nbsp;Einwohner mit 19&amp;amp;nbsp;Wohngebäuden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE=1240}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1950: 142&amp;amp;nbsp;Einwohner mit 16&amp;amp;nbsp;Wohngebäuden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE=1067}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bel5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: 86&amp;amp;nbsp;Einwohner mit 17&amp;amp;nbsp;Wohngebäuden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE=783}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970: 67&amp;amp;nbsp;Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE=181}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987: 59&amp;amp;nbsp;Einwohner mit 15&amp;amp;nbsp;Wohngebäuden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE=350}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es gegenwärtig keine Sakralbauten. Die Evangelischen gehören seit der [[Reformation]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;/&amp;gt; zur [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelischen]] Kirchengemeinde [[St. Peter und Paul (Dittenheim)|St.&amp;amp;nbsp;Peter und Paul]] in Dittenheim im [[Evangelisch-Lutherisches Dekanat Gunzenhausen|Evangelisch-Lutherischen Dekanat Gunzenhausen]]. Die Katholiken werden von der [[Römisch-katholische Kirche in Deutschland|katholischen]] Kirchengemeinde [[St. Marien (Gunzenhausen)|St.&amp;amp;nbsp;Marien]] in [[Gunzenhausen]] im [[Dekanat Weißenburg-Wemding]] im [[Bistum Eichstätt]] betreut. Der nächste Friedhof liegt in Dittenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] besaß Ehlheim eine Kapelle mit einem Turm, die zur Pfarrei Dittenheim gehörte. Nach der Reformation und dem Einsturz des Kapellendaches 1579 wurde die Kapelle einige Jahrzehnte später [[Profanierung|profaniert]] und zur Schule umgebaut. Seit 1958 steht an ihrer Stelle das Gemeinde- bzw. [[Feuerwehrhaus]]. Die alte Kirchenglocke in Ehlheim wurde 1917 für Kriegszwecke abgenommen und sollte eingeschmolzen werden. Sie lagerte anschließend drei Jahrzehnte auf einem Hamburger [[Glockenfriedhof]] und kehrte 1947 nach Ehlheim zurück, wo inzwischen eine neue Glocke angeschafft worden war. Sie wurde dann der Kirchengemeinde [[Enslwang]] in der Oberpfalz gespendet und befindet sich heute in [[Parsberg]]. Die neue Glocke hängt im Schlauchtrockenturm des Gemeindehauses und wird von der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Winter: &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Dittenheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Gunzenhausen.&amp;#039;&amp;#039; Assling, München  1966, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Ehlheim war nie eine selbstständige politische Gemeinde, sondern ist seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stets ein Gemeindeteil von Dittenheim, das seinerseits seit 1978 Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Altmühltal]] mit Sitz in Meinheim ist. Dementsprechend sind die kommunalen Behörden in Dittenheim und in Meinheim für Ehlheim zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der geringen Größe gibt es keine öffentlichen Einrichtungen, Arztpraxen oder Einkaufsmöglichkeiten; der Ort hat lediglich kleinere [[landwirtschaft]]liche Betriebe. Die meisten Einwohner pendeln in die umliegenden Dörfer und Städte. Die nächstgelegenen [[Mittelzentrum|Mittelzentren]] sind Treuchtlingen, Gunzenhausen und [[Weißenburg in Bayern]]. Das nächstgelegene [[Grundzentrum]] ist [[Markt Berolzheim]]. Die für Ehlheim zuständige [[Grundschule]] ist in Dittenheim, die nächste Polizeistation in [[Gunzenhausen]]. Das Vereins- und Kulturleben ist auf Dittenheim ausgerichtet. Ehlheim selbst hat eine eigene [[Freiwillige Feuerwehr]], die 1905 gegründet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gunnet&amp;quot; /&amp;gt; Neben dem Feuerwehrverein gibt es jedoch keine weiteren Vereine im Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.vgem-altmuehltal.de/Vereine.n134.html |wayback=20221009075049 |text=&amp;#039;&amp;#039;Vereine&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-12-02 02:02:28 InternetArchiveBot }}, in: vgem-altmuehltal.de, abgerufen am 9. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Müllabfuhr übernimmt die Städtereinigung Rudolf Ernst aus [[Aha (Gunzenhausen)|Aha]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.vgem-altmuehltal.de/Muellabfuhr.n237.html |wayback=20221025061747 |text=&amp;#039;&amp;#039;Müllabfuhr&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-12-02 02:02:28 InternetArchiveBot }}, in: vgem-altmuehltal.de, abgerufen am 25. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der nächstgelegene Wertstoffhof mit angegliederter Erdaushub- und Bauschuttdeponie befindet sich in Dittenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.vgem-altmuehltal.de/Deponien.n42.html |wayback=20221025061746 |text=&amp;#039;&amp;#039;Deponien&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-12-02 02:02:28 InternetArchiveBot }}, in: vgem-altmuehltal.de, abgerufen am 25. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.landkreis-wug.de/infrastruktur/wertstoffhof_dittenheim-9748/ |wayback=20221025061751 |text=&amp;#039;&amp;#039;Wertstoffhof Dittenheim&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-12-02 02:02:28 InternetArchiveBot }}, in: vgem-altmuehltal.de, abgerufen am 25. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reinigung der Abwässer erfolgt zentral in der Kläranlage Dittenheim, an welches Ehlheim seit 1996 angeschlossen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.vgem-altmuehltal.de/Abwasserbeseitigung.o806.html |wayback=20221025061745 |text=&amp;#039;&amp;#039;Abwasserbeseitigung&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-12-02 02:02:28 InternetArchiveBot }}, in: vgem-altmuehltal.de, abgerufen am 25. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Wasserversorgung zuständig ist der [[Zweckverband (Deutschland)|Zweckverband]] der &amp;#039;&amp;#039;Pfofelder Gruppe&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Gunzenhausen mit zentraler Wasserversorgungsanlage bei [[Theilenhofen]], an das Ehlheim seit 2011 angeschlossen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pfofeldergruppe.de/ueber-uns &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gründung&amp;#039;&amp;#039;], in: pfofeldergruppe.de, abgerufen am 25. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Davor wurde Ehlheim über den Dittenheimer Tiefenbrunnen mitversorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Schmidt-Kaler: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bestellen.bayern.de/application/eshop_app000004?SID=1721572829&amp;amp;ACTIONxSESSxSHOWPIC(BILDxKEY:%2711112%27,BILDxCLASS:%27Artikel%27,BILDxTYPE:%27PDF%27) Blatt Nr. 6930 Heidenheim]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern 1&amp;#039;&amp;#039;: 25000, Bayerisches Geologisches Landesamt, München 1970, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehlheim Dittenheim SW.jpg|mini|Häuser in Ehlheim (2016)]]&lt;br /&gt;
In Ehlheim gibt es keine Bauwerke, die gemäß [[Bayerische Denkmalliste|Bayerischer Denkmalliste]] vom [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege]] als [[Baudenkmal]] geschützt sind. Innerhalb des Ortes gibt es keine [[Bodendenkmal|Bodendenkmäler]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_577122.pdf Denkmalliste für Dittenheim] (PDF; 331&amp;amp;nbsp;kB) [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1958 wurde das Gemeindehaus mit [[Feuerwehr]]sitz, Schlauchtrockenturm, [[Leichenwagen]]garage, einer mittlerweile abgebauten [[Brückenwaage]] und einer [[Gefriergemeinschaft|Gemeinschaftsgefrieranlage]] mit 8 oder 10 Einzeltruhen und einem Kühlraum neu errichtet und im Jahr 2000 saniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gunnet&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gunnet2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehlheim Bf.jpg|mini|Ehemaliger Haltepunkt Ehlheim]]&lt;br /&gt;
Einige Landstraßen und Feldwege verbinden Ehlheim mit den benachbarten Orten. Die Hauptstraße des Ortes ist die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen#WUG 28|Kreisstraße WUG&amp;amp;nbsp;28]], die von Dittenheim nach Wachenhofen führt, wo sie in die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen#WUG 1|Kreisstraße WUG&amp;amp;nbsp;1]] einmündet. Eine weitere Straße führt nach Meinheim. Sowohl in Dittenheim als auch in Meinheim heißen die nach Ehlheim führenden, jeweiligen Innerortsstraßen &amp;#039;&amp;#039;Ehlheimer Straße&amp;#039;&amp;#039;. Die Innerortsstraßen in Ehlheim haben keine [[Straßenname]]n, alle Häuser sind von 1 bis 18 durchnummeriert. Zwischen der Bahnstrecke und der Altmühl verläuft der [[Altmühltalradweg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haltepunkt Ehlheim der unmittelbar nordöstlich verlaufenden [[Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg]] wurde 1869 mit zwei durchgehenden Hauptgleisen eröffnet. Mit der Verlagerung des Nahverkehrs auf den Bus 1978 wurde der Haltepunkt aufgelassen und weitgehend rückgebaut. Zur [[Länderbahnzeit]] (19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) wurde ein kleines Bahnhofsgebäude (es entstand ursprünglich aus Anbauten an ein bestehendes Bahnwärterhaus am Gleis Richtung Gunzenhausen) mit offenem Kurbelstellwerk errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/4950.jpg Foto des Bahnhofs Ehlheim], in: eisenbahnstiftung.de. Abgerufen am 9. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in [[Bahnhof Treuchtlingen|Treuchtlingen]] und [[Bahnhof Gunzenhausen|Gunzenhausen]] an der Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg, der nächste Verkehrsflughafen in [[Nürnberg]]. Für den [[ÖPNV]] ist der [[Verkehrsverbund Großraum Nürnberg]] (VGN) zuständig; im Ortskern gibt es eine Bushaltestelle, an der die Busse im [[Schülerverkehr]] halten &amp;#039;&amp;#039;(Linie 801.1)&amp;#039;&amp;#039;, die Ehlheim an die Schulstandorte in Dittenheim, Markt Berolzheim, Gunzenhausen und Treuchtlingen anschließt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vgn.de/media/liniennetz-landkreis-weissenburg.pdf &amp;#039;&amp;#039;Liniennetz Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen&amp;#039;&amp;#039;], in: vgn.de. Abgerufen am 23. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Stichwort=Ehlau |Band=1 |Sp=707|}}&lt;br /&gt;
* {{Hofmann Gunzenhausen-Weißenburg 1960}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|SEITE = 328}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|376969922X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID=ODB_S00002510 |objekt= Ehlheim |abruf=2022-10-28}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae| Name=Ehlheim |Gemeinde=Dittenheim |Landkreis=Weißenburg-Gunzenhausen |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2024-10-19}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Ehlheim |val=EHLEIM_W8831 |abruf=2024-10-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Dittenheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dittenheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Altmühl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
	</entry>
</feed>