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	<title>Egstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Egstedt&amp;diff=541053&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aschroet: unnötiges Bild entfernt</title>
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		<updated>2026-04-08T16:03:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unnötiges Bild entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Erfurt&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Egstedt (Erfurt) COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen des Erfurter Stadtteils Egstedt&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/55/5/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/3/18/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 353 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 330&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 375&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 12.63&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Erfurt-Daten-Fakten-2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 496&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Erfurt-Daten-Fakten-2025&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.erfurt.de/mam/ef/service/mediathek/publikationen/2025/faltblatt_2025_web.pdf |titel=Erfurter Statistik, Daten und Fakten 2025 |hrsg=Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung |format=PDF; 397&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2025-12 |kommentar=Bevölkerung der Stadtteile mit Stand 31. Dezember 2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99097&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0361&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Erfurt-Egstedt.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egstedt am Steiger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Thüringen|thüringischen]] Landeshauptstadt [[Erfurt]] und liegt 8&amp;amp;nbsp;km südlich des Stadtkerns. Egstedt hat eine [[Ortsteilverfassung]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] mit [[Ortsteilrat]] und [[Ortsteilbürgermeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Egstedt (Erfurt), St. Michael (25).jpg|mini|Kirche St. Michael ({{Coordinate|text=Lage→|NS=50/55/6.663273/N|EW=11/3/18.224688/E|name=Kirche Egstedt|type=landmark|region=DE-TH}})]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2009 01 16 walt eg mü 009.JPG|mini|Gräber mit den 16 Gefallenen vom 11. April 1945 auf dem Egstedter Kirchhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region ist bereits lange besiedelt. Aus der jüngeren [[Steinzeit]] fanden sich in der Egstedter Flur Steinbeile und -hämmer, aus der [[Bronzezeit]] eine Axt und ein Kelt aus dem damals üblichen Metall. Auf der benachbarten [[Waltersleben]]er Flur wurde ein &amp;#039;&amp;#039;Gräberfeld&amp;#039;&amp;#039; der [[Linearbandkeramische Kultur|Bandkeramiker]] aus der jüngsten Bronzezeit (um 1000 bis 500 vor Chr.) entdeckt. Der Name der Egstedter Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Michael&amp;#039;&amp;#039; deutet auf eine vorher dort bestehende germanisch-heidnische [[Kultstätte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort lag an einer alten Handelsstraße von Erfurt nach Süden Richtung [[Stadtilm]]. Die Geschichte von Egstedt war immer eng mit der von [[Erfurt]] verbunden. Egstedt gehörte zum Stadtamt des [[Erfurter Staat|Erfurter Gebiets]]. Bei kriegerischen Auseinandersetzungen, so im Dreißigjährigen Krieg, flohen die Egstedter auch häufig in den Schutz der Erfurter Mauern. 1802 kam Egstedt mit dem Erfurter Gebiet zu [[Preußen]] und zwischen 1807 und 1813 zum französischen [[Fürstentum Erfurt]]. Mit dem [[Wiener Kongress]] kam der Ort 1815 wieder zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Erfurt (1816–1932)|Landkreis Erfurt]] in der preußischen [[Provinz Sachsen]] angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kehrten 10 Egstedter Männer nicht zurück. Das ihnen gesetzte Kriegerdenkmal wurde 1975 bei der Verrohrung des Rinnebachs beseitigt. Vorher entfernte man schon die Nachbildung des Stahlhelms auf dem Mahnmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 19. Jahrhunderts liegt ein [[Truppenübungsplatz]] östlich des Ortes (heute Standortübungsplatz der Bundeswehr). In einem Waldgebiet zwischen Egstedt und Schellroda befand sich im Zweiten Weltkrieg eine unterirdische [[Heeresmunitionsanstalt]] (die durch die NVA als „Muna“ bis 1990 weiter genutzt wurde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. April 1945 zogen [[USA|US-amerikanische]] Truppen in Egstedt ein, das 3. Bataillon des 318. Infanterie-Regiments der 80. US-Infanterie-Division. Am frühen Morgen war es zu Kampfhandlungen in der Egstedter Flur gekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Möller (Militärhistoriker, Ansbach): &amp;#039;&amp;#039;Das Kriegsende in Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. Manuskript, 2000. Zitiert nach Recherchen von Herbert Daniel, Erfurt, 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Daniel: &amp;#039;&amp;#039;Die Soldatengräber von Egstedt 1945&amp;#039;&amp;#039;. Privatdruck, Erfurt 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei kamen 16 [[Wehrmacht]]ssoldaten und ein Amerikaner ums Leben. Männer aus dem Dorf sammelten auf Pferdefuhrwerken die Gefallenen ein. Sie wurden am 15. April auf dem Friedhof von Egstedt, neben der Kirche, in einer Grabreihe beigesetzt. Am 29. April fand eine Gedenkfeier in der Kirche statt. Der US-Soldat wurde später auf den Amerikanischen Friedhof Margraten in den Niederlanden überführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Buresch, Anja: &amp;#039;&amp;#039;Kampf um Erfurt. Die amerikanische Besetzung der Stadt im April 1945.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 2016. ISBN 3-95400-718-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grabanlage wurde auch zur DDR-Zeit von der Gemeinde und von Einwohnern gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egstedt verlor im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] 18 Männer an den Fronten und in Gefangenschaft. Der Ort war dann ab Juli 1945 Teil der [[SBZ]], ab 1949 der [[DDR]]. So machte Egstedt die entsprechenden gesellschaftlichen Entwicklungen mit. Nach vielen Evakuierten aus den bombengefährdeten Gebieten während des Krieges hatte der Ort dann zahlreiche [[Heimatvertriebene]] aufzunehmen. Ende 1946 waren es 200 solche Neubürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bereits Ende der 1980er begonnene Wohngebiet in östlicher Richtung wurde ab Anfang der 1990er erweitert. Das Gebäude für die Kindertagesstätte und das Bürgerhaus wurden 1991 fertiggestellt. Der Dorfclub Egstedt&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V., der Heimatverein Egstedt&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V. und die Kirchgemeinde Egstedt gestalten im Wesentlichen das kulturelle Leben in der Ortschaft. Im Ort gibt es zwei Bauunternehmen, zwei Landwirtschaftsbetriebe und mehrere Handwerk- und Gewerbetreibende. Egstedt weist viele stattliche Höfe mit restaurierten Fachwerkbauten auf, besonders im Ortskern. Die frühere Grundschule wurde 2009 an Privat verkauft und beinhaltet nun unter anderem ein Tonstudio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. März 1974 wurde Egstedt um die bisherige Gemeinde [[Bechstedt-Wagd]] vergrößert. Am 1. Juli 1994 wurde Egstedt ohne Bechstedt-Wagd in die Landeshauptstadt Erfurt eingegliedert, während Bechstedt-Wagd tags zuvor nach [[Kirchheim (Amt Wachsenburg)|Kirchheim]] umgegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! 1843&lt;br /&gt;
! 1910&lt;br /&gt;
! 1939&lt;br /&gt;
! 1990&lt;br /&gt;
! 1995&lt;br /&gt;
! 2000&lt;br /&gt;
! 2005&lt;br /&gt;
! 2010&lt;br /&gt;
! 2011&lt;br /&gt;
! 2012&lt;br /&gt;
! 2013&lt;br /&gt;
! 2014&lt;br /&gt;
! 2015&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
| 334&amp;lt;ref&amp;gt;Handbuch der Provinz Sachsen. Magdeburg, 1843.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 353&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/erfurt.htm |titel=Landkreis Erfurt |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |werk=gemeindeverzeichnis.de |hrsg=Uli Schubert |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241222034839if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/erfurt.htm |archiv-datum=2024-12-22 |abruf=2026-02-15 |kommentar=Einwohner 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 337&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=weissensee.html#ew39hegs |name=Landkreis Weißensee |abruf=2023-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 564&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Landesamt für Umwelt und Geologie: Umwelt regional.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 506&lt;br /&gt;
| 517&lt;br /&gt;
| 509&lt;br /&gt;
| 496&lt;br /&gt;
| 488&lt;br /&gt;
| 496&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/daten/bevoelkerung/stadtteile/111665.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Stadtteil - Egstedt.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20131219105228}} In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtverwaltung Erfurt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Mementos nötig, da live-URL auf die jeweils neuesten Daten verlinkt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 501&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/daten/bevoelkerung/stadtteile/index.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung der Stadtteile.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140307062300}} In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtverwaltung Erfurt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 512&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/daten/bevoelkerung/stadtteile/111665.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Stadtteil - Egstedt.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150129001946}} In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtverwaltung Erfurt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 508&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! 2017&lt;br /&gt;
! 2018&lt;br /&gt;
! 2019&lt;br /&gt;
! 2020&lt;br /&gt;
! 2021&lt;br /&gt;
! 2022&lt;br /&gt;
!2023&lt;br /&gt;
!2024&lt;br /&gt;
!2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
| 512&lt;br /&gt;
| 533&lt;br /&gt;
| 528&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/daten/bevoelkerung/stadtteile/111665.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Stadtteil - Egstedt.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20200922052421}} In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtverwaltung Erfurt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 523&lt;br /&gt;
| 528&lt;br /&gt;
| 516&lt;br /&gt;
| 513&lt;br /&gt;
| 520&lt;br /&gt;
| 496&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Politisches Gremium im Ort ist der Ortsteilrat gemäß §45 ThürKO, gewählt für eine Periode von 5 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteilrat setzt sich mit der Einwohnerzahl &amp;gt;=500 aus 6 Ratsplätzen zusammen, die aktuell mit 5 Räten besetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteilbürgermeister ist seit 26. Mai 2019 in der zweiten Legislaturperiode Christian Lünser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Das Dorf fand bereits am Ende des 9. Jahrhunderts Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Eggestat&amp;#039;&amp;#039;. Für den Ortsnamen gibt es mehrere Deutungen. „Egge“ steht althochdeutsch für „Höhe“, danach wäre Egstedt die „Stätte auf der Höhe“. Tatsächlich ist der Ort mit 350 Metern der höchstgelegene um Erfurt. Andere Deutungen sind: „Eginstete“ für „Schwertstätte“ (althochdeutsch „Egin“ = Schwert) oder Bezeichnung nach einem Namen wie Eginald, Eginbert oder Eginhard.&amp;lt;ref&amp;gt;August Nebe: &amp;#039;&amp;#039;Egstedt. Die Geschichte unseres Dorfes&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Rosi Lünser, 2008, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche St. Michael ==&lt;br /&gt;
Die Kirche, die der Heiligen [[Dreifaltigkeit]] geweiht war (&amp;#039;&amp;#039;Trinitatis-Kirche&amp;#039;&amp;#039;) und deren Patronat ursprünglich der Äbtissin des Erfurter [[Zitadelle Cyriaksburg|Cyriaksklosters]] zustand, wurde 1711 als evangelische Kirche neu errichtet. Der aus früherer Zeit stammende untere Teil des Turmes wurde beibehalten. Die zwei Glocken wurden von den [[Glockengießerei in Apolda|Gebrüdern Ulrich in Apolda]] gegossen. Neben einem Taufbecken älteren Ursprungs aus Sandstein befindet sich ein Taufgestell aus der Zeit des Kirchenneubaus in der Kirche. Sehenswert ist eine weitestgehend original erhaltene [[Franciscus Volckland|Volckland-Orgel]] auf der oberen Empore. Sie ist allerdings seit 1980 nicht mehr spielbar und bedarf einer umfangreichen Restaurierung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://organindex.de/index.php?title=Erfurt/Egstedt_am_Steiger,_St._Michael |titel=Informationen zur Orgel auf Organ index |sprache=de |abruf=2021-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2006 erfolgt als „Projekt Kirchenrenovierung“ die Restaurierung des wertvollen Kircheninneren durch Gemeindekirchenrat, engagierte Bürger und mit Unterstützung des &amp;#039;&amp;#039;Fördervereins Denkmalpflege in Thüringen&amp;#039;&amp;#039; sowie beider ortsansässige Vereine und Einzelspender. Bis 2010 wurden dabei das Tonnengewölbe, die Emporen sowie der Altar renoviert bzw. restauriert. Ziel war es, die Kirche zu ihrer 300-Jahr-Feier im Jahre 2011 „wieder in altem Glanz erstrahlen zu lassen“. Die Fertigstellung dauert noch an. 2017 wurde die Umfriedung des Kirchengeländes durch eine Privatinitiative und in Eigenleistung umfassend saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Egstedt (Erfurt) COA.svg|mini|hochkant=0.7|Wappen von Egstedt]]&lt;br /&gt;
Die früher selbstständige Gemeinde Egstedt bekam am 27.&amp;amp;nbsp;Juni 1994 vom Thüringer Innenministerium offiziell die Genehmigung, ein Wappen zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wappen steht die Egge als beredtes Symbol für die volksetymologische Deutung des Ortsnamens und für die bis heute bestehenden Beziehungen zur Landwirtschaft. Das [[Mainzer Rad|silberne sechsspeichige Rad]] auf rotem Untergrund steht für den historischen Handelsweg von Erfurt nach Stadtilm sowie für die Beziehungen Egstedts zu Erfurt. Das schwarze Kreuz symbolisiert die Ortskirche und deutet zugleich auch auf ein Sühnekreuz in der Ortslage hin. Aus Vereinfachungsgründen wird das Rad sowie der Hintergrund vom Kreuz heute weiß dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Egstedt liegt an der (seit 1837 bestehenden) Landstraße von Erfurt nach Stadtilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein breiter &amp;#039;&amp;#039;Radweg&amp;#039;&amp;#039; neben der vielbefahrenen Strecke nach Erfurt wurde 2011 gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
* Maifeuer&lt;br /&gt;
*Brunnenfest mit Spendenlauf&lt;br /&gt;
* Sommerfest der Kirchgemeinde&lt;br /&gt;
* [https://www.wipfelrauschen.de/ Wipfelrauschen] am Forsthaus Willrode&lt;br /&gt;
*Subbotnik Egstedt ([https://worldcleanupday.de/ World Cleanup Day])&lt;br /&gt;
*Handgemachtes Markt&lt;br /&gt;
* Kirmes&lt;br /&gt;
* Herbstfeuer&lt;br /&gt;
* Adventsmarkt&lt;br /&gt;
* Seniorenweihnachtsfeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Ev. Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Michael&amp;#039;&amp;#039; und umgebender &amp;#039;&amp;#039;Friedhof&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Soldatengräbern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* ehem. &amp;#039;&amp;#039;Pfarrhof&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fachwerkhäuser&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sühnekreuz&amp;#039;&amp;#039; aus Sandstein in Malteser-Kreuzform: am nördlichen Ortsrand rechts an der Landstraße nach Erfurt&lt;br /&gt;
* [[Willroda|Forsthaus Willrode]] im [[Willroder Forst]] östlich des Ortes.&lt;br /&gt;
* [[Kaiserwiese (Erfurt)|Kaiserwiese]]: dieses [[Flächennaturdenkmal]] im Bechstedter und Rockhäuser Holz ist Standort heimischer [[Orchidee]]n und der vom Aussterben bedrohten [[Gladiole|Wilden Wiesengladiole]]. Von 1945 bis 1950 warf die sowjetische Luftwaffe hier zu Übungszwecken Bomben ab. In der Umgebung findet man jetzt noch [[Bombentrichter]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Egstedt 01.jpg|mini|hochkant|Sühnekreuz am Ortseingang an der [[Landesstraße]] zwischen Egstedt und Erfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaft ==&lt;br /&gt;
Seit 1990 mit [[Heidesheim am Rhein]]. Zwischen den evangelischen Kirchgemeinden bestand eine Partnerschaft bereits seit 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Weingärtner]] (1771–1833), Mathematiker, Geistlicher und Theologe, war von 1805 bis 1812 Pfarrer von Egstedt&lt;br /&gt;
* [[Hermann Reinholz]] (* 1924 in Egstedt; † 1967 in Saarburg): Jurist und Politiker (CDU/West)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Egstedt. Die Geschichte unseres Dorfes&amp;#039;&amp;#039;. Verfasser des 1. Teils (bis 1932): Pfarrer August Nebe. Verfasser des 2. Teils (1933 bis 2006): Rosi Lünser und Dieter Lünser. Eigenverlag, 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.egstedt.de/ Offizielle Website] von Egstedt&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/orte/verwaltung/01115.shtml |text=Egstedt auf der Website der Stadt Erfurt |wayback=20120125100741}}&lt;br /&gt;
* [[Steffen Raßloff]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.erfurt-web.de/Sühnekreuz_Steiger Zum Sühnekreuz für einen Mord bei Erfurt 1323]&amp;#039;&amp;#039;. In: Thüringer Allgemeine vom 1. September 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadt- und Ortsteile von Erfurt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7734672-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Erfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aschroet</name></author>
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