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	<title>Egon Ullrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Egon_Ullrich&amp;diff=1862728&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Schriften (Auswahl) */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2024-12-19T12:12:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften (Auswahl): &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ullrich,Egon 1930 Jena.jpg|mini|Egon Ullrich, 1930 in Jena]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egon Ullrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1902]] in [[Wien]]; † [[30. Mai]] [[1957]] in [[Gießen]]) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Mathematiker]], der sich mit [[Funktionentheorie]] beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Egon Ullrich wuchs in [[Graz]] auf und studierte an der [[Universität Graz]] Mathematik, Physik und Volkskunde (sowie ein Semester 1923 in Berlin). Er wurde 1925 in Graz bei [[Anton Rella]] (&amp;#039;&amp;#039;Zur Korrespondenz von zwei Klassen von Limitierungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;) promoviert&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=51904}} abgerufen am 2. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war dann dort Gymnasiallehrer. 1926 ging er zu [[Ludwig Bieberbach]] nach Berlin und auf dessen Empfehlung 1927 zu [[Ernst Lindelöf]] und [[Rolf Nevanlinna]] nach [[Helsinki]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lindelöf war die beherrschende Gestalt unter den Funktionentheoretikern in Finnland. Es fehlte aber in den 1920er Jahren an jüngeren Nachwuchswissenschaftlern bei den finnischen Funktionentheoretikern. Ahlfors kam erst Ende der 1920er Jahre. Er war nach der Nevanlinna-Biographie von [[Olli Lehto]] in den 1920er Jahren der einzige Nevanlinna-Schüler, der in Funktionentheorie promovierte (1930). Olli Lehto &amp;#039;&amp;#039;Erhabene Welten&amp;#039;&amp;#039;, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch später hielt er die Verbindung zu finnischen Mathematikern und lernte Finnisch und Schwedisch&amp;lt;ref&amp;gt;In der Nevanlinna-Biographie von Olli Lehto wird erwähnt, das finnische Mathematiker bei den Ullrichs stets gastfreundlich aufgenommen wurden. Auch mehrere der Kinder von Ullrich verbrachten ihre Ferien in Finnland bei den Nevanlinnas&amp;lt;/ref&amp;gt;. Danach war er Assistent von [[Robert König (Mathematiker)|Robert König]] in [[Jena]] und ab 1930 an der [[Universität Marburg]], wo er sich 1931 habilitierte. Im November 1933 unterzeichnete er das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler]]. Ab 1934 war er Oberassistent von [[Helmut Hasse]] in Göttingen, wo er auch Vorlesungen über Funktionentheorie hielt, und ab 1936 außerordentlicher Professor an der [[Universität Gießen]] (wo er schon 1935 eine Vertretungsprofessur hatte). 1940 wurde er ordentlicher Professor in Gießen. Hier hörte er noch Vorlesungen bei seinem Kollegen [[Friedrich Engel (Mathematiker)|Friedrich Engel]]. 1943 bis Kriegsende hielt er auch in Vertretung Vorlesungen in Frankfurt am Main. Nach dem Krieg verzögerte sich seine Wiedereinstellung (sie erfolgte dann 1948 rückwirkend für 1947), so dass er als Gastprofessor in [[Mainz]] (1947) und [[Tübingen]] (1948) lehrte. Er war auch Gastprofessor in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ullrich befasste sich mit der [[Nevanlinna-Theorie|Wertverteilungstheorie]] von Nevanlinna, wo er 1936 das &amp;#039;&amp;#039;Umkehrproblem&amp;#039;&amp;#039; in Spezialfällen löste,&amp;lt;ref&amp;gt;Ullrich &amp;#039;&amp;#039;Über das Umkehrproblem der Wertverteilungstheorie&amp;#039;&amp;#039;, Nachrichten Göttinger Akademie der Wissenschaften 1936. Daran arbeiteten später auch unter anderem [[Oswald Teichmüller]], [[Hans Wittich]]. Vollständig gelöst wurde es erst 1977 von [[David Drasin]]&amp;lt;/ref&amp;gt; der Theorie Riemannscher Flächen und konformen Abbildungen. Nach dem Krieg befasste er sich auch mit Statistik und Biomathematik, entsprechend der schwerpunktmäßigen Ausrichtung der Universität Gießen auf Züchtungsforschung. Zu seinen Doktoranden gehört u. a. [[Hans Wittich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egon Ullrich war verheiratet, hatte acht Töchter und einen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Lindelöf]]: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die höhere Analysis zum Selbststudium und für Studierende der ersten Semester&amp;#039;&amp;#039;, Nach d. 1. schwed. u. 2. finn. Aufl. dt. hrsg. von Egon Ullrich&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Umkehrproblem der Wertverteilungslehre&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten von der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen. Mathematisch-physikalische Klasse&amp;#039;&amp;#039;, Fachgr. 1, N. F. Bd. 1, Nr. 9), Göttingen 1936, S. 135–150.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Engel. Ein Nachruf&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten der Gießener Hochschulgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (1951), S. 139–154. [https://jlupub.ub.uni-giessen.de/server/api/core/bitstreams/b6600b9f-d88a-4e4b-82d2-2be0ed7693a4/content pdf]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Naturwissenschaftliche Fakultät in Gießen.&amp;#039;&amp;#039;, in: Ludwigs-Universität / Justus Liebig-Hochschule 1607–1957. Festschrift zur 350-Jahrfeier, Gießen 1957  [https://jlupub.ub.uni-giessen.de/server/api/core/bitstreams/5f9a3541-122d-48f9-8aee-e36a66ef563a/content pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nevanlinna, Hans Wittich: Egon Ullrich in memoriam, Jahresbericht DMV, Bd. 61, 1958, S. 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117282553}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117282553|titel=Ullrich, Egon Leopold Maria|datum=2021-06-26}}&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/ullrich.egon Egon Ullrich] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117282553|LCCN=no2019122152|VIAF=317278930}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ullrich, Egon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ullrich, Egon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Mai 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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