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	<title>Egon Reinert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 27. Juni 2025 um 12:12 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Egon Reinert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. September]] [[1908]] in [[Saarbrücken]]; † [[23. April]] [[1959]] ebenda) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1957 bis 1959 war er [[Ministerpräsident]] des [[Saarland]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1927 am [[Ludwigsgymnasium (Saarbrücken)|Ludwigsgymnasium]] in Saarbrücken nahm Reinert ein Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten in [[Eberhard-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Frankfurt am Main]] auf, das er 1933 mit dem ersten und 1937 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Anschließend trat er in den Verwaltungsdienst ein, arbeitete zunächst in der Finanzverwaltung und wurde später in der Innenverwaltung tätig. Er erhielt 1941 seine Zulassung als Rechtsanwalt und ließ sich beruflich in Saarbrücken nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinert trat zum 1. Juni 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 2.682.929).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/34220799&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans-Peter Klausch |hrsg=Die Linke. Fraktion im Landtag des Saarlandes, Saarbrücken 2013 |url=http://www.linksfraktion-saarland.de/fileadmin/fraktion/Download/Braunes%20Erbe.pdf#page=18 |format=PDF; 2,15&amp;amp;nbsp;MB |titel=Liste 1: Alphabetische Aufstellung der saarländischen Landtagsabgeordneten mit einer nachgewiesenen NSDAP-Mitgliedschaft |werk=Braune Spuren im Saar-Landtag. Die NS-Vergangenheit saarländischer Abgeordneter |seiten=18 |zugriff=2016-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fotokopie der Mitgliedskarte aus dem [[Berlin Document Center]] bei {{Webarchiv|url=http://peter-imandt.de/ichsechzige5.html |wayback=20160304205520 |text=Peter-Imandt-Gesellschaft   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zählte 1952 zu den Gründern der damals illegalen CDU im [[Saarland 1947 bis 1956|Saarland]] (die Regierung [[Johannes Hoffmann (Politiker, 1890)|Hoffmann]] wollte aus dem Saarland eine europäische Modellregion machen und verbot daher alle Parteien, die für die Rückkehr nach Deutschland eintraten) und wurde in den Landesvorstand der Partei gewählt. Beim Abstimmungswahlkampf 1955 trat er als vehementer Gegner des [[Abkommen zwischen den Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über das Statut der Saar|Saarstatuts]] auf und setzte sich massiv für den Anschluss des Saarlandes an die Bundesrepublik ein. Nach innerparteilichen Auseinandersetzungen wurde er am 19. Mai 1957 zum Landesvorsitzenden der [[CDU Saar]] gewählt. Dieses Amt, das später [[Franz-Josef Röder]] übernahm, übte er bis zu seinem Tode aus. Sein besonderes Verdienst besteht in der Einigung des christlichen Lagers im Saarland. Unter ihm wurde begonnen, die ehemaligen [[Christliche Volkspartei des Saarlandes|CVP]]-Mitglieder in die CDU zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinert wurde 1955 in den [[Landtag des Saarlandes|Saarländischen Landtag]] gewählt, dem er bis zu seinem Tode angehörte. Er wurde am 10. Januar 1956 in die von Ministerpräsident [[Hubert Ney]] geführte Regierung des Saarlandes berufen und übernahm hier die Leitung des Justiz- und des Kultusministeriums. Nach dem Bruch der Koalition und dem Rücktritt Neys, der sich aufgrund von Streitigkeiten innerhalb der Regierung zurückgezogen hatte, wählte der Landtag des Saarlandes in dessen dritter Legislaturperiode Reinert am 4. Juni 1957 zum neuen Ministerpräsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er führte die „Heimatbundregierung“, bestehend aus CDU, [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Demokratische Partei Saar|DPS]] weiter und beendete damit die Regierungskrise. Nachdem Justizminister Ney sich geweigert hatte, sein Amt an den CVP-Politiker [[Ludwig Schnur]] abzutreten, löste Reinert die Landesregierung auf und bildete am 26. Februar 1959 ein neues Kabinett aus CDU, SPD und CVP. Schnur wurde in diesem Kabinett zum Minister für öffentliche Arbeiten und Wohnungsbau ernannt, während Reinert zusätzlich die Leitung des Justizministeriums übernahm. Nach seinem Tod wurde Röder zum neuen Ministerpräsidenten des Saarlandes gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinert, der zeit seines Lebens an den Folgen einer Kinderlähmung litt, geriet am 21. April 1959 in einen Verkehrsunfall. Dabei erlitt er schwere Verletzungen, denen er zwei Tage später erlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Egon Reinert sind ein Haus und eine Straße in Saarbrücken sowie eine Straße in [[Hermeskeil]] (Rheinland-Pfalz) benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Ney]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Reinert I]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Reinert II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|351||Reinert, Hans Egon|Marcus Hahn|126809852}}&lt;br /&gt;
* Maik Tändler (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Egon Reinert&amp;#039;&amp;#039; (Biografische Einzeldarstellung). In: &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Belastung saarländischer Landtagsabgeordneter. Vorstudie und Forschungsempfehlungen.&amp;#039;&amp;#039; [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]]. Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte ([[Norbert Frei]]), Jena 2016, S. 67–69 ([https://www.landtag-saar.de/media/1176/taendler-frei-die-ns-belastung-saarlaendischer-landtagsabgeordneter-2016.pdf online] als PDF bei [https://www.landtag-saar.de landtag-saar.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126809852}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |713 |Reinert Egon}}&lt;br /&gt;
* Reinhard Schreiner: [http://www.kas.de/wf/de/71.6490/ &amp;#039;&amp;#039;Hans Egon Reinert (1908–1959)&amp;#039;&amp;#039;.] [[Konrad-Adenauer-Stiftung]], 22. Oktober 2008 (Würdigung Reinerts anlässlich seines 100. Geburtstages)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126809852|VIAF=74856187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reinert, Egon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSRB-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der CDU Saar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultusminister (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saarländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reinert, Egon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reinert, Hans Egon (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (CDU), MdL, Ministerpräsident des Saarlandes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. September 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. April 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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